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Die Redaktion

Die Stilbruch-Redaktion (Quelle: rbb)

Die Stilbruch-Redaktion

Jede Woche neu wollen wir zeigen, wie vielfältig die Kultur in Berlin und Brandenburg sein kann. Dabei will sich Stilbruch nicht auf bestimme Genres festlegen lassen und berichtet über die großen Ereignisse genauso wie über die neuesten Trends.

Kulturnachrichten

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  • Zum Abschied inszeniert er "Faust II" 

    - Castorf: Zur Not Badeanstalt aus der Volksbühne machen

    Der scheidende Intentant der Berliner Volksbühne, Frank Castorf, ist auf seinen Nachfolger Chris Dercon nicht besonders gut zu sprechen. Zwar äußerte er sich nicht persönlich zu ihm, empfahl jetzt aber, man könne zur Not aus dem Haus "eine Badeanstalt machen", falls es mit ihn nicht funktioniere. Zu seinem Abschied 2017 will er "Faust II" inszenieren.
  • Arne Elsholtz ist tot 

    - Deutscher Synchronsprecher von Tom Hanks gestorben

  • Musiker lebte auch in Berlin 

    - Die Toten Hosen trauern um Ex-Schlagzeuger "Wölli"

  • Interview | Volker Ludwig und Ilona Schulz über 30 Jahre "Linie 1" 

    - "Noch heute ist hinter der Bühne mehr los als auf der Bühne"

    Es wird in Mozambique, Indien oder Südkorea gespielt - lange Jahre war "Linie 1" das einzige deutsche Musical von internationalem Rang. Vor genau 30 Jahren feierte das Stück Premiere im Berliner Grips-Theater. Dass die U-Bahn-Revue einmal ein Bombenerfolg werden würde, wusste damals niemand, sagen Autor Volker Ludwig und Schauspielerin Ilona Schulz.  
  • Neue Dauerausstellung in der Zitadelle Spandau 

    - Auf Augenhöhe mit Lenin

    Berlin hat eine neue Attraktion: Der tonnenschwere Lenin-Kopf aus Granit ist Höhepunkt der neuen Dauerausstellung "Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler" in der Zitadelle Spandau. Neben der Büste des Revolutionärs sind 100 weitere Originale zu sehen.
  • Interview | Maike Cruse über das Gallery Weekend 

    - "Ich bin eine schlechte Künstlerin, aber ich liebe Kunst!"

    Sie scheint immer dort zu sein, wo es gerade spannend wird im Kunstbetrieb. Seit vier Jahren ist Maike Cruse in Berlin - als Direktorin des Gallery Weekends. Und tatsächlich hat dieser Kunstschau-Marathon seither an Bedeutung gewonnen. Im Interview erzählt Maike Cruse, wie ihr das gelungen ist, und was das Gallery Weekend ab Freitag zu bieten hat.
  • Mit Privatsammlung von Hasso Plattner 

    - Museum Barberini startet mit Impressionisten-Schau

    Renoir und Manet sind zwei der Künstler, deren Werke ab Ende Januar 2017 in Potsdam zu sehen sein werden. Dann eröffnet das Museum Barberini mit einer Impressionismus-Ausstellung. Bezahlt hat den Bau die Stiftung des Software-Milliardärs Hasso Plattner, der seit 1988 Kunst sammelt - und dabei extrem schnell entscheidet.
  • Ausstellung über den Architekten Jürgen Mayer H. 

    - Alles, nur keine rechteckigen Fenster

    Er ist weltweit bekannt und einer der bedeutendsten Architekten der Moderne. Seit 1996 lebt und arbeitet Jürgen Mayer H. in Berlin, aber erst jetzt beginnen die Bauverantwortlichen in der Hauptstadt, sich für ihn zu interessieren. Im Haus am Waldsee ist derzeit eine Ausstellung mit seinen Werken zu sehen. Von Maria Ossowski
  • Berliner Philharmoniker stellen kommende Konzertsaison vor 

    - Rattle lässt singen

    Noch zwei Spielzeiten hat Simon Rattle als Chef der Berliner Philharmoniker vor sich. Bis dahin hat der Brite noch einiges vor. In der kommenden Saison setzt er einen Schwerpunkt auf Vokalmusik, unter anderem steht Puccinis Oper "Tosca" auf dem Programm. Und auch sein Nachfolger Kirill Petrenko schaut schon einmal in Berlin vorbei.
  • "Pop16" im Haus der Kulturen der Welt  

