Die Sendung im Detail

Film zum Nachgucken

Mati Shemoelof. © rbb/Norbert Kron

- Sababa - Israelis und ihr Berlin

Mehr und mehr Israelis zieht es nach Berlin. Über 20.000 leben in der Stadt. Oft sind es Künstler, Schriftsteller, Musiker, Maler, Schauspieler. Warum sind sie gekommen, was suchen sie, was finden sie hier?

Die Redaktion

Die Stilbruch-Redaktion (Quelle: rbb)

Die Stilbruch-Redaktion

Jede Woche neu wollen wir zeigen, wie vielfältig die Kultur in Berlin und Brandenburg sein kann. Dabei will sich Stilbruch nicht auf bestimme Genres festlegen lassen und berichtet über die großen Ereignisse genauso wie über die neuesten Trends.

Serie: Israelis in Berlin

Kulturnachrichten

RSS-Feed
  • "Wearable IT" auf der Fashion Week 

    - Technik zum Anziehen

    Stellen Sie sich vor, ihre Jacke kann so viel wie ein Smartphone: Unser Alltag wird immer digitaler, das gilt auch für die Kleidung. Modedesigner arbeiten mit Ingenieuren zusammen und entwickeln sogenannte "Wearable IT", Technik zum Anziehen. Auf der Fashion Week ist Mode und Technik ein wichtiges Thema. Am Mittwoch wird zum ersten Mal ein Preis für die beste Zukunftsidee vergeben. Vanessa Loewel stellt eine Nominierte vor.
  • Staffel 4 läuft diese Woche im TV 

    - "Homeland"-Darsteller Numan Acar plädiert für mehr Castings

    Die fünfte Ausgabe der amerikanischen Erfolgserie "Homeland" wird derzeit in Berlin gedreht. Viele Castings im Vorfeld haben dafür gesorgt, dass bislang unbekannte deutsche Schauspieler ihre Chance auf Ruhm bekommen. Numan Acar, der in der jetzt anlaufenden "Homeland"-Stafell spielt, wünscht sich deshalb viel mehr davon.
  • "Breaking Bad"-Darsteller RJ Mitte auf der Fashion Week 

    - "Wir brauchen Ehrlichkeit auf den Laufstegen"

    Dunkle Haare, markante Gesichtszüge: Der Schauspieler RJ Mitte hat sich mit seiner Rolle in der US-Serie Breaking Bad einen Namen gemacht. Jetzt versucht er sich als Model - und ist zur Berliner Fashion-Week angereist. Der 23-Jährige versteht sich aber auch als Botschafter für die Interessen von Behinderten. Von Julia Rehkopf
  • Berlin Fashion Week 2015 eröffnet 

    - Blinkende Kleider und Öko-Design

    Vier Tage Berlin Fashion Week, drei Tage Potsdam Now: Die deutsche und internationale Modewelt kreist in diesem Jahr um digitalisierte Mode, Bio-Kleidung und die unsichere Zukunft der Branche. Los ging es in Berlin am Dienstag mit Japan-Style - und in Potsdam mit Spreewaldgurken.
  • Von der Schönhauser Allee auf die Loreley  

    - Berliner Straßenmusikerin Elen für "Indie Award" nominiert

    Seit acht Jahren beschallt Straßenmusikerin Elen Wendt regelmäßig die Schönhauser Allee im Prenzlauer Berg. Ihr Talent hat sie bereits in eine Castingshow ins Fernsehen gebracht. Durch Crowdfunding hat sie nun ihr erstes Album veröffentlicht - und ist gleich für den "Indie Award" nominiert.
  • Abendschau | 06.07.2015 | Petra Gute 

    - Ausnahmedesignerin Frieda Weyer ist in diesem Jahr nicht dabei

    Mit der Fashion Week in Berlin begann ihre Karriere - aber diesen Sommer ist Frieda Weyer zum ersten Mal seit langer Zeit nicht dabei. Die Modedesignerin aus Berlin-Karow muss ihre neue Kollektion fertig stellen - und nach den vielen Karriere-Erfolgen einfach mal durchatmen.
  • M100 Media Award wird im September verliehen 

