Die Sendung im Detail

Film zum Nachgucken

Mati Shemoelof. © rbb/Norbert Kron

- Sababa - Israelis und ihr Berlin

Mehr und mehr Israelis zieht es nach Berlin. Über 20.000 leben in der Stadt. Oft sind es Künstler, Schriftsteller, Musiker, Maler, Schauspieler. Warum sind sie gekommen, was suchen sie, was finden sie hier?

Serie: Israelis in Berlin

Rückblick - Berlinale 2015

Kulturnachrichten

RSS-Feed
  • Kritik | "Die 120 Tage von Sodom" an der Berliner Volksbühne 

    - Unerträglich plakativ und hirnverbrannt

    Um bizarre Sex- und Gewaltorgien geht es in de Sades Roman "Die 120 Tage von Sodom" aus dem Jahr 1785 und in Pasolinis skandalöser Filmadaption von 1975. Jetzt hat Johann Kresnik den Stoff für die Berliner Volksbühne adaptiert. "Für Zuschauer unter 18 Jahren nicht geeignet" wurde im Vorfeld gewarnt - nur halb zurecht. Von Ute Büsing
  • Neuauflage der "120 Tage von Sodom" 

    - Orgie inklusive reichlich Theaterblut an der Volksbühne

    Das Buch "Die 120 Tage von Sodom" des französischen Schriftstellers Marquis de Sade ist 230 Jahre alt – und es strotzt nur so von Sex und Gewalt in allen Spielarten. Die Verfilmung von Pasolini vor 40 Jahren wurde in etlichen Ländern sofort verboten. In der Volksbühne wird jetzt eine modernisierte Tanztheaterfassung des Skandalstoffes gezeigt: freigegeben ab 18 Jahren.
  • Zehn Jahre Berlin Festival 

    - Kleiner, elektronischer - besser

    Festivalatmosphäre, aber das Zelt kann zu Hause bleiben - das ist einer der Vorteile des Berlin Festivals, das in diesem Jahr zehn Jahre alt wird. Am kommenden Wochenende geht es im Arena-Park in Treptow ums Elektronische und damit ist die Berliner Club-Kultur endlich ganz bei sich angekommen. Von Anke Fink
  • Wiedereröffnung nach zehn Monaten 

    - Berlinische Galerie zeigt sich radikal modern

    Wegen der Sanierung der Sicherheits- und Brandschutztechnik war die Berlinische Galerie für zehn Monate geschlossen. Nun feiert das jüngste Museum der Hauptstadt seine Wiedereröffnung. Im Mittelpunkt der Eröffnungsausstellung steht die Architektur der Berliner Nachkriegsmoderne, die lange Zeit verschmäht wurde.  
  • Potsdamer Tanztage beginnen 

    - Liebespulver mit Technogeschmack

    Wenn man einmal eine Produktion von ihr gesehen hat, wird man ihren Stil immer wieder erkennen, so unverwechselbar ist die Arbeit von Sharon Eyal. Die Choreografin aus Israel mixt klassisches Ballett mit Bewegungen aus dem Techno-Club. Jetzt hat sie mit ihrer Kompanie L-E-V die 25. Potsdamer Tanztage eröffnet. Von Anna Pataczek
  • "Alltag Einheit" im Deutschen Historischen Museum 

    - Die Bilder von kurz danach

    Die "Plaste" verschwand, die "Einkommenssteuer" kam: Wie der Wortschatz des Westens im Osten Einzug hielt, so wirkte sich die Wiedervereinigung auch in den meisten anderen Alltagsbereichen aus. Die Ausstellung "Alltag Einheit" zeigt das Leben der Menschen von 1990 bis 1995 mit noch nie gezeigten Bildern und Exponaten - größtenteils aus Privatbesitz. Von Maria Ossowski
  • Karneval der Kulturen in Berlin-Kreuzberg gestartet 

    - Ein letztes Mal wie immer

    Fast wäre der Karneval der Kulturen in diesem Jahr ausgefallen, nun gibt es lediglich ein paar kleinere Veränderungen: neuer Veranstalter, neues Sicherheitskonzept und etwas weniger Akteure. Am Freitag ist das Straßenfest in Berlin-Kreuzberg gestartet, bei dem es wieder laut und bunt werden soll. Doch die Runderneuerung steht dringend an.
  • Berlin zeigt Vielfalt 

