Die Sendung im Detail

Das Kulturmagazin im rbb Fernsehen

Die Stilbruch-Redaktion (Quelle: rbb)

Die Stilbruch-Redaktion

Jede Woche neu wollen wir zeigen, wie vielfältig die Kultur in Berlin und Brandenburg sein kann. Dabei will sich Stilbruch nicht auf bestimme Genres festlegen lassen und berichtet über die großen Ereignisse genauso wie über die neuesten Trends.

Vier Autoren aus Berlin und Brandenburg für Deutschen Buchpreis nominiert:

Kulturnachrichten

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  • Vier Ausstellungen zur Wiedereröffnung 

    - Neues C/O Berlin - Fest der Fotokunst

    Fast zwei Jahre mussten Fans von C/O-Berlin auf den Neustart warten. Am Donnerstag nun ist es soweit, und die Galerie öffnet mit gleich vier Ausstellungen in neuer Umgebung, dem Amerika Haus am Bahnhof Zoo. Zwei der Fotoschauen darf man als spektakulär bezeichnen, findet Maria Ossowski.
  • C/O Berlin eröffnet an neuem Standort 

    - Vom wilden Osten in den milden Westen

    C/O Berlin ist die erfolgreichste privat geführte Fotogalerie der Hauptstadt, Annie Leibovitz, Peter Lindbergh und viele mehr wollten ihre Bilder dort unbedingt ausstellen. Doch nach ihrem Abschied aus dem alten Postfuhramt in der Oranienstraße blieb die Galerie fast zwei Jahre lang geschlossen. Am Donnerstag feiert sie ihre Wiedereröffnung - im Amerika Haus am Bahnhof Zoo. Von Sebastian Schneider
  • 50. Jazzfest Berlin 

    - Vom Jazzfest-Fahrer zum Produktionsleiter

    Im Berliner Herbst ist es eine Institution: Am Donnerstag startet das Jazzfest Berlin - und zwar zum 50. Mal. Besondere Bedeutung hat die Jubiläumsausgabe für Ihno von Hasselt: Nach 33 Jahren ist es das letzte Jazzfest, das er als Produktionsleiter bestreitet. Wie er das findet und wie sich die Jazz-Szene über die Jahre entwickelt hat, verrät er im Interview.
  • Unidram-Festival in Potsdam eröffnet 

    - Wild, laut, absurd

    In den letzten Jahren hat es sich zu einem wichtigen Treffpunkt der internationalen Performanceszene entwickelt: das Potsdamer Festival Unidram. Während der Schwerpunkt früher noch auf Produktionen aus Osteuropa gelegen hat, sind heute auch immer mehr Gruppen aus dem Süden und Westen vertreten - wie eine Produktion aus Paris, die in diesem Jahr den Auftakt gibt.
  • Drehstart für Meret Becker und Mark Waschke 

    - Neue Berliner Tatort-Kommissare lösen ihren ersten Fall

    Ihr erster Fall führt sie in die Berliner Drogenszene: Die neuen Tatort-Kommissare Meret Becker und Mark Waschke stehen seit Dienstag erstmals gemeinsam vor der Kamera und drehen ihre erste Tatort-Folge "Das Muli". Auch ein Berliner Dauer-Aufreger spielt in dem Krimi eine tragende Rolle.
  • Diskussionen über Religion und Satire 

    - Muslimen-Zentralrat distanziert sich von Kritik an Dieter Nuhr

    Die Kritik eines Osnabrücker Muslims an den islamkritischen Witzen von Dieter Nuhr hat viele Reaktionen ausgelöst. Nun stellte sich der Zentralrat der Muslime hinter den Kabarettisten, ebenso wie der Präsident der Akademie der Künste. Doch Nuhr will sich ohnehin nicht einschüchtern lassen.
  • Dreharbeiten am Schloss Marquardt 

    - Spielberg bringt Kunstschnee nach Potsdam

    Einige Berliner und Brandenburger spähen zur Zeit nach Tom Hanks - und finden Kunstschnee in Potsdam. Der Regisseur Steven Spielberg ist da und dreht an verschiedenen Orten der Region seinen neuen Agenten-Thriller, mit Star-Aufgebot und viel Geheimniskrämerei.
  • Kinogeschichte im königlichen Kutschpferdestall 

    - Potsdamer Filmmuseum ist wieder geöffnet

    Nach mehr als einem Jahr Sanierung ist das Potsdamer Filmmuseum samt Programmkino wieder in sein altes Domizil direkt neben dem Stadtschloss zurückgekehrt. Hunderte Neugierige sahen sich am Eröffnungstag das frisch renovierte Gebäude an. Zum Auftakt zeigt das Filmmuseum eine Ausstellung über den jungen Marco Polo.
  • Architektenkammer fordert mehr offene Wettbewerbe 

