Die Sendung im Detail

Das Kulturmagazin im rbb Fernsehen

Die Stilbruch-Redaktion (Quelle: rbb)

Die Stilbruch-Redaktion

Jede Woche neu wollen wir zeigen, wie vielfältig die Kultur in Berlin und Brandenburg sein kann. Dabei will sich Stilbruch nicht auf bestimme Genres festlegen lassen und berichtet über die großen Ereignisse genauso wie über die neuesten Trends.

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Kulturnachrichten

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  • Letztes Schöneberger Kiez-Theater steht vor dem Aus 

    - Mit 1-Euro-Spenden gegen die Insolvenz

    Das "O-TonArt" ist das letzte verbliebene Kieztheater in Berlin-Schöneberg. Eine enorme Mieterhöhung und hohe Gema-Gebühren haben die Off-Bühne aber an den Rand des Ruins gebracht. Doch Theaterleiter Boßmann hat sich eine Rettungsaktion ausgedacht.
  • "Wenn’s am schönsten ist, sollte man aufhören" 

    - Köpenicker Jazzfest wirft nach 18 Jahren das Handtuch

    Ob Manfred Krug, Klaus Doldinger oder Nina Hagen: Viele namhafte Künstler traten beim Köpenicker Jazzfestival auf. Doch jetzt ist damit Schluss. Wolfgang Pinzl, der Gründungsvater, hofft dennoch, dass seine Idee weiterlebt - mit einem neuen Programm in verkürzter Form in der Kulturbrauerei in Prenzlauer Berg.
  • Retrospektive im Gropius-Bau  

    - Walker Evans und wie er die Große Depression sah

    Der Fotograf Walker Evans war ein Leben lang auf der Jagd. In den Fokus der Kunstwelt geriet er, als er Ende der 20er Jahre eine Dokumentation vorlegte, ein Zeugnis der Armut im Amerika in den Zeiten der Großen Depression. Bilder aus nahezu all seinen Schaffensperioden zeigt nun die Ausstellung im Martin-Gropius-Bau.
  • "Così fan tutte" bei Oper Oder-Spree 

    - Neuzelle nimmt sich Mozart vor

    Oper mal nicht im etablierten Opernhaus, sondern an verschiedenen Orten in Ost-Brandenburg – das ist die Idee von Oper Oder-Spree. Die Organisatoren versammeln junge Künstler aus aller Welt im Kloster Neuzelle. Innerhalb von vier Wochen bringen sie ein komplettes Stück auf die Bühne. Dieses Jahr haben sich die Nachwuchssänger eine ganz bekannte Oper vorgenommen.
  • Potsdamer Filmmuseum kann wieder auspacken 

    - Der Marstall ist saniert

    Kaum einer hat dem Haus in den den letzten Monaten viel Aufmerksamkeit gewidmet, denn es war abgesperrt und schräg daneben wurde der neu-alte Landtagsbau poliert und bezogen. Nun aber ist es Zeit für den Perspektivwechsel: das Filmmuseum in Potsdams Altem Marstall ist fertig saniert. Nun werden die Dauerobjekte und die neue Marco-Polo-Ausstellung bis zur Wiedereröffnung im Oktober poliert.
  • Baufortschritt am Berliner Stadtschloss 

    - Stiftung sieht Humboldt-Forum wunderbar im Plan

    Hier stand einst das Berliner Stadtschloss - und hier wird es in jahrelanger Arbeit wieder aufgebaut. Bis 2019 soll mitten in der Stadt mit dem neuen alten Schloss das Humboldt-Forum entstehen. Doch wie geht es voran mit dem "wahrscheinlich wichtigsten Kulturprojekt Deutschlands in diesem Jahrhundert"?
  • "Notes of Berlin"-Regisseurin Mariejosephin Schneider im Gespräch 

    - "Wir trauen der Stadt ganz schön was zu"

