Die Sendung im Detail

Das Kulturmagazin im rbb Fernsehen

Die Stilbruch-Redaktion (Quelle: rbb)

Die Stilbruch-Redaktion

Jede Woche neu wollen wir zeigen, wie vielfältig die Kultur in Berlin und Brandenburg sein kann. Dabei will sich Stilbruch nicht auf bestimme Genres festlegen lassen und berichtet über die großen Ereignisse genauso wie über die neuesten Trends.

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Kulturnachrichten

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  • Neue Aktion des Performance-Künstlers Mischa Badasyan 

    - 365 Männer an 365 Tagen

    Täglich Sex mit einem anderen Mann - und das ein Jahr lang. Für sein neues Projekt "Save the Date" geht der in Berlin lebende Aktionskünstler Mischa Badasyan an seine Grenzen. Doch ist das überhaupt Kunst? Im Gespräch mit rbb online spricht der in Russland aufgewachsene Armenier über Liebe, seine Kritiker und Homophobie in seiner Heimat sowie in Berlin.
  • Zukunft der Ku'damm-Bühnen  

    - Ein Jammerspiel in vielen Akten

    Seit Monaten schon hört man nichts mehr über die Zukunft des Kudamm-Karrees und die dortigen Boulevard-Bühnen. Eine merkwürdige Ruhe. Was ist aus den Abriss- und Neubauplänen geworden? Jürgen Gressel-Hichert über den Stand der Dinge.
  • Boulevardtheater 

    - Kudammbühnen - die neuen Entwürfe

    Ein Zugang vom Kurfürstendamm, ein Theater im dritten Stock mit Blick auf die Flaniermeile, aber Abriss der alten Gebäude. So könnten die Ku'dammbühnen einmal aussehen.  
  • Video: Brandenburg aktuell | 30.08.2014 | Tim Jaeger 

    - Dom-Orgel strahlt in altem Glanz

    Die alte Dom-Orgel von 1723 in Brandenburg an der Havel wurde neu eingeweiht. Der bedeutendste märkische Orgelbauer des 18. Jahrhunderts, Joachim Wagner, hat sie einst gebaut. Die Firma Schucke-Orgelbau aus Werder hat sie saniert.
  • Denkmalpflege in Brandenburg 

    - Kunstwerke in Dorfkirchen drohen zu verfallen

    Sie sind oft Jahrhunderte alt, aber viele der Brandenburger Dorfkirchen werden nicht mehr gebraucht. Obwohl seit 1990 viele Häuser dank großer Sanierungsprogramme erhalten werden konnten, fehlen für eine großen Zahl der Baudemkmäler die Mitel. Landeskirche und Landesregierung wollen gegensteuern.
  • Schaubühne: "The Forbidden Zone" 

    - Die Männer sind immer die Schlimmen

    Katie Mitchell führt an der Schaubühne ein weiteres Mal ihre bekannte Methode vor: Auf der Bühne bastelt sie per Video einen Live-Film zusammen. Ihre Inszenierung "The Forbidden Zone" dreht sich um die Machtlosigkeit der Frauen - und lässt vor lauter technischem Gewusel auch das Theater ziemlich machtlos da stehen. Von Peter Hans Göpfert
  • Kritiker wählen Berliner Bühne 

    - Maxim Gorki Theater ist "Theater des Jahres"

    Die neuen Macher des Berliner Maxim Gorki Theaters konnten bereits in ihrer ersten Spielzeit die Experten überzeugen. Die deutschsprachigen Kritiker wählten die Bühne auf Platz eins der jährlichen Liste. Damit darf das Haus jetzt den Titel "Theater des Jahres" tragen.  
  • Mehr als fünf Millionen verkaufte Bücher  

    - Jugendbuchautor Benno Pludra in Potsdam gestorben

    Seine Kinder- und Jugendbücher "Lütt Matten und die weiße Muschel", "Die Reise nach Sundevit" oder "Insel der Schwäne" erreichten sechsstellige Auflagen; viele seiner Stoffe wurden verfilmt: Vor allem in den 70er und 80er Jahren war Benno Pludra einer der wichtigsten Jugendschriftsteller. Am Mittwoch starb er im Alter von 88 Jahren.
  • Tanztreffen der Jugend 

