Die Sendung im Detail

Das Kulturmagazin im rbb Fernsehen

Die Redaktion STILBRUCH, Quelle: rbb

Die Stilbruch-Redaktion

Jede Woche neu wollen wir zeigen, wie vielfältig die Kultur in Berlin und Brandenburg sein kann. Dabei will sich STILBRUCH nicht auf bestimme Genres festlegen lassen und berichtet über die großen Ereignisse genauso wie über die neuesten Trends.

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Kulturnachrichten

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  • Von Berlin-Bohnsdorf nach Erkner 

    - Der Kühn-Nachlass ist gerettet

    Wer kennt nicht den Brunnen auf dem Strausberger Platz oder das A-Portal der Stadtbibliothek - die eindrucksvollen Werke des großen Metallkünstlers Fritz Kühn prägen das Berliner Stadtbild. Allerdings gab es um den riesigen Nachlass Kühns jahrelangen Streit, der nun endlich beigelegt werden konnte.
  • Abenschau | 03.04.2014 

    - Pläne für die Eisfabrik

    Die Eisfabrik in der Köpenicker Straße ist eine vor sich hin rottende Ruine. Vor kurzem noch von Obdachlosen besetzt, soll sie in Zukunft ein Hotspot für Berlins Kulturszene werden. Das Problem: Das Gelände gehört zwei Eigentümern, die sich nicht einig sind. Ein Beitrag von Christian Titze
  • Nachlass in der Akademie der Künste 

    - Einblicke in die "Werkstatt" von Erwin und Eva Strittmatter

    Erwin Strittmatter war einer der bedeutendsten Schriftsteller der DDR. Kritisch diskutiert wurde auch immer wieder seine Rolle während des 2. Weltkriegs und seine Tätigkeit als SED-Funktionär. Seit Mittwoch zeigt die Akademie der Künste in Berlin den Nachlass des 1994 verstorbenen Bestsellerautors und seiner Ehefrau Eva, die 2011 verstarb.
  • Experten informieren Kulturausschuss 

    - Berlin vorbildlich bei Suche nach NS-Raubkunst

    Noch immer müssen in den Berliner Museen, Archiven und Bibliotheken tausende Werke lagern, die von den Nazis gestohlen wurden. Seit dem Fall Gurlitt spricht man wieder über das Thema „Raubkunst". Auch im Berliner Abgeordnetenhaus, das sich am Montag über den aktuellen Stand der Suche nach entwendeter Kunst informieren ließ. Von Christoph Reinhardt.
  • Deutsche Digitale Bibliothek gestartet 

    - Kulturkick per Klick

    Historische Fotos, alte Filme, seltene Notenblätter oder vollständige eBooks: Die Deutsche Digitale Bibliothek ist seit Montag mit einer Vollversion am Start. In der Datenbank sollen künftig zehntausende Museen, Bibliotheken und Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland Exponate für jedermann kostenlos zugänglich machen.
  • Studie zeigt Stärken und Schwächen der regionalen Filmwirtschaft 

    - Berlin-Brandenburg ist Königin der Film-Minuten

    Wer in Berlin wohnt, stolpert gerade in zentraleren Lagen regelmäßig über Kameras und Drehteams an der Straßenecke. Viele international ausgezeichnete Filme sind made in Berlin oder Brandenburg - "Das weiße Band" zum Beispiel, "Inglourious Basterds" oder "Cloud Atlas". Die Film- und Fernsehbranche beschert der Region also reichlich Glamour -  aber bringt sie ihr auch Geld ein? Das hat jetzt eine Studie untersucht. Von Anna Corves
  • 20. Jüdisches Filmfestival in Berlin und Potsdam 

    - Mehr als Holocaust und Schläfenlöckchen

    Juden sind reich, Juden sind clever und Juden sind besonders religiös - das sind laut Festival-Leiterin Nicola Galliner die gängigen Vorurteile.  Vielleicht lautet gerade deshalb das Motto des diesjährigen Jüdischen Filmfestivals in Berlin und Potsdam "Achtung gläubig - 20 Jahre Filme ohne Klischees". Im Mittelpunkt stehen bei der 20. Ausgabe Filme aus und über Polen.
  • Volker Schlöndorff zum 75. Geburtstag  