    Für ihren Abschlussfilm an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) verfilmt Mariejosephin Schneider das Erfolgsblog "Notes of Berlin" – und jeder kann sich daran beteiligen. Im Interview mit rbb online spricht die Regisseurin und gebürtige Berlinerin über die Grundidee, den Charme der Notes und ihre Hoffnungen für den fertigen Film.
  • Ausstellung im Neuen Palais 

    - Eine preußische Unterschrift schickt Deutschland in den Krieg

    Mit ein paar Federstrichen besiegelte Kaiser Wilhelm II. 1914 den Eintritt des Deutschen Reiches in den 1. Weltkrieg. Ein Blatt Papier, das in den folgenden jahren Millionen Leben kosten würde. Rund um die historische Verordnung vom 31. Juli 1914 gibt es nun eine Ausstellung im Neuen Palais in Potsdam.
  • Nach Bürgerbegehren gegen Wiederaufbau 

    - Kirchengegner rechnen mit Bürgerentscheid zur Landtagswahl

    Potsdams Stadtpolitiker haben das erfolgreiche Bürgerbegehren gegen den Wiederaufbau der Garnisonkirche zwar zur Kenntnis genommen, werden es aber wohl ablehnen. Dann würde es zu einem Bürgerentscheid kommen, mit dem auch die Initiatoren des Bürgerbegehrens bereits rechnen. Sie hoffen auf eine Abstimmung parallel zur Landtagswahl am 14. September.
  • BGH hebt Beschlüsse gegen Barlach auf 

    - Suhrkamp-Streit kehrt nach Berlin zurück

    Seit Jahren streite Verlagschefin Ulla Unseld-Berkéwicz und Anteilseigner Hans Barlach um die Zukunft des renommierten Suhrkamp-Verlags. Jetzt kann Barlach einen Erfolg für sich verbuchen: Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat am Montag zwei Beschlüsse zurückgewiesen, die das Berliner Landgericht zu seinen Ungunsten gefasst hatte. Jetzt muss das Berliner Gericht neu verhandeln.
  • Diese Clubs stehen für das legendäre Berliner Nachtleben 

    - Die bekanntesten Elektro-Clubs der Hauptstadt

    Ganze Flugzeuge voll Feierwütiger kommen Wochenende für Wochenende nach Berlin, um das zu erleben, was die Stadt seit vielen Jahren weltweit zur Legende gemacht hat: das einzigartige Nachtleben. Ein Streifzug durch die wichtigsten Clubs.
  • Maren Kroymann wird 65 

    - Sie kann alles - und Hochdeutsch

    Die Tübinger Professorentochter sollte mit ihren Staatsexamina eigentlich Lehrerin werden. Aber die Bühne lag Maren Kroymann näher. Die richtige Wahl: Sie feiert als Kabarettistin, Schauspielerin und Chansonsängerin seit Jahrzehnten Erfolge. Am Samstag wurde Kroymann 65 Jahre alt - und spricht auf Wunsch auch Schwäbisch. Von Maria Ossowski
  • Neues Projekt noch geheim 

    - Abschied vom Szene-Club "Cookies"

    Er begann in den 1990er Jahren als Kellerbar und mauserte sich zur angesagten Adresse: In der Nacht zu Sonntag feierte das "Cookies" in der Berliner Friedrichstraße Abschiedsparty. Doch Club-Chef Heinz Gindullis, besser bekannt als Cookie, plant bereits etwas Neues - was, ist noch geheim. Obwohl zuletzt auch das "White Trash" Mitte den Rücken gekehrt hat, sieht Gindullis den Bezirk aber nicht als passé.
  • Otto Piene gestorben 

    - Fasziniert von den Elementen

    Der Lichtkünstler Otto Piene ist tot. Der 86-Jährige starb am Donnerstag in Berlin. Erst einen Tag zuvor hatte er in der Neuen Nationalgalerie und in den Ausstellungsräumen der Deutschen Bank eine große Schau mit seinen Werken eröffnet. Ein Nachruf von Maria Ossowski
  • Trauer um einen Großen des Nachkriegstheaters 