    - Festival feiert 100 Jahre Popmusik auf Tonträgern

    'Wann entstand Popmusik?' fragt das Haus der Kulturen der Welt in Berlin und widmet der Beantwortung ein ganzes Festival. Auf dem "Pop16" werden ab Donnerstag Shellack-Produktionen erklärt, Berlin-Rundfahrten angeboten und die Filmreihe "American Epic" über die Wurzeln der US-amerikanischen Popmusik feiert Deutschland-Premiere.  
  • Vorstellung des Festprogramms 

    - Mit dem Karneval der Kulturen gegen Hass und Angst

    Vier Bühnen, vier Tage Musik und ein knallbunter Straßenumzug durch Kreuzberg: Nach den finanziellen Querelen soll der Karneval der Kulturen sich wieder auf sein Hauptanliegen konzentrieren: multikulturelles und weltoffenes Feeling nach Berlin zu bringen. Das sei gerade in Zeiten von AfD und Pegida wichtig, meint Integrationssenatorin Kolat.
  • Erste Attika-Figuren montiert 

    - "Herkules" steht wieder auf dem Potsdamer Stadtschloss

    Zwei Jahre nach der Eröffnung des neu gebauten Stadtschlosses in Potsdam sind am Dienstag die ersten Attika-Figuren auf das Gebäude gehoben worden. Ein Verein hatte die historischen Skulpturen mit Hilfe von Spendengeld restaurieren lassen. Weitere sollen folgen.
  • Berliner CDU diskutiert Lösungsansätze 

    - Denkmalschutz soll Kudamm-Bühnen retten

    Stehen die traditionsreichen Berliner Kudamm-Bühnen vor dem Abriss? Der Investor will schon bald neue Pläne präsentieren. Doch am Montag hatte die Berliner CDU zum kulturpolitischen Gespräch in die Komödie am Kurfürstendamm eingeladen, um über mögliche Rettungsansätze zu diskutieren. Von Ute Büsing  
  • Video: Abendschau | 24.04.2016 | Petra Gute 

    - Tom Hanks präsentiert seinen neuen Film in Berlin

    Hollywood-Schauspieler Tom Hanks hat am Sonntag seinen neuen Film "Ein Hologramm für den König" im Berliner Zoo-Palast vorgestellt. Eigentlich spielt die Geschichte des Films von Regisseur Tom Tykwer in Saudi-Arabien, doch große Teile der Aufnahmen entstanden in Marokko und vielen Berliner Orten.
  • Premierenkritik | "Die Hose" am Renaissance-Theater 

    - Als "Die Hose" einst verboten war

    Als Carl Sternheims Lustspiel "Die Hose" 1911 herauskam, löste es einen Skandal aus und wurde zunächst aus "Gründen der Sittlichkeit" verboten. Heute ist es kaum noch auf Bühnen zu sehen. Am Berliner Renaissance Theater hat sich jetzt Tina Engel an den Stoff gewagt. Von Ute Büsing
  • Premierenkritik | Staatsoper Berlin 

    - Standing Ovations für Barockoper "Amor vien dal destino"

    "Amor vien dal destino", wenn die Liebe vom Himmel fällt. Das ist eine Premiere an der Staatsoper Berlin, bei der auch Opernkenner sich wunderten. Nie gehört. Aber René Jacobs, der Experte für Alte Musik, gilt als Garant für Qualität in diesem Genre. Er hat die Aufführung geleitet. Und Maria Ossowski, eine bisher bekennende Barockopernhasserin, ist bekehrt und begeistert.
  • Film über das Massaker an kriegsgefangenen Italienern am 23.04.1945 

    - Der letzte Zeitzeuge von Treuenbrietzen

    Am 23. April 1945 wurden 127 italienische Militärinternierte im brandenburgischen Treuenbrietzen von Angehörigen der Wehrmacht erschossen. Lange wurde dazu geschwiegen - in Brandenburg und auch in Italien. Doch der letzte Überlebende, Antonio Ceseri, ist 92 Jahre alt - höchste Zeit, die Ereignisse genauer zu betrachten.

TV-Tipps

Logo von "Bauer sucht Kultur" (Quelle: rbb/Norbert Kohn)

Bauer sucht Kultur

Der ttt-Moderator Max Moor ist begeisterter Biobauer in Hirschfelde in Brandenburg und er reist übers Land und trifft auf Künstler, Maler und Schriftsteller, die sich wie er in Brandenburg niedergelassen haben und dort leben und arbeiten.

