Die Sendung im Detail

Das Kulturmagazin im rbb Fernsehen

Die Stilbruch-Redaktion (Quelle: rbb)

Die Stilbruch-Redaktion

Jede Woche neu wollen wir zeigen, wie vielfältig die Kultur in Berlin und Brandenburg sein kann. Dabei will sich Stilbruch nicht auf bestimme Genres festlegen lassen und berichtet über die großen Ereignisse genauso wie über die neuesten Trends.

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  • Stararchitekt erneuert die Neue Nationalgalerie Berlin 

    - Chipperfield lässt Bäume wachsen

    Nach fast 50 Jahren muss die Neue Nationalgalerie in Berlin saniert werden - sie bleibt dann etwa drei Jahre lang für Besucher geschlossen. Der britische Architekturstar David Chipperfield stimmt schon mal auf sein Umbau-Projekt ein und wandelt den Glaspavillion in eine Säulenhalle - aus Baumstämmen. Von Christine Habermalz
  • Abendschau | 28.09.2014 | Agnes Taegener 

    - Pergamon-Altar fünf Jahre lang nicht zu sehen

    Der weltberühmte Pergamonaltar in Berlin verschwindet für mindestens fünf Jahre hinter verschlossen Türen. Besucher konnten das Prunkstück des Museums am Sonntag zum vorerst letzten Mal besichtigen. Wegen der dringend notwendigen Grundsanierung des Nordflügels des Pergamonmuseums bleibt der Altarsaal mindestens bis 2019 geschlossen. Agnes Taegener hat sich noch einmal umgesehen.
  • Baustelle der Deutschen Oper im Plan  

    - Der Meilenstein wird aufpoliert

    Wo immer in Berlin derzeit öffentliche Gebäude entstehen, zittern die Verantwortlichen. Ob auf der Baustelle des Flughafens oder der Staatsoper - Eröffnungstermine und Kostenrahmen sind längst gesprengt. Eine rühmliche Ausnahme macht da der Umbau von Berlins größtem Opernhaus, der Deutschen Oper an der Bismarckstrasse. Eine Baustellenbegehung. Von Maria Ossowski
  • Spielplan für kommende Saison 

    - Deutsche Oper inszeniert im Parkdeck

    Die Deutsche Oper Berlin ist derzeit eine Baustelle. Die gesamte Bühnentechnik wird erneuert, fünf Monate lang bleibt das Haus deshalb zu. Trotzdem, the show must go on – und so finden die Inszenierungen der kommenden Saison beispielsweise im Parkdeck der Oper statt. Von Maria Ossowski
  • Weitere Berlin-Serien geplant  

    - Ufa Fiction arbeitet an Hitler-Miniserie

    Miniserien sind in und bringen den Sendern Ruhm und Ehre. Vor allem Berlin dient immer häufiger als Kulisse. Jetzt wagt sich die Produktionsfirma Ufa Fiction an Adolf Hitler in Serienform. Geplant ist ein Achtteiler, der komplett fiktional sein soll. Die Hauptrolle ist noch nicht besetzt. Die Produktionsfirma arbeitet aber noch an zwei weiteren Serien, die in Berlin spielen.  
  • ARD plant Fernsehserie 

    - "Charité" zur besten Sendezeit

    Bahnbrechende Entdeckungen in der Medizin, weltberühmte Forscher: Die Berliner Charité mit ihrer Jahrhunderte alten Geschichte wird im kommenden Jahr Schauplatz einer historischen Fernsehserie. In sechs Episoden soll die Serie im Abendprogramm des Ersten laufen.
  • Olga Lenski zieht nach Frankfurt (Oder) 

    - Deutsch-polnisches Ermittlerduo im "Polizeiruf 110"

    Der "Polizeiruf 110" aus Brandenburg überschreitet Grenzen. Hauptkommissarin Olga Lenski ermittelt ab 2015 mit einem polnischen Kollegen. Als erstes "Polizeiruf"-Team ermitteln beide grenzübergreifend, sie arbeiten in einer deutsch-polnischen Gruppe von Frankfurt (Oder) aus.  
  • Debatte um ZLB-Standort 