    - "Eine Wurstfabrik muss es nicht werden"

    Für Volker Schlöndorff war Film immer etwas Besonderes. Er wehrte sich vehement gegen die TV-Verwurstung von Filmen, war widerspenstig und unbequem in seiner Branche. Heute sieht er sich längst nicht mehr als Mitglied der A-Liga der Regisseure. Ein Zwischenbericht zum 75. Von Alexander Soyez
  • Schöneberg feiert 750 jähriges Jubiläum 

    - Schwule Cafés und Westberlins letzter Kuhstall

    Schöneberg gilt unter Berlinern und in allen Reiseführern als Schwulen-Mekka. Doch wie seine Geschichte zeigt, hat der freigeistige Bezirk viel mehr zu bieten: revolutionäres Theater, Industriedenkmäler und hohe Weltpolitik. Anlässlich seines 750. Geburtstags zeigt eine neue Fotoausstellung die bewegte Geschichte Schönebergs.
  • Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 

    - Berlinale-Film "Das finstere Tal" kann auf neun Lolas hoffen

    In 16 Kategorien wird der Deutsche Filmpreis verliehen. Mehr als die Hälfte davon könnte theoretisch an "Das finstere Tal" gehen. Andreas Prochaskas Alpen-Western, der im Februar auf der Berlinale lief, erhielt neun Nominierungen. Und auch ein Berliner Urgestein könnte am 9. Mai mit einer Lola-Statue nach Hause gehen.
  • Ausstellung in der Alten Nationalgalerie 

    - Rembrandt Bugatti - Tierisches auf der Museumsinsel

    Panther, Flamingos und Elefanten sieht man normalerweise eher im Zoo als im Museum. Doch der italienische Bildhauer Rembrandt Bugatti (1884 bis 1916) schuf in seinem kurzen Leben mehr als 300 Tiere aus Bronze. Seine schönsten Plastiken zeigt nun die Alte Nationalgalerie in einer ungewöhnlichen Schau.
  • Musik-Preisverleihung Berlin 

    - Helene räumt beim Echo ab

    Glitzer, Freudentränen, viele Dankeschöns und natürlich auch Musik: Bei einer glanzvollen Gala wurden in Berlin in 28 Kategorien die begehrten Echo-Trophäen verliehen. Shakira und Kylie Minogue rockten das Publikum und bei der Preisvergabe ging es Schlag auf Schlag. Echo folgte auf Echo und auch Gastgeberin Helene Fischer musste nicht mit leeren Händen nach Hause gehen.
  • 11mm Fußballfestival 

    - Flanke auf der Kinoleinwand

    Kaum Filme, wenig Zuschauer, keine Öffentlichkeit: So startete 2004 das weltweit erste Internationale Fußballfilmfestival. Zehn britische Spiel- und Dokumentarfilme waren es damals. Bei der inzwischen 11. Ausgabe des Festivals hat die Jury nun die Qual der Wahl: Über 200 Filme laufen im Programm. Gestartet ist das Festival am Donnerstag mit einem echten Knaller. Von Jakob Rüger
  • "Deutschboden" feiert Filmpremiere  

    - Mit der Kamera durch den Brandenburger Alltag

    In seinem Buch "Deutschboden" beschreibt Moritz von Uslar eine Kleinstadt im Osten und stellt dabei Klischees und Vorurteile der Realität gegenüber - dem oft recht harten und eintönigen Alltag. Regisseur André Schäfer hat "Deutschboden" verfilmt. Schäfers Brandenburger sind dabei die Zehdenicker und ihr Alltag im Landkreis Oberhavel. Ivo Ziemann war auf der Premiere.

TV-Tipps

Logo von "Bauer sucht Kultur" (Quelle: rbb/Norbert Kohn)

Bauer sucht Kultur

Der ttt-Moderator Max Moor ist begeisterter Biobauer in Hirschfelde in Brandenburg und er reist übers Land und trifft auf Künstler, Maler und Schriftsteller, die sich wie er in Brandenburg niedergelassen haben und dort leben und arbeiten.

