Die Sendung im Detail

Kultur-Reportagen im Überblick

Aus der Sendung

Malakeh Jazmati kocht Warak Enab (Quelle: rbb)

Malakeh Jazmatis "Warak Enab"-Rezept

Bei ihrer Flucht nahm die ehemalige syrische TV-Köchin Malakeh Jazmati einen Koffer voller Lebensmittel mit. Denn sie wollte nicht ohne den Geruch, die Gewürze und Kräuter leben, die sie so liebt. Stilbruch hat sie ihr Rezept für gefüllte Weinblätter verraten.

Die Redaktion

Kulturnachrichten

RSS-Feed
  • Zum Ende der Ära Castorf 

    - OST-Zeichen vom Dach der Volksbühne entfernt

    Ein Wahrzeichen der Volksbühne ist am Samstagabend abgebaut worden: der OST-Schriftzug auf dem Dach des Theaters. Damit verliert das bisher als rebellisch und aufrührerisch geltende Theaters ein weiteres Wahrzeichen - neben dem "Räuberrad".
  • Video | Nach Kritik an neuem Musikfestival 

    - Pax Terra Musica startet mit weniger Bands und Besuchern

    Auf dem ehemaligen Militärflugplatz bei Jüterbog ist am Freitag ein Friedensfestival gestartet. Doch davor gab es viel Kritik. Der Vorwurf: Die Veranstalter geben Verschwörungstheoretikern Raum.
  • Video | Lange Nacht der Wissenschaften 

    - Experimentieren mit Klimaforschern und Astrophysikern

    Erdbeben auslösen oder die Sterne mit dem Riesen-Teleskop entdecken - auf dem Potsdamer Telegrafenberg geben Forscher am Samstag Einblicke in ihre Arbeit. Mehr als 100 Mitmachaktionen an 70 Orten gibt es in Berlin und Brandenburg bei der Langen Nacht der Wissenschaften.
  • Tag der offenen Tür auch am Sonntag 

    - Tausende besichtigen Baustelle des Berliner Schlosses

  • Bundesfinale im rbb 

    - Zwölfjähriger ist bester Vorleser

  • Streit um geplanten Betonquader  

    - Bau-Drama im Brecht-Paradies

    Es ist das perfekte Ausflugsziel von Berlin aus: 50 Kilometer östlich der Haupstadt liegt der frühere Landsitz von Bert Brecht und Helene Weigel. Ein traumhaftes Sommerhaus am See in malerischem Garten. Doch ein geplanter Betonquader sorgt für ein Bau-Drama. Von Thomas Rautenberg
  • Deutsches Historisches Museum 

    - Goldstücke aus den Anfängen der Pressefotografie

    Fotos aus den frühen Jahren der Pressefotografie um 1900 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges – rund fünf Millionen lagern im Ullstein-Archiv. Führende Fotografen arbeiteten damals für den Berliner Verlag. Das Deutsche Historische Museum zeigt den Foto-Schatz. Von Simone Reber
  • Noch rund 700 Besucher am Kiekebuschsee 

    - "Second Horizon"-Festival fällt aus

    Mehrere tausend Menschen waren angereist, um vier Tage am Kiekebuschsee in Schönefeld zu feiern. Doch die Gemeinde hat das Musikfestival "Second Horizon" untersagt. Jetzt reisen die Besucher ab: Am Morgen waren noch etwa 700 auf dem Festival-Gelände.
  • Theaterkritik | Lange Nacht der Autorinnen 

    - Flucht, Krieg und Marillenmarmelade

    Drei Stücke sind am Freitagabend am Deutschen Theater Berlin uraufgeführt worden, in Kooperation mit Wien und Zürich. Sprachlich höchst unterschiedlich, doch thematisch teils nah beieinander: Es geht um Flucht – und um schauerliche Spießerhöllen. Von Fabian Wallmeier
  • Umstrittenes Bauprojekt in Potsdams Mitte 