    - Saleh hält Zentralbibliothek in Dahlem für möglich

    Die Pläne für die neue Zentral- und Landesbibliothek in Berlin liegen seit dem Volksentscheid gegen die Bebauung des Tempelhofer Feldes auf Eis. Raed Saleh, einer der drei SPD-Kandidaten für die Wowereit-Nachfolge, spricht sich jetzt für das Ethnologische Museum in Dahlem aus. Auf den ersten Blick erscheine ihm das Gebäude geeignet, sagte er dem rbb.
  • Deutsches Theater: "Warten auf Godot" 

    - Von keinerlei Schwermut angekränkelt

    Eigentlich wollte man mit Ivan Penteleevs Fassung von "Warten auf Godot", eine Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen, am Deutschen Theater die Spielzeit eröffnen. Doch dann verletzte Darsteller Wolfram Koch sich beim Surfen in der Bretagne. Nun wurde die Premiere nachgeholt. Panteleev hat Becketts Drama so amüsant inszeniert, wie es nur selten zu sehen ist. Von Peter Hans Göpfert
  • Staatstheater Cottbus: "Die Ratten" 

    - Elegant über Abgründe getänzelt

    Während die Ratten die Fundamente des Hauses zerfressen, kämpfen seine Bewohner mit den Ungerechtigkeiten der Welt und hoffen auf ein besseres Leben. Und wo die sozialen Beziehungen zerbrechen, löst sich auch die Gesellschaft auf. Gerhart Hauptmanns naturalistische Tragikomödie birgt einigen zeitlos politischen Zündstoff. Man muss ihn nur suchen. Leider hat man ihn im Staatstheater Cottbus nicht gefunden. Von Frank Dietschreit
  • Video: Brandenburg aktuell | 28.09.2014 | Konstanze Schirmer 

    - Das Jahr100Spektakel in Senftenberg

    Der neue Intendant der Neuen Bühne Senftenberg, Manuel Soubeyrand, holt richtig aus. Mit seinem Jahr100Spektakel blickt er in gut fünf Stunden auf ein ganzes Jahrhundert zurück. Das Stück präsentiert Stalin als fiesen Feigling, Rosa Luxemburg als überzeugte Revolutionärin und Hitler als Witzfigur.
  • "Jahr100Spektakel" eröffnet Spielzeit in Senftenberg 

    - Premiere für den neuen Intendanten

    Die Spielzeit kann beginnen: Seit Anfang September hat die Neue Bühne Senftenberg mit Manuel Soubeyrand einen neuen Intendanten. Am Samstag eröffnet er die Spielzeit mit dem "Jahr100Spektakel", das in nur fünfeinhalb Stunden ein ganzes Jahrhundert vorbeiziehen lässt. Im Interview mit Sylvia Belka-Lorenz erzählt Soubeyrand, warum das Theater für ihn ein Fest ist.
  • Stephanie Bart mit Rheingau Literatur Preis geehrt 

    - 111 Flaschen Wein für einen Boxer-Roman

    Ein Berliner Boxer will um den deutschen Titel kämpfen, doch es ist 1933 und der junge Sportler gehört den Sinti an. In ihrem Debüt-Roman erzählt die Berliner Autorin Stephanie Bart die wahre Geschichte des Boxers Johann Rukelie Trollmann. Dafür wurde sie am Sonntag mit dem Rheingau Literatur Preis geehrt. Und dieser Preis ist nicht nur mit Geld dotiert, sondern auch mit 111 Flaschen Riesling.
  • Abendschau | 28.09.2014 | Agnes Taegener 

    - Pergamon-Altar fünf Jahre lang nicht zu sehen

    Der weltberühmte Pergamonaltar in Berlin verschwindet für mindestens fünf Jahre hinter verschlossen Türen. Besucher konnten das Prunkstück des Museums am Sonntag zum vorerst letzten Mal besichtigen. Wegen der dringend notwendigen Grundsanierung des Nordflügels des Pergamonmuseums bleibt der Altarsaal mindestens bis 2019 geschlossen. Agnes Taegener hat sich noch einmal umgesehen.
  • Pergamon-Altar fünf Jahre lang nicht zu sehen 

    - Letzte Chance für den Gang zum Altar

    Vor den Kassen bilden sich lange Schlagen - denn wer den Pergamon-Altar noch sehen will, muss sich beeilen. Nur noch bis Sonntag kann Berlins berühmtester Tempel besucht werden. Dann wird dieser Teil des Pergamon-Museums wegen Sanierungsarbeiten geschlossen - und zwar für fünf Jahre. Es gibt allerdings Pläne, während dieser Zeit in einem temporären Bau das Pergamonpanorama des Künstlers Asisi zu zeigen. Die Finanzierung steht aber noch nicht.
  • Designpreis für Karl Clauss Dietel 