    - Langjähriger BE-Intendant Wekwerth ist tot

    Entdeckt und gefördert von Bertolt Brecht, zu Ehren gekommen sowohl international als auch in der DDR, unterstützt und umworben von der SED-Führung und später gescholten für seinen Umgang mit der Macht: Der Autor, Theater-Regisseur und langjähriger Intendant des Berliner Ensembles Manfred Wekwerth ist im Alter von 84 Jahren in Berlin gestorben.
  • Zehntausende Liter Löschwasser ergießen sich über Bühnentechnik 

    - Spielzeiteröffnung am Berliner Ensemble in Gefahr

    Schwerer Schlag für das Berliner Ensemble: Am Dienstag löste ein Alarm die Sprinkleranlage aus. Die Folge: ein Schaden, der "sicher in die Hunderttausende" geht. Über Bühnenmaschinerie, Dekorationen und Scheinwerfer gingen Zehntausende Liter Wasser nieder - zwei Tage vor dem Aufzeichnungsbeginn von Kurt Krömers Fernseh-Show.
  • Filmdreh "Bibi und Tina" in Brandenburg 

    - Aufgesessen, lang die Zügel

    Detlev Bucks Verfilmung der Kinder-Hörbuchserie "Bibi und Tina" ist einer der erfolgreichsten Filme dieses Jahres. Anfang der Woche haben nun die Dreharbeiten zur Fortsetzung "Voll Verhext" begonnen - und zwar ganz in der Nähe von Potsdam: auf einem Bauernhof am Rande von Nudow.
  • Senat soll Vorschlag abgelehnt haben 

    - Offenbar keine Ehrenbürgerwürde für Herta Müller

    Die Literatur-Nobelpreisträgerin Herta Müller wird vorerst nicht Ehrenbürgerin der Stadt Berlin. Einen entsprechenden Vorschlag lehnte der Senat nach Angaben eines CDU-Abgeordneten ab - offenbar auf Drängen des Regierenden Bürgermeisters Wowereit. CDU, Grüne und Linke waren eigentlich für den Vorschlag.
  • Praemium-Imperiale-Preisträger bekannt gegeben 

    - Bedeutendster Kunstpreis geht an Komponisten Arvo Pärt

    Er gilt als Nobelpreis der Künste: Der japanische Praemium Imperiale geht dieses Jahr in der Sparte Musik an den estnischen Komponisten Arvo Pärt. In Schubladen stecken lässt sich sein vielseitiges Werk nicht. Seit den 80er Jahren lebt der 78-Jährige zurückgezogen in Berlin. Von Andreas Göbel
  • Dokumentation 

    - Verräterkinder - die Töchter und Söhne des Widerstands

    Auch nach dem Ende des Nazi-Regimes wurden sie in der Bundesrepubik oft noch als "Verräterkinder" stigmatisiert - die Töchter und Söhne der Widerstandskämpfer gegen die Nazis. In seinem gleichnamigen Film porträtiert der Regisseur Christian Weisenborn die Nachfahren der Männer des 20. Juli und die Kinder der Widerständler aus der Roten Kapelle. Von Maria Ossowski

TV-Tipps

Logo von "Bauer sucht Kultur" (Quelle: rbb/Norbert Kohn)

Bauer sucht Kultur

Der ttt-Moderator Max Moor ist begeisterter Biobauer in Hirschfelde in Brandenburg und er reist übers Land und trifft auf Künstler, Maler und Schriftsteller, die sich wie er in Brandenburg niedergelassen haben und dort leben und arbeiten.

Dieter Moor und Schriftzug "Bücher und Moor" (Quelle: rbb)

Bücher und Moor

Max Moor stellt lesenswerte Neuerscheinungen vor, führt Gespräche mit Prominenten über "die Bücher ihres Lebens" und junge Berliner Schriftsteller präsentieren ihren "Roman in 200 Worten".

