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Die Kulturtipps präsentiert uns heute der Schauspieler Viktor Schefé präsentiert, der zur Zeit ziemlich beschäftigt ist. In der Fernsehserie „Borgia“ konnten Sie ihn beispielsweise gerade als Zeremonienmeister des Papstes erleben. Vor kurzem hat Victor Schefé auch den Sprung hinter die Kamera gewagt. Sein Dokumentar-Film „ Berlin im November“ ist eine Liebeserklärung an seine Wahlheimat.
Tipp 1: Renaissance Theater
Tipp 2: 30 Tage Kunst
Tipp 3: Architektonika im Hamburger Bahnhof
Tipp 1: Renaissance Theater
Victor Schefé führt uns zu einem seiner liebsten Theater, dem Renaissance Theater. Hier feierte vor kurzem der Broadway-Erfolg "Rot", über den Maler Mark Rothko seine Premiere. Viktor Schefé war dabei.
Torsten Fischer, Regisseur
"Es ist sehr schön für das Renaissance Theater, das anfängt etwas mutigere Wege zu gehen und das wird ja auch fortgesetzt, so viel ich weiß."
Victor Schefé, Schauspieler, Regisseur
"Absolut. Da ist wieder so ein Juwel gefunden worden, in diesem schönen Haus, das aber neue Wege geht, das finde ich auch so spannend, dass es eben nicht nur Boulevardkomödien sind. Ich wusste so gar nicht was mich erwartet, zu erst denkt man ein Kunststück, es wird bestimmt viel über Kunst gesprochen, ist das spannend? und dann ist es aber überraschend , dass man in einen Sog genommen wird."
Tipp 2: 30 Tage Kunst
Im November verwandelt sich ein karger Saal am Ernst Reuter Platz jeden Abend in eine Performance-Plattform. Ob Lesungen, Konzerte oder Filmvorführungen, der Initiator Hans Brückner hat unterschiedliche Künstler für seine Aktion "30 Tage Kunst" eingeladen.
Hans Brückner, Veranstalter
"Diese Jahr hab ich Pierre Sanoussi Bliss, ich hab dabei Nina Roger, Celia Sarto, ich hab dabei Lucy van Org, die singt und ihr Buch vorstellt. Morgen beginnen wir mit Igor Paaschs Film 'Willkommen in Berlin'."
Kunst – nur 30 Tage an einem Ort. Das ist für Victor Schefé typisch Berlin.
Tipp 3: Architektonika im Hamburger Bahnhof
Victor Schefé trifft die Kuratorin Gabriele Knapstein, die für die Ausstellung "Architektonika" im Hamburger Bahnhof zahlreiche Werke ausgesucht hat. Holzskulpturen, Stahlkonstruktionen und Spiegelwelten - Künstler spielen mit Räumen und Perspektiven. Davon ist auch Viktor Scheffé fasziniert, aber besonders gefällt ihm, dass man in der Ausstellung selbst Spuren hinterlassen kann.
Victor Schefé, Schauspieler, Regisseur
"Ich danke der Flick-Kollektion, dass sie solche Werke uns Berlinern schenkt, ich liebe die Räume hier, die Rieckhallen im Hamburger Bahnhof. Ich mag wirklich den Raum, man hat so viel Platz."
Autor Alexander Ziegler
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/stilbruch/archiv/stilbruch_vom_03_11/kulturtipps_mit_victor.html