    - Entwurf nur auf Einladung

    Noch ist unklar, wer auf Michael Müller im so wichtigen Bauressort in Berlin folgt. Genügend dringende Aufgaben – ob Wohnungs-, Bibliotheks- oder Museumsbau – gibt es ja. Die Berliner Architektenkammer hat sich nun kritisch zur Baupolitik in der Hauptstadt geäußert, und zwar mit Blick auf die geplante Erweiterung des Bauhaus-Archivs in Tiergarten. Während der Senat einen Wettbewerb geladener Architekturbüros plant, fordert die Architektenkammer einen offenen Wettbewerb. Von Sigrid Hoff
  • Kunstobjekte der Familie Lynar gefunden 

    - Familienschätze vom Müllplatz

    In den Magazinen des Heimatmuseums Müllrose sind 89 Objekte aus dem Besitz von Wilhelm Friedrich Graf zu Lynar aufgetaucht. Dabei handelt es sich um Bücher und Landkarten aus der Gräflich zu Lynarschen Bibliothek. Die Familie hatte bis 1945 ihren Sitz in Lübbenau. Nach der politischen Wende bekam sie Schloss und Güter im Spreewald rückübertragen. Von Michael Lietz
  • Mehr als 1.300 Besucher 

    - Grottensaal in Sanssouci erfreut sich großer Beliebtheit

    Noch laufen die Sanierungsarbeiten im Grottensaal vom Neuen Palais. Doch die Möglichkeit, schon jetzt einen Blick auf die Arbeiten aus Muscheln und Mineralien zu werfen, nutzten am Wochenende Hunderte Besucher. Noch bis zum 2. November ist die Ausstellung eröffnet.
  • Max-Grünebaum-Preise verliehen 

    - Cottbus ehrt Künstler und Wissenschaftler

    Die eine kennt sich mit "verallgemeinertem polynomiellem Chaos" hervorragend aus, der andere besitzt "außergewöhnliche Fähigkeiten im Pas-de-Deux". Im Staatstheater Cottbus würdigte die Jury des Max-Grünebaum-Preises am Samstag sehr unterschiedliche Talente.
  • Neue Ausstellung im Jüdischen Museum 

    - Am achten Tage wird der Knabe beschnitten

    Der Titel "Haut ab!" ist reißerisch und das Poster zur Schau, mit Banane statt beschnittenem Phallus, geschmacklos. Die Sonderausstellung im Jüdischen Museum Berlin zum Thema rituelle Beschneidung selbst aber ist eine kluge und höchst moderne Präsentation. Und auch witzig. Von Maria Ossowski
  • Umwandlung in Aktiengesellschaft  

    - Grünes Licht für Suhrkamp-Sanierung

    Seit acht Jahren liefern sich die beiden Gesellschafter des Berliner Suhrkamp Verlags einen erbitterten Machtkampf. Nun hat sich Verlagschefin Ulla Unseld-Berkéwicz mit ihrem Plan, das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft zu verwandeln, vor Gericht durchgesetzt. Kontrahent Barlach ist mit seinem Widerspruch dagegen endgültig gescheitert.
  • Schlosspark-Theater: "Der Bürger als Edelmann" 

    - Gefundenes Fressen für Totalverulkung

    1670 am Hof des Sonnenkönigs als Ballettkomödie uraufgeführt, karikiert Molières „Der Bürger als Edelmann“ bis heute gültig das verblendete Bemühen um den Aufstieg in bessere Kreise. Am Schlosspark Theater findet Hausherr Dieter Hallervorden in der Sprechtheaterfassung ein gefundenes Fressen für Totalverulkung. Von Ute Büsing
  • Staatstheater Cottbus: "Gräfin Mariza" 

    - Düstere Wolken am Operettenhimmel

    Emmerich Kalmans Operette aus dem Jahr 1924 gehört zu den ersten Unterhaltungswerken, in denen sich die große Depression jener Zeit ankündigt. Steffen Piontek inszenierte das Werk ohne Pathos, mit leiser Melancholie – und vielen Schaf-Attrappen. Von Matthias Käther
  • Mäzen erwägt offenbar Rückzug 

    - Gekränkter Döpfner überdenkt Pfingstberg-Sanierung

    Der Springer-Vorstandschef Matthias Döpfner ist offenbar gekränkt: Mehrere Millionen wollte er in die Sanierung der Villa Schliefen auf dem Potsdamer Pfingstberg investieren - und erntete viel Protest, aber wenig Dank. Nun will er sein Engagement offenbar überdenken. Von Anne Demmer
  • Prix Europa würdigt beste Beiträge 

    - And the winner is ...