    - Er formte den Wartburg 353

    Karl Clauss Dietel gehörte zu den wichtigsten Produktgestaltern der DDR. Er formte den Wartburg 353, die Motorräder von MZ und die Erika-Schreibmaschinen. Für sein Lebenswerk wurde der 79-Jährige am Donnerstag mit dem Designpreis der Bundesrepublik Deutschland geehrt - als erster ostdeutscher Produktgestalter überhaupt. Im Interview erzählt er, wie viel Dietel tatsächlich im Wartburg steckt. Von Thomas Rautenberg
  • Gema-Streit schwelt weiter 

    - Ist die Fête bald vorbei?

    Kostenlose Konzerte in über 100 Locations - die Fête de la Musique ist in Berlin eine Institution. Doch nun sei die Zukunft des Festivals in Gefahr, warnen die Veranstalter. Schuld sei die böse Gema, die mehr Gebühren will, und die öffentliche Hand, die die Mehrkosten nicht tragen will. Doch so eindeutig sind die Fronten bei genauerem Hinsehen nicht. Von Robin Avram
  • Aufruf auf Website  

    - Hertha BSC unterstützt Aufbau der Garnisonkirche

    Fußball-Erstligist Hertha BSC macht sich für den Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche stark. Auf der Internetseite des Vereins ist von einer "guten Sache" die Rede. Doch nicht alle Fans freuen sich über die Unterstützung der Hertha. Seit Jahren wird in Potsdam eine kontroverse Diskussion über den Wiederaufbau der Kirche geführt.
  • Schauspieler Jürgen Holtz erhält Konrad-Wolf-Preis 

    - "Motzki" wird geehrt - nicht nur für's Meckern

    Als "Motzki", der den wiedervereinigten Deutschen satirisch den Spiegel vorhält, wurde er bundesweit geliebt und gehasst. Doch Schauspieler Jürgen Holtz hat in seiner Karriere noch sehr viel mehr an großen deutschen Theatern geleistet. Deswegen wird er jetzt mit dem Berliner Konrad-Wolf-Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
  • Werkstattverfahren zum Potsdamer Lustgarten 

    - Preußen-Prunk, Yachthafen - oder alles wie gehabt?

    Die Stadt Potsdam wagt ein Experiment mit ungewissem Ausgang: Sie befragt die Bürger, welche Wünsche sie für die Umgestaltung des Lustgartens haben. rbb online zeigt exklusiv einige originelle Ideen – und hinterfragt, wieviel Einfluss die Bürger wirklich nehmen können. Von Robin Avram

TV-Tipps

Logo von "Bauer sucht Kultur" (Quelle: rbb/Norbert Kohn)

Bauer sucht Kultur

Der ttt-Moderator Max Moor ist begeisterter Biobauer in Hirschfelde in Brandenburg und er reist übers Land und trifft auf Künstler, Maler und Schriftsteller, die sich wie er in Brandenburg niedergelassen haben und dort leben und arbeiten.

Dieter Moor und Schriftzug "Bücher und Moor" (Quelle: rbb)

Bücher und Moor

Max Moor stellt lesenswerte Neuerscheinungen vor, führt Gespräche mit Prominenten über "die Bücher ihres Lebens" und junge Berliner Schriftsteller präsentieren ihren "Roman in 200 Worten".

Kulturmagazin im Ersten

Prominente empfehlen 50 x Kunst

Büste der Nofretete (Bild: dpa)

50xKunst - Das gefällt mir!

Über 100 Prominente hat der rbb nach ihrem Lieblingsobjekt in Berlin und Brandenburg befragt. Das Ergebnis ist eine Top 50-Liste.