    - Getanzte Wirklichkeit und Sehnsüchte

    Zum ersten Mal findet im Haus der Berliner Festspiele das "Tanztreffen der Jugend" statt. Eröffnet wird das Festival von iMove aus Saarbrücken. Für die Nachwuchstänzer endlich der ersehnte große Auftritt, für die Macher ein längst überfälliges Angebot. Von Anna Pataczek
  • rbb-Intendantin Dagmar Reim überreicht Preis in Schwedt (Oder) 

    - Goldene Friedenstaube für Theatergruppe "Bärenherz"

    Ein Jahr lang hütete rbb-Intendantin Dagmar Reim die Goldene Friedenstaube - jetzt hat sie den Preis an die Theatergruppe "Bärenherz" weitergegeben, ein Projekt der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung in Schwedt (Uckermark). Mit der Friedenstaube werden Persönlichkeiten und Institutionen ausgezeichnet, die sich für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzen.
  • "Wir sind alle im Exil" 

    - 15 Jahre West Eastern Divan Orchestra

    Mit dem traditionellen Open-Air-Konzert in der Berliner Waldbühne hat das West Eastern Divan Orchestra am Sonntag seine Sommertournee beendet. Das Orchester vereint junge Mitglieder aus nahezu allen Ländern des Nahen Ostens. Auch im 15. Jahr seines Bestehens bewegt sich das Projekt wieder im Schatten der Kriege in der Heimatregion der Musiker. Von Volker Michael
  • Brandenburgischer Kunstpreis verliehen 

    - Großes Künstlertreffen auf Schloss Neuhardenberg

    Nicht nur in der Kunstmetropole Berlin, auch in Brandenburg leben und arbeiten viele Künstler. 170 von ihnen haben sich um den Brandenburgischen Kunstpreis beworben, der in diesem Jahr bereits zum elften Mal verliehen wird. Am Sonntag sind auf Schloss Neuhardenberg die Preisträger des Jahres 2014 gewürdigt worden. Von Gudrun Ruthenberg
  • Sanierungsarbeiten in Museen 

    - Berlin ist eine Kulturbaustelle

    An die ewige BER-Baustelle haben sich die Berliner mittlerweile gewöhnt. Aber nun brauchen auch Kulturfreunde viel Geduld und gute Nerven. Die Staatsoper wird schon seit Jahren komplett umgebaut. Und viele Museen sind wegen Baumängeln geschlossen oder werden demnächst schließen. Darunter sind Besuchermagneten wie das Pergamonmuseum, die Neue Nationalgalerie und die Berlinische Galerie. Von Marie Kaiser
  • lit:potsdam 2014 

    - Festival bringt Literatur-Prominenz in die Mark

    Nach dem großen Erfolg im Sommer vergangenen Jahres geht das Literaturfestival lit:potsdam in die zweite Runde. Das ganze Wochenende lang lesen Schriftstellerinnen und Schriftsteller an verschiedenen Orten der Stadt. Eröffnet wird das Festival im Park der Villa Jacobs mit einer Lesung Hans Magnus Enzensbergers aus "Herrn Zetts Betrachtungen" und einem Gespräch des Autors mit Denis Scheck. 
  • Ausstellung über Fluchthilfe für DDR-Bürger 

    - Die Freiheit der anderen

    Im Fußraum eines Autos, in selbstgebastelten Heißluftballons, in Tauchboten, durch Tunnel: Hunderttausende DDR-Bürger versuchten nach dem Mauerbau in den Westen zu fliehen, oft mit Unterstützung von BRD-Bürgern. Nun widmet sich eine Ausstellung der Geschichte von Flüchtlingen und Fluchthelfern: "Risiko Freiheit" - ab 23. August in der Berliner Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde.
  • "Ist Berlin von allen guten Geistern verlassen?" 

    - Senat will Ehrengrab des Philosophen Paulsen nicht mehr pflegen

    Er gilt als der Begründer des modernen Gymnasiums und war um 1900 einer der einflussreichsten Gelehrten in Deutschland - deshalb erhielt der Pädagogik-Professor und Philosoph Friedrich Paulsen ein Ehrengrab auf einem Schöneberger Friedhof. Doch der Senat will sich ab sofort nicht weiter darum kümmern. Dagegen regt sich Protest.
  • Festival im Berliner Hauptbahnhof 