    Die 13 goldenen Stiere sind vergeben: Beim Prix Europa räumten vor allem die schwedischen Medienschaffenden ab, sie gewannen insgesamt drei Preise. Der dänische Komponist und frühere Drama-Chef des dänischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks (DR) wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Und auch eine deutsche Produktion wurde ausgezeichnet.
  • Berlin wieder im Abba-Fieber 

    - Musical "Mamma Mia!" zurück im Theater des Westens

    Eine gefühlte Ewigkeit ist zu Ende: Das Musical "Mamma Mia!" mit den Hits der schwedischen Pop-Gruppe kommt zurück nach Berlin. Am 26. Oktober feiert das Stück seine Wiederaufführung im Theater des Westens. Und die Fans sind aus dem Häuschen.
  • Polnische Grenzstadt setzt Wikipedia ein Denkmal 

    - Słubice würdigt den Internet-Almanach

    30 Millionen Artikel in mehr als 280 Sprachen, zusammengetragen von unzähligen Menschen weltweit. Wikipedia gibt Auskunft über alle nur möglichen Themen und Begriffe - und ist bei Recherchen mittlerweile kaum noch wegzudenken. Jetzt hat die Online-Enzyklopädie ein Denkmal bekommen - in der kleinsten Universitätsstadt Europas. Von Martin Adam

TV-Tipps

Logo von "Bauer sucht Kultur" (Quelle: rbb/Norbert Kohn)

Bauer sucht Kultur

Der ttt-Moderator Max Moor ist begeisterter Biobauer in Hirschfelde in Brandenburg und er reist übers Land und trifft auf Künstler, Maler und Schriftsteller, die sich wie er in Brandenburg niedergelassen haben und dort leben und arbeiten.

Max Moor und Schriftzug "Bücher und Moor" (Quelle: rbb)

Bücher und Moor

Max Moor stellt lesenswerte Neuerscheinungen vor, führt Gespräche mit Prominenten über "die Bücher ihres Lebens" und junge Berliner Schriftsteller präsentieren ihren "Roman in 200 Worten".

Köche und Moor (Quelle: rbb)

Köche und Moor

Max Moor begleitet bekannte Sterneköche, z. B. Kolja Kleeberg und Stefan Hartmann, – in die Küche und nach Brandenburg, wo sie auf die Suche nach lokalen Erzeugern gehen, die für die Spitzengastronomie aber auch für die heimische Küche produzieren.

Hörfunk

Social Media

Prominente empfehlen 50 x Kunst

Büste der Nofretete (Bild: dpa)

50xKunst - Das gefällt mir!

Über 100 Prominente hat der rbb nach ihrem Lieblingsobjekt in Berlin und Brandenburg befragt. Das Ergebnis ist eine Top 50-Liste.

Stilbruch Archiv

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch 23.10.2014 22:15

    +++ 25 Jahre "Konzert für Berlin" +++ "Jessica Mitford - Das rote Schaf der Familie" +++ Dokumentarfilm "Die Familie" +++ Schokopudding für 19 Cent - Israelis nach Berlin +++ Kulturtipps mit Sebastian Guggolz +++ "Mein Berlin, dein Berlin" +++ Nachruf: Peter Radszuhn +++

    Berlin T-Shirt (Quelle: rbb)

    25 Jahre "Konzert für Berlin"

    Für die, die dabei waren, war es ein Abend, an den sie bis an das Ende ihrer Tage zurückdenken werden. Direkt nach dem Mauerfall, innerhalb von zwei Tagen, hatte der SFB ein Konzert mit Größen wie Udo Lindenberg, Silly, Pankow und Joe Cocker in der Deutschlandhalle organisiert. Am 12. November fand das Konzert statt – ein Abend voller Emotionen. Jetzt erscheint ein Mitschnitt dieses legendären Konzerts.

    Hitler sitzt mit einer Frau (Quelle: rbb)

    "Jessica Mitford - Das rote Schaf der Familie"

    Jessica Mitford war "das rote Schaf der Familie" - Kommunistin, Bürgerrechtlerin und Bestsellerautorin. Ganz anders ihre fünf Schwestern: Von Herzogin über Hitler-Freundin bis zur Hausfrau. Sabine Kippenberger schreibt über das Leben einer Mitford, die aus der Reihe fiel.

    Familienfotos (Quelle: rbb)

    Dokumentarfilm "Die Familie"

    Der Dokumentarfilm "Die Familie" erinnert an die Maueropfer – indem er die Hinterbliebenen zu Wort kommen lässt. Die Mütter, Väter, Ehefrauen, Kinder, Brüder und Schwestern, die bis heute mit dem Verlust leben müssen und mit dem Schmerz, mit der Enttäuschung über die Mauerschützenprozesse und mit all den Fragen, die sie bis heute haben.