Dieter Moor und Schriftzug "Bücher und Moor" (Quelle: rbb)

Bücher und Moor

Max Moor stellt lesenswerte Neuerscheinungen vor, führt Gespräche mit Prominenten über "die Bücher ihres Lebens" und junge Berliner Schriftsteller präsentieren ihren "Roman in 200 Worten".

Kulturmagazin im Ersten

Prominente empfehlen 50 x Kunst

Büste der Nofretete (Bild: dpa)

50xKunst - Das gefällt mir!

Über 100 Prominente hat der rbb nach ihrem Lieblingsobjekt in Berlin und Brandenburg befragt. Das Ergebnis ist eine Top 50-Liste.

Stilbruch Archiv

  • Petra Gute - Stilbruch (Quelle: rbb)

    Stilbruch vom 27.03.2014

    Hamed Abdel-Samad: "Der islamische Faschismus" +++  Kurt am Wittenbergplatz +++ Schnee von gestern +++  Barbara Brauda: "Lust auf Leben" +++ Kulturtipps mit Falko Hennig +++ The Incredible Herrengedeck +++ Remix-Wettbewerb des Deutschen Symphonie-Orchesters

    Hamed Abdel Samad (Quelle: rbb)

    Hamed Abdel-Samad: "Der islamische Faschismus"

    Der deutsch-ägyptische Autor Hamed Abdel-Samad ist einer der wichtigsten Kritiker des politischen Islam - und damit hat er sich jede Menge Feinde gemacht. Einschüchtern lässt er sich trotzdem nicht. In seinem neuen Buch, für das er Morddrohungen erhielt, unterstellt er dem Islamismus Parallelen zum Faschismus.

    Kurt am Wittenbergplatz

    Am Nollendorfplatz in Berlin-Schöneberg machte der Regisseur Erwin Piscator in den 1920er Jahren das revolutionärste Theater in ganz Deutschland. In vielen Dingen war der Berliner Ortsteil seiner Zeit voraus - nicht nur als Kulturavantgarde- und schwuler Szenebezirk. Das zeigt jetzt eine neue Foto-Ausstellung.

    Zwei Frauen, die sich umarmen (Quelle: rbb)

    Schnee von gestern

    Der Jude Feiv'ke Schwarz aus Wilna wurde von den Nazis ermordet - das glaubt zumindest seine Schwester, die nach dem Krieg in Israel lebt. Doch in Wirklichkeit hat ihr Bruder das Konzentrationslager überlebt und später in Brandenburg unter neuem Namen eine Familie gegründet. Jahrzehnte später macht sich eine junge israelische Filmemacherin auf die Suche nach ihrem verloren geglaubten Großonkel.

    Buchcover: Lust auf Leben (Quelle: rbb)

    Barbara Brauda: "Lust auf Leben"

    Alt werden ist nichts für Feiglinge - das hat schon Hollywood-Diva Mae West gewusst. Aber jetzt gibt es ein Buch, das Lust aufs Älterwerden machen will. Es portraitiert lauter schöne, starke Frauen, die über 60 sind und mitten im Leben und zu sich selbst stehen.

    Musiker auf Dach in Kotümen (Quelle: rbb)

    The Incredible Herrengedeck

    Beim "Incredible Herrengedeck" handelt es sich nicht um Bier mit Schnaps, sondern um eine Berliner Chanson-Punk Band - drei Herren, die sich bevorzugt an den Ausschankstätten alkoholischer Erfrischungsgetränke aufhalten. Nichtsdestotrotz  legt das Trio Anfang April sein neues Album vor.

    Musiker spielen auf Blasinstrumenten (Quelle: rbb)

    Remix-Wettbewerb des Deutschen Symphonie-Orchesters

    Antonin Dvořáks Neunte Symphonie "Aus der neuen Welt" passt durchaus auf die Tanzfläche eines Berliner Clubs - zu erleben beim Remix-Wettbewerb "Into A New World" des Deutschen Symphonie-Orchesters. Den ersten Preis dafür hat der in Berlin lebende Franzose Julian Mannarini gewonnen, der dafür bei den Casual Concerts in der Berliner Philharmonie ausgezeichnet wird.