    - Bei Ankunft: Neue Musik

    Auf einem Bahnhof ist es ziemlich laut. Züge, Menschen, Durchsagen, Rollkoffer. Nicht unbedingt die ideale Kulisse für Konzerte - trotzdem findet im Berliner Hauptbahnhof bis 30. August das Festival "Ankunft: Neue Musik" statt. Die Festivalmacher wollen Menschen für Musik begeistern - auch unterwegs. Von Jens Lehmann
  • Bürgerbeteiligung per Netz und Infobox 

    - Potsdamer feilen an neuem Lustgarten

    Die einen wollen das Hotel Mercure neu entdecken, andere wollen es abreißen, wieder andere wollen, dass der Potsdamer Lustgarten so bleibt wie er ist. Seit dieser Woche können alle, die es interessiert, Vorschläge zur Umgestaltung des Potsdamer Lustgartens einbringen - nicht nur die Stadtplaner und Politiker.  
  • Auszeichnung fürs Lebenswerk 

    - Wim Wenders bekommt Goldenen Ehrenbären der Berlinale

    Sein Werk prägt den deutschen Film – und auch das Bild von Berlin. In "Der Himmel über Berlin" nutzt Wenders die Stadt als Kulisse und zeichnet Bilder einer geteilten Stadt in schwarz-weiss und monochromen Farben. Nun erhält der 69-Jährige den goldenen Ehrenbären der Berlinale für sein Lebenswerk.
  • Kommentar 

    - Postmodernes Zeitgeistgerinnsel

    In der Berliner Mitte kann man gerade dabei zusehen, wie das Berliner Schloss Etage um Etage wächst. Aber: Bei der Finanzierung der historischen Fassaden tut sich ein Loch auf. Von den benötigten 80 Millionen Euro sind erst 24 Millionen Euro an Spenden eingegangen. Kommentator Burkhard Müller-Ullrich meint: Tja, Berlin!

TV-Tipps

Logo von "Bauer sucht Kultur" (Quelle: rbb/Norbert Kohn)

Bauer sucht Kultur

Der ttt-Moderator Max Moor ist begeisterter Biobauer in Hirschfelde in Brandenburg und er reist übers Land und trifft auf Künstler, Maler und Schriftsteller, die sich wie er in Brandenburg niedergelassen haben und dort leben und arbeiten.

Dieter Moor und Schriftzug "Bücher und Moor" (Quelle: rbb)

Bücher und Moor

Max Moor stellt lesenswerte Neuerscheinungen vor, führt Gespräche mit Prominenten über "die Bücher ihres Lebens" und junge Berliner Schriftsteller präsentieren ihren "Roman in 200 Worten".

Kulturmagazin im Ersten

Prominente empfehlen 50 x Kunst

Büste der Nofretete (Bild: dpa)

50xKunst - Das gefällt mir!

Über 100 Prominente hat der rbb nach ihrem Lieblingsobjekt in Berlin und Brandenburg befragt. Das Ergebnis ist eine Top 50-Liste.

Stilbruch Archiv

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 28.08.2014

    "Im Namen des Volkes" - Das oberste Gericht der DDR +++ Ganes +++ "Töchter"  +++ Sherko Fatah +++ Kulturtipps mit Silke Super +++ Michael Sailstorfer

    "Im Namen des Volkes" - Das oberste Gericht der DDR

    Im Bundeswirtschaftsministerium an der Invalidenstraße in Berlin-Mitte war bis in die 1970er Jahre das Oberste Gericht der DDR. Ein Ort, an dem Unrecht gesprochen, Schauprozesse geführt und Menschen zum Tode verurteilt wurden. Zum Tag der Offenen Tür des Bundeswirtschaftsministeriums können Besucher mehr über die Geschichte dieses Gebäudes erfahren - und über die Menschen, deren Schicksal hier entschieden wurde.

    Ganes

    Die Band Ganes besteht aus drei Sängerinnen in Südtirol, die ihre Songs auf Ladinisch texten - eine romanische Sprache, die nur wenige tausend Menschen in zwei Tälern der Dolomiten sprechen. Jetzt erscheint das neue, bereits vierte Album, das Ganes bewusst nicht in den Südtiroler Bergen aufgenommen haben, sondern in Berlin.

    "Töchter"

    In den Filmen der Berliner Regisseurin Maria Speth sieht Berlin meist alles andere als glamourös aus. Eine Stadt, genauso beschädigt wie die Menschen, für die sich Maria Speth in ihren Filmen interessiert - unbehaust, einsam, auf der Suche. So auch in ihrem neuen Film "Töchter", in dem es um das oft gestörte Verhältnis zwischen Müttern und ihren Töchtern geht.