    - Bau des Garnisonkirchturms soll im Oktober starten

    Eigentlich sollte der Turm der Potsdamer Garnisonkirche schon in diesem Jahr, zum 500. Reformationsjubiläum, stehen. Nun gilt die Finanzierung einer Grundvariante als gesichert, die Bauarbeiten sollen im Oktober beginnen. Trotzdem hofft die Stiftung weiter auf Spenden.
  • Donnerstagabend im Olympiastadion 

    - Depeche Mode trotzen Starkregen, Blitz und Donner

    Unwetterwarnungen vor dem Konzert, erhöhte Sicherheitsvorkehrungen, endlose Wartezeiten am Einlass. Egal. Depeche-Mode-Fans sind nicht kleinzukriegen. Sie feierten die britische Poplegende im ausverkauften Olympiastadion. Von Nadine Kreuzahler
  • Interview | Berlins ältester queerer Club 

    - "Ich hätte nie gedacht, dass das SchwuZ 40 wird"

    Das Berliner SchwuZ ist Deutschlands größter und ältester Club für queere Menschen. Club-Chef Florian Winkler-Ohm und Archivar Heiner Beißwenger über bewegte Nächte, aktuelle Rassismus-Vorwürfe und noch ungenutzte Keller.
  • Kunstfestival am Wochenende 

    - "48 Stunden Neukölln" feiert die Schattenseiten

    Am Wochenende senken sich kunstvolle Schatten auf den Hipster-Bezirk im Südosten Berlins: Das Festival "48 Stunden Neukölln" setzt in diesem Jahr schwerpunktmäßig auf düstere Themen - in Kellergewölben und auf dem Friedhof. Von Andrea Handels
  • Rückkehr ins Opernhaus Unter den Linden 

    - Staatsoper startet mit neuem Programm in neuem Haus

    So spät wie nie veröffentlicht die Berliner Staatsoper ihr Programm für die neue Spielzeit. Der Grund: Die anhaltenden Renovierungsarbeiten des Stammhauses Unter den Linden. Intendant und Generalmusikdirektor zeigen sich zuversichtlich, dass das Opernhaus rechtzeitig fertig wird.
  • Interview | Gunter Gabriel kurz vor seinem Tod 

    - "Ich habe immer Glück gehabt"

    Hamburg sei seine Frau, Berlin seine Geliebte: Das sagte Gunter Gabriel einmal über seine zeitweilige Wahlheimat Berlin. Der Sänger ist im Alter von 75 Jahren gestorben. Erst vor zwei Wochen hatte er im Interview erzählt, wie dankbar er für sein Leben sei - mit all seinen Höhen und Tiefen.
  • Interview | Dokfilm von Rosa von Praunheim 

    - Sie führen Regie über das eigene Leben

    Beim Jugendtheaterprojekt ACT in Neukölln führen Jugendliche Regie. Und natürlich spielen sie auch. Rosa von Praunheim hat darüber einen Dokumentarfilm gemacht, der ab Donnerstag in den Kinos läuft. Ein Gespräch über Sitzenbleiber, Sinnlichkeit und Theater als Familie.
  • Hohe Sicherheitsvorkehrungen beim Konzert 

    - Nur kleine Handtaschen bei Depeche Mode erlaubt

    Das Berliner Olympiastadion wird voll sein, wenn Depeche Mode ihr Konzert geben. Die 70.000 Besucher müssen sich auf verschärfte Sicherheitsvorkehrungen einstellen und mehr Zeit mitbringen. Das wird bei Großveranstaltungen inzwischen mehr und mehr die Regel.  

TV-Tipps

Prominente empfehlen 50 x Kunst

Büste der Nofretete (Bild: dpa)

50xKunst - Das gefällt mir!

Über 100 Prominente hat der rbb nach ihrem Lieblingsobjekt in Berlin und Brandenburg befragt. Das Ergebnis ist eine Top 50-Liste.