Max Moor und Schriftzug "Bücher und Moor" (Quelle: rbb)

Bücher und Moor

Max Moor stellt lesenswerte Neuerscheinungen vor, führt Gespräche mit Prominenten über "die Bücher ihres Lebens" und junge Berliner Schriftsteller präsentieren ihren "Roman in 200 Worten".

Hörfunk

Prominente empfehlen 50 x Kunst

Büste der Nofretete (Bild: dpa)

50xKunst - Das gefällt mir!

Über 100 Prominente hat der rbb nach ihrem Lieblingsobjekt in Berlin und Brandenburg befragt. Das Ergebnis ist eine Top 50-Liste.

Stilbruch Archiv

  • Stilbruch (Quelle: rbb)

    Stilbruch vom 28.04.2016

    "Stärker als die Zeit" - Udo Lindenberg wird 70 +++ Digitale Müllabfuhr +++ "Berliner Mythen" - Mit dem Taxi durch Berliner Geschichte +++ Julian Charrière beim Gallery Weekend Berlin +++ Kulturtipps +++ "Europas neue Alte" - Fotos über ältere Menschen in Europa +++ Die Sammlung von Desiré Feuerle +++ Moderation: Petra Gute

    Udo Lindenberg auf der Bühne (Quelle: dpa / Olaf Malzahn)

    "Stärker als die Zeit" - Udo Lindenberg wird 70

    Udo Lindenberg wird bald 70 Jahre alt. Die ARD widmet ihm im Mai eine 90-minütige Doku, die dem Phänomen Lindenberg auf die Spur kommen will und den Menschen Lindenberg in den Mittelpunkt rückt. Ein Rock'n'Roller, der Songs geschrieben hat, die die Menschen im Osten wie im Westen durchs Leben begleitet haben. (Das Video zum Beitrag ist aus lizenzrechtlichen Gründen nicht verfügbar)

    Emoticons bei Facebook (Quelle: imago/Christian Ohde)

    Was ist legal, was illegal? - Die digitale Müllabfuhr

    Täglich werden Millionen Bilder in soziale Netzwerke geladen, die wir nie zu Gesicht bekommen: Gewalt, Pornographie, Sodomie. Aussortiert werden sie von "Billiglöhnern" auf den Philippinen. Was macht es mit Menschen sich dem Strom dieser Bilder auszusetzen? Der Berliner Regisseur Moritz Riesewick war in Manila und hat aus seinen Erfahrungen eine Doku-Performance gemacht.

    Buchcover "Berliner Mythen" von Reinhard Kleist (Quelle: Carlsen)

    "Berliner Mythen" - Mit dem Taxi durch Berliner Geschichte

    Berlin ist voller irrsinniger Geschichten. Um einige der Berliner Mythen zu erzählen, hat der Comiczeichner Reinhard Kleist den Taxifahrer Ozan erschaffen, der sich Straßen anhand von Geschichten merkt, die sich dort zugetragen haben - und damit seine Fahrgäste unterhält.

    Kunstwerk des Künstlers Julian Charriere (Quelle: dpa / Britta Pedersen)

    Julian Charrière beim Gallery Weekend Berlin

    Für Kunstinteressierte ist das Gallery Weekend Berlin ein fester Termin im Jahr. Dann streifen Kunstsammler aus aller Welt durch Berlins Galerien, auf der Suche nach dem nächsten Star in der Kunstszene. Einer der beteiligten Künstler ist der Schweizer Julian Charrière, der zum Gallery Weekend auch eine neue Einzelausstellung in Berlin zeigt.

    Grips Theater © imago

    Kulturtipps

    Tipp 1: Filmpremiere von "Sonho" in der Galerie Urban Spree
    Tipp 2: "Linie 1" im Grips Theater
    Tipp 3: Josa Peit beim XJazz-Festival in Berlin  

    Zwei ältere Menschen in Frankreich (Quelle: Staatliche Museen zu Berlin / Fotografin: Gabriele Kostas)

    "Europas neue Alte" - Fotos über ältere Menschen in Europa

    Die "Alten" werden immer aktiver. Die Fotografin Gabriele Kostas aus Bad Belzig hat verschiedene ältetre Menschen in Europa getroffen, fotografiert und gefragt: Was macht sie zufrieden. Ihre Fotoarbeiten sind in einer Ausstellung im Museum Europäischer Kulturen in Berlin zu sehen.