Stilbruch Archiv

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch 25.09.2014 22:15

    +++ Dokumentarfilm über ein Doppelleben - "Anderson" +++ Die Lust am Klischee – Kabarettistin Idil Baydar +++ "In den Gangs von Neukölln" - Buch über Yehya E. +++  Männer in Garagen – Performance-Festival in Pankow +++ Kulturtipps mit der Fotografin Sabine von Bassewitz +++ Auf der richtigen Seite – ein Kinderbuch über den Nahostkonflikt +++

    Anderson © Berlinale

    Anderson

    Seine Geschichte ist eine der Lüge und des Verrats. Von fast shakespearehaftem Ausmaß. Des Verrats der engsten Freunde und Vertrauten. Sascha Anderson war in den 1980er Jahren Fixstern des kreativen DDR-Undergrounds, DER erotische Popstar der Künstlerszene vom Prenzlauer Berg. Nach dem Mauerfall wird er als Stasisspitzel enttarnt. Jetzt bringt die Regisseurin Annekatrin Hendel für den Dokumentarfilm "Anderson" die zum sprechen, die er einst verraten hat. (Das Video zum Beitrag liegt aus lizenzrechtlichen Gründen nicht vor)

    Idil Baydar

    Jilet Ayse ist das fleischgewordene Klischee einer Neuköllner Ghettobraut, die laut rauspöbelt, was andere sich noch nicht mal zu denken trauen – und sie ist ein Internetstar. Und sehr lustig. Auch oder weil sie echt derb ist. Hinter der aufsässigen Jilet Ayse steckt die Schauspielerin Idil Baydar. Jetzt ist sie leibhaftig zu erleben – fernab von Neukölln, in der Bar jeder Vernunft.

    Christian Stahl: "In den Gangs von Neukölln"

    Yehya wollte immer der Beste sein. Ein hochtalentierter Flüchtlingsjunge, der immer im Mittelpunkt stehen wollte- und schließlich der erste und jüngste Berliner Intensivtäter wurde. Seit 10 Jahren beschäftigt sich Christian Stahl mit dessen Leben und wollte ein Buch über das einstige Musterbeispiel der Integration schreiben - bis er von Yehyas Rückfall in die Kriminalität überrascht wurde.

    Männer in Garagen

    Es gibt nur noch wenige Orte, wo ein Mann wirklich ein Mann sein kann. Wie die Garage. Einer der letzten Rückzugsorte, wo Vati noch unbehelligt vor sich hinfrickeln kann. Doch jetzt bekommt er dort Besuch. Beim Performancefestival "Männer in Garagen" der Sophiensäle zieht das Publikum in Pankow von Garage zu Garage. Durch Biotope und Kulturräume, die man sonst eher selten von innen zu Gesicht bekommt.

    William Sutcliffe: "Auf der richtigen Seite"

    Wie können Kinder etwas verstehen, das so absurd und schrecklich ist, dass es für sie eigentlich nicht vorstellbar ist - wenn sie es nicht selbst erlebt haben? Wie die Mauer im Nahostkonflikt, die heute Israelis und Palästinenser voneinander trennt. Dem Schriftsteller William Sutcliffe gelingt es in seinem neuen Buch tatsächlich, jungen Menschen klarzumachen, was es bedeutet. Und was es mit den Menschen macht, die auf beiden Seiten dieser Mauer leben müssen.
     

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 18.09.2014

    Friederike Oeschger und Babette Radtke: "Die Mossdorfs" +++ Spirit Berlin +++ Phoenix +++ André Kubiczek: "Das fabelhafte Jahr der Anarchie" +++ Kulturtipps mit Marie Kaiser +++ Gregor Schneiders "Liebeslaube"

    (Quelle: rbb)

    Friederike Oeschger und Babette Radtke: "Die Mossdorfs"

    Die Berliner Familie Mossdorf lebte 90 Jahre lang in der Prinzregentenstraße 83 in Wilmersdorf. Als Rosemarie Mossdorf stirbt, finden ihre Nichten einen ungeahnten Schatz aus Fotos, Briefen und Tagebüchern ihrer Vorfahren, die anhand einer Familiengeschichte das gesamte 20. Jahrhundert in Deutschland widerspiegeln. (Das Video zum Beitrag liegt aus lizenzrechtlichen Gründen nicht vor)

    Filmszene aus "Spirit Berlin" - Achtung Berlin 2014 (Quelle: achtung berlin 2014)

    Spirit Berlin

    Berlin gilt als spirituelles Zentrum Europas. Das behauptet zumindest der Dokumentarfilm "Spirit Berlin", der sich auf die Reise durch die Esoterikszene der Stadt macht, durch das manchmal schon ziemlich skurrile Überangebot an Möglichkeiten, sich auf den Weg zu sich selbst machen - von Yoga über Tantra, Qui Gong, Lichtheilung, Barfuss-Disko bis zur Urschreitherapie.