    Pudding (Quelle: rbb)

    Israelis in Berlin

    Der Auslöser war ein einfacher Schokopudding mit Sahnehaube. In Berlin kostet er 19 Cent. In Israel locker drei mal so viel. Mit seinem Supermarkt-Kassenzettel für diesen Pudding rief ein junger, in Berlin lebender Israeli über Facebook seine Landsleute auf, ihr Heimatland zu verlassen und ins Puddingparadies Berlin auszuwandern. Damit sorgte für eine nationale Debatte in Israel.

    Junge Meret Becker (Quelle: rbb)

    "Mein Berlin, dein Berlin" - Folge 1

    Die Mauerstadt Berlin ist Geschichte. Doch wie erlebten die, die in ihr aufgewachsen sind, den Alltag in der geteilten Stadt - hier "Hauptstadt der DDR", dort "Insel der Freiheit"? In "Mein Berlin, dein Berlin" treffen sich prominente Ost- und Westberliner. Gemeinsam besuchen sie die Orte ihrer Jugend. Dreimal führt Stilbruch Paare aus "Ost- und West-Berlinern" zusammen - in der ersten Folge - Meret Becker und Andrej Hermlin.

    Peter Radszuhn (Quelle: rbb)

    Nachruf: Peter Radszuhn

    Völlig unerwartet und viel zu früh, im Alter von 60 Jahren, ist Peter Radszuhn gestorben.  Begonnen hat er als Gitarrist in der Westberliner Punkband "Tempo" und wurde dann, von Sendebeginn an, der Musikchef von Radioeins. Und er war, sein Leben lang, ein echter Rock´n Roller, ein leidenschaftlicher Musikfan.

  • Petra Gute (Quelle: rbb)

    Stilbruch 16.10.2014 22:15

    +++ Nicki Pawlow: "Der bulgarische Arzt" +++ Niklas Maak: "Wohnkomplex" +++ Volker Meyer-Dabisch: "Von Hohenschönhausen nach Niederschöneweide" +++ Arwed Messmer: "Reenactment MFS" +++ Kulturtipps mit Nele Heinvetter +++ Dimitrij Schaad in "Untergang der Nibelungen" +++

    Schriftstellerin Nicki Pawlow (Quelle: rbb)

    Nicki Pawlow: "Der bulgarische Arzt"

    Vor 25 Jahren wurde die Mauer zum Einsturz gebracht. Ihr Fall beendete zumindest symbolisch nicht nur die Teilung Deutschlands, sondern auch Europas und der Welt. Wie die Grenzen damals auch das ganz private Leben prägten, zeigt uns der Roman "Der bulgarische Arzt" der Berliner Autorin Nicki Pawlow. Ihr Buch erzählt über drei Generationen hinweg das Leben ihrer Familie – in drei verschiedenen politischen Systemen.

    ein zur grünen Terasse hin geöffneter Essraum (Quelle: rbb)

    Niklas Maak: "Wohnkomplex"

    Viele der großen Krisen der Gegenwart, sagt der Architekturkritiker Niklas Maak, sind eigentlich Immobilienkrisen. Wir brauchen andere Häuser - und eine andere Baukultur fordert er in seinem neuen Buch "Wohnkomplex".

    Dokumentarfilmer Volker Meyer-Dabisch auf einer großen Steinbank mit steinernem Kissen, davor sein Fahrrad mit Anhänger mit der Aufschrift 'road movie' (Quelle: rbb)

    Dokumentarfilm: "Von Hohenschönhausen nach Niederschöneweide"

    Die Dokumentarfilme des Berliner Filmemachers Volker Meyer-Dabisch tauchen tief ein in die Subkulturen und Merkwürdigkeiten der Berliner Kieze. Nach dem Görlitzer Park, dem Hip Hop Underground und einem Einblick in das Leben sogenannter Mischlingskinder, hat er sich nun auf eine Reise durch zwei wenig beachtete Berliner Stadtteile begeben. "Von Hohenschönhausen nach Niederschöneweide" erzählt vom Aufbruch und vom schweren Erbe zweier entlegener Berliner Vorstädte.

    historische Fotografie einer (im Rahmen der Untersuchungshaft) nachgestellten Fluchtsituation: Eine Frau, im Kofferrum liegend, hält ein Kind umklammert (Quelle: rbb)

    Arwed Messmer: "Reenactment MfS"

    25 Jahre nach dem Mauerfall geht der Berliner Fotograf Arwed Messmer auf künstlerische Spurensuche. In den Akten des Ministeriums der Staatssicherheit der DDR fand er unzählige Dokumente über gescheiterte Fluchtversuche an der Mauer. Für sein neues Projekt "Reenactment MfS" stellt er diese teils makaberen Gebrauchsfotos in einen neuen Zusammenhang.