    Die Sammlung von Desiré Feuerle

    Berlin bekommt ein neues Museum. Zum Gallery Weekend eröffnet im ehemaligen Telekommunikationsbunker eine Schau, die die Privatsammlung des Kunstsammlers Désiré Feuerle zeigt - mit internationaler Gegenwartskunst bis hin zu traditioneller Kunst aus Südostasien.

  • Stilbruch vom 21.04.2016

    Eko Fresh und sein "Liebeslied" an Frauke Petry +++ "Ein Hologramm für den König" - Tom Tykwers neuer Film +++ Yehudi Menuhin - eine Hommage an den Geigenvirtuosen +++ Gideon Böss: "Deutschland, deine Götter" +++ Kulturtipps +++ Houellebecqs "Unterwerfung" am Deutschen Theater Berlin +++ Moderation: Petra Gute

    Eko Fresh (Quelle: 7daysmusic | Sony Music)

    Eko Fresh und sein "Liebeslied" an Frauke Petry

    Der Rapper Eko Fresh verfolgt die Islamdebatte in Deutschland aufmerksam und legt sich offen mit der AfD an. In der Hip-Hop-Szene ist er einer der Größten. Für Aufsehen sorgt sein ironisches Liebeslied auf die AfD-Vorsitzende Frauke Petry, das im Netz bereits zum Hit geworden ist.  

    Regisseur Tom Tykwer bei der 66. Berlinale (Quelle: imago / Future Image)

    "Ein Hologramm für den König" - Tom Tykwers neuer Film

    Der Berliner Regisseur Tom Tykwer stellt seinen neuen Film vor: "Ein Hologramm für den König" nach dem Roman von Dave Eggers. Die Hauptrolle spielt mal wieder Tom Hanks. Was Tykwer an ihm schätzt? Dass Hanks mit seinen 59 Jahren immer noch so verspielt, neugierig und probierfreudig ist wie kaum ein anderer.

    Der Geiger und Dirigent Yehudi Menuhin; Foto: © imago/United Archives International

    Yehudi Menuhin - eine Hommage an den Geigenvirtuosen

    Yehudi Menuhin war einer der größten Geiger des 20. Jahrhunderts. In diesem Jahr wäre sein 100. Geburtstag. Bei den Berliner Philharmonikern dirigierte er einst Beethoven im Kopfstand. Im Berliner Konzerthaus erinnern nun Weggefährten, Familienmitglieder und seine Schüler an Yehudi Menuhin und seine lebenslange Verbundenheit mit Berlin.  

    Sticker kleben am 19.04.2016 in Berlin im Rahmen der Ausstellung "Angezettelt" (Quelle:dpa)

    Kulturtipps

    Tipp 1: Ausstellung "Angezettelt" im Deutschen Historischen Museum
    Tipp 2: Film "Pallasseum - Unsichtbare Stadt"
    Tipp 3: Ausstellung "Private Exposure” im me collectors room

    Steven Scharf in "Unterwerfung" / DT Berlin © Arno Declair

    Houellebecqs "Unterwerfung" am Deutschen Theater Berlin

    Das Deutsche Theater widmet sich dem Thema Islam und bringt den Roman des französischen Autors Michel Houellebecq "Unterwerfung" auf die Bühne. Darin entwirft Houellebecq ein Zukunftsszenario, in dem Frankreich vom ersten muslimischen Präsidenten Europas regiert wird.  

  • Moderator Jaafar Abdul-Karim bei der Moderation (Quelle: rbb)

    Stilbruch vom 14.04.2016

    Dilek Dündar über Recep Erdoğan und die Pressefreiheit +++ "Herkules" - ein Dokumentarfilm über das Leben eines Berliner Kohlenhändlers +++ Erwin Wurm-Ausstellung in der Berlinischen Galerie +++ "Neuland" - ein Musiktheaterprojekt mit geflüchteten und Berliner Jugendlichen +++ Kulturtipps +++ Die Comic Invasion 2016 +++ Moderation: Jaafar Abdul Karim

    Dilek Dündar über Recep Erdoğan und die Pressefreiheit

    "Welcome to our world", sagt die türkische Journalistin Dilek Dündar, wenn sie auf Erdoğans Vorgehen gegen Satiriker Jan Böhmermann angesprochen wird. Dündar kämpft derzeit um die Freilassung ihres Ehemanns Can Dündar, Chefredakteur der regierungskritischen Zeitung "Cumhuriyet". Er steht in Istanbul vor Gericht, weil er illegale Waffenexporte der Türkei an Islamisten in Syrien aufgedeckt hatte.