    "Phoenix" (Quelle: Piffl Medien)

    Phoenix

    Sechs Mal haben sie schon zusammengearbeitet. Und auch im neuen Film von Regisseur Christian Petzold ist Nina Hoss in einer Hauptrolle zu sehen. Im Nachkriegsdrama "Phoenix" spielt sie die ehemalige Sängerin Nelly Lenz, deren Gesicht im Konzentrationslager durch eine Schusswunde komplett entstellt wurde. Nach einer Operation unerkennbar, macht sie sich im völlig zerstörten Berlin auf die Suche nach ihrer alten Identität und ihrem früheren Leben.

    André Kubiczek im kulturradio-Studio; Foto: Carsten Kampf

    André Kubiczek: "Das fabelhafte Jahr der Anarchie"

    Es war eine besondere Zeit im Frühjahr und Sommer 1990 - zwischen der ersten freien Volkskammerwahl und der Währungsunion, als der eine deutsche Staat zusammengebrochen war und es noch nicht so richtig einen neuen gab. Als irgendwie alles möglich schien, wenn man jung war und aus dem Osten kam - so wie André Kubiczek. Der Schriftsteller aus Potsdam fängt nun die Stimmung der damaligen Zeit in seinem neuen Buch ein.

    Ausstellung "Schwindel der Wirklichkeit" (Quelle: dpa)

    Kulturtipps mit Marie Kaiser

    Tipp 1: "Schwindel der Wirklichkeit"
    Tipp 2: Roman Signer - "Kitfox Experimental"
    Tipp 3: Otavio Schipper - "Elevator Music"

    (Quelle: rbb)

    Gregor Schneiders "Liebeslaube"

    Er gilt als einer der unheimlichsten deutschen Künstler, weil die Räume, die er baut, Angst machen können und seine Poesie immer etwas Bedrohliches hat. Im Zuschauerraum der Berliner Volksbühne hat er jetzt eine "Liebeslaube" errichtet - doch man sollte sich vom Titel nicht täuschen lassen. 

  • Petra Gute - Stilbruch (Quelle: rbb)

    Stilbruch vom 11.09.2014

    "Mission Freiheit - Wolfgang Vogel" +++ "Schönefeld Boulevard" +++ Mary Bauermeister +++ Maidan-Gespräche beim Literaturfestival in Berlin +++ Kulturtipps mit Sara Contini-Frank +++ Yael Ronen am Gorki Theater +++ "Preußen und Sachsen"

    Wolfgang Vogel (Quelle: rbb)

    "Mission Freiheit - Wolfgang Vogel"

    Er fuhr im goldenen Mercedes über die Grenze, knüpfte Kontakte zwischen Ost und West und machte sich so unentbehrlich - der Anwalt Wolfgang Vogel vermittelte den Freikauf politischer Häftlinge aus der DDR in den Westen. Auch spektakuläre Spionageaustäusche auf der Glienicker Brücke wurden von ihm organisiert. Eine Biographie widmet sich jetzt dieser rätselhaften Figur Wolfgang Vogel.

    Sylke Enders und Julia Jendroßek (Quelle: rbb)

    "Schönefeld Boulevard"

    In Berlin-Schönefeld ist nicht nur der Bau des Flughafens ins Stocken gekommen - auch das Leben von Cindy ist vom Stillstand geprägt. Nicht mal ihre Eltern glauben, dass Cindy eine glorreiche Zukunft bevorsteht. Doch es gelingt Cindy, einen neuen Weg zu beschreiten. "Schönefeld Boulevard" ist der neue Kinofilm von Sylke Enders, die mit ihrem erfolgreichen Film "Kroko" schon einmal in die Lebenswelt einer Berliner Jugendlichen eingetaucht ist.

    Mary Bauermeister (Quelle: rbb)

    Mary Bauermeister

    Die Künstlerin Mary Bauermeister wird 80. Während sich früher die jungen Kreativen wie Karl-Heinz Stockhausen, John Cage oder Joseph Beuys in ihrem Atelier trafen, verändert Mary Bauermeister auch heute noch mit ihrer Kunst das Sehen und das Denken - aktuell zu erleben in einer Ausstellung in Potsdam, mit der das Museum Fluxus+ die Künstlerin feiert. (Das Video zum Beitrag liegt aus lizenzrechtlichen Gründen nicht vor)

    Yevgéni und Mariia, Tàras, Anastassia und Valéri (Quelle: rbb)

    Maidan-Gespräche beim Literaturfestival in Berlin

    Berlin ist im literarischen Ausnahmezustand. Mehr als 150 Autoren aus aller Welt sind beim diesjährigen Internationalen Literaturfestival zu Gast. Das Haus der Berliner Festspiele und viele andere Orte der Stadt werden zum Mekka für alle, die Literatur lieben. Viele der Festivalteilnehmer beschäftigen sich mit der aktuellen Situation in der Welt, einige stammen aus aktuellen Konflikt- und Krisenregionen - zum Beispiel aus der Ukraine.