    Neele Heinvetter blickt durch eine Glasscheibe (Quelle: rbb)

    Kulturtipps mit Neele Heinvetter

    Tipp 1: Jean-Pascal Flavien: "Days, between placing and displacing"
    Tipp 2: Bettina Khano: "Flipped Image"
    Tipp 3: Restaurant: Pauly Saal
     

    Plakat des Maxim Gorki mit Dimitrij Schaad (Quelle: rbb)

    Dimitrij Schaad in "Untergang der Nibelungen"

    Nicht umsonst ist das Maxim Gorki mit seinem hochmotivierten, jungen, internationalen Ensemble dafür gleich nach seiner ersten Spielzeit zum "Theater des Jahres" gekürt worden. Als nächste Premiere zeigt es den "Untergang der Nibelungen" nach Hebbel. Mit dabei: ein junger Mann, der auch gleich noch zum "Nachwuchsschauspieler des Jahres" gewählt wurde: Dimitrij Schaad.

  • Stilbruch vom 09.10.2014

    Mainhardt Graf von Nayhaus: Chronist der Macht +++ Arteholic +++ 'Irmina' +++ Deutschlands bestes Buch des Jahres heißt 'Kruso' +++ Kulturtipps mit Martina Schöne-Radunski +++ 'Melt' von J.Moon +++

    Der Journalist Mainhardt Graf von Nayhauß. Quelle: dpa

    Mainhardt Graf von Nayhaus: Chronist der Macht

    Jahrzehnte war Mainhardt Graf von Nayhaus immer nah dran, an den Mächtigen der Republik. Der Journalist fuhr mit Wolfgang Schäuble Ski und badete mit Helmut Kohl vor der australischen Küste. Jetzt veröffentlicht er seine Autobiographie.

    Arteholic: Udo Kier betrachtet Alberto Giacomettis "Die Nase", Museum Ludwig Koeln; Foto: © Camino Filmverleih

    Arteholic

    Er ist einer der wenigen deutschen Schauspieler, die auch in Amerika eine beeindruckende Karriere hingelegt haben: Udo Kier. In seinem neuen Film lernen wir ihn von einer neuen Seite kennen - als leidenschaftlicher Kunstliebhaber, als "Arteholic".

    Zeichnung die eine Frauch mit Koffer zeigt, daneben Stifte auf dem Papier (Quelle: rbb)

    "Irmina"

    Vor ein paar Jahren fand die Comic-Künstlerin Barbara Yelin im Nachlass ihrer Großmutter einen Karton mit Briefen und Tagebüchern. Eine Entdeckung, die sie zu "Irmina" inspirierte. Im neuen Comic-Roman geht es um die Geschichte einer jungen Frau während der Nazizeit und ihrer ersten, großen, unglücklichen Liebe.  

    Der Autor Lutz Seiler lächelt am 06.10.2014 während der Verleihung des Deutschen Buchpreises 2014 im Römer in Frankfurt am Main (Hessen) (Quelle: dpa)

    Deutschlands bestes Buch des Jahres heißt "Kruso"

    Er galt als klarer Favorit – und trotzdem war es ganz einfach schön, als Lutz Seiler den Deutschen Buchpreis bekam. "Kruso", der Debutroman des Brandenburgers, trägt nun die Auszeichnung "bestes deutsches Buch des Jahres". Lutz Seiler beschreibt es als "Robinsonade im klassischen Sinne".

    J.Moon (Quelle: rbb)

    "Melt" von J.Moon

    Für ihr erstes Soloalbum zog Jessica Einaudi von Mailand nach Berlin. Die vielen Menschen aus aller Welt und die Kunst- und Kulturszene hier inspirieren sie jeden Tag, sagt die Sängerin mit dem Künstlernamen J.Moon. "Melt" heißt ihr erstes Album, und das passt, weil in ihren Songs Realität und Phantasie miteinander verschmelzen.

  • Stilbruch 02.10.2014 22:15

    +++ Geschichte der Neuen Nationalgalerie +++ Ausstellung: Signale des Aufbruchs +++ Neues Buch: Die zehn wichtigsten Fragen des Lebens +++ Feinde in Rot - 25 Jahre nach Gründung der Ost-SPD +++ Kulturtipps mit Archie Clapp +++ Chipperfield-Ausstellung - ein Making Of +++ Künstler über die Neue Nationalgalerie +++ Neues Album: Johanna Borchert +++  

    Die Geschichte der Neuen Nationalgalerie

    Bevor die Neue Nationalgalerie wegen Sanierungsarbeiten für mehrere Jahre geschlossen wird, blickt Stilbruch zurück auf fast 50 Jahre des Museums, das einst von der Architektenlegende Mies van der Rohe geschaffen wurde.