    - "Charlie Hebdo" bekommt Potsdamer Medienpreis

    Die Redaktion des französischen Satiremagazins "Charlie Hebdo" wird mit dem Potsdamer M100 Media Award geehrt. Nach dem verheerenden Anschlag auf das Blatt würdigt die Jury mit der Ehrung nun vor allem eines - das Recht auf freie Meinungsäußerung.
  • Designerin aus dem Spreewald eröffnet Potsdam Now 

    - Trachtenschnitt und Totenkopf

    Sarah Gwiszcz hat bereits mit dem Projekt "Sorbisch modern" in der Lausitz für Aufsehen gesorgt. Nun mischt sie die Berliner Fashion Week auf: Ihre Schau eröffnet den Potsdamer Ableger Potsdam Now – mit Totenköpfen auf Hauben und knalligen Farben. Von Anne Holzschuh
  • Video: Brandenburg Aktuell | 05.07.2015 | Julia Baumgärtel 

    - Potsdamer Literaturfestival geht zu Ende

    Zum Abschluss gab es noch einen Büchermarkt unter freiem Himmel, in dem Bücherfans neue Lieblingswerke entdecken konnten. Am Sonntag ist das Literaturfest "lit:potsdam" zu Ende gegangen. Alle Veranstaltungen waren in diesem Jahr ausverkauft - auch die von prominenten Autoren wie Martin Walser, Ferdinand von Schirach oder Harald Martenstein.
  • Absage der Jüdischen Kulturtage 

    - Kranz beklagt Einmischung in Arbeit als Intendant

    Die Jüdischen Kulturtage in Berlin konnten zuletzt sogar Promis wie Schauspieler Ben Becker verpflichten. 35.000 Besucher wurden 2014 gezählt. Trotzdem hat die jüdische Gemeinde das Event in diesem Jahr abgesagt – mit einer nebulösen Begründung. Der wahre Grund liegt offenbar in einem Zerwürfnis mit dem bisherigen Intendanten. Von Jens Rosbach
  • Video: Abendschau | 03.07.2015 | Ulli Zelle 

    - Weitere Pläne für den Berliner Schlosspark

    Zwischen Schlossrohbau und Fernsehturm prägen Zäune der U-Bahn-Baustelle das Bild von Berlins Mitte. Doch gibt es bereits viele Pläne und Wünsche, was nach der Baustelle mit der weiten Fläche geschehen soll. Am Freitag wurde dort eine Open-Air-Ausstellung zu einem Bürgerdialog eröffnet.
  • Kreative laden in Ateliers ein 

    - KAOS in Oberschöneweide

    Einst war Berlin-Oberschöneweide das größte Industriegebiet Europas. Doch nach der Wende brach die Industrie zusammen, viele Gebäude standen lange leer - bis die Kreativen die Freiflächen für sich einnahmen. Im Rahmen des Festivals "Kunst am Spreeknie" öffnen sie zehn Tage lang ihre Ateliers, darunter auch die Gruppe KAOS. Von Gela Braun
  • Literaturfestival von Freitag bis Sonntag 

    - Starke Worte. Schöne Orte - LIT:potsdam ist eröffnet

    Das Literaturfestival LIT:potsdam geht in die dritte Runde. Von Freitagabend bis zum Sonntag werden die unterschiedlichsten Orte in Potsdam zu Zentren des literarischen Austauschs. "Starke Worte. Schöne Orte" ist das Motto. Lesen werden unter anderem Martin Walser, Thea Dorn und Harald Martenstein.
  • "Kultursommer" belebt den DDR-"Kulti" in Berlin 

    - Der Spreepark erwacht aus dem Dornröschenschlaf

    Es geht los: Im Spreepark, dem verwilderten Freizeitparadies aus DDR-Zeiten im Berliner Plänterwald, startet der "Kultursommer". Erstmals seit vielen Jahren wird das alte Amphitheater wieder bespielt. Bis September laufen mehr als 40 Open-Air-Veranstaltungen. Ein Gespräch mit drei Organisatorinnen.
  • Konzertkritik | ZZ Top 

    - Die ewigen Bärte

    Seit 1969 spielen ZZ Top in der aktuellen Besetzung zusammen. Sie sind eine lebende Legende, eine Institution, ihr bluesiger Südstaatenrock so pur und knarzend wie ihre Bärte lang sind. Hendrik Schröder hat sich das Konzert am Donnerstagabend in der Zitadelle Spandau angeschaut. Ganz überzeugt hat es ihn nicht.