Hörfunk

Stilbruch Archiv

  • Petra Gute (Quelle: rbb)

    Stilbruch vom 22.06.2017

    Hegemanns Buchverfilmung "Axolotl Overkill" +++ "Berlin Heartbeats" - die Subkultur in den wilden 90ern +++ Till Reiners bei Raimund Kummers "Sublunare Einmischung" +++
    Linn Reusse am Deutschen Theater +++ Kulturtipps +++ Wim Wenders' Inszenierung von "Die Perlenfischer" +++ Moderation: Petra Gute

    Szene aus "Axolotl Overkill" (Quelle: Constantin Film)

    Hegemanns Buchverfilmung "Axolotl Overkill"

    Helene Hegemann wurde mit 17 Jahren durch ihrem Roman "Axolotl Roadkill" zum It-Girl des deutschen Literaturbetriebs - auch aufgrund der aufkommenden Plagiatsvorwürfe im Buch. Die Geschichte der 16-jährigen Mifti, die sich ziellos durch die Berliner Party- und Drogenszene treiben lässt, kommt jetzt unter dem Titel "Axolotl Overkill" ins Kino.  

    Kunsthaus Tacheles von 1994 (Quelle: dpa/Jan Bauer)

    "Berlin Heartbeats" - die Subkultur in den wilden 90ern

    Keine Zeit war für das Image von Berlin als Weltmetropole der Subkultur prägender als die 1990er Jahre. Nach dem Mauerfall eröffneten sich gestalterische Freiräume, die von Künstlern, Aktivisten, Querdenkern und Clubbetreibern genutzt wurden. Das Buch "Berlin Heartbeats" erzählt von diesen aufregenden Jahren.

    Raimund Kummer: Nostos Algos© VG Bild-Kunst, Bonn 2017

    Till Reiners bei Raimund Kummers "Sublunare Einmischung"

    Für Raimund Kummer kann jeder Ort ein möglicher Ort für Kunst sein. Seine Arbeiten zeigt er vor allem im öffentlichen Raum, banale Berliner Straßenszenen verwandelt er in Kunst. Im Hamburger Bahnhof sind unter dem Titel "Sublunare Einmischung" Werke von Kummer zu sehen. Der Berliner Slampoeten Till Reiners hat die Ausstellung besucht.

    Linn Reusse (Quelle: rbb)

    Linn Reusse am Deutschen Theater

    Mit gerade mal 24 Jahren ist die Schauspielerin Linn Reusse das jüngste feste Ensemblemitglied des Deutschen Theaters. Ihr großes Talent liegt offenbar in der Familie. Nicht nur ihr Vater und ihr Onkel sind Schauspieler, auch ihr Großvater Peter Reusse war am Deutschen Theater engagiert.

    Dänischer Künstler des Designer-Kollektivs "On-Off-Berlin" bei 48 Stunden Neukölln (Quelle: rbb)

    Kulturtipps

    Tipp 1: "Die Erfindung der Pressefreiheit" im DHM 
    Tipp 2: "Ein Traum von Weltmusik" im HAU
    Tipp 3: 48 Stunden Neukölln

    Jürgen Flimm, Daniel Barenboim und Wim Wenders bei der Pressekonferenz zu "Die Perlentaucher" (Quelle: imago / Future Image)

    Wim Wenders' Inszenierung von "Die Perlenfischer"

    Staraufgebot an der Staatsoper: Georges Bizets Liebes- und Lebensdrama "Die Perlenfischer" feiert Premiere an der Berliner Staatsoper. Dirigiert wird das Orchester von Daniel Barenboim, inszeniert hat das Stück Wim Wenders. Für den Filmregisseur ist es das Operndebut.

  • Moderatorin Petra Gute (Quelle: rbb)

    Stilbruch vom 15.06.2017

    Depeche Mode: "Spirit" +++ "Immigration Game" - Flüchtlingsschicksale als Reality-Show +++ Schriftsteller und Lesebühnen-Autor Ahne wird Stadtschreiber von Rheinsberg +++ Ausstellung "Berlin-Wedding" +++ Kulturtipps +++ Proteste für Berliner Straßencafés +++ Moderation: Petra Gute

    Depeche Mode Konzert, Bild: imago/Robert Michael

    Depeche Mode mit neuem Album "Spirit"

    Depeche Mode sind auch nach Jahrzehnten immer noch die Superstars des Synthie-Pops. Im Juni kommt die Band zu einem Konzert ins Berliner Olympiastadion, um ihr neues Album "Spirit" zu präsentieren. (Das Video zum Beitrag ist bis 22.06.2017 online verfügbar)