Kulturmagazin im Ersten

Prominente empfehlen 50 x Kunst

Büste der Nofretete (Bild: dpa)

50xKunst - Das gefällt mir!

Über 100 Prominente hat der rbb nach ihrem Lieblingsobjekt in Berlin und Brandenburg befragt. Das Ergebnis ist eine Top 50-Liste.

Stilbruch Archiv

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 05.06.2014

    Die Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 +++ "Einmal Hans mit scharfer Soße" +++  Jewgenia Belorusets +++  "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" +++ Kulturtipps mit Canan Erek +++ Vladimir Malakhovs Abschied aus Berlin

    Zeitzeuge: Karsten Hansen (Quelle: rbb)

    Die Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944

    Vor 70 Jahren misslang das Attentat auf Adolf Hitler. Georg Hansen, ein hoher Militär in Rangsdorf, war einer der Mitverschwörer, die den Staatsstreich planten. Nach seiner Hinrichtung wurde die gesamte Familie in Sippenhaft genommen. Sein Sohn Karsten kam in ein Heim, wo aus ihm ein linientreuer Nationalsozialist werden sollte. Auch nach dem Krieg stieß Karsten Hansen immer wieder auf Vorbehalte gegen die Widerstandskämpfer des 20. Juli.

    Szenenauschnitt (Quelle: rbb)

    "Einmal Hans mit scharfer Soße"

    Wie ist es, als Türkin mit deutschem Pass zu leben? Die Berliner Autorin Hatice Akyün hat das in ihrem Buch "Einmal Hans mit scharfer Soße" beschrieben. Jetzt kommt ihre Geschichte über den deutschen Alltag einer türkischen Familie als Multikulti-Komödie ins Kino.

    Polizei im Winter (Quelle: rbb)

    Jewgenia Belorusets

    Wie geht es weiter in der Ukraine? Während die kriegerischen Auseinandersetzung andauern, ist im Suhrkamp-Verlag bereits der Band "Euromaidan" erschienen, in dem ukrainische und internationale Autoren auf das Geschehene zurückblicken. Mit dabei ist auch die Fotografin und Autorin Jewgenia Belorusets, die die Proteste auf dem Maidan von Anfang an fotografiert hat.

    Szenenbild 'Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny' (Quelle: rbb)

    "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny"

    An der Berliner Staatsoper feiert die Neuinszenierung von "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" Premiere - mit der Musik von Kurt Weill zum Libretto von Bertolt Brecht. Die Uraufführung 1930 in Leipzig wurde zu einem der größten Theaterskandale der Weimarer Republik. Mittlerweile gehört das Stück aber längst zu einem der Erfolgsstücke des 20. Jahrhunderts.

    Vladimir Malakhovs tanzt Ballett (Quelle: rbb)

    Vladimir Malakhovs Abschied aus Berlin

    Ein ganzes Jahrzehnt leitete und prägte er als Intendant das Berliner Staatsballett. Als Solotänzer, klassisch am Bolschoi ausgebildet, eroberte Vladimir Malakhov das Publikum im Sprung. Aus der ganzen Welt reisten Menschen an, nur um Malakhov und seine waghalsigen Pirouetten zu sehen. Jetzt verlässt er Berlin Richtung Tokyo.

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 22.05.2014

    Niels Frédéric Hoffmann: "Berliner Liederbuch" +++ Tempelhofer Feld +++ Gisèle Freund - Fotografische Szenen und Porträts +++ Tangerine Dream auf Abschiedstournee +++ Kulturtipps mit Jeana Paraschiva +++ Mawil: "Kinderland"

    Niels Frédéric Hoffmann: "Berliner Liederbuch"

    Keine deutsche Stadt ist so oft besungen worden wie Berlin. Sei es die Berliner Luft, der Wannsee oder der Koffer, den man noch in der Stadt hat. Anlässe für Gassenhauer und Operetten-Evergreens gab es in Fülle. In einem neuen Berliner Liederbuch werden nun Geschichte und Geschichten dieses lokalen Kulturerbes erzählt.