    Yael Ronen am Gorki Theater (Quelle: rbb)

    Yael Ronen am Gorki Theater

    Vor kurzem ist das Berliner Maxim Gorki Theater zum "Theater des Jahres" gewählt geworden, was auch an den Inszenierungen seiner Hausregisseurin liegen dürfte: Yael Ronen. Sie gilt derzeit als eine der besten und spannendsten Theaterregisseurinnen. Ihre bisherigen Stücke handeln vom Holocaust, vom Nahost-Konflikt und den Kriege in Ex-Jugoslawien. Ihre neue Inszenierung "Erotic Crisis" dreht sich jetzt um ein privates Schlachtfeld.

    Ausstellung "Preußen und Sachsen" (Quelle: rbb)

    "Preußen und Sachsen"

    Seit Anfang Juni erzählt die erste Brandenburgische Landesausstellung von der wechselhaften Geschichte von Preußen und Sachsen - und die Besucher strömen ins frisch restaurierte Renaissance-Schloss in Doberlug. Rund 50.000 Menschen haben die kulturhistorische Ausstellung bereits gesehen.

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 04.09.2014

    Roland Jahn: "Wir Angepassten - Überleben in der DDR" +++ Lary +++ Christoph Niemann +++ "Song from the Forest +++ Kulturtipps mit Nicolas Balcazar +++ Kunst in der ehemaligen Hutfabrik Luckenwalde +++ "Stadt/Bild - Kunst/Raum" in Potsdam

    Roland Jahn (Quelle: rbb)

    Roland Jahn: "Wir Angepassten - Überleben in der DDR"

    Auch 25 Jahre nach dem Mauerfall gibt es noch immer viele Geschichten, die Deutsche sich gegenseitig erzählen müssen, um sich besser zu verstehen. Das meint Roland Jahn, Chef der Stasiunterlagen-Behörde und früherer DDR-Bürgerrechtler. In seinem Buch "Wir Angepassten" erzählt er seine eigene Geschichte und davon, wie sich die Menschen in der DDR zwischen Anpassung und Widerstand durchlaviert haben.

    Musikerin Lary (Quelle: rbb)

    Lary

    Die Berlin Music Week endet mit dem New Music Award. Für den Nachwuchswettbewerb nominieren die jungen Radioprogramme der ARD jeweils einen Künstler. Radio Fritz vom rbb schickt die Berliner Sängerin Lary ins Rennen, deren Debütalbum schon vor dem Erscheinen hochgelobt wird.

    Christoph Niemann

    Als US-Präsident Obama letzten Sommer in Berlin war, bekam er von Bundespräsident Gauck einen Siebdruck des Berliner Illustrators Christoph Niemann geschenkt. Den kannte Obama natürlich, denn Niemann zeichnet regelmäßig für die "New York Times" oder "The New Yorker". Jetzt sind Christoph Niemanns Arbeiten auch in Berlin zu sehen.

    "Song from the Forest" (Quelle: RealFiction)

    "Song from the Forest"

    Der Berliner Reiseschriftsteller Michael Obert nennt sich selbst einen Getriebenen und Entwurzelten. Das bringt ihn immer wieder in die entlegensten Winkel der Erde wie Bhutan oder in die Sahara. In seinem neuen Dokumentarfilm "Song from the Forest" erzählt er die unglaubliche Lebensgeschichte eines New Yorkers im zentralafrikanischen Regenwald. (Das Video zum Beitrag liegt aus lizenzrechtlichen Gründen nicht vor)

    Kunst in der ehemaligen Hutfabrik Luckenwalde

    Die Hutfabrik "Friedrich Steinberg Hermann und Co" in Luckenwalde galt in den 1920er Jahren als einer der modernsten und schönsten Industriebauten. Gebaut hat sie der Berliner Architekt Erich Mendelsohn, der auch den Einsteinturm in Potsdam oder die Schaubühne entwarf. Die Mendelsohn-Halle in Luckenwalde stand nach der Wende lange leer, wurde später aufwendig restauriert und wird jetzt mit Kunst wiederbelebt.