  • Stilbruch vom 20.03.2014

    Das russische Berlin von Vera Lourié +++ Jördis Triebel in "Westen" +++ Farbe für die Republik +++ Edgar Rai: "Die Gottespartitur" +++ Kulturtipps mit Elaiza +++ Christiane Karg +++ Matthias Koeppel

    Das russische Berlin von Vera Lourié

    Die meisten in Berlin lebenden Russen wohnen in Charlottenburg - wie zu Beginn der 1920er Jahre, als Charlottenburg auch "Charlottengrad" genannt wurde und sich hier die russische Bohème versammelte. Mittendrin die junge, gerade aus St. Petersburg geflüchtete Dichterin Vera Lourié. Jetzt erscheinen ihre Erinnerungen als Buch. (Das Video zum Beitrag liegt aus lizenzrechtlichen Gründen nicht vor)

    Schauspielerin Jördis Triebel (Quelle: imago/Sven Lambert)

    Jördis Triebel in "Westen"

    Für viele Menschen in der DDR war der "Westen" eine Verheißung auf ein besseres Leben. Vier Millionen Menschen verließen die DDR Richtung Bundesrepublik in der Hoffnung auf Freiheit - und landeten erst mal in Notaufnahmelagern wie in Marienfelde. Dort spielt der vom rbb koproduzierte Kinofilm "Westen". In der Hauptrolle: die Berliner Schauspielerin Jördis Triebel.

    Farbe für die Republik

    Eine neue Foto-Ausstellung im Deutschen Historischen Museum erzählt vom Leben in der DDR - aber nicht vom wirklichen Alltag, sondern von einer auf Hochglanz gebürsteten, farbenfrohen DDR. Viele der Bilder stammen von Martin Schmidt. Seit den 50er Jahren fotografierte er VEBs, LPGs, Kitas und Altersheime - und inszenierte die DDR als modernen Staat. Eine Inszenierung, zu der Martin Schmidt noch heute steht.

    Edgar Rai: "Die Gottespartitur"

    Seinen ersten Roman schrieb der Berliner Schriftsteller Edgar Rai nur für die Schublade. Fünf Jahre lag er da rum, bis er Edgar Rai bei einem Umzug wieder in die Hände fiel und er ihn an einen Verlag schickte – die ihn tatsächlich druckten und ihn fragten, ob er nicht noch einen schreiben könnte. Mittlerweile hat er 15 Bücher geschrieben, jetzt erscheint sein neues Buch "Die Gottespartitur".

    Christiane Karg

    Der Sprung in die Solokarriere, den Christiane Karg letztes Jahr wagte, lässt sich gut an. In der Berliner Philharmonie steht die junge Sopranistin auf der Bühne, wo sie ihr Debüt bei den Berliner Philharmonikern mit Gustav Mahlers vierter Sinfonie gibt.

    Matthias Koeppel

    Seit 60 Jahren hat der Maler Matthias Koeppel ein Lieblingsmodell: Berlin. Die Stadt hatte ihm allerhand zu bieten in dieser Zeit - mit seinen ganzen Brüchen und Wandlungen, die Matthias Koeppel miterlebt und auf seinen Bildern festgehalten hat. Diese sind nun im Ephraim-Palais zu sehen.

  • Stilbruch vom 13.03.2014

    +++ "Union fürs Leben" +++ Per Leo: "Flut und Boden" +++ Friedrich Liechtenstein +++ "Die Frau des Polizisten" +++ Kulturtipps mit "Tiere streicheln Menschen" +++ Wols im Martin-Gropius-Bau +++

    "Union fürs Leben"

    Es ist nicht einfach nur ein Fußballverein. Der 1. FC Union Berlin ist eine Lebenseinstellung. Eine Entscheidung für Immer. Der Dokumentarfilm "Union fürs Leben" begleitet vier Fans nicht nur ins Stadion - und das  ist außerordentlich sehenswert auch für Menschen, die keinerlei Ahnung von Fußball haben - denn dieser Film ist eigentlich ein Liebesfilm.

