- Kulturtipps mit Monika Anna Wojtyllo

Tipp 1: Aargh vs. Monkey
Tipp 2: Rotfront
Tipp 3: "Weltkino im polnischen Plakat"

Monika Anna Wojtyllo präsentiert das Festival des polnischen Films "Filmpolska" präsentieren. In verschiedenen Kinos der Stadt laufen über 100 Filme, es gibt Workshops und Gespräche mit den polnischen Filmemachern

Monika Anna Wojtyllo ist auf dem Weg zur Galerie Neurotitan. Hier will sie eine Ausstellung von Freunden besuchen - sehr speziellen Freunden. Einem roten Monster und einem Primaten. Aargh und Monkey heißen die beiden.

Monika Anna Wojtyllo, Schauspielerin
"Die lassen sich leider gar nicht interviewen, weil sie sehr scheu sind vor der Kamera. Aber wir können uns in der Ausstellung umgucken."


Zum ersten Mal stellen Aargh und Monkey ihre Arbeiten aus. Malerei, Skulpturen und Videokunst, in denen die beiden Berliner Künstler Pop- und Comickultur zitieren und auch immer wieder sich selbst porträtieren.

Monika Anna Wojtyllo, Schauspielerin
"Ich würde die Ausstellung empfehlen, nicht nur weil Aargh und Monkey zwei sexy Typen sind, sondern vor allem weil sie begnadete Künstler sind."

Die ihr Handwerk verstehen und vor Ort kunstvolle Siebdruck-Poster herstellen. Noch bis Sonntag in der Galerie Neurotitan im Haus Schwarzenberg.

Monika Anna Wojtyllo will uns jetzt ihre Lieblingsband vorstellen: Rotfront.

Monika Anna Wojtyllo, Schauspielerin
"Diese Band gibt es schon seit zehn Jahren und ich liebe sie. Die Musik geht ans Herz und ins Blut und macht einfach gute Laune."

Die Musik ist eine Mischung aus Reggae, Ska und Balkanrhythmen. Rotfront-Konzerte sind schweißtreibend.

Monika Anna Wojtyllo, Schauspielerin
"Danach braucht man erst einmal Urlaub, es ist unglaublich voll, ich habe einen steifen Nacken vom Headbanging in der ersten Reihe."

Es klopft. Die Band kommt. Die Tour geht jetzt gleich los.

Acht Musiker aus Ungarn, der Ukraine oder Australien gehören zu Rotfront. Am Wochenende werden sie wieder zurück sein in Berlin und am Samstag im SO36 spielen.

In der Danziger Straße hat Monika die Pigasus Polish Poster Gallery entdeckt. Hier gibt es tausende Filmplakate aus Polen. Bis Ende der 80er Jahre gab es dort für internationale Filme eigene Plakate. Echte Kunstwerke, die heute Sammlerwert haben und von denen meist nur noch wenige Exemplare existieren.

Monika Anna Wojtyllo, Schauspielerin
"Wenn man hier herkommt, ist es wie eine kleine Zeitreise in die Filmgeschiche. Ganz viele von den alten Plakaten erinnern mich auch an meine polnische Kindheit."


Mariusz Bednarski, Pigasus Gallery
"Mir geht es genauso. Ich habe angefangen sie zu sammeln, als ich praktisch noch ein Kind war."

Im Rahmen des Filmfestivals "Filmpolska" zeigt die Galerie ab Samstag polnische Plakate von Hollywoodfilmen, aber auch von Produktionen aus der Schweiz, Taiwan oder der Elfenbeinküste.


Autorin: Birgit Wolske