    - Letzte Hüftschwünge beim Karneval der Kulturen

    Ein Wochenende voller fröhlich-friedlicher Vielfalt: Mehr als eine Million Feierwütige haben in Berlin beim Karneval der Kulturen die Hüften geschwungen - oder zumindest dabei zugesehen. Beim Umzug am Sonntag zogen mehr als 60 Tanz- und Musikgruppen tanzend und trommelnd durch Neukölln und Kreuzberg. Beim Straßenfest am Blücherplatz wurde noch bis Montagabend weitergefeiert.
  • 24. Mai in Berlin 

    - Der große Umzug

    Start: 12.30 Uhr | Route: Hermannplatz über Hasenheide, Gneisenaustraße, Yorckstraße bis Möckernstraße | Akteure: 62 verschiedene Gruppen mit Trommlern oder Tänzern begleiten den Zug | Wettbewerb für Bühnenwagen und Künstlergruppen: fällt in diesem Jahr aus - Zeit zur Vorbereitung war zu knapp
  • "Nacht der offenen Kirchen"  

    - In Gottes Haus mit Musik in den Ohren

    Von der Bratwurst über die Kirchturmführung bis hin zur Klanginstallation: Auch in diesem Jahr ist das Angebot so vielfältig wie die beteiligten Gotteshäuser. Knapp 60 Kirchen in Berlin und 35 in Brandenburg öffnen ihre Pforten am Abend des Pfingstsonntags. Schwerpunktthema in diesem Jahr ist die Verfolgung von Christen. Von Matthias Bertsch
  • Abendschau | 23.05.2015 | Boris Hermel 

    - Wo hin mit dem neuen Museum der Moderne?

    Für 200 Millionen Euro soll auf dem Kulturforum das Museum der Moderne entstehen. Lange hatte sich die Politik auf den Standort an der Potsdamer Straße festgelegt. Doch jetzt kommt die Sigismundstraße wieder ins Gespräch - und private Akteure machen die Sache noch komplizierter.
  • Umzug der Kleinen immer am Samstag vor den Großen 

    - 30.000 Menschen feiern Kinderkarneval der Kulturen

    Dunkle Tiere an einem strahlenden Tag: Der Kinderkarneval der Kulturen stand in diesem Jahr unter dem Motto "Fledermäuse". 5.000 Kinder verkleideten sich entsprechend und zogen tanzend durch Kreuzberg. Etwas verwirrend: Der Kinderkarneval der Kulturen hat mit dem großen Umzug am Sonntag eigentlich nichts zu tun.
  • Streit um Besitzansprüche bei entdeckter NS-Kunst 

    - Das Maul eines geklauten Nazi-Gauls?

    Von Hitlers Vorgarten in eine schmucklose Lagerhalle: Die Skulpturen des NS-Künstlers Josef Thorak sowie mehrere Reliefs, die im Auftrag der Nazis gefertigt wurden, haben einen langen Weg hinter sich. Doch kaum feiert die Polizei einen Schlag gegen den Handel mit Nazi-Kunst, streiten sich bereits die möglichen Eigentümer um die Bronzepferde.
  • Sinnliches Drama um bedingungslosen Gehorsam 

    - Peter Greenaway fragt nach Abrahams Sohn

    Die Erzählung von Abraham, der seinen eigenen Sohn opfern soll, spielt in allen drei monotheistischen Religionen eine große Rolle. Doch was sagt uns diese biblische Geschichte heute? Dieser Frage geht eine Ausstellung der Multimediakünstlerin Saskia Boddeke und des Regisseurs Peter Greenaway im Jüdischen Museum nach. Von Barbara Wiegand
  • Karneval der Kulturen 

    - Tanz mir den Tofu

    Vegan, weich und weiß: Der Karneval der Kulturen zeigt immer wieder ganz überraschende Gesichter. Eine Kreuzberger Gruppe nutzt den Staßenumzug als Gelegenheit, für eine andere Ernährung zu werben - mit wandelnden Erdbeeren und tanzendem Tofu. Von Sabrina Wendling

TV-Tipps

Logo von "Bauer sucht Kultur" (Quelle: rbb/Norbert Kohn)

Bauer sucht Kultur

Der ttt-Moderator Max Moor ist begeisterter Biobauer in Hirschfelde in Brandenburg und er reist übers Land und trifft auf Künstler, Maler und Schriftsteller, die sich wie er in Brandenburg niedergelassen haben und dort leben und arbeiten.