TV-Tipps

Logo von "Bauer sucht Kultur" (Quelle: rbb/Norbert Kohn)

Bauer sucht Kultur

Der ttt-Moderator Max Moor ist begeisterter Biobauer in Hirschfelde in Brandenburg und er reist übers Land und trifft auf Künstler, Maler und Schriftsteller, die sich wie er in Brandenburg niedergelassen haben und dort leben und arbeiten.

Max Moor und Schriftzug "Bücher und Moor" (Quelle: rbb)

Bücher und Moor

Max Moor stellt lesenswerte Neuerscheinungen vor, führt Gespräche mit Prominenten über "die Bücher ihres Lebens" und junge Berliner Schriftsteller präsentieren ihren "Roman in 200 Worten".

Köche und Moor (Quelle: rbb)

Köche und Moor

Max Moor begleitet bekannte Sterneköche, z. B. Kolja Kleeberg und Stefan Hartmann, – in die Küche und nach Brandenburg, wo sie auf die Suche nach lokalen Erzeugern gehen, die für die Spitzengastronomie aber auch für die heimische Küche produzieren.

Hörfunk

Social Media

Prominente empfehlen 50 x Kunst

Büste der Nofretete (Bild: dpa)

50xKunst - Das gefällt mir!

Über 100 Prominente hat der rbb nach ihrem Lieblingsobjekt in Berlin und Brandenburg befragt. Das Ergebnis ist eine Top 50-Liste.

Stilbruch Archiv

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch 04.06.2015 22:30

    Vom Palast zum Schloss +++ 'Der Dschihadist' - Vom Weg in den Extremismus +++ Beyond Punishment +++ Nacho Duato am Staatsballett Berlin +++ Kulturtipps mit 'Berge' +++ Nezaket Ekici: 'Alles, was man besitzt, besitzt auch uns'

    Lustgarten mit dem im Rückbau befindlichen Palast der Republik in Berlin, 2006 (Quelle: imago)

    Vom Palast zum Schloss

    Das Berliner Stadtschloss feiert Richtfest. Fast vergessen ist dabei, dass an der Stelle des Schlosses jahrzehntelang der Palast der Republik stand. Der renommierte Architekturfotograf Gerrit Engel durfte bis 2009 die Abrissarbeiten dokumentieren.  

    Ein Mann arbeitet am 12.07.2014 in Kaufbeuren (Bayern) an der Tastatur eines Laptops. Foto: dpa - ARCHIVBILD

    "Der Dschihadist" - Vom Weg in den Extremismus

    Irfan Peci ist in Serbien geboren, wächst in Deutschland auf. Seine Eltern sind nicht religiös. Und doch radikalisiert er sich, wird zum Islamisten und Chefpropagandist für al-Qaida. Er wird gefasst und arbeitet dann mit dem Verfassungsschutz zusammen.

    Blick aus einem vergitterten Fenster in einen Gefängnishof. (Bild: dpa)

    Beyond Punishment

    Der Dokumentarfilm behandelt die Täter-Opfer Begegnung in den verschiedenen Justizsystemen der USA, Skandinaviens und Deutschlands. In Berlin trifft Patrick von Braunmühl, der Sohn des von der RAF 1986 ermordeten Diplomaten Gerold von Braunmühl, auf einen RAF-Mörder, der seine Strafe abgesessen hat.