    Per Leo: "Flut und Boden"

    Die in Berlin lebende ukrainische Schriftstellerin Katja Petrowskaja ist für den Preis der diesjährigen Leipziger Buchmesse nominiert. Ebenfalls auf der Liste stand der Berliner Autor Per Leo. In seinem Roman "Flut und Boden" geht er der Geschichte seiner Familie auf den Grund: Sein Großvater Friedrich war ein Nazi-Verbrecher - und zwar einer, der sich bewusst auf das Regime eingelassen hat.

    Friedrich Liechtenstein

    Noch vor Kurzem kannten Friedrich Liechtenstein nur ein paar Mitte-Hipster und Freunde des gepflegten Elektropop – mittlerweile schwärmen alle für ihn. Der Schauspieler, Musiker und professionelle Lebenskünstler ist derzeit Berlins heißester Exportartikel - seit eine deutsche Supermarktkette ihre Lebensmittel mit dem  „Supergeil“-Video bewirbt.

    "Die Frau des Polizisten"

    Zärtlichkeit und Gewalt, Liebe und Hass können sehr nah beieinander liegen. Das zeigt auch der Film "Die Frau des Polizisten". Lange hat Regisseur Philip Gröning zu diesem Thema recherchiert – herausgekommen ist jetzt sein zutiefst verstörender Film, der von dem Abgrund hinter der Fassade einer glücklichen Familie erzählt.  

    Wols im Martin-Gropius-Bau

    Glück war etwas, das im Leben des Berliner Künstlers, der sich "WOLS" nannte, vermutlich nicht oft vorkam. Dabei war der 1913 geborene Wolfgang Schulze hochtalentiert: Er spielte virtuos Geige, interessierte sich genauso für Sport wie für Naturwissenschaft und Kunst. Später arbeitete er als Maler, Grafiker und Fotograf. Sein Leben endet allerdings früh und tragisch. Jetzt erinnert der Martin-Gropius-Bau an sein bislang fast unbekanntes fotografisches Gesamtwerk.

  • Stilbruch 06.03.2014 22:15

    +++ "Das Hohe Haus" +++ Humboldts Tagebücher +++ "Die Familie Benjamin" +++ Band "Fenster" +++ Kulturtipps mit Tania Masi +++ Fotograf Thomas Struth +++

    Der Publizist und Moderator Roger Willemsen (Bild: dpa)

    "Das Hohe Haus"

    Roger Willemsen hat jeden einzelnen Sitzungstag im Deutschen Bundestag gesessen - ein ganzes Jahr lang. Begleitet nur von seinem Kissen als einzige Bequemlichkeit hat er von der Besuchertribüne aus das Geschehen im Saal verfolgt. Herausgekommen ist ein so noch nie unternommener Selbstversuch - um zu verstehen, wie das Zentrum der Demokratie funktioniert.

    Humboldts Tagebücher

    Vor mehr als 200 Jahren reiste der Berliner Naturforscher Alexander von Humboldt fünf Jahre lang kreuz und quer durch Südamerika. Über seine Erlebnisse und Erkenntnisse führte er akribisch Tagebuch: Neun Bände füllte er mit seiner winzigen Schrift und seinen Illustrationen. Diese berühmten amerikanischen Humboldt-Tagebücher hat nun die Stiftung Preußischer Kulturbesitz für Berlin erworben.

    "Die Familie Benjamin"

    Hilde Benjamin war in den 50er und 60er Jahren Justizministerin der DDR. „Rote Hilde“ nannte man sie wegen ihrer gefürchteten Urteile. Über sie wollte der Journalist und ehemalige Regierungssprecher Uwe Karsten-Heye eine Biografie schreiben. Doch als er begann, sich näher mit ihr zu beschäftigen, merkte er, dass er die berührende Geschichte der gesamten Familie Benjamin erzählen muss...