    "Stadt/Bild - Kunst/Raum" in Potsdam

    Die Sammlung des Potsdam Museums umfasst mehr als 5.000 Kunstwerke wie Gemälde, Grafiken und Fotografien aus der DDR. Zum 25. Jahrestages des Mauerfalls am 9. November 1989 zeigt das Museum eine breitangelegte Retrospektive mit Werken verschiedener Künstler.

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 28.08.2014

    "Im Namen des Volkes" - Das oberste Gericht der DDR +++ Ganes +++ "Töchter"  +++ Sherko Fatah +++ Kulturtipps mit Silke Super +++ Michael Sailstorfer

    "Im Namen des Volkes" - Das oberste Gericht der DDR

    Im Bundeswirtschaftsministerium an der Invalidenstraße in Berlin-Mitte war bis in die 1970er Jahre das Oberste Gericht der DDR. Ein Ort, an dem Unrecht gesprochen, Schauprozesse geführt und Menschen zum Tode verurteilt wurden. Zum Tag der Offenen Tür des Bundeswirtschaftsministeriums können Besucher mehr über die Geschichte dieses Gebäudes erfahren - und über die Menschen, deren Schicksal hier entschieden wurde.

    Die Band Ganes (Quelle: rbb)

    Ganes

    Die Band Ganes besteht aus drei Sängerinnen in Südtirol, die ihre Songs auf Ladinisch texten - eine romanische Sprache, die nur wenige tausend Menschen in zwei Tälern der Dolomiten sprechen. Jetzt erscheint das neue, bereits vierte Album, das Ganes bewusst nicht in den Südtiroler Bergen aufgenommen haben, sondern in Berlin.

    "Töchter"

    In den Filmen der Berliner Regisseurin Maria Speth sieht Berlin meist alles andere als glamourös aus. Eine Stadt, genauso beschädigt wie die Menschen, für die sich Maria Speth in ihren Filmen interessiert - unbehaust, einsam, auf der Suche. So auch in ihrem neuen Film "Töchter", in dem es um das oft gestörte Verhältnis zwischen Müttern und ihren Töchtern geht.

    Sherko Fatah

    Der Schriftsteller Sherko Fatah ist in Ostberlin geboren und aufgewachsen - aber fast alle seine Romane spielen im Norden Iraks. Schon lange schreibt er über die Vorläufer der Terrorgruppe "Islamischer Staat" (IS), die in der Region aktiv ist. Und dort spielt auch Sherko Fatahs neuester Roman "Der letzte Ort" - ein erschreckend aktuelles Buch.

    Michael Sailstorfer

    Bäume spielen in den Arbeiten des jungen Bildhauers Michael Sailstorfer oft eine ungewöhnliche Rolle. Entweder hängen sie kopfüber im Raum oder er jagt sie als Raketenbäume in die Luft. Die Kunst des gebürtigen Niederbayerns ist im September im Berliner Haus am Waldsee zu sehen.

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 21.08.2014

    Thomas Harding: "Hanns und Rudolf" +++ Berghain-Türsteher Sven Marquardt +++ "Wolfskinder" +++ Georg auf Lieder: "Alexanderplatz" +++ Kulturtipps mit Manja Präkels +++ Bodo Morshäuser

    Thomas Harding: "Hanns und Rudolf"

    Erst nach dem Tod seines Großonkels Hanns erfährt Thomas Harding, dass dieser 1946 als Soldat der britischen Truppen in Deutschland Rudolf Höß aufgespürt und verhaftet hatte. Rudolf Höß, der berüchtigte KZ-Kommandant, und sein jüdischer Verfolger Hanns Alexander waren fast gleich alt. In seinem Buch "Hanns und Rudolf" geht Thomas Harding der Frage nach, warum sich die beiden Männer so unterschiedlich entwickelt haben.

    Berghain-Türsteher Sven Marquardt

    Als Türsteher des Berghain ist Sven Marquardt seit Jahren eine Symbolfigur des Berliner Nachtlebens und genauso beliebt wie gefürchtet. Als gelernter Fotograf hat er früher die Subkultur der DDR portraitiert und als Punk miterlebt. Nach der Wende dokumentierte er die Wunden des Umbruchs in Berlin. In seiner Autobiografie "Die Nacht ist Leben" blickt er jetzt zurück auf die Exzesse vieler Nächte.  