    Filmstill aus "Immigration Game" (Quelle: Roundhouse)

    "Immigration Game" - Flüchtlingsschicksale als Reality-Show

    Die moderne Neuauflage des "Millionenspiels": Regisseur Krystof Zlatnik erzählt in "Immigration Game" von einem Deutschland im Jahr 2016, das Flüchtlinge in einer Spielshow um eine Aufenthaltserlaubnis kämpfen lässt. Ihre Gegner: Deutsche, die sie töten wollen.

    Ahne © radioeins/Schuster

    Ahne wird Stadtschreiber von Rheinsberg

    Der Schriftsteller, Lesebühnen-Autor und Schöpfer der "Zwiegespräche mit Gott" geht nach Rheinsberg. Dort wird Ahne fünf Monate lang als Stadtschreiber auf Schloss Rheinsberg leben. Weil er keinen Führerschein hat, nimmt Ahne die Bahn nach Rheinsberg - wie einst Kurt Tucholsky. 

    wedding (Quelle: rbb)

    Ausstellung "Berlin-Wedding"

    Der Wedding kommt? Vielleicht ist er auch schon längst da. 16 Fotografen, unter anderem von der renommierten Agentur Ostkreuz, haben das ehemalige Arbeiterviertel mit all seinen Gesichtern portraitiert. Ihre Bilder sind jetzt in der Galerie Wedding zu sehen.  

    2raumwohnung

    Kulturtipps

    Tipp 1: 2raumwohnung - "Nacht und Tag"
    Tipp 2: "Kuss. Von Rodin bis Bob Dylan"
    Tipp 3: Poesiefestival Berlin in der Akademie der Künste

    Ein Straßencafé in der Bergmannstraße in Berlin-Kreuzberg (Bild: imago)

    Demonstrationen für Berliner Straßencafés

    In manchen Berliner Straßen sind die Straßencafés bedroht, weil die Bezirksämter die Besitzer zwingen wollen, ihre Stühle reinzuholen. Im Stadtteil Friedrichshain haben Anwohner Protest-Sit-Ins angekündigt. Stilbruch spürt zusammen mit Schriftstellerin Annett Gröschner dem relativ neuen Phänomen Straßencafés in Berlin nach.

  • Petra Gute (Quelle: rbb)

    Stilbruch vom 08.06.2017

    "Whitney: Can I Be Me" - Filmdoku über Whitney Houston +++ Malakeh - Fernsehköchin aus Syrien +++ Malakeh Jazmatis "Warak Enab"-Rezept +++ "Kreatur" - Sasha Waltz' neue Choreografie +++ 36 Fragen an Timo Jacobs +++ Kulturtipps +++ "Überbitten" - die Lebensmitschrift von Deborah Feldman +++ Moderation: Petra Gute

    Filmstill aus "Whitney - Can I Be Me" (Quelle: Arsenal Filmverleih)

    'Whitney: Can I Be Me' - Filmdoku über Whitney Houston

    Sie war eine der größten Sängerin aller Zeiten: Whitney Houston. Die Regisseure Nick Broomfield und Rudi Dolezal zeigen in ihrer Filmdoku anhand bislang unveröffentlichten Aufnahmen, wie Whitney Houston ihre steile Karriere hinlegte, die so abrupt mit ihrem Tod im Alter von nur 48 Jahren endete.

    Malakeh Jazmati auf dem Markt (Quelle: rbb)

    Malakeh - Fernsehköchin aus Syrien

    Integration durch Kochen: Die in Aleppo geborene Malakeh war in Syrien und Jordanien eine bekannte TV-Köchin. Nach ihrer Flucht nach Berlin kocht sie im "Sharehouse Refugio" für Flüchtlinge und betreibt einen Catering-Service. Jetzt will Malakeh auch den Deutschen die vielfältige Küche ihrer Heimat schmackhaft machen.  