    Band "Fenster"

    Mit der Band "Fenster" läutet Stilbruch musikalisch den Frühling ein. Die Bandmitglieder - ein paar junge Musiker aus allen Herren Ländern - trafen sich in Berlin und machen jetzt gemeinsam ziemlich gute Musik. Eine Geschichte, wie sie derzeit am häufigsten wohl in Berlin passiert.  

    Fotograf Thomas Struth

    Selbst die Queen wollte sich von ihm porträtieren lassen: Thomas Struth ist einer der weltweit  erfolgreichsten  Fotografen – und einer der bestbezahlten. Ein Selbstporträt von ihm vor einem Dürergemälde brachte eine halbe Million Euro. Seit ein paar Jahren hat Thomas Struth ein Atelier in Berlin und jetzt zeigt er hier auch seine neuen Bilder.

  • Stilbruch 27.02.2014 22:15

    +++ Wolfgang Beltracchi +++ Marie Jalowicz "Untergetaucht" +++ Peter Sellars +++ Verbotene Filme +++ Kulturtipps mit Lutz Ehrlich +++ Sebastian Krämer +++

    Wolfgang Beltracchi

    Der Fälscher als Film-Held. Wolfgang Beltracchi gibt sich selbstbewusst bis selbst-herrlich - und die Zuschauer dürfen in "Beltracchi - Die Kunst der Fälschung" hautnah dabei sein, wenn ein echtes falsches Bild entsteht.

    Marie Jalowicz

    Am 22. Juni 1942, morgens um sechs, fasst die neunzehnjährige Berlinerin Marie Jalowisz einen mutigen Entschluss. Die Gestapo steht schon in ihrem Zimmer, um sie zu verhaften – da flieht sie, nur im Unterrock. Sie will leben - und sie überlebt, als Jüdin in Berlin, untergetaucht, versteckt. Im Buch "Untergetaucht" erzählt sie erstmals ihre ganze Geschichte.

    Peter Sellars

    Der renommierte amerikanische Regisseur Peter Sellars bringt die Johannes-Passion auf die Bühne, und zwar mit einem großartigen Ensembl: Sir Simon Rattle dirigiert und seine Frau Magdalena Kozena, viele weitere tolle Solisten und der Berliner Rundfunkchor singen.

    Verbotene Filme

    In der Nazizeit wurden weit über eintausend Spielfilme gedreht. Viele von ihnen antisemitisch und menschenverachtend, wie "Jud Süss". Einige dieser Filme sind bis heute im Giftschrank. Die Dokumentation "Verbotene Filme" fragt nach dem richtigen Umgang mit diesem schwierigen Erbe der Filmgeschichte.

    Sebastian Krämer

    Er sei wie die Rolling Stones, nur mit Musik. Das behauptet der Berliner Klavierkabarettist Sebastian Krämer von sich: Klingt anmaßend, kümmert ihn aber genau so wenig wie andere Befindlichkeiten. Tatsächlich ist er einer der großen unter den deutschen Kleinkünstlern.

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch 20.02.2014 22:15

    +++ Marianne Birthler: Halbes Land. Ganzes Land. +++ Katja Petrowskaja zur Ukraine +++ Lenn Kudrjawizki +++ Katharina Mouratidi: Bescheidene Helden +++ Kulturtipps mit Ernest Allan Hausmann +++ Der Tenor Klaus Florian Vogt +++

    Marianne Birthler

    Mit Marianne Birthler verbindet die Öffentlichkeit jene streitbare Frau, die als Leiterin der Stasi-Unterlagen-Behörde so manchen Inoffiziellen Mitarbeiter auffliegen ließ. Diese Aufgabe war aber nur der Höhepunkt einer langen Auseinandersetzung mit dem DDR-System.

    Katja Petrowskaja zur Ukraine

    Wieder sind in Kiew rund um den Maidan Menschen ums Leben gekommen. Auch die in Prenzlauer Berg lebende ukrainische Schriftstellerin Katja Petrowskaja war gerade in ihrer Heimatstadt Kiew bei ihren Freunden, die zur Zeit alle an den Protesten beteiligt sind. Stilbruch hat Katja Petrowskaja getroffen.