    Sherko Fatah

    Der Schriftsteller Sherko Fatah ist in Ostberlin geboren und aufgewachsen - aber fast alle seine Romane spielen im Norden Iraks. Schon lange schreibt er über die Vorläufer der Terrorgruppe "Islamischer Staat" (IS), die in der Region aktiv ist. Und dort spielt auch Sherko Fatahs neuester Roman "Der letzte Ort" - ein erschreckend aktuelles Buch.

    Michael Sailstorfer

    Bäume spielen in den Arbeiten des jungen Bildhauers Michael Sailstorfer oft eine ungewöhnliche Rolle. Entweder hängen sie kopfüber im Raum oder er jagt sie als Raketenbäume in die Luft. Die Kunst des gebürtigen Niederbayerns ist im September im Berliner Haus am Waldsee zu sehen.

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 21.08.2014

    Thomas Harding: "Hanns und Rudolf" +++ Berghain-Türsteher Sven Marquardt +++ "Wolfskinder" +++ Georg auf Lieder: "Alexanderplatz" +++ Kulturtipps mit Manja Präkels +++ Bodo Morshäuser

    Thomas Harding: "Hanns und Rudolf"

    Erst nach dem Tod seines Großonkels Hanns erfährt Thomas Harding, dass dieser 1946 als Soldat der britischen Truppen in Deutschland Rudolf Höß aufgespürt und verhaftet hatte. Rudolf Höß, der berüchtigte KZ-Kommandant, und sein jüdischer Verfolger Hanns Alexander waren fast gleich alt. In seinem Buch "Hanns und Rudolf" geht Thomas Harding der Frage nach, warum sich die beiden Männer so unterschiedlich entwickelt haben.

    Berghain-Türsteher Sven Marquardt

    Als Türsteher des Berghain ist Sven Marquardt seit Jahren eine Symbolfigur des Berliner Nachtlebens und genauso beliebt wie gefürchtet. Als gelernter Fotograf hat er früher die Subkultur der DDR portraitiert und als Punk miterlebt. Nach der Wende dokumentierte er die Wunden des Umbruchs in Berlin. In seiner Autobiografie "Die Nacht ist Leben" blickt er jetzt zurück auf die Exzesse vieler Nächte.  

    "Wolfskinder"

    Von den 43 Millionen Menschen, die weltweit auf der Flucht vor Krieg, Hunger und Zerstörung sind, sind über die Hälfte Kinder. Oft alleine unterwegs, ohne ihre Eltern, zutiefst traumatisiert. Mit Kindern auf der Flucht beschäftigt sich auch der Film "Wolfskinder" - obwohl er im Sommer 1946 in Ostpreussen spielt, wo tausende elternlose Kinder um ihr Überleben kämpften.

    Georg auf Lieder: "Alexanderplatz"

    Einen der schönsten Songs über den Sommer hat in diesem Jahr der Sänger mit dem ungewöhnlichen Namen "Georg auf Lieder" gemacht. Wie dieser Name entstanden ist, verrät er nicht. Jetzt erscheint sein erstes Album mit dem Titel "Alexanderplatz", und genau da ist er als Strassenmusiker zwei Jahre lang aufgetreten.

    Bodo Morshäuser

    Er avancierte zum Kult-Autor seiner Generation. Sein Schauplatz war das alte Westberlin und Bodo Morshäuser derjenige, der den Rhythmus in den 80er Jahren beschreiben konnte wie kein anderer. Später war von ihm immer weniger zu hören. Doch jetzt kehrt Bodo Morshäuser mit einem neuen Buch zurück.

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 05.06.2014

    Die Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 +++ "Einmal Hans mit scharfer Soße" +++  Jewgenia Belorusets +++  "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" +++ Kulturtipps mit Canan Erek +++ Vladimir Malakhovs Abschied aus Berlin

    Zeitzeuge: Karsten Hansen (Quelle: rbb)

    Die Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944

    Vor 70 Jahren misslang das Attentat auf Adolf Hitler. Georg Hansen, ein hoher Militär in Rangsdorf, war einer der Mitverschwörer, die den Staatsstreich planten. Nach seiner Hinrichtung wurde die gesamte Familie in Sippenhaft genommen. Sein Sohn Karsten kam in ein Heim, wo aus ihm ein linientreuer Nationalsozialist werden sollte. Auch nach dem Krieg stieß Karsten Hansen immer wieder auf Vorbehalte gegen die Widerstandskämpfer des 20. Juli.