    Malakeh Jazmati kocht Warak Enab (Quelle: rbb)

    Malakeh Jazmatis "Warak Enab"-Rezept

    Bei ihrer Flucht nahm die ehemalige syrische TV-Köchin Malakeh Jazmati einen Koffer voller Lebensmittel mit. Denn sie wollte nicht ohne den Geruch, die Gewürze und Kräuter leben, die sie so liebt. Stilbruch hat sie ihr Rezept für gefüllte Weinblätter verraten.

    "Kreatur" von Sasha Waltz (Bild: sashawaltz.de/Ute Zscharnt)

    "Kreatur" - Sasha Waltz' neue Choreografie

    Mit großer Spannung wird in Berlin die neue Choreografie "Kreatur" von Sasha Waltz erwartet. Nicht nur, weil Sasha Waltz für aufregendes und innovatives Tanztheater steht, sondern auch weil ihre Berufung zur Co-Intendantin des Staatsballets für Unruhe und Proteste beim klassischen Tanzensemble der Staatsoper gesorgt hat.   

    Filmstill aus "Mann im Spagat" (Quelle: Daredo Media / Blanca Gomila)

    36 Fragen an Timo Jacobs

    Meret Becker, Rolf Zacher und Olli Schulz in einem Film. Und dann auch noch in einem ziemlich durchgeknallten Kreuzberg-Film, vollgepackt mit herrlich überzeichneten Berlin-Klischees. Regie führte der Wahl-Berliner Timo Jacobs.  

    Probe der Fassadeninszenierung Equinox am Kunsthaus KuLe in Berlin-Mitte (Quelle: rbb)

    Kulturtipps

    Tipp 1: "Equinox" im Kunsthaus KULe
    Tipp 2: "Final Girls Filmfestival" im Kino Moviemento
    Tipp 3: Konzert des "Babylon Orchestra" im Sommergarten der UFA Fabrik

    Deborah Feldman © M. Borthor

    'Überbitten' - die Lebensmitschrift von Deborah Feldman

    Ihr Buch über ihr Leben in einer ultraorthodoxen jüdischen Gemeinde in New York wurde zum Millionen-Bestseller. Seit gut zwei Jahren lebt die Schriftstellerin Deborah Feldman mit ihrem Sohn in Berlin. In ihrem neuen Buch erzählt sie nun von der Suche nach ihren jüdischen Wurzeln - hier in Deutschland.

  • Moderatorin Petra Gute (Quelle: rbb)

    Stilbruch vom 01.06.2017

    "The Wrong Kind Of War" - die Sängerin Imany +++ "Die vergessene Armee" +++ "undressed" - Till Reiners im Helmut-Newton-Museum +++ Heiner Müllers Texte zum Kapitalismus +++ Kulturtipps +++ Hanne Darboven +++ Moderation: Petra Gute

    Sängerin Imany bei einem Konzert (Quelle: imago/ZUMA Press)

    "The Wrong Kind Of War" - die Sängerin Imany

    Die französische Sängerin Imany war einst Model für Calvin Klein und legte eine erfolgreiche Laufbahn in New York hin. Nun hat sie auch als Musikerin Erfolg. Auf ihrem neuen Album "The Wrong Kind Of War" würdigt sie unter anderem Nelson Mandelas Widerstand.

    Filmstill aus "Die vergessene Armee" (Quelle: Salzgeber)

    "Die vergessene Armee"

    Nach dem Mauerfall wurden sie plötzlich nicht mehr gebraucht: DDR-Offiziere, Stasi-Mitarbeiter und Grenzwächter. Die Dokumentation "Die vergessene Armee" von Regisseurin Signe Astrup beleuchtet 25 Jahre später das Schicksal der einstigen Elite, die nach der deutschen Wiedervereinigung nach einer neuen Identität suchen musste.

    Till Reiners © Mathias Becker

    "undressed" - Till Reiners im Helmut-Newton-Museum

    Mario Testino ist für seine auffallenden und provokanten Bilder berühmt. Er hat mit den ganz großen Namen der Modelwelt wie Kate Moss und Gisele Bündchen zusammengearbeitet. Für Stilbruch besucht der Kabarettist Till Reiners die neue Ausstellung "undressed" im Helmut-Newton-Museum.