Max Moor und Schriftzug "Bücher und Moor" (Quelle: rbb)

Bücher und Moor

Max Moor stellt lesenswerte Neuerscheinungen vor, führt Gespräche mit Prominenten über "die Bücher ihres Lebens" und junge Berliner Schriftsteller präsentieren ihren "Roman in 200 Worten".

Köche und Moor (Quelle: rbb)

Köche und Moor

Max Moor begleitet bekannte Sterneköche, z. B. Kolja Kleeberg und Stefan Hartmann, – in die Küche und nach Brandenburg, wo sie auf die Suche nach lokalen Erzeugern gehen, die für die Spitzengastronomie aber auch für die heimische Küche produzieren.

Hörfunk

Social Media

Prominente empfehlen 50 x Kunst

Büste der Nofretete (Bild: dpa)

50xKunst - Das gefällt mir!

Über 100 Prominente hat der rbb nach ihrem Lieblingsobjekt in Berlin und Brandenburg befragt. Das Ergebnis ist eine Top 50-Liste.

Stilbruch Archiv

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 21.05.2015

    Wer rettet Syriens Kulturerbe? - Palmyra vor der Zerstörung +++ Freihandelsabkommen mit den USA - Ist die Kultur in Gefahr? +++ Impressionismus–Expressionismus in Berlin +++ Danielle de Picciotto: "Tacoma" +++ Kulturtipps +++ "Gehorsam" im Jüdischen Museum Berlin

    Ruinen der antiken Stadt Palmyra in der syrischen Wüste nördlich von Damaskus aufgenommen am 03.06.2009. Foto: dpa

    Wer rettet Syriens Kulturerbe? - Palmyra vor der Zerstörung

    Die Weltkulturerbe-Stätte Palmyra, eine griechisch-römisch-babylonische Tempelstadt aus dem 1. Jahrhundert im heutigen Syrien, wird von IS-Kämpfern angegriffen. Es geht um strategische Ziele, die Weltgemeinschaft sorgt sich um den Erhalt dieses einzigartigen Bauensembles. Scheinbar hilflos muss die Menschheit zuschauen, wie ihr kulturelles Gedächtnis in Syrien zerstört wird.

    Freihandelsabkommen TTIP: zwei Figuren stehen vor den Flaggen der USA und EU und geben sich die Hand © imago/Ralph Peters

    Freihandelsabkommen mit den USA - Ist die Kultur in Gefahr?

    Die Kritiker des geplanten europäisch-amerikanischen Freihandelsabkommen befürchten, dass TTIP eine Gefahr für die kulturelle Vielfalt darstellt. Auch Buchhändler und Verlage haben Angst, durch das Abkommen ihre Existenzgrundlage zu verlieren. Doch wie begründet sind die Befürchtungen?  

    (L) Max Pechstein: Sitzendes Mädchen (Moritzburg), (R) 1910 Pierre-Auguste Renoir: Badende mit blondem, offenen Haar, um 1903 (Quelle: SMB, © Belvedere, Wien / SMB, Nationalgalerie. © 2015 Pechstein Hamburg/Tökendorf, Foto: bpk/Roman März)

    Impressionismus–Expressionismus in Berlin

    Manet, Monet und Renoir, Kirchner, Heckel und Marc sind weltweit Publikumsmagneten - zusammen wurden sie aber noch nie gezeigt. Jetzt setzt eine neue Ausstellung in der Alten Nationalgalerie in Berlin wichtige Werke des Impressionismus und Expressionismus in direkten Bezug zueinander.

    Danielle de Picciotto musiziert auf einem Boot (Quelle: rbb)

    Danielle de Picciotto: "Tacoma"

    Die Amerikanerin Danielle de Picciotto zog 1987 von New York nach Berlin, um zu malen,  Musik, Filme und Mode zu machen. Sie arbeitete als Kuratorin und war Mitbegründerin der Love-Parade. Vor ein paar Jahren gab sie ihre Wohnung in Berlin auf und zieht seitdem um die Welt - zusammen mit ihrem Ehemann Alexander Hacke, der Bassist der "Einstürzenden Neubauten". Der hat jetzt auch ihr erstes Soloalbum produziert.