    Szenenauschnitt (Quelle: rbb)

    "Einmal Hans mit scharfer Soße"

    Wie ist es, als Türkin mit deutschem Pass zu leben? Die Berliner Autorin Hatice Akyün hat das in ihrem Buch "Einmal Hans mit scharfer Soße" beschrieben. Jetzt kommt ihre Geschichte über den deutschen Alltag einer türkischen Familie als Multikulti-Komödie ins Kino.

    Polizei im Winter (Quelle: rbb)

    Jewgenia Belorusets

    Wie geht es weiter in der Ukraine? Während die kriegerischen Auseinandersetzung andauern, ist im Suhrkamp-Verlag bereits der Band "Euromaidan" erschienen, in dem ukrainische und internationale Autoren auf das Geschehene zurückblicken. Mit dabei ist auch die Fotografin und Autorin Jewgenia Belorusets, die die Proteste auf dem Maidan von Anfang an fotografiert hat.

    Szenenbild 'Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny' (Quelle: rbb)

    "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny"

    An der Berliner Staatsoper feiert die Neuinszenierung von "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" Premiere - mit der Musik von Kurt Weill zum Libretto von Bertolt Brecht. Die Uraufführung 1930 in Leipzig wurde zu einem der größten Theaterskandale der Weimarer Republik. Mittlerweile gehört das Stück aber längst zu einem der Erfolgsstücke des 20. Jahrhunderts.

    Vladimir Malakhovs tanzt Ballett (Quelle: rbb)

    Vladimir Malakhovs Abschied aus Berlin

    Ein ganzes Jahrzehnt leitete und prägte er als Intendant das Berliner Staatsballett. Als Solotänzer, klassisch am Bolschoi ausgebildet, eroberte Vladimir Malakhov das Publikum im Sprung. Aus der ganzen Welt reisten Menschen an, nur um Malakhov und seine waghalsigen Pirouetten zu sehen. Jetzt verlässt er Berlin Richtung Tokyo.

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 22.05.2014

    Niels Frédéric Hoffmann: "Berliner Liederbuch" +++ Tempelhofer Feld +++ Gisèle Freund - Fotografische Szenen und Porträts +++ Tangerine Dream auf Abschiedstournee +++ Kulturtipps mit Jeana Paraschiva +++ Mawil: "Kinderland"

    Niels Frédéric Hoffmann: "Berliner Liederbuch"

    Keine deutsche Stadt ist so oft besungen worden wie Berlin. Sei es die Berliner Luft, der Wannsee oder der Koffer, den man noch in der Stadt hat. Anlässe für Gassenhauer und Operetten-Evergreens gab es in Fülle. In einem neuen Berliner Liederbuch werden nun Geschichte und Geschichten dieses lokalen Kulturerbes erzählt.

    Tempelhofer Feld

    Das Tempelhofer Feld ist zum Sehnsuchtsort vieler Berliner geworden - und zum Politikum. Nach der Schließung des Flughafens ist durch die Zwischennutzung ein ganzes Lebensgefühl entstanden: der Wunsch nach Weite, Freiheit und Abenteuer. Jetzt sind die Berliner aufgerufen beim Volksentscheid zu entscheiden, ob das so bleibt oder nicht.

    Gisèle Freund - Fotografische Szenen und Porträts

    Geboren und aufgewachsen ist sie in Berlin-Schöneberg, doch ihr Lebensmittelpunkt wurde Paris. Dorthin war Gisèle Freund 1933 emigiriert und wurde zur weltbekannten Fotografin. Zu ihrem Freundeskreis zählten Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre. Eine Ausstellung in der Berliner Akademie der Künste zeigt nun über 200 ihrer Künstlerportraits.

    Tangerine Dream auf Abschiedstournee

    Edgar Froese gründete 1967 an der Berliner Kunsthochschule die Elektroband Tangerine Dream. Ihr damals revolutionärer Sound inspirierte Musiker wie David Bowie, Pink Floyd und Rammstein. Derzeit befindet sich die Band auf Abschiedstournee, auf der sie auch Halt in Berlin macht. (Das Video zum Beitrag liegt aus lizenzrechtlichen Gründen nicht vor)

    Mawil: "Kinderland"

    Sieben Jahre hat es gedauert - der Berliner Comiczeichner Mawil veröffentlicht eine neue Graphic Novel. Seine Geschichte "Kinderland" spielt im Sommer 1989 und erzählt von einer Kindheit in den letzten Tagen der DDR - und von einem schüchternen 13-jährigen Ostberliner, der nicht ganz zufällig an Mawil selbst erinnert.