    Tempelhofer Feld

    Das Tempelhofer Feld ist zum Sehnsuchtsort vieler Berliner geworden - und zum Politikum. Nach der Schließung des Flughafens ist durch die Zwischennutzung ein ganzes Lebensgefühl entstanden: der Wunsch nach Weite, Freiheit und Abenteuer. Jetzt sind die Berliner aufgerufen beim Volksentscheid zu entscheiden, ob das so bleibt oder nicht.

    Gisèle Freund - Fotografische Szenen und Porträts

    Geboren und aufgewachsen ist sie in Berlin-Schöneberg, doch ihr Lebensmittelpunkt wurde Paris. Dorthin war Gisèle Freund 1933 emigiriert und wurde zur weltbekannten Fotografin. Zu ihrem Freundeskreis zählten Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre. Eine Ausstellung in der Berliner Akademie der Künste zeigt nun über 200 ihrer Künstlerportraits.

    Tangerine Dream auf Abschiedstournee

    Edgar Froese gründete 1967 an der Berliner Kunsthochschule die Elektroband Tangerine Dream. Ihr damals revolutionärer Sound inspirierte Musiker wie David Bowie, Pink Floyd und Rammstein. Derzeit befindet sich die Band auf Abschiedstournee, auf der sie auch Halt in Berlin macht. (Das Video zum Beitrag liegt aus lizenzrechtlichen Gründen nicht vor)

    Mawil: "Kinderland"

    Sieben Jahre hat es gedauert - der Berliner Comiczeichner Mawil veröffentlicht eine neue Graphic Novel. Seine Geschichte "Kinderland" spielt im Sommer 1989 und erzählt von einer Kindheit in den letzten Tagen der DDR - und von einem schüchternen 13-jährigen Ostberliner, der nicht ganz zufällig an Mawil selbst erinnert.

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 15.05.2014

    David Bowie in Berlin +++ Martin Kaule: "Faszination Bunker" +++ Jan-Philipp Sendker: "Herzenstimmen" +++ "Welcome Goodbye" +++ Kulturtipps mit Thilo Bock +++ Jörg Albrecht

    David Bowie

    David Bowie in Berlin

    Nur zwei Jahre verbrachte der britische Popstar David Bowie in den 70er Jahren in West-Berlin. Aber es waren die prägendsten Jahre seiner Karriere. Drei Alben produzierte er hier, darunter das legendäre "Heroes". Woher kommt seine Begeisterung für die wenig glamouröse Mauerstadt? Eine große Ausstellung im Martin-Gropius-Bau versucht eine Antwort und zeigt Bowies Alltag in Berlin.

    Martin Kaule: "Faszination Bunker"

    Mehr als 200 Bunker gibt es noch auf dem Berliner Stadtgebiet, in Brandenburg sind es über 700. Wofür werden die Bunker heute noch gebraucht, was soll mit den oft verfallenen Anlagen geschehen? Für sein Buch "Faszination Bunker" hat der Publizist Martin Kaule viele der gesperrten und teils immer noch geheimen Anlagen besucht.

    Jan-Philipp Sendker: "Herzenstimmen"

    In den Feuilleton-Besprechungen findet sich sein Name eher selten, dafür aber auf den Bestsellerlisten, zum Beispiel in Israel oder den USA. Vor allem international hat der in Potsdam lebende Schriftsteller Jan Philipp Sendker mit seinen Liebesgeschichten aus Burma Erfolg - ein Land das er schon lange gut kennt.

    "Welcome Goodbye"

    Zweckentfremdete Mietwohnungen, laute Rollkoffer-Kommandos, bierselige Männerhorden auf der Suche nach der authentischen Berliner Bar - es gibt vieles, was den eingeborenen Berliner an der Touristenschwemme nervt. Ein Dokumentarfilm zeigt jetzt beide Seiten der Medaille und fragt, was genau eigentlich das Problem zwischen den Berlinern und ihren Gästen ist.