    Erwin Wurm-Ausstellung in der Berlinischen Galerie

    Der österreichische Künstler Erwin Wurm verformt mit Vorliebe Alltagsgegenstände, bläst Häuser auf oder lässt sie schrumpfen, verbiegt Autos - und hinterfragt so die Lebensgewohnheiten und Statussymbole unserer Zeit. Die Berlinische Galerie widmet dem international anerkannten Bildhauer nun eine Ausstellung - ihr Titel: "Bei Mutti".

    ARCHIV - Nachtaufnahme der Deutschen Oper am 13.09.2012 in Berlin. Foto: dpa

    "Neuland" - ein Musiktheaterprojekt mit geflüchteten und Berliner Jugendlichen

    Wie fühlt es sich an, in einem Land anzukommen, in dem man die Sprache nicht versteht, die Umgangsformen und Codes nicht kennt? Ein Projekt an der Deutschen Oper will vom Ankommen und von der Verunsicherung in einem neuen Umfeld erzählen. Jeweils 20 Berliner und geflüchtete Jugendliche haben gemeinsam das Stück "Neuland" entwickelt.

    Szene aus "Rabbi Wolff" (Quelle: Uli Holz / Britzka Film / Edition Salzgeber)

    Kulturtipps

    Tipp 1: Ausstellung "Nuclear, Democracy and Beyond"
    Tipp 2: Dokumentarfilm "Rabbi Wolff"
    Tipp 3: Band "The Bribe and the Mockery"

    Besucher der vergangenen Comic Invasion Berlin (Quelle: Marc Seestaedt / www.comicinvasionberlin.de)

    Die Comic Invasion 2016

    Die Comic-Szene in Berlin ist längst international. Zeichner aus aller Welt arbeiten in der Stadt. Aber es ist nicht so einfach für sie, sich hier durchzusetzen und von ihren Comics leben zu können. In Berlin treffen sich zum fünften Mal Comiczeichner und -leser bei der Comic Iinvasion auf dem RAW-Gelände.  

  • Stilbruch

    Stilbruch vom 07.04.2016

    "Fritz Lang" - Auf den Spuren des Star-Regisseurs +++ "Forty Out Of One Million" - Porträts von Kriegsversehrten des Syrien-Konflikts +++ Hans Scheuerecker - Der Künstlerkönig von Cottbus +++ Lilith Stangenberg in "Wild" +++ Kulturtipps +++ Thomas Lindemann: "Keine Angst, hier gibt's auch Deutsche!"

    Filmstill aus "Fritz Lang" von Regisseur Gordian Maugg (Quelle: W-Film)

    "Fritz Lang" - Auf den Spuren des Star-Regisseurs

    Er war einer der größten und schillerndsten Filmregisseure im Berlin der Weimarer Republik. Nun erscheint ein neuer Fritz-Lang-Film. Allerdings kein restaurierter von Fritz Lang selbst, sondern ein Film über ihn. Darin erzählt Regisseur Gordian Maugg von den persönlichen Abgründen des Star-Regisseurs, gespielt von Heino Ferch.

    Brandenburgischer Kunstpreis verliehen (Quelle: dpa)

    Hans Scheuerecker - Der Künstlerkönig von Cottbus

    Das Hörspiel "Den Himmel malen" basiert in Teilen auf den Stasi-Akten des Malers Hans Scheuerecker, geichwohl ist es Fiktion. Der Autor und Musiker Kai-Uwe Kohlschmidt hat die wilde Zeit der Maler-Bohème im Cottbus der 80er Jahre miterlebt. Sein Hörspiel erzählt von den Auseinandersetzungen des Malers Scheuerecker unter den Zwängen der verschiedenen Systeme.

    Filmszene aus "Wild" (Quelle: Heimatfilm)

    Lilith Stangenberg in "Wild"

    In "Wild" spielt die Berliner Schauspielerin Lilith Stangenberg eine junge Frau, die quasi mit dem Wolf tanzt. Sie verliebt sich in den Wolf - klingt schräg, ist aber faszinierend anzusehen. Denn aus dem blassen, unscheinbaren Mädchen wird durch diese Liebe eine Frau, die sich einfach nimmt, was sie will.