    Fotograf Siebrand Rehberg betrachtet das Miniaturmodell einer Straße (Quelle: rbb)

    Siebrand Rehberg: Signale des Aufbruchs

    "Signale des Aufbruchs" – so heißt eine Ausstellung, die jetzt erstmals die Bilder des Fotografen Siebrand Rehberg zeigt, der Anfang der 1970er Jahre mit seiner Kamera das Leben im Schatten der Mauer festhielt – vor allem in Kreuzberg, das damals noch ganz und gar nicht angesagt war.

    Gregor Eisenhauer (Quelle: rbb)

    Gregor Eisenhauer: "Die zehn wichtigsten Fragen des Lebens"

    Was ist der Sinn unseres Lebens? Damit beschäftigt sich der Philosoph Gregor Eisenhauer immer wieder. Für den Tagesspiegel schreibt er seit über 10 Jahren Nachrufe auf Berlinerinnen und Berliner. Und diese Beschäftigung mit dem Leben und dem Sterben zeigt ihm, was am Ende zählt. In seinem sehr nachdenklich machenden Buch fordert er uns jetzt auf, uns darüber klar zu werden, was im Leben wirklich wichtig ist. 

    Ein Transparent, angeschnitten im Bild, mit der unvollständigen Aufschrift "Das andere Ost" (Quelle: rbb)

    Feinde in Rot

    Am 7. Oktober 1989 wurde auf der einen Seite der Mauer der 40. Geburtstag der DDR gefeiert. Genau an diesem Tag trafen sich in Brandenburg ganz im Geheimen mutige Oppositionelle um die Sozialdemokratische Partei in der DDR zu gründen: eine offene Kampfansage an die Machthaber.

    Archie Clapp (Quelle: rbb)

    Kulturtipps mit Archie Clapp

    Tipp 1: : Beate Tembridis: "Vom Unglück, Grieche zu sein"
    Tipp 2: Stefan Sing in den "Katakomben"
    Tipp 3: Scheinbar Varieté
     

    aufrechtstehende Baumstämme in der Neuen Nationalgalerie: Ausstellung von David Clipperfield (Quelle: rbb)

    David Chipperfield: "Sticks and Stones"

    Der britische Stararchitekt David Chipperfield will vor der Sanierung der Neuen Nationalgalerie eine ungewöhnliche Installation anbringen: Die Haupthalle des legendären Mies-van-der-Rohe-Baus wird für drei Monate zu einem "Stützenwald" mit 144 Baumstämmen. Ein Making Of darüber, wie der Wald in die Neue Nationalgalerie kam...

    der Künstler Daniel Knorr vor der Neuen Nationalgalerie (Quelle: rbb)

    Künstler über die Neue Nationalgalerie

    Die Neue Nationalgalerie ist nicht nur Ikone der Klassischen Moderne – sie ist auch eine Herausforderung für Künstler, sie zu bespielen. Stilbruch hat Berliner Künstler gefragt, welche Erfahrungen sie mit der Neuen Nationalgalerie gemacht haben.

    Johanna Borchert (Quelle: rbb)

    Johanna Borchert

    Ist das jetzt Jazz oder Pop? Egal. Allein mit ihrer Stimme und ihrem Klavier klingt sie wie ein ganzes Orchester. Beim kommenden Jazzfest die Berliner Musikerin Johanna Borchert dabei sein. Ungewöhnliche und tolle Musik von einer ungewöhnlichen und tollen Frau.

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch 25.09.2014 22:15

    +++ Dokumentarfilm über ein Doppelleben - "Anderson" +++ Die Lust am Klischee – Kabarettistin Idil Baydar +++ "In den Gangs von Neukölln" - Buch über Yehya E. +++  Männer in Garagen – Performance-Festival in Pankow +++ Kulturtipps mit der Fotografin Sabine von Bassewitz +++ Auf der richtigen Seite – ein Kinderbuch über den Nahostkonflikt +++

    Anderson © Berlinale

    Anderson

    Seine Geschichte ist eine der Lüge und des Verrats. Von fast shakespearehaftem Ausmaß. Des Verrats der engsten Freunde und Vertrauten. Sascha Anderson war in den 1980er Jahren Fixstern des kreativen DDR-Undergrounds, DER erotische Popstar der Künstlerszene vom Prenzlauer Berg. Nach dem Mauerfall wird er als Stasisspitzel enttarnt. Jetzt bringt die Regisseurin Annekatrin Hendel für den Dokumentarfilm "Anderson" die zum sprechen, die er einst verraten hat. (Das Video zum Beitrag liegt aus lizenzrechtlichen Gründen nicht vor)

    Idil Baydar

    Jilet Ayse ist das fleischgewordene Klischee einer Neuköllner Ghettobraut, die laut rauspöbelt, was andere sich noch nicht mal zu denken trauen – und sie ist ein Internetstar. Und sehr lustig. Auch oder weil sie echt derb ist. Hinter der aufsässigen Jilet Ayse steckt die Schauspielerin Idil Baydar. Jetzt ist sie leibhaftig zu erleben – fernab von Neukölln, in der Bar jeder Vernunft.