    Mit Zigarre und Hornbrille blickt der Dramaturg Heiner Müller in die Kamera (15.06.1995). (Archivbild: dpa)

    Heiner Müllers Texte zum Kapitalismus

    Auch mehr als 20 Jahre nach seinem Tod ist Heiner Müller nicht nur auf Berlins Bühnen ziemlich präsent, auch seine Texte über den triumphierenden Kapitalismus und dessen Folgen werden neu verlegt - mit herausgegeben von Heiner Müllers Tochter Anna und seiner Witwe Brigitte Maria Mayer.

    Botanisches Museum Berlin (Quelle: Imago)

    Kulturtipps

    Tipp 1: Hiwa K - "Don't Shrink Me to the Size of a Bullet"
    Tipp 2: "Der Schuss 2.6.1967" an der Neuköllner Oper Berlin
    Tipp 3: "IK & die vielen anderen: schafft diese Welt das?" im Botanischen Museum

    Hanne Darboven © Hanne Darboven Stiftung, Hamburg / VG Bild-Kunst, Bonn 2017 Foto: bpk / © Angelika Platen

    Hanne Darboven

    Was wird von uns bleiben, wenn es uns nicht mehr gibt? Weit mehr als 1.000 Briefe, Postkarten und Fotografien hat die Konzeptkünstlerin Hanne Darboven vor ihrem Tod ausgewählt und unter dem Titel "Korrespondenz" für die Öffentlichkeit bestimmt - zu sehen im Hamburger Bahnhof.

  • Moderation zum Theatertreffen von Philipp Hochmair und Petra Gute (Quelle: rbb)

    Stilbruch vom 18.05.2017

    Sondeausgabe zum Berliner Theatertreffen: "Die fotografierte Ferne" in der Berlinischen Galerie +++ "89/90" nach dem Roman von Peter Richter +++ Schauspielerin Imogen Kogge im Interview +++ Von West-Berlin und Nico: Lutz "Lüül" Ulbrich +++ "Five Easy Pieces" von Milo Rau +++ Kulturtipps +++ Alfred Flechtheim-Ausstellung im Georg Kolbe Museum +++ Tänzerin Nadja Saidakova im Interview

    "89/90" beim Theatertreffen 2017 (Quelle: rbb)

    "89/90" nach dem Roman von Peter Richter

    Die Umbruchsjahre 1989/90, die der Schriftsteller Peter Richter in seinem gefeierten Buch beschreibt, werden vom Schauspiel Leipzig in kurzen Episoden auf die Bühne gebracht. Das Stück ist in diesem Jahr beim Theatertreffen dabei.

    Imogen Kogge © Gregor Baron

    Schauspielerin Imogen Kogge im Interview

    Die Schauspielerin Imogen Kogge sieht sich bei diesem Theatertreffen garantiert alle Inszenierungen an - muss sie doch als alleinige Jurorin die beste junge Schauspielerin oder den besten jungen Schauspieler für den Alfred-Kerr-Darstellerpreis auswählen.  

    Musiker Lüül (Quelle: rbb)

    Von West-Berlin und Nico: Lutz "Lüül" Ulbrich

    Der Berliner Musiker Lutz "Lüül" Ulbrich hat ein Stück Stadtgeschichte vertont. Im Berlin der 1960er-Jahre spielte er unter anderem Gitarre bei Agitation Free und Ash Ra Tempel. Er begleitete die legendäre Velvet Underground-Sängerin Nico über einige Jahre und hatte eine leidenschaftliche Affäre mit ihr. Jetzt ist seine Debut-LP "Lüül" als CD erschienen.

    Philipp Hochmair (Quelle: rbb)

    "Future Leaks"

    Neben Inszenierungen gibt es beim Theatertreffen auch Partys, Gespräche, Performances und spannende Projekte. Eines ist "Future Leaks", bei dem es darum geht, wie eine bessere Welt in der Zukunft aussehen könnte - und was man jetzt schon dafür tun kann.
    "Five Easy Pieces" beim Theatertreffen 2017 (Quelle: rbb)

    "Five Easy Pieces" von Milo Rau

    Der Fall des belgischen Kindermörders Marc Dutroux erschütterte Mitte der 90er Jahre die ganze Welt, bis heute leidet Belgien unter diesem Alptraum. Milo Rau lässt die Geschichte des Kindermörders beim Theatertreffen nacherzählen - ausgerechnet von Kindern.