    Kulturtipps mit Thilo Bock

    Tipp 1: Allmende- Kontor
    Tipp 2: "Mythos Vinyl - Die Ära der Schallplatte"
    Tipp 3: "Baiz - Kultur- und Schankwirtschaft"

    Jörg Albrecht

    Dem Berliner Schriftsteller Jörg Albrecht wurden harmlose Touristenfotos in Abu Dhabi zu Verhängnis. Fast zwei Wochen wurde er in dem arabischen Emirat ohne Angabe von Gründen festgehalten - in einem Land, das ihn eigentlich offiziell auf seine Buchmesse eingeladen hatte.

  • Stilbruch vom 08.05.2014

    Der Fall Scholl +++ Bibiana Beglau +++ Jella Haase und Kida Khodr Ramadan +++ Das Russlandbild der Deutschen +++ Europäische Schriftstellerkonferenz +++ Herlinde Koelbl +++ Kulturtipps mit Julia Kadel +++ Herbert Fritsch

    Der Fall Scholl

    Heinrich Scholl war Bürgermeister von Ludwigsfelde. Als seine Frau im Dezember 2011 in einem Waldstück bei Potsdam erdrosselt aufgefunden wird, gerät er in Mordverdacht. Heinrich Scholl wird zu lebenslanger Haft verurteilt. Bis zuletzt beteuert er seine Unschuld. Anja Reich hat den Prozess begleitet und ein Buch darüber geschrieben.

    Bibiana Beglau

    In Berlin läuft die 51. Ausgabe des Theatertreffens - auf dem Programm stehen die "bemerkenswertesten" Inszenierungen der Saison. Bibiana Beglau vom Residenztheater in München ist in diesem Jahr mit gleich zwei Inszenierungen eingeladen. Ein Treffen mit der Schauspielerin abseits der Bühne.

    Das Russlandbild der Deutschen

    Die Krise in der Ukraine beschäftigt die Öffentlichkeit und die Künstler gleichermaßen. Gerade angesichts der Rasanz, mit der sich der Konflikt verschlimmert. Die Schriftstellerin Irina Liebmann, geboren in Moskau und aufgewachsen in der DDR, geht der Frage nach, ob sich das Russlandbild der Deutschen bereits wieder geändert hat.

    Jella Haase und Kida Khodr Ramadan

    Erstmals nach elf Jahren findet die Verleihung des Deutschen Filmpreises wieder im Berliner Tempodrom statt. Während Helmut Dietl den Ehrenpreis für seine Verdienste um den deutschen Film bekommt, können sich auch die beiden Berliner Schauspieler Jella Haase und Kida Khodr Ramadan gute Chancen auf eine "Lola" ausrechnen.

    Europäische Schriftstellerkonferenz

    Mehr als 30 Schriftsteller aus allen Teilen Europas treffen sich in Berlin, um über ihren "Traum von Europa" zu reden. Wer oder was ist eigentlich Europa? Gibt es ein literarisches Europa oder kann die Literatur ein Europa schaffen? Diesen Fragen will die "Europäische Schriftstellerkonferenz" nachgehen.

    Herlinde Koelbl

    Die deutsche Fotografin Herlinde Koelbl ist sechs Jahre lang durch mehr als 30 Länder gereist, um zu sehen, wie Soldaten in aller Welt auf den Ernstfall trainiert werden. Ihre Fotografien sind in einer Ausstellung im Deutschen Historischen Museum Berlin zu sehen.

    Herbert Fritsch

    Beim Theatertreffen ist nur ein Berliner Stück dabei: Die Oper "Ohne Titel Nr. 1" von Herbert Fritsch. Der Regisseur hat zum vierten mal hintereinander eine der begehrten Einladungen zum Theatertreffen bekommen und gilt als bunter Vogel, der gerne mal aus der Reihe der ernsthaften Inszenierungen tanzt. 