    Christian Stahl: "In den Gangs von Neukölln"

    Yehya wollte immer der Beste sein. Ein hochtalentierter Flüchtlingsjunge, der immer im Mittelpunkt stehen wollte- und schließlich der erste und jüngste Berliner Intensivtäter wurde. Seit 10 Jahren beschäftigt sich Christian Stahl mit dessen Leben und wollte ein Buch über das einstige Musterbeispiel der Integration schreiben - bis er von Yehyas Rückfall in die Kriminalität überrascht wurde.

    Männer in Garagen

    Es gibt nur noch wenige Orte, wo ein Mann wirklich ein Mann sein kann. Wie die Garage. Einer der letzten Rückzugsorte, wo Vati noch unbehelligt vor sich hinfrickeln kann. Doch jetzt bekommt er dort Besuch. Beim Performancefestival "Männer in Garagen" der Sophiensäle zieht das Publikum in Pankow von Garage zu Garage. Durch Biotope und Kulturräume, die man sonst eher selten von innen zu Gesicht bekommt.

    William Sutcliffe: "Auf der richtigen Seite"

    Wie können Kinder etwas verstehen, das so absurd und schrecklich ist, dass es für sie eigentlich nicht vorstellbar ist - wenn sie es nicht selbst erlebt haben? Wie die Mauer im Nahostkonflikt, die heute Israelis und Palästinenser voneinander trennt. Dem Schriftsteller William Sutcliffe gelingt es in seinem neuen Buch tatsächlich, jungen Menschen klarzumachen, was es bedeutet. Und was es mit den Menschen macht, die auf beiden Seiten dieser Mauer leben müssen.
     

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 18.09.2014

    Friederike Oeschger und Babette Radtke: "Die Mossdorfs" +++ Spirit Berlin +++ Phoenix +++ André Kubiczek: "Das fabelhafte Jahr der Anarchie" +++ Kulturtipps mit Marie Kaiser +++ Gregor Schneiders "Liebeslaube"

    (Quelle: rbb)

    Friederike Oeschger und Babette Radtke: "Die Mossdorfs"

    Die Berliner Familie Mossdorf lebte 90 Jahre lang in der Prinzregentenstraße 83 in Wilmersdorf. Als Rosemarie Mossdorf stirbt, finden ihre Nichten einen ungeahnten Schatz aus Fotos, Briefen und Tagebüchern ihrer Vorfahren, die anhand einer Familiengeschichte das gesamte 20. Jahrhundert in Deutschland widerspiegeln. (Das Video zum Beitrag liegt aus lizenzrechtlichen Gründen nicht vor)

    Filmszene aus "Spirit Berlin" - Achtung Berlin 2014 (Quelle: achtung berlin 2014)

    Spirit Berlin

    Berlin gilt als spirituelles Zentrum Europas. Das behauptet zumindest der Dokumentarfilm "Spirit Berlin", der sich auf die Reise durch die Esoterikszene der Stadt macht, durch das manchmal schon ziemlich skurrile Überangebot an Möglichkeiten, sich auf den Weg zu sich selbst machen - von Yoga über Tantra, Qui Gong, Lichtheilung, Barfuss-Disko bis zur Urschreitherapie.

    "Phoenix" (Quelle: Piffl Medien)

    Phoenix

    Sechs Mal haben sie schon zusammengearbeitet. Und auch im neuen Film von Regisseur Christian Petzold ist Nina Hoss in einer Hauptrolle zu sehen. Im Nachkriegsdrama "Phoenix" spielt sie die ehemalige Sängerin Nelly Lenz, deren Gesicht im Konzentrationslager durch eine Schusswunde komplett entstellt wurde. Nach einer Operation unerkennbar, macht sie sich im völlig zerstörten Berlin auf die Suche nach ihrer alten Identität und ihrem früheren Leben.

    André Kubiczek im kulturradio-Studio; Foto: Carsten Kampf

    André Kubiczek: "Das fabelhafte Jahr der Anarchie"

    Es war eine besondere Zeit im Frühjahr und Sommer 1990 - zwischen der ersten freien Volkskammerwahl und der Währungsunion, als der eine deutsche Staat zusammengebrochen war und es noch nicht so richtig einen neuen gab. Als irgendwie alles möglich schien, wenn man jung war und aus dem Osten kam - so wie André Kubiczek. Der Schriftsteller aus Potsdam fängt nun die Stimmung der damaligen Zeit in seinem neuen Buch ein.