    Van Gogh Alive © Grande Exhibitions/Van Gogh Alive

    Kulturtipps

    Tipp 1: "Van Gogh Alive"
    Tipp 2: "Viktoria" bei den Filmtagen im Filmmuseum Potsdam
    Tipp 3: "Songs of the T-Shirt"

    Die freihängende Skulptur "The Wings" (2008) von Xooang Choi ist Teil der Ausstellung "Gehorsam" im Jüdischen Museum vom 22.05. bis 13.09.2015. (Quelle: © Graywall and the artist)

    "Gehorsam" im Jüdischen Museum Berlin

    Der britische Regisseur Peter Greenaway steht für bildgewaltige und rätselhafte Filme. Im Jüdischen Museum nimmt sich Greenaway in einer Multimedia-Show die Bibelgeschichte von Abraham vor, der bereit ist, auf Gottes Befehl seinen Sohn zu opfern. Die Ausstellung hat er mit der Opernregisseurin Saskia Boddeke inszeniert, mit der er seit 20 Jahren künstlerisch und privat liiert ist. Eine offenbar nicht ganz einfache Künstlerbeziehung.

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 07.05.2015

    Das Millionengrab Staatsoper +++ 70. Jahrestag der Befreiung +++ Berliner Philharmoniker wählen Nachfolge von Simon Rattle +++ Kulturtipps mit Patrick Banush +++ Biennale in Venedig +++ Blur mit neuem Album

    Baustelle Staatsoper (Quelle: rbb)

    Das Millionengrab Staatsoper

    Die Sanierung der Berliner Staatsoper Unter den Linden sollte eigentlich im Herbst 2013 beendet sein. Doch alles dauert länger und wird auch deutlich teurer. Die Kosten sind von 239 auf inzwischen 389 Millionen Euro gestiegen. Deshalb sollen jetzt die Ursachen für die Kosten- und Terminüberschreitungen von einem Untersuchungsausschuss geklärt werden.

     

    Regisseur Wolfgang Pfeiffer im Interview (Quelle: rbb)

    70. Jahrestag der Befreiung

    Am 8. Mai 1945 endete der 2. Weltkrieg. Für die Sowjetunion der Sieg im Großen Vaterländischen Krieg, für die Mehrheit der Deutschen zunächst schlicht der Untergang. Das Kino Babylon zeigt im Mai unter dem Titel "Wollt Ihr den totalen Krieg?", wie Filmschaffende die Auswirkungen dieses Kriegs erlebten. Stilbruch hat mit drei Filmemachern aus drei Generationen gesprochen.

    Musikkritiker diskutieren über Nachfolger Sir Simon Rattles an der Berliner Philharmonie

    Berliner Philharmoniker wählen Nachfolge von Simon Rattle

    Es ist einer der renommiertesten Jobs in der klassischen Musikwelt: Der Chefposten bei den Berliner Philharmonikern. Nach 16 Jahren Amtszeit wird Sir Simon Rattle seinen Vertrag nicht verlängern, der Mitte 2018 ausläuft. Am 11. Mai wählt das Orchester basisdemokratisch und streng geheim seinen Nachfolger. Doch wer sind die möglichen Kandidaten?

    Künstlerin Rosa Barba im Interview (Quelle: rbb)

    Biennale in Venedig

    Die Biennale in Venedig ist die wichtigste Kunstschau des Jahres, bei der 53 Nationen zeigen, wie ihre Künstler auf die Gegenwart reagieren und wie sie die Zukunft sehen. Mit dabei ist bereits zum dritten Mal die in Berlin lebende Künstlerin Rosa Barba, die sich in ihren Arbeiten unter anderem mit der Umweltzerstörung beschäftigt.  

    Die Band Blur im Studio (Quelle: rbb)

    Blur mit neuem Album

    Es ist das Comeback des Jahres in der Musikszene. Die britische Band Blur bringt nach 12 Jahren Pause ein neues Album heraus. Seit Mitte April ist die Platte "The Magic Whip" auf dem Markt, die nicht etwa in London, sondern auf einer Tournee in Hongkong entstanden ist.