    "Wolfskinder"

    Von den 43 Millionen Menschen, die weltweit auf der Flucht vor Krieg, Hunger und Zerstörung sind, sind über die Hälfte Kinder. Oft alleine unterwegs, ohne ihre Eltern, zutiefst traumatisiert. Mit Kindern auf der Flucht beschäftigt sich auch der Film "Wolfskinder" - obwohl er im Sommer 1946 in Ostpreussen spielt, wo tausende elternlose Kinder um ihr Überleben kämpften.

    Georg auf Lieder: "Alexanderplatz"

    Einen der schönsten Songs über den Sommer hat in diesem Jahr der Sänger mit dem ungewöhnlichen Namen "Georg auf Lieder" gemacht. Wie dieser Name entstanden ist, verrät er nicht. Jetzt erscheint sein erstes Album mit dem Titel "Alexanderplatz", und genau da ist er als Strassenmusiker zwei Jahre lang aufgetreten.

    Bodo Morshäuser

    Er avancierte zum Kult-Autor seiner Generation. Sein Schauplatz war das alte Westberlin und Bodo Morshäuser derjenige, der den Rhythmus in den 80er Jahren beschreiben konnte wie kein anderer. Später war von ihm immer weniger zu hören. Doch jetzt kehrt Bodo Morshäuser mit einem neuen Buch zurück.

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 05.06.2014

    Die Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 +++ "Einmal Hans mit scharfer Soße" +++  Jewgenia Belorusets +++  "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" +++ Kulturtipps mit Canan Erek +++ Vladimir Malakhovs Abschied aus Berlin

    Zeitzeuge: Karsten Hansen (Quelle: rbb)

    Die Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944

    Vor 70 Jahren misslang das Attentat auf Adolf Hitler. Georg Hansen, ein hoher Militär in Rangsdorf, war einer der Mitverschwörer, die den Staatsstreich planten. Nach seiner Hinrichtung wurde die gesamte Familie in Sippenhaft genommen. Sein Sohn Karsten kam in ein Heim, wo aus ihm ein linientreuer Nationalsozialist werden sollte. Auch nach dem Krieg stieß Karsten Hansen immer wieder auf Vorbehalte gegen die Widerstandskämpfer des 20. Juli.

    Szenenauschnitt (Quelle: rbb)

    "Einmal Hans mit scharfer Soße"

    Wie ist es, als Türkin mit deutschem Pass zu leben? Die Berliner Autorin Hatice Akyün hat das in ihrem Buch "Einmal Hans mit scharfer Soße" beschrieben. Jetzt kommt ihre Geschichte über den deutschen Alltag einer türkischen Familie als Multikulti-Komödie ins Kino.

    Polizei im Winter (Quelle: rbb)

    Jewgenia Belorusets

    Wie geht es weiter in der Ukraine? Während die kriegerischen Auseinandersetzung andauern, ist im Suhrkamp-Verlag bereits der Band "Euromaidan" erschienen, in dem ukrainische und internationale Autoren auf das Geschehene zurückblicken. Mit dabei ist auch die Fotografin und Autorin Jewgenia Belorusets, die die Proteste auf dem Maidan von Anfang an fotografiert hat.

    Szenenbild 'Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny' (Quelle: rbb)

    "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny"

    An der Berliner Staatsoper feiert die Neuinszenierung von "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" Premiere - mit der Musik von Kurt Weill zum Libretto von Bertolt Brecht. Die Uraufführung 1930 in Leipzig wurde zu einem der größten Theaterskandale der Weimarer Republik. Mittlerweile gehört das Stück aber längst zu einem der Erfolgsstücke des 20. Jahrhunderts.

    Vladimir Malakhovs tanzt Ballett (Quelle: rbb)

    Vladimir Malakhovs Abschied aus Berlin

    Ein ganzes Jahrzehnt leitete und prägte er als Intendant das Berliner Staatsballett. Als Solotänzer, klassisch am Bolschoi ausgebildet, eroberte Vladimir Malakhov das Publikum im Sprung. Aus der ganzen Welt reisten Menschen an, nur um Malakhov und seine waghalsigen Pirouetten zu sehen. Jetzt verlässt er Berlin Richtung Tokyo.