    Ausstellung "Schwindel der Wirklichkeit" (Quelle: dpa)

    Kulturtipps mit Marie Kaiser

    Tipp 1: "Schwindel der Wirklichkeit"
    Tipp 2: Roman Signer - "Kitfox Experimental"
    Tipp 3: Otavio Schipper - "Elevator Music"

    (Quelle: rbb)

    Gregor Schneiders "Liebeslaube"

    Er gilt als einer der unheimlichsten deutschen Künstler, weil die Räume, die er baut, Angst machen können und seine Poesie immer etwas Bedrohliches hat. Im Zuschauerraum der Berliner Volksbühne hat er jetzt eine "Liebeslaube" errichtet - doch man sollte sich vom Titel nicht täuschen lassen. 

  • Petra Gute - Stilbruch (Quelle: rbb)

    Stilbruch vom 11.09.2014

    "Mission Freiheit - Wolfgang Vogel" +++ "Schönefeld Boulevard" +++ Mary Bauermeister +++ Maidan-Gespräche beim Literaturfestival in Berlin +++ Kulturtipps mit Sara Contini-Frank +++ Yael Ronen am Gorki Theater +++ "Preußen und Sachsen"

    Wolfgang Vogel (Quelle: rbb)

    "Mission Freiheit - Wolfgang Vogel"

    Er fuhr im goldenen Mercedes über die Grenze, knüpfte Kontakte zwischen Ost und West und machte sich so unentbehrlich - der Anwalt Wolfgang Vogel vermittelte den Freikauf politischer Häftlinge aus der DDR in den Westen. Auch spektakuläre Spionageaustäusche auf der Glienicker Brücke wurden von ihm organisiert. Eine Biographie widmet sich jetzt dieser rätselhaften Figur Wolfgang Vogel.

    Sylke Enders und Julia Jendroßek (Quelle: rbb)

    "Schönefeld Boulevard"

    In Berlin-Schönefeld ist nicht nur der Bau des Flughafens ins Stocken gekommen - auch das Leben von Cindy ist vom Stillstand geprägt. Nicht mal ihre Eltern glauben, dass Cindy eine glorreiche Zukunft bevorsteht. Doch es gelingt Cindy, einen neuen Weg zu beschreiten. "Schönefeld Boulevard" ist der neue Kinofilm von Sylke Enders, die mit ihrem erfolgreichen Film "Kroko" schon einmal in die Lebenswelt einer Berliner Jugendlichen eingetaucht ist.

    Mary Bauermeister (Quelle: rbb)

    Mary Bauermeister

    Die Künstlerin Mary Bauermeister wird 80. Während sich früher die jungen Kreativen wie Karl-Heinz Stockhausen, John Cage oder Joseph Beuys in ihrem Atelier trafen, verändert Mary Bauermeister auch heute noch mit ihrer Kunst das Sehen und das Denken - aktuell zu erleben in einer Ausstellung in Potsdam, mit der das Museum Fluxus+ die Künstlerin feiert. (Das Video zum Beitrag liegt aus lizenzrechtlichen Gründen nicht vor)

    Yevgéni und Mariia, Tàras, Anastassia und Valéri (Quelle: rbb)

    Maidan-Gespräche beim Literaturfestival in Berlin

    Berlin ist im literarischen Ausnahmezustand. Mehr als 150 Autoren aus aller Welt sind beim diesjährigen Internationalen Literaturfestival zu Gast. Das Haus der Berliner Festspiele und viele andere Orte der Stadt werden zum Mekka für alle, die Literatur lieben. Viele der Festivalteilnehmer beschäftigen sich mit der aktuellen Situation in der Welt, einige stammen aus aktuellen Konflikt- und Krisenregionen - zum Beispiel aus der Ukraine.

    Yael Ronen am Gorki Theater (Quelle: rbb)

    Yael Ronen am Gorki Theater

    Vor kurzem ist das Berliner Maxim Gorki Theater zum "Theater des Jahres" gewählt geworden, was auch an den Inszenierungen seiner Hausregisseurin liegen dürfte: Yael Ronen. Sie gilt derzeit als eine der besten und spannendsten Theaterregisseurinnen. Ihre bisherigen Stücke handeln vom Holocaust, vom Nahost-Konflikt und den Kriege in Ex-Jugoslawien. Ihre neue Inszenierung "Erotic Crisis" dreht sich jetzt um ein privates Schlachtfeld.

    Ausstellung "Preußen und Sachsen" (Quelle: rbb)

    "Preußen und Sachsen"

    Seit Anfang Juni erzählt die erste Brandenburgische Landesausstellung von der wechselhaften Geschichte von Preußen und Sachsen - und die Besucher strömen ins frisch restaurierte Renaissance-Schloss in Doberlug. Rund 50.000 Menschen haben die kulturhistorische Ausstellung bereits gesehen.