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 15.05.2014

    David Bowie in Berlin +++ Martin Kaule: "Faszination Bunker" +++ Jan-Philipp Sendker: "Herzenstimmen" +++ "Welcome Goodbye" +++ Kulturtipps mit Thilo Bock +++ Jörg Albrecht

    David Bowie

    David Bowie in Berlin

    Nur zwei Jahre verbrachte der britische Popstar David Bowie in den 70er Jahren in West-Berlin. Aber es waren die prägendsten Jahre seiner Karriere. Drei Alben produzierte er hier, darunter das legendäre "Heroes". Woher kommt seine Begeisterung für die wenig glamouröse Mauerstadt? Eine große Ausstellung im Martin-Gropius-Bau versucht eine Antwort und zeigt Bowies Alltag in Berlin.

    Martin Kaule: "Faszination Bunker"

    Mehr als 200 Bunker gibt es noch auf dem Berliner Stadtgebiet, in Brandenburg sind es über 700. Wofür werden die Bunker heute noch gebraucht, was soll mit den oft verfallenen Anlagen geschehen? Für sein Buch "Faszination Bunker" hat der Publizist Martin Kaule viele der gesperrten und teils immer noch geheimen Anlagen besucht.

    Jan-Philipp Sendker: "Herzenstimmen"

    In den Feuilleton-Besprechungen findet sich sein Name eher selten, dafür aber auf den Bestsellerlisten, zum Beispiel in Israel oder den USA. Vor allem international hat der in Potsdam lebende Schriftsteller Jan Philipp Sendker mit seinen Liebesgeschichten aus Burma Erfolg - ein Land das er schon lange gut kennt.

    "Welcome Goodbye"

    Zweckentfremdete Mietwohnungen, laute Rollkoffer-Kommandos, bierselige Männerhorden auf der Suche nach der authentischen Berliner Bar - es gibt vieles, was den eingeborenen Berliner an der Touristenschwemme nervt. Ein Dokumentarfilm zeigt jetzt beide Seiten der Medaille und fragt, was genau eigentlich das Problem zwischen den Berlinern und ihren Gästen ist.

    Kulturtipps mit Thilo Bock

    Tipp 1: Allmende- Kontor
    Tipp 2: "Mythos Vinyl - Die Ära der Schallplatte"
    Tipp 3: "Baiz - Kultur- und Schankwirtschaft"

    Jörg Albrecht

    Dem Berliner Schriftsteller Jörg Albrecht wurden harmlose Touristenfotos in Abu Dhabi zu Verhängnis. Fast zwei Wochen wurde er in dem arabischen Emirat ohne Angabe von Gründen festgehalten - in einem Land, das ihn eigentlich offiziell auf seine Buchmesse eingeladen hatte.

  • Stilbruch vom 08.05.2014

    Der Fall Scholl +++ Bibiana Beglau +++ Jella Haase und Kida Khodr Ramadan +++ Das Russlandbild der Deutschen +++ Europäische Schriftstellerkonferenz +++ Herlinde Koelbl +++ Kulturtipps mit Julia Kadel +++ Herbert Fritsch

    Der Fall Scholl

    Heinrich Scholl war Bürgermeister von Ludwigsfelde. Als seine Frau im Dezember 2011 in einem Waldstück bei Potsdam erdrosselt aufgefunden wird, gerät er in Mordverdacht. Heinrich Scholl wird zu lebenslanger Haft verurteilt. Bis zuletzt beteuert er seine Unschuld. Anja Reich hat den Prozess begleitet und ein Buch darüber geschrieben.

    Bibiana Beglau

    In Berlin läuft die 51. Ausgabe des Theatertreffens - auf dem Programm stehen die "bemerkenswertesten" Inszenierungen der Saison. Bibiana Beglau vom Residenztheater in München ist in diesem Jahr mit gleich zwei Inszenierungen eingeladen. Ein Treffen mit der Schauspielerin abseits der Bühne.