  • Stilbruch logo 708 px

    Stilbruch vom 30.04.2015

    Jürgen Todenhöfer: "Inside IS" +++ Wolfram Koch +++ Rainer Werner Fassbinder +++ Nataly Bleuel: "Ich will raus hier" +++ Berliner Kiezkrimis +++ "Common Ground" am Maxim Gorki Theater +++ Israelis in Berlin: Orit Nahmias +++ Moderation: Sebastian Blomberg

    Jürgen Todenhöfer im Gespräch mit IS Anhängern (Quelle: rbb)

    Jürgen Todenhöfer: "Inside IS"

    Der Journalist Jürgen Todenhöfer hat viele Bücher über die arabische Welt geschrieben, die auch ins Arabische übersetzt werden. Für sein neuestes Buch über den "Islamischen Staat" ist er nach Mossul gereist, um mit Anhängern des IS persönlich zu sprechen - was vor ihm keinem anderen westlichen Journalisten gelungen ist.

    Wolfram Koch im Café (Quelle: rbb)

    Wolfram Koch

    Beim Theatertreffen ist Wolfram Koch in Becketts "Warten auf Godot" als Landstreicher Estragon zu sehen - eine der anspruchvollsten Rollen, die man als Schauspieler spielen kann. Doch auch in Spielfilmen ist er zu sehen, demnächst als neuer Hauptkommissar Paul Brix im Frankfurter "Tatort".

    Rainer Werner Fassbiner (Quelle: rbb)

    Rainer Werner Fassbinder

    Ein Schwerpunkt dieses Theatertreffens ist Rainer Werner Fassbinder. Der Filmemacher wäre Ende Mai 70 Jahre alt geworden. Neben einer Fassbinder-Inszenierung gibt es verschiedene aktuelle Veranstaltungen zu Fassbinder - so auch eine Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau. (Das Video zum Beitrag ist bis zum 07.05.2015 verfügbar)

    Nataly Bleuel in ihrem Arbeitszimmer (Quelle: rbb)

    Nataly Bleuel: "Ich will raus hier"

    Sie hat alles: einen guten Job, eine schöne Wohnung und eine funktionierende Familie. Doch trotzdem nagt der Gedanke an ihr, dass das nicht alles gewesen sein kann. Die Autorin Nataly Bleuel ist dieser Sehnsucht erlegen, aus ihrem alltäglichen Leben auszusteigen. Ihr Buch "Ich will raus hier" ist ein Aufruf, die eigenen Träume nicht aufzugeben.  

    Bernd Mannhardt in der Markthalle (Quelle: rbb)

    Berliner Kiezkrimis

    Fast jeder Bezirk in Berlin hat mittlerweile seinen eigenen Lokalkrimi. Das sind nicht immer literarische Perlen, aber die Kriminalgeschichten aus der Nachbarschaft werden gern gelesen. Stilbruch ist der Frage nachgegangen, woher diese neue Lust am Kiezkrimi kommt.

    Schauspieler auf der Bühne (Quelle: rbb)

    "Common Ground" am Maxim Gorki Theater

    Die Flüchtlingsproblematik beherrscht derzeit nicht nur die Nachrichten, sondern beschäftigt auch viele Künstler. Beim Theatertreffen ist es das zentrale Thema in diesem Jahr - zum Beispiel in dem Stück "Common Ground" der Hausregisseurin des Berliner Gorki-Theaters, Yael Ronen.

    Orit Nahmias (Quelle: rbb)

    Israelis in Berlin: Orit Nahmias

    Anlässlich der Aufnahme der diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und Israel vor 50 Jahren stellt Stilbruch in der Reihe "Sababa" junge israelische Künstler vor, die in Berlin leben und arbeiten. Diesmal die Schauspielerin Orit Nahmias.

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 23.04.2015

    Europa und seine Flüchtlinge +++ Wilsons und Grönemeyers "Faust" im Berliner Ensemble +++ Agnieszka Holland +++ Ayaan Hirsi-Ali +++ Kulturtipps +++ Jüdische Konfektionshäuser +++ Israelis in Berlin: Mati Schemoelof

    Flüchtlingsboot auf dem Meer am 31.12.2014 (Quelle: rbb)

    Europa und seine Flüchtlinge

    Erneut hat ein Flüchtlingsunglück im Mittelmeer hunderte Menschen das Leben gekostet. Die Vereinten Nationen fürchten, dass es alleine in diesem Jahr zehntausend weitere Tote geben könnte. Der Berliner Filmemacher Jakob Preuss beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema. In seinem Filmprojekt über Europas Grenzen hat er das Schicksal eines Flüchtlings hautnah miterlebt.  