    Künstlerpaar Gilbert und George in Berlin (Quelle: rbb)

    Kulturtipps

    Tipp 1: "Scapegoating Pictures" von Gilbert & George
    Tipp 2: "Get Deutsch Or Die Tryin‘" am Maxim Gorki Theater
    Tipp 3: Konzert von "Gib 8"

    Alfred Flechtheim-Ausstellung im Georg Kolbe Museum (Quelle: rbb)

    Alfred Flechtheim-Ausstellung im Georg Kolbe Museum

    Er war bedeutender Kunsthändler, Verleger, Mäzen und schillernder Protagonist seiner Zeit. In der ersten Sonderausstellung zu Alfred Flechtheim in Berlin wird insbesondere seine Rolle für die moderne Bildhauerei der 1920er-Jahre beleuchtet und sein bewegtes Leben skizziert.

    Die Tänzerin Nadja Saidakova in einer Tanzszene von "The Open Square" des Staatsballetts Berlin - (Bild. imago)

    Tänzerin Nadja Saidakova im Interview

    Die Solotänzerin Nadja Saidakova stand 22 Jahre lang in Berlin auf der Bühne, seit 1995 hat sie hier alle großen Rollen getanzt. Nun nimmt sie Abschied von der Bühne, in ihrer Paraderolle der Tatjana in Crankos "Onegin".

    Philipp Hochmair (Quelle: rbb)

    "Future Leaks"

    Neben Inszenierungen gibt es beim Theatertreffen auch Partys, Gespräche, Performances und spannende Projekte. Eines ist "Future Leaks", bei dem es darum geht, wie eine bessere Welt in der Zukunft aussehen könnte - und was man jetzt schon dafür tun kann.
  • Moderaorin

    Stilbruch vom 11.05.2017

    Milan Peschel bringt "Pünktchen und Anton" auf die Bühne +++ "Deutschjüdische Glückskinder" von Michael Wolffsohn +++ "Die Borderline Prozession" beim Theatertreffen in Berlin +++ Leslie Clio mit neuem Album +++ Kulturtipps + Berliner Regisseurin Isabell Šuba verfilmt "Hanni und Nanni" +++ Moderation: Petra Gute

    Familienfotos Michael Wolffsohn, aus seinem Buch "Deutschjüdische Glückskinder" l. Max Wolffsohn 1919–2000, m. Recha Wolffsohn 1886–1972, r. Willi/Zeew Wolffsohn 1916–1991

    "Deutschjüdische Glückskinder" von Michael Wolffsohn

    "Von Berlin nach Israel und trotzdem zurück nach Berlin" lautet die Grabinschrift von Michael Wolfssohns Vater Max. Eine Inschrift, die die Familiengeschichte des Historikers Michael Wolffsohn auf den Punkt bringt. Diese erzählt Wolffsohn in dem Buch "Deutschjüdische Glückskinder", das gleichzeitig ein Stück Berliner Stadtgeschichte ist.

    Die Borderline Prozession © M. Hölzen

    "Die Borderline Prozession" beim Theatertreffen in Berlin

    Das Schauspiel Dortmund ist mit "Die Borderline Prozession" in diesem Jahr zum Theatertreffen eingeladen. Seit Mitte März wird das Bühnenbild in den Rathenau-Hallen aufgebaut - ein gigantischer logistischer Aufwand für das Stück, in dem mehr als 20 Schauspieler vor allem Alltagsszenen spielen.

    Leslie Clio (Quelle: Universal Music)

    Leslie Clio mit neuem Album

    Die Sängerin Leslie Clio wird nicht selten als die Berliner Antwort auf Adele tituliert. Sie ist eine Sängerin mit einer großen Soulstimme. Im Mai erscheint ihr bereits drittes Album mit dem Titel "Purple".  