    Lenn Kudrjawizki

    Schon bald ist er auf der Kinoleinwand in dem Agenten-Thriller "Jack Ryan" zu sehen. Doch Lenn Kudrjawizki ist nicht nur Schauspieler. Er ist auch Tänzer, Musiker, Sänger, Autor, und war als Regisseur gerade mit seinem mittlerweile dritten Kurzfilm beim Max-Ophüls-Festival in Saarbrücken dabei. Ein Mann aus Berlin mit vielen Talenten.

    Katharina Mouratidi: "Bescheidene Helden"

    Seit 1980 ehrt der "Alternative Nobelpreis" Menschen und Organisationen, die herausragende Lösungen für die wichtigsten Probleme der Gegenwart entwickelt haben. Diese Menschen hat die Berliner Fotografin Katharina Mouratidi für ihre Serie "Bescheidene Helden" porträtiert. Die Bilder sind ab Februar im Willy-Brandt-Haus in Berlin zu sehen.

    Der Tenor Klaus Florian Vogt

    In Bayreuth ist das Publikum regelmäßig aus dem Häuschen, wenn Klaus Florian Vogt die Wagnerhelden singt. Jetzt kann man den Tenor an der Deutschen Oper erleben - wo er mal nicht Wagner singt.

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 13.02.2014

    +++ Film und Nationalsozialismus auf der Berlinale +++ Göran Gnaudschun: "Alexanderplatz" +++ Hans Pischner +++ Yoko Ono +++ Kulturtipps mit Ariadne von Schirach +++ Alin Coen Band +++

    Film und Nationalsozialismus auf der Berlinale

    George Clooney dominiert mit seinem Film "Monuments Men" die Plakatflächen am Potsdamer Platz, Volker Schlöndorff erzählt in "Diplomatie" von einem Nationalsozialisten, der Paris vor der Zerstörung rettet und im Dokumentarfilm "Der Anständige" öffnen wiederentdeckte Briefe Heinrich Himmlers einen Blick in sein Privatleben. Was macht den Nationalsozialismus für die Filmindustrie so attraktiv? Und geht es wirklich darum, die Verbrechen von damals zu verstehen?

    Göran Gnaudschun: "Alexanderplatz"

    Der Blick ist aufrecht und klar in die Kamera gerichtet. Würdevoll - so hat der Fotograf Göran Gnaudschun die jungen Obdachlosen vom Alexanderplatz ins Bild gesetzt. Denn die Würde macht für ihn das Menschsein aus, sagt er. Jetzt veröffentlicht der Potsdamer seine Bilder in einem Band mit dem Titel "Berlin Alexanderplatz" - und das Haus am Lützowplatz widmet ihm eine Ausstellung.

    Hans Pischner

    Der einstige Intendant der Staatsoper Unter den Linden wird 100 Jahre alt. Hans Pischner wuchs in der Weimarer Republik auf, war Leutnant der Deutschen Wehrmacht und wurde nach dem Krieg eine der einflussreichsten  Persönlichkeiten des DDR-Kulturbetriebs. Die Schuld, bei den Nationalsozialisten ein Mitläufer gewesen zu sein, plagt Hans Pischner bis heute, sein Wirken in der DDR nicht. Ein Jahrhundertleben zwischen Schuld und Verantwortung.

    Yoko Ono

    Yoko Ono war bereits vor ihrer Begegnung mit John Lennon eine eigenständige Künstlerin und Pionierin: Sie machte Performances, als es dieses Wort überhaupt noch nicht gab. Im Februar feiert Yoko Ono ihren 81. Geburtstag und bringt ein neues Buch heraus. Eine Sammmlung von Handlungsanweisungen, so poetisch wie absurd.

    Alin Coen Band

    Auf der Suche nach Bullerbü war die 19-jährige Alin Coen, als sich auf einer offenen Bühne in Schweden plötzlich ihr Talent zeigte: ihre wunderbare Stimme. Alin Coen singt sanft, melancholisch aber auch ziemlich kraftvoll von großen Gefühlen und großen Themen. 2007 gründete sie mit einigen Kommilitonen die Alin Coen Band, mittlerweile haben sie ihr zweites Album herausgebracht.