    Drei Schauspieler aus dem Stück "Faust" (Quelle: rbb)

    Wilsons und Grönemeyers "Faust" im Berliner Ensemble

    Bereits 2003 arbeiteten der amerikanische Regisseur Robert Wilson und Herbert Grönemeyer zusammen an einer Theateraufführung am Berliner Ensemble. Gut 12 Jahre nach "Leonce und Lena" bringen sie beide Teile von Goethes "Faust" auf die Bühne - mit jungen Schauspielern und Live-Musikern.

    Angieszka Holland im Interview (Quelle: rbb)

    Agnieszka Holland

    Beim diesjährigen Film Polska, dem polnischen Filmfestival in Berlin, ist Agnieszka Holland als Ehrengast geladen. Sie gilt als wichtigste polnische Regisseurin, die auch Karriere in Hollywood gemacht hat. Zuletzt hat sie bei einigen Episoden der amerikanischen Erfolgsserie "House of Cards" Regie geführt. (Das Video zum Beitrag liegt aus lizenzrechtlichen Gründen nicht vor)

    Buchautorin Ayaan Hirsi-Ali vor dem Publikum (Quelle: rbb)

    Ayaan Hirsi-Ali

    Seit sie mit dem Regisseur Theo van Gogh, der 2004 von einem islamischen Fundamentalisten in Amsterdam ermordet wurde, einen Film über die Unterdrückung muslimischer Frauen gedreht hat, erhält Ayaan Hirsi Ali Morddrohungen. Doch die Islamkritikerin will sich nicht einschüchtern lassen, was sie auch in ihrem neuen Buch zeigt.

    Bücher aufgestellt (Quelle: rbb)

    Kulturtipps

    Tipp 1: "Read! Berlin - Literaturfestival"
    Tipp 2: "Liebermann und van Gogh"
    Tipp 3: Schloss Neuhardenberg

    Menschen der Mode von damals (Quelle: rbb)

    Jüdische Konfektionshäuser

    Am Hausvogteiplatz schlug einst das Herz der Berliner Mode, Marlene Dietrich und Fritzi Massary kleideten sich hier ein. Die Nationalsozialisten bereiteten den berühmten Berliner Konfektionshäusern ein Ende, da viele ihrer Besitzer oder Angestellten Juden waren. Ein neuer Roman lässt die fast vergessene Modegeschichte Berlins wieder aufleben.

    Israelischer Autor im Interview (Quelle: rbb)

    Israelis in Berlin: Mati Schemoelof

    Anlässlich der Aufnahme der diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und Israel vor 50 Jahren stellt Stilbruch in der Reihe "Sababa" junge israelische Künstler vor, die in Berlin leben und arbeiten. Diesmal den Schriftsteller Mati Schemoelof.

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 16.04.2015

    Nach der Peymann-Schelte: welches Theater braucht Berlin? +++ Fotos von Sebastião Salgado im C/O Berlin +++ Das Schicksal der Besatzungskinder +++ Erinnerungen an Günter Grass +++  Kulturtipps +++ Kunst ist für alle da - der Mäzen Erich Marx +++ Israelis in Berlin: Roey Heifetz

    Nach der Peymann-Schelte: welches Theater braucht Berlin?

    Claus Peymann vom Berliner Ensemble hat Berlins Kulturstaatssekretär Tim Renner als "Fehlbesetzung des Jahrzehnts" bezeichnet und warnt, dass die Kulturpolitik aus der Volksbühne einem weiteren "Event-Schuppen" machen könnte. Ein Schlagabtausch mit Folgen: auf einmal debattiert die Hauptstadt über ihre Bühnen. Was also ist die Vision für die Zukunft der Berliner Theater? Wir haben nachgefragt.

    Fotos von Sebastião Salgado im C/O Berlin

    Unberührte Natur, ursprünglich wie vor tausenden von Jahren. Der Fotograf Sebastiao Salgado zeigt sie uns – majestätisch und erhaben. Sebastiao Salgado ist ein Weltstar der Fotografie. 8 Jahre arbeitet er an seinem Projekt mit dem Titel "Genesis", die Schöpfung. 32 Expeditionen unternimmt er. Hier ist er auf dem Weg zu den Yali, einem Volksstamm im Hochland von Indonesien.