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 24.04.2014

    Erich Ohser alias E. O. Plauen +++ Die Lass-Brüder - "Love Steaks" +++ "Armutszeugnisse" - Die Geschichte des Berliner Mietshauses +++ Kunstmetropole Berlin +++ Kulturtipps mit Luca Vasta +++  Die Berliner Rapperin Sookee

    Erich Ohser alias E. O. Plauen

    Als Zeichner ist Erich Ohser berühmt geworden. Noch heute lernen Berliner Grundschüler mit seinen liebevoll gezeichneten Comics, wie man Geschichten in wenigen Bildern erzählt. Seine Vater- und Sohn-Figuren sind längst auf der ganzen Welt bekannt. Doch nur wenige wissen von der tragischen Geschichte ihres Erfinders.

    "Love Steaks" (Quelle: daredo media / Ferleih)

    Die Lass-Brüder - "Love Steaks"

    Mit "Love Steaks" hat Jakob Lass einen der lustigsten und wildesten Liebesfilme der Saison gemacht. Fast ohne Geld und ohne festes Drehbuch, aber mit viel Herzblut und Spaß. Jakob Lass ist eigentlich noch Student an der Potsdamer Filmhochschule, hat aber schon vor Jahren mit seinem Bruder Tom eine Produktionsfirma gegründet.

    "Armutszeugnisse" - Die Geschichte des Berliner Mietshauses

    Willy Brandt verkündete 1963 eine grundlegende Neuausrichtung der Berliner Wohnungsbaupolitik. Zehntausende Altbauwohnungen sollten abgerissen werden. Der Fotograf Heinrich Kuhn dokumentierte die Zustände der Mietshäuser. Seine Fotos sind jetzt in einem Band erschienen.

    Kunstmetropole Berlin

    Anfang Mai präsentiert sich Berlin beim Gallery Weekend wieder als glamouröse Kunstmetropole. Wichtige Sammler aus aller Welt sollen durch die Stadt flanieren, Galeristen und Künstler treffen und möglichst auch Kunst kaufen. Erfunden wurde das Event vor zehn Jahren.

    Die Berliner Rapperin Sookee

    Auf jeden ihren Finger hat sich die Berliner Rapperin Sookee einen Buchstaben tätowieren lassen. "Wordnerd" steht da - eine, die den Wörtern verfallen ist. Ihre Rap-Texte sind kluge Kampfansagen und für Sookee das perfekte Medium, um ihre Botschaft zu vermitteln: Feministischer Hiphop. Auch auf ihrem neuen Album "Lila Samt".

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 10.04.2014

    "Der Kanzlerspion - Das Doppelleben des Günter Guillaume" +++ Gesine Cukrowksi +++ Urs Faes: "Sommer in Brandenburg" +++ "Achtung Berlin" - Berlin im Film der 90er Jahre +++ Kulturtipps mit Beat' n Blow +++ "Nik Nowak – Echo"

    "Der Kanzlerspion - Das Doppelleben des Günter Guillaume"

    Mit der Verhaftung 1974 endete das Doppelleben des Günter Guillaume. Vier Jahre war er Referent im Bundeskanzleramt und gleichzeitig "Kundschafter" des DDR-Geheimdienstes. Die Affäre "G." war der Anlass zum Rücktritt von Bundeskanzler Willy Brandt. Eine ARD-Doku erzählt diese deutsch-deutsche Geschichte aus der Zeit des Kalten Kriegs.

    Gesine Cukrowksi

    Die Schauspielerin Gesine Cukrowksi hat vor allem für TV-Produktionen gearbeitet. Jetzt kehrt sie zu den Anfängen ihrer Karriere zurück - auf die Theaterbühne. Im April ist sie in Moritz Rinkes Stück "Wir lieben und wissen nichts" am Renaissance Theater zu sehen - ein Kammerspiel über verkorkste Beziehungen.