    Nofretete 7 Gipsbüsten (Bild: Isa Genzken, VG Bild - Kunst, Bonn 2016)

    Kulturtipps

    Tipp 1: "Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969" an der Schaubühne
    Tipp 2: Isa Genzken: "Mach Dich hübsch!" im Martin Gropius Bau
    Tipp 3: Amer Matar beim "Syria Mobile Film Festival"

    Buchcover: "Keine Angst, hier gibt´s auch Deutsche" Thomas Lindemann; Bild: Berlin-Verlag

    Thomas Lindemann: "Keine Angst, hier gibt's auch Deutsche!"

    Den Prenzlauer Berg konnten sie sich mit drei Kindern nicht mehr leisten. Deshalb ist Thomas Lindemann mit seiner Familie nach Neukölln umgezogen. Aus der bürgerlichen Wohlfühlzone mitten rein in das, was manche die "Bronx von Berlin" nennen. Wie die Neuköllner miteinander klarkommen, davon erzählt Thomas Lindemann in einem Buch.

  • Blick auf ein Foto im Schloss Schönhausen am 23.03.2016 in Berlin, das Erich Honecker mit Michail Gorbatschow aus dem Jahre 1986 zeigt. Es ist Teil einer neuen Ausstellung mit dem Titel «Schlösser für den Staatsgast» im Schloss Schönhausen. Foto: Jörg Carstensen/dpa (zu dpa «Neobarock und Erdbeeren im Winter - Staatsbesuche in Ost und West» vom 29.03.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++

    "Schlösser für den Staatsgast"

    Ihre wichtigsten Staatsgäste brachte die DDR im Schloss Schönhausen unter. Als der kubanische Präsident Fidel Castro nach Berlin kam, wurde der barocke Musiksaal im Schloss extra für ihn in einen Fitnessraum umgewandelt. Diese und weitere Geschichten sind in der Ausstellung über Staatsbesuche im geteilten Deutschland zu erfahren.

    Buchcover: "Die Erfindung der deutschen Grammatik" von Rasha Abbas (Quelle: Mikrotext)

    Die Syrerin Rasha Abbas beschreibt ihr Ankommen

    Unlogische Artikel, unregelmäßige Verben und unendlich lange Substantive - die syrische Schriftstellerin Rasha Abbas beschreibt in ihrem Buch die Absurditäten der deutschen Sprache und des Landes selbst. Es sind Anekdoten, die den eigenen Blick auf den Alltag in Deutschland nachhaltig verändern.

    Robert Stadlober (Quelle: dpa / Jens Kalaene)

    "Anhedonia - Narzissmus als Narkose"

    Im Jahr 2020 greift eine Epidemie um sich - die Unfähigkeit, Freude, Lust und Befriedigung zu empfinden. Im Film "Anhedonia" versucht Franz, sich von dieser Krankheit zu kurieren. Ein skurriler Film, in dem Robert Stadlober nicht nur spielt, sondern neben Patrick Siegfried Zimmer auch an der Regie beteiligt war.

    Die Geschwister Pfister in "Heute Nacht oder nie" an der Komischen Oper in Berlin (Quelle: Jan Windszus Photograpy)

    Kulturtipps

    Tipp 1: Die Geschwister Pfister in "Heute Nacht oder nie"
    Tipp 2: Ausstellung "War Zone Freelance"
    Tipp 3: ALFILM - Arabisches Filmfestival Berlin im Kino Arsenal

    Berlin - Sonnenuntergang am Frankfuter Tor (Quelle: dpa)

    Brando und seine Hymne an Berlin

    Machen, worauf man Lust hat. Das wollte der gebürtige Berliner Marlon Waggershausen. Er nannte sich - bei seinem Vornamen naheliegend - "Brando" und schrieb eine Berlin-Hymne. Dann trommelte er seine ehemalige WG zusammen und nahm gleich ein ganzes Album auf. Völlig unabhängig von Plattenlabels bringt er es jetzt auf den Markt.  