    Das Schicksal der Besatzungskinder

    Die Alliierten ziehen als Sieger in Deutschland ein, in ein zerstörtes Land. Mit vielen Soldaten kehrt eine lang entbehrte Leichtigkeit zurück. Bei den jungen deutschen Frauen sind die fremden Männer beliebt. Mehr als 200.000 Besatzungskinder kommen zwischen 1945 und -55 auf die Welt. "Vater unbekannt" steht in ihrer Geburtsurkunde, wie bei der Berlinerin Margot Jung. Die Mütter schweigen.

    Erinnerungen an Günter Grass

    Günter Grass war ein Schriftsteller von Weltruhm. Mit Berlin verbanden ihn nicht nur seine Jahre im Friedenauer Literatenviertel, sondern auch die Mitgliedschaft in der Akademie der Künste und zahlreiche Freunde. Wir haben einige von ihnen gefragt, welche Bedeutung Günter Grass für sie hatte und was in Erinnerung bleiben wird vom großen Literaten und Moralisten und vom unbequemen Mahner.

    Kulturtipps

    Tipp 1: "Wir Gedenken. Die 4. Generation fragt nach"
    Tipp 2: "achtung berlin"
    Tipp 3: "Kinder des Wohlstands"

    Kunst ist für alle da – der Mäzen Erich Marx

    Vor ein paar Wochen wurde bekannt, dass die raumgreifende Installation "Das Kapital", eines der berühmtesten Werke von Josef Beuys von dem Berliner Kunstmäzen Erich Marx für mehrere Millionen Euro gekauft und der Stadt Berlin geschenkt wurde. Die Großzügigkeit des Unternehmers ist Konzept. Am 17. April wird seine neu arrangierte Sammlung im Hamburger Bahnhof eröffnet. Seit seiner Jugend begeistert er sich für moderne Kunst und will auch alle anderen mit seiner Begeisterung anstecken. Ein Portrait eines ungewöhnlichen Kunstfans.

    Israelis in Berlin: Roey Heifetz

    Vor 50 Jahren haben Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen aufgenommen. Mittlerweile leben rund 20.000 junge Israelis in Berlin, darunter viele Künstler. Einige von ihnen stellt die neue Stilbruch-Reihe "Sababa" vor - was so viel heißt wie "ein großer Spaß".

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 09.04.2015

    "Elser - Er hätte die Welt verändert" +++ Fahri Yardim +++ Dietrich Bonhoeffer +++ "Analog ist das neue Bio" +++ Neil MacGregor +++ Kulturtipps +++ Israelis in Berlin: Tal Alon und Olaf Kühnemann

    "Elser - Er hätte die Welt verändert"

    Wenige Minuten haben gefehlt, die den Lauf der Weltgeschichte entscheidend hätten verändern können. Der schwäbische Schreiner Georg Elser hatte sein Bombenattentat auf den Münchner Bürgerbräukeller im November 1939 sorgfältig vorbereitet, im Alleingang wollte er Adolf Hitler töten. Dann aber verließ Hitler den Keller, bevor die Bombe detonierte. Georg Elser wurde verhaftet und hingerichtet. Ein Kinofilm zeichnet nun sein Leben nach.

    Fahri Yardim

    Als dauerquasselnder Kommissar spielt Fahri Yardim Til Schweiger im neuen Hamburger "Tatort" lässig an die Wand. Dass er mehr kann als den ewigen Deutschtürken zu spielen, das zeigt er jetzt im neuen Kinofilm "Halbe Brüder" - als schnöseliger, bebrillter Nerd. Vor einiger Zeit ist der gebürtige Hamburger Fahri Yardim nach Berlin gezogen - Stilbruch hat ihn in seinem Heimatkiez besucht.