    Urs Faes: "Sommer in Brandenburg"

    Der Schweizer Autor Urs Faes erzählt in seinem neuen Roman eine wahre Liebesgeschichte: Für die beiden jüdischen Jugendlichen Ron und Lissy wird das Leben im Sommer 1938 in Deutschland immer schwieriger. Auf einem brandenburgischen Gutshof werden sie auf ihre Ausreise nach Israel vorbereitet - doch nur einer von ihnen wird die Ausreise schaffen.

    "Achtung Berlin" - Berlin im Film der 90er Jahre

    Das Filmfestival "Achtung Berlin" geht ins zehnte Jahr. Zum Jubiläum spendieren sich die Macher eine umfangreiche Berlin-Retrospektive, die zeigen soll, wie sich die Stadt in den letzten zwei Jahrzehnten verändert und immer wieder neu erfunden hat.

    "Nik Nowak – Echo"

    Seine Kunst ist eine Herausforderung - weniger für die Augen als vielmehr für die Ohren. Die Grenzen zwischen Kunst und Musik, Krieg und Klang sind bei Nik Nowak fliessend. Der Berliner Soundmaschinen-Ingenieur bekommt in diesem Jahr den GASAG-Kunstpreis und eine Ausstellung in der Berlinischen Galerie.

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    Stilbruch vom 03.04.2014

    "Lauf Junge Lauf" +++ Dieter Meier: "Out of chaos" +++ Ai Weiwei: "Evidence" +++ Ursula Werner +++ Kulturtipps mit Judith Brandenburg +++ Süpermänner

    Andrzej Tkacz (Quelle: rbb)

    "Lauf Junge Lauf"

    Der neunjährige Srulik flieht aus dem Warschauer Ghetto und versteckt sich zwei Jahre lang im Wald. Um zu überleben, hält er seine jüdische Identität geheim und gibt sich als katholisches Waisenkind aus. Heute lebt Srulik als Yoram Fridman in Israel. Pepe Danquart hat seine Fluchtgeschichte verfilmt.

    "Out of Chaos" (Quelle: rbb)

    Dieter Meier: "Out of chaos"

    Dieter Meier eroberte in den 1980er Jahren mit seiner Elektroband "Yello" die internationalen Charts. Jüngst wurde er mit Band-Kollege Boris Blank beim Echo für sein Lebenswerk geehrt. Jetzt erscheint Dieter Meiers Solo-Album, das er in Berlin-Neukölln aufgenommen hat.

    Mann auf Stuhl auf vielen Trommeln (Quelle: rbb)

    Ai Weiwei: "Evidence"

    Immer wieder setzt sich Ai Weiwei mit der chinesischen Geschichte und Politik auseinander – und mit seiner eigenen Situation. Die Regierung seines Landes hatte ihn ohne Angabe von Gründen für Monate ins Gefängnis gesperrt, sie überwacht ihn rund um die Uhr - und hat ihn auch zur Eröffnung seiner umfangreichsten Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau nicht ausreisen lassen.

    Ursula Werner (Quelle: rbb)

    Ursula Werner

    Der Schauspielerin Ursula Werner ist Starrummel völlig fremd. Sie will anständige Arbeit abliefern -  das erzählt sie jetzt in ihren Erinnerungen. Und davon, wie es ein Mädchen aus einem Berliner Hinterhof auf den Roten Teppich der Filmfestspiele in Cannes geschafft hat.

    Celal Sert (Quelle: rbb)

    "Süpermänner"

    Türkische Männer haben keine Probleme - sie sind das Problem. Behauptet zumindest ein neues Theaterstück im Ballhaus Naunynstrasse. Türkische Männer halten sich nämlich, laut Klischee, allesamt für Süpermänner. Das Ballhaus Naunynstraße lässt nun drei türkische Männer auf die Bühne, die mit reichlich eigener Erfahrung dieses Bild hinterfragen.