    Imre Kertesz in Budapest, Ungarn, 2005; Foto: © dpa-Bildfunk

    Zum Tod von Literaturnobelpreisträger Imre Kertész

    Sein "Roman eines Schicksallosen" von 1973 machte den ungarischen Schriftsteller jüdischer Abstammung Imre Kertész weltberühmt. Darin verarbeitet er seine Zeit in den KZs Buchenwald und Ausschwitz. Jetzt ist der Autor, der von 2001 an mehr als zehn Jahre in Berlin lebte, im Alter von 86 Jahren in Budapest gestorben.

  • Petra Gute (Quelle: rbb)

    Stilbruch vom 17.03.2016

    "Adler und Kranich" - Über die Geschichte der Lufthansa +++ "Face the Camera" - Robert Lebecks Vermächtnis +++ "Chamissos Schatten" von Ulrike Ottinger +++ Ein Kommentar zur AfD von Jeanine Meerapfel +++ Senthuran Varatharajah: "Vor der Zunahme der Zeichen" +++ Kulturtipps +++ Der Komponist Samir Odeh-Tamimi

    Ein Lufthansa-Flugzeug (Quelle: imago / Rüdiger Wölk)

    "Adler und Kranich" - Über die Geschichte der Lufthans

    Die Fluggesellschaft Lufthansa wollte 2001 eigentlich ihr 75-jähriges Jubiläum feiern. Doch die Feierlichkeiten fielen aus. Es kam heraus, dass während der Nazi-Zeit tausende Zwangsarbeiter für die Lufthansa arbeiten mussten. Der Luftfahrt-Historiker Lutz Budrass hat die frühe Geschichte des Unternehmens in seinem Buch "Adler und Kranich" aufgeschrieben. (Das Video zum Beitrag ist aus lizenzrechtlichen Gründen nicht verfügbar)

    Der Fotograf Robert Lebeck ist gestorben (Quelle: dpa)

    "Face the Camera" - Robert Lebecks Vermächtnis

    Vor zwei Jahren verstarb der Berliner Fotograf Robert Lebeck. Viele seiner Fotos sind berühmt geworden, wie seine Portraits von Romy Schneider oder Willy Brandt. Jetzt hat seine Witwe aus dem umfangreichen Archiv von Robert Lebeck die Ausstellung "Face the Camera" zusammengestellt, die seine Arbeit von den 50er bis zu den 70er Jahren dokumentiert.

    Ulrike Ottinger © Anne Selders

    "Chamissos Schatten" von Ulrike Ottinger

    Ein mehrstündiger Marathon ans Beringmeer: "Chamissos Schatten" schildert das Leben und die Natur jenseits unserer Zivilisation. Die Berliner Filmemacherin Ulrike Ottinger folgt dabei den Spuren des Berliner Naturforschers Adelbert von Chamisso, der zwischen 1815 und 1818 die Region zwischen Alaska und Kamtschatka bereist hat.

    Jeanine Meerapfel, neue Präsidentin der Berliner Akademie der Künste (Bild: dpa)

    Ein Kommentar zur AfD von Jeanine Meerapfel

    Über kein Thema wird nach den drei Landtagswahlen so viel diskutiert wie über Frage, wie mit dem Erfolg der AfD umzugehen ist. Als eine der ersten in der Kulturszene hat sich Jeanine Meerapfel, die Präsidentin der Akademie der Künste in Berlin, geäußert. Für sie ist die AfD nicht verfassungskonform. Ein Kommentar zur angemessenen Reaktion von Kunst und Kultur auf die neue politische Situation.

    Senthuran Varatharajah (Quelle: ORF/Foto: Elif Küçük)

    Senthuran Varatharajah: "Vor der Zunahme der Zeichen"

    Der Debütroman des auf Sri Lanka geborenen Autors Senthuran Varatharajah beschreibt seinen Chat bei Facebook mit einer Freundin aus Albanien. Es geht um Heimat, Flucht, Bürgerkrieg, das Leben im Asylantenheim, Schule und Ausbildung. Der Wahl-Berliner Varatharajah beschreibt zwei Lebensläufe, die darüber erzählen, wie es ist, seine Wurzeln zu verlieren.