    Dietrich Bonhoeffer

    Vor 70 Jahre wurde Dietrich Bonhoeffer von den Nationalsozialisten im KZ Flossenbürg ermordet. In Erinnerung geblieben ist er als großer Theologe und Widerstandskämpfer. Doch Dietrich Bonhoeffer war auch ein ganz normaler Mann, der sich verliebte - auch wenn sich seine Beziehung zu Maria von Wedemeyer vor allem in Briefen abspielte. (Das Video zum Beitrag liegt aus lizenzrechtlichen Gründen nicht vor)

    "Analog ist das neue Bio"

    E-Mails checken auf dem Weg zur Arbeit, per Facebook Freunden zum Geburtstag gratulieren, Flugtickets online buchen - durch digitale Veränderungen ist unsere Welt schneller und praktischer geworden. Doch für den Berliner Autor Andre Wilkens birgt sie auch Gefahren. Ob die Digitale Revolution mehr schadet oder mehr nutzt, erkundet er in einem neuen Buch.

    Neil MacGregor

    Es ist eine der wichtigsten Personalentscheidungen in diesem Jahr für das größte kulturpolitische Vorhaben des Bundes: Der britische Museumsexperte Neil MacGregor wird Gründungsintendant des Humboldtforums in Berlin.

    Kulturtipps

    Tipp 1: "Russland vs. Russland"
    Tipp 2: "Schnee"
    Tipp 3: "Art Girls"

    Israelis in Berlin: Tal Alon und Olaf Kühnemann

    Vor 50 Jahren haben Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen aufgenommen. Mittlerweile leben rund 20.000 junge Israelis in Berlin, darunter viele Künstler. Einige von ihnen stellt die neue Stilbruch-Reihe "Sababa" vor - was so viel heißt wie "ein großer Spaß".

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 26.03.2015

    "Nackt unter Wölfen" +++ "Heritage for Peace" +++ Der Cartoonist OL - Olaf Schwarzbach +++ Marina Keegan: "Das Gegenteil von Einsamkeit" +++ Kulturtipps +++ "Ein Gott - Abrahams Erben am Nil" im Bode-Museum

    "Nackt unter Wölfen"

    Ein dreijähriger Junge wird in das Konzentrationslager Buchenwald deportiert. Durch die Hilfe von Häftlingen wird das Kind vor dem Transport nach Auschwitz gerettet und überlebt. Diese wahre Geschichte machte Bruno Apitz mit seinem Roman "Nackt unter Wölfen" vor allem in der DDR berühmt. Nun wurde der Stoff neu verfilmt.  

    "Heritage for Peace"

    Im Irak und in Syrien zerstören IS-Truppen systematisch das Kulturerbe der Menschheit. Der Rest der Welt scheint der Zerstörung jahrtausende alter Kunstwerke hilflos zuzuschauen. Doch eine kleine Gruppe von Archäologen und Kunstwissenschaftlern riskiert ihr Leben, um die Zerstörungen zumindest zu dokumentieren und manches zu retten, was noch zu retten ist.  

    Der Cartoonist OL - Olaf Schwarzbach

    Olaf Schwarzbach, besser bekannt unter seinem Kürzel OL, ist Berlins Chefhumorist und einer der bekanntesten Cartoonisten Deutschlands. Vor allem mit seinen Strips "Jürgen der Trinker" und "Die Mütter vom Kollwitzplatz" hat er sich einen Namen gemacht. Mit "Forelle Grau" hat OL nun ein Buch über seine eigene Kindheit und Jugend in der DDR geschrieben.

    Marina Keegan: "Das Gegenteil von Einsamkeit"

    Sie war erst 22 Jahre alt, als sie bei einem Autounfall ums Leben kam. Die junge Autorin und Aktivistin Marina Keegan veröffentlichte vor ihrem Tod einen Essay, der zum Internet-Hit wurde und Millionen Menschen weltweit berührte. "Das Gegenteil von Einsamkeit" ist jetzt auf Deutsch erschienen.

    Auffürhung der "The Teaserettes" (Quelle: rbb)

    Kulturtipps

    Tipp 1: Lesung mit Ben Wagin
    Tipp 2: The Teaserettes  
    Tipp 3: "Jahrhundertzeichen. Tel Aviv Museum of Art visits Berlin"

    "Ein Gott - Abrahams Erben am Nil" im Bode-Museum

    Seine Geschichte ist aktueller denn je: Abraham, der vor rund 4.000 Jahren in Ägypten gelebt haben soll und auf den sich nicht nur die Juden als biblischen Stammvater berufen, sondern auch die Christen und Muslime. Die neue Ausstellung "Ein Gott" im Berliner Bode-Museum widmet sich ab April Abraham, den drei großen Weltreligionen und den religiös motivierten Konflikten von heute.