    Logo: Stilbruch (Quelle: rbb)

    Kulturtipps

    Tipp 1: "Pictoplasma Berlin"
    Tipp 2: "Lieber tot"
    Tipp 3: Ausstellung "Koordinatensystem. Neue städtische Realität"

    Isabell Šuba (Quelle: imago / Horst Galuschka)

    "Hanni und Nanni" von der Berliner Regisseurin Isabell Šuba

    Die junge Berliner Regisseurin Isabell Šuba mischt derzeit das männerdominierte Filmgeschäft mächtig auf. Bekannt wurde sie durch ihr satirisches Filmdebüt "Manner zeigen Filme und Frauen ihre Brüste". Jüngst hat sie ein Mentorinnen-Nachwuchsprogramm für Filmfrauen gestartet. Nun kommt ihre Neuverfilmung von "Hanni und Nanni" in die Kinos.

  • Petra Gute im Märkischen Museum (Quelle: rbb)

    Stilbruch vom 04.05.2017

    Jasmin Tabatabai +++ "Foto.Kunst.Boulevard." im Martin-Gropius-Bau +++ Rapperin Malikah beim XJAZZ-Festival in Berlin +++ "Berlin Rebel High School" - eine radikal andere Schule +++ "Berlin 1937" - Ausstellung im Märkischen Museum +++ Kulturtipps +++ Moderation: Petra Gute

    Jasmin Tabatabai & David Klein Quartett (c) Felix Broede

    Jasmin Tabatabai

    Die Schauspielerin und Sängerin Jasmin Tabatabai engagiert sich schon seit langem für Freiheit. Zuletzt beim Solidaritätskonzert "Auf die Presse" für die Freilassung inhaftierter Journalisten wie Deniz Yücel.

    Martin-Gropius-Bau in Berlin-Kreuzberg © imago/Schöning

    "Foto.Kunst.Boulevard." im Martin-Gropius-Bau

    Für den Boulevardjournalismus sind Fotos elementar. Deutschlands größte Boulevardzeitung legt Wert darauf, auch für künstlerische Fotografie zu stehen. Deshalb verpflichtet die "Bild" seit Jahren renommierte Fotografen, um Sportler, Künstler und Politiker abzulichten. Einige dieser Aufnahmen sind im Martin-Gropius-Bau zu sehen.  

    Rapperin Malaikah in Berlin (Quelle: rbb)

    Rapperin Malikah beim XJAZZ-Festival in Berlin

    Das XJAZZ-Festival bietet mehr als 80 Konzerte in verschieden Clubs und Bars in Berlin. Mit dabei ist auch die libanesisch-französische Rapperin Malikah, die als Rapperin in der arabischen Welt eine Sonderstellung inne hat.

    Filmstill aus "Berlin Rebel High School" (Quelle: Dokwerk)

    "Berlin Rebel High School" - eine radikal andere Schule

    Seit 40 Jahren erprobt eine Schule für Erwachsenenbildung am Kreuzberger Mehringdamm antiautoritäres Lernen - für junge Menschen, die an anderen Schulen keine Chance mehr haben. Regisseur Alexander Kleider erzählt nun in "Berlin Rebel High School" die Geschichte der Schule.  

    Märkisches Museum in Berlin © imago/F. Berger

    "Berlin 1937" - Ausstellung im Märkischen Museum

    Was hat Coca Cola mit den Nazis zu tun? So einiges. Der Getränkehersteller war ein Hauptsponsor der Olympischen Spiele 1936 in Berlin und sicherte freiwillig zu, dass er keine Juden und Ausländer in ihren deutschen Werken beschäftigen würden. Die neue Ausstellung über Berlin in der Vorkriegszeit im Märkischen Museum erzählt Geschichten wie diese.

    Ein Bär und ein Wolf tanzen miteinander

    Kulturtipps

    Tipp 1: "Syn / Cussion - Festival for Percussion & Electronics"
    Tipp 2: "Kommunion" beim Filmpolska-Festival
    Tipp 3: "We must battle when enemy is in sight" im Theaterdiscounter