    Das Schillertheater an der Bismarckstraße in Berlin (Quelle: dpa)

    Kulturtipps

    Tipp 1: Ausstellung "No pain no game" im Museum für Kommunikation
    Tipp 2: Internationales Fußballfilmfestival "11 mm"
    Tipp 3: "Orfeo ed Euridice" in der Staatsoper im Schiller-Theater

    Samir Odeh-Tamimi (Foto: Kujawinski)

    Der Komponist Samir Odeh-Tamimi

    In Berlin läuft wieder "Maerzmusik", das Festival für zeitgenössische E-Musik. Im Rahmen dessen findet eine Konzert-Performance im Radialsystem statt, für die der Komponist Samir Odeh-Tamimi die Musik geschrieben hat. Odeh-Tamimi ist mit arabischer Musik aufgewachsen und gilt heute als einer der bekanntesten Künstler der Neuen Musikszene.  

  • Stilbruch vom 10.03.2016 (Quelle: rbb)

    Stilbruch vom 10.03.2016

    Fotoausstellung "Ob Nuriye, ob Kalle - wir bleiben alle!" +++ "Im Strahl der Sonne" - ein Film über das Leben in Nordkorea +++ Bücher über Hildebrand Gurlitt +++ FINS +++ Kulturtipps +++ "Unorthodox" von Deborah Feldman

    Fotoausstellung "Ob Nuriye, ob Kalle - wir bleiben alle!"

    Welche Folgen hat die Wohnungspolitik für Berlin? Schaut die Politik der Gentrifizierung  tatenlos zu? Diesen Fragen geht die neue Ausstellung im Friedrichshain-Kreuzberg-Museum nach. Mehrere Fotografen haben über Jahre festgehalten, was Zwangsräumungen, Entmietungen und Luxussanierungen für die Menschen und das Bild eines Stadtbezirkes bedeuten. (Das Video zum Beitrag ist aus lizenzrechtlichen Gründen nicht verfügbar)

    Szene aus "Im Strahl der Sonne" (Quelle: Salzgeber)

    "Im Strahl der Sonne" - ein Film über das Leben in Nordkorea

    Der neue Dokumentarfilm des russischen Regisseurs Witaly Manski folgt fast vollständig einem Drehbuch. Er begleitet ein Jahr lang ein 8-jährigen Mädchens aus Pjöngjang. Doch das Drehbuch haben ihm dabei die staatlichen Stellen Nordkoreas vorgeschrieben. Jedes Detail wurde geplant, zwei Aufpasser gaben dem Filmemacher stets "Regie-Anweisungen". Und trotz der totalen Überwachung hat Manski geschickt Schlupflöcher gefunden.

    Verschollen geglaubte Bilder aus der Gurlitt-Sammlung (Bild: DPA)

    Bücher über Hildebrand Gurlitt

    Der spektakuläre Fall von Hitlers Kunsthändler Hildebrand Gurlitt und dem Sensationsfund hunderter Kunstwerke von Weltrang in einer Münchner Wohnung ging um die Welt. Zwei neue Bücher beschäftigen sich jetzt mit Gurlitt, jenem Mann, der diese Werke während der NS-Zeit angekauft und gesammelt hat. (Das Video zum Beitrag ist aus lizenzrechtlichen Gründen nicht verfügbar)

    Die Band Fins steht in der Gegend rum. (Foto: Moritz Krämer)

    FINS

    Ihre Musik und ihre Videos sind wie eine Zeitreise: Frauen mit bunten Strickstulpen, Stirnbändern und Leggins, dazu eine leicht verdauliche, glitzernde Popmusik und als Sänger ein fusselbärtiger Hipster mit Hornbrille, der sehnsuchtsvoll die Geliebte anschmachtet. Mehr Retro geht nicht. Nun haben FINS ihr erstes Album veröffentlicht.

    Maxim Gorki Theater; Foto: Gregor Baron

    Kulturtipps

    Tipp 1: Cinebrasil - 11. Brasilianisches Filmfestival im Kino Babylon
    Tipp 2: "Günter Brus - Störungszonen" im Martin Gropius Bau
    Tipp 3: "Feinde - die Geschichte einer Liebe" im Maxim Gorki Theater

    Deborah Feldman © M. Borthor

    "Unorthodox" von Deborah Feldman

    Deborah Feldman wuchs in einer ultraorthodoxen jüdischen Gemeinde in New York auf: Dort dürfen Mädchen nicht lesen oder sich bilden, Sexualität vor der Ehe ist tabu, die Frau hat sich unterzuordnen und Ehen werden arrangiert. Wie sich Feldman aus diesem Gemeindeleben und einer Zwangsehe befreite und was sie nach Berlin verschlagen hat, erzählt sie in ihrem Buch "Unorthodox".