    Das Russlandbild der Deutschen

    Die Krise in der Ukraine beschäftigt die Öffentlichkeit und die Künstler gleichermaßen. Gerade angesichts der Rasanz, mit der sich der Konflikt verschlimmert. Die Schriftstellerin Irina Liebmann, geboren in Moskau und aufgewachsen in der DDR, geht der Frage nach, ob sich das Russlandbild der Deutschen bereits wieder geändert hat.

    Jella Haase und Kida Khodr Ramadan

    Erstmals nach elf Jahren findet die Verleihung des Deutschen Filmpreises wieder im Berliner Tempodrom statt. Während Helmut Dietl den Ehrenpreis für seine Verdienste um den deutschen Film bekommt, können sich auch die beiden Berliner Schauspieler Jella Haase und Kida Khodr Ramadan gute Chancen auf eine "Lola" ausrechnen.

    Europäische Schriftstellerkonferenz

    Mehr als 30 Schriftsteller aus allen Teilen Europas treffen sich in Berlin, um über ihren "Traum von Europa" zu reden. Wer oder was ist eigentlich Europa? Gibt es ein literarisches Europa oder kann die Literatur ein Europa schaffen? Diesen Fragen will die "Europäische Schriftstellerkonferenz" nachgehen.

    Herlinde Koelbl

    Die deutsche Fotografin Herlinde Koelbl ist sechs Jahre lang durch mehr als 30 Länder gereist, um zu sehen, wie Soldaten in aller Welt auf den Ernstfall trainiert werden. Ihre Fotografien sind in einer Ausstellung im Deutschen Historischen Museum Berlin zu sehen.

    Herbert Fritsch

    Beim Theatertreffen ist nur ein Berliner Stück dabei: Die Oper "Ohne Titel Nr. 1" von Herbert Fritsch. Der Regisseur hat zum vierten mal hintereinander eine der begehrten Einladungen zum Theatertreffen bekommen und gilt als bunter Vogel, der gerne mal aus der Reihe der ernsthaften Inszenierungen tanzt. 

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 24.04.2014

    Erich Ohser alias E. O. Plauen +++ Die Lass-Brüder - "Love Steaks" +++ "Armutszeugnisse" - Die Geschichte des Berliner Mietshauses +++ Kunstmetropole Berlin +++ Kulturtipps mit Luca Vasta +++  Die Berliner Rapperin Sookee

    Erich Ohser alias E. O. Plauen

    Als Zeichner ist Erich Ohser berühmt geworden. Noch heute lernen Berliner Grundschüler mit seinen liebevoll gezeichneten Comics, wie man Geschichten in wenigen Bildern erzählt. Seine Vater- und Sohn-Figuren sind längst auf der ganzen Welt bekannt. Doch nur wenige wissen von der tragischen Geschichte ihres Erfinders.

    "Love Steaks" (Quelle: daredo media / Ferleih)

    Die Lass-Brüder - "Love Steaks"

    Mit "Love Steaks" hat Jakob Lass einen der lustigsten und wildesten Liebesfilme der Saison gemacht. Fast ohne Geld und ohne festes Drehbuch, aber mit viel Herzblut und Spaß. Jakob Lass ist eigentlich noch Student an der Potsdamer Filmhochschule, hat aber schon vor Jahren mit seinem Bruder Tom eine Produktionsfirma gegründet.

    "Armutszeugnisse" - Die Geschichte des Berliner Mietshauses

    Willy Brandt verkündete 1963 eine grundlegende Neuausrichtung der Berliner Wohnungsbaupolitik. Zehntausende Altbauwohnungen sollten abgerissen werden. Der Fotograf Heinrich Kuhn dokumentierte die Zustände der Mietshäuser. Seine Fotos sind jetzt in einem Band erschienen.

    Kunstmetropole Berlin

    Anfang Mai präsentiert sich Berlin beim Gallery Weekend wieder als glamouröse Kunstmetropole. Wichtige Sammler aus aller Welt sollen durch die Stadt flanieren, Galeristen und Künstler treffen und möglichst auch Kunst kaufen. Erfunden wurde das Event vor zehn Jahren.

    Die Berliner Rapperin Sookee

    Auf jeden ihren Finger hat sich die Berliner Rapperin Sookee einen Buchstaben tätowieren lassen. "Wordnerd" steht da - eine, die den Wörtern verfallen ist. Ihre Rap-Texte sind kluge Kampfansagen und für Sookee das perfekte Medium, um ihre Botschaft zu vermitteln: Feministischer Hiphop. Auch auf ihrem neuen Album "Lila Samt".