    Der spanische Tänzer und Choreograph Nacho Duato während einer Probe (Quelle: dpa)

    Nacho Duato am Staatsballett Berlin

    Seit August letzten Jahres ist der spanische Tänzer und Choreograf Nacho Duato Intendant des Staatsballett Berlin. In der wichtigste Tanzcompagnie der Republik läuft es seitdem nicht rund. Die Kritik verreißt die Arbeiten von Nacho Duato und die Tänzer streiken für bessere Arbeitsbedingungen. Immerhin hält das Publikum dem Staatsballett die Treue. Ein Portrait in schweren Zeiten.

    Haus am Waldsee Künstlerische Arbeiten: Michael Sailstorfer, Wohnen mit Verkehrsanbindung (Großkatzbach), 2001 (links) und Wilhelm Mundt, Trashstone 306, 2006 (rechts) (© Haus am Waldsee Foto: Berndt Borchardt)

    Nezaket Ekici: "Alles, was man besitzt, besitzt auch uns"

    Wie wichtig sind die Dinge, mit denen wir uns privat umgeben? Die Möbel? Das Essen? Die Bilder an der Wand? Diesem Thema geht die in der Türkei geborene und in Deutschland aufgewachsene Künstlerin Nezaket Ekici nach - im Haus am Waldsee.

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 28.05.2015

    Andreas Dorau: "Ärger mit der Unsterblichkeit" +++ "Das Jahrhundert der Manns" - eine Familienbiographie +++ "Radikal Modern" - Architektur der 1960er Jahre +++ "Nicht alles schlucken" +++ Kulturtipps mit Deniz Utlu +++ Der Koreanische Frauenchor Berlin

    Andreas Dorau & Sven Regener: Ärger mit der Unsterblichkeit; Montage: rbb

    Andreas Dorau: "Ärger mit der Unsterblichkeit"

    Andreas Dorau war 15 Jahre alt, als er in der Projektwoche seiner Schule den Kurs "Wir schreiben einen Popsong" belegte. Mit großem Erfolg: Dort schrieb er den Neue-Deutsche-Welle-Hit "Fred vom Jupiter". Die Basis für ein Leben als Künstler war gelegt. Jetzt blickt er gemeinsam mit Element-of-crime-Sänger Sven Regener in einer skurrilen Autobiographie auf ein Leben in der deutschen Musik- und Unterhaltungsindustrie zurück.

    Manfred Flügge (Quelle: ARD / titel thesen temperamente)

    "Das Jahrhundert der Manns" - eine Familienbiographie

    Mit seinem Dokudrama "Die Manns" hob Heinrich Breloer vor knapp 15 Jahren die Manns in den Rang einer mythologischen deutschen Familie. Doch was ist Mythos und was Wirklichkeit? Nun erscheint zum ersten Mal eine Familienbiographie, die ein neues Licht auf "das Jahrhundert der Manns" wirft. (Das Video zum Beitrag liegt aus lizenzrechtlichen Gründen nicht vor.)

    Ein Besucher geht am 27.05.2015 in Berlin in der Berlinischen Galerie durch die Ausstellung "Radikal Modern - Planen und Bauen in Berlin der 1960er Jahre" an dem Modell "Breitscheitplatz 1985" vorbei (Quelle: dpa)

    "Radikal Modern" - Architektur der 1960er Jahre

    Die Berlinische Galerie eröffnet nach längerer Umbauzeit wieder - unter anderem mit einer Ausstellung, die sich dem Städtebau im Osten und Westen Berlins in den 60er Jahren widmet. Vom Alexanderplatz bis zum Märkischen Viertel - die Schau "Radikal Modern" zeigt politische, gesellschaftliche und bautechnische Visionen für Berlin aus den 60er Jahren und was daraus wurde.

    Szene aus "Nicht alles schlucken" (Quelle: credofilm)

    "Nicht alles schlucken"

    Psychopharmaka sind ein Riesenmarkt und ein Riesengeschäft. Doch was wissen wir über die Folgen jenseits von klinischer Forschung und Pharmaindustrie? In dem Film "Nicht alles schlucken" berichten 20 Psychiatrie-erfahrene Menschen - Erkrankte, Angehörige und Ärzte - von ihren persönlichen Erfahrungen mit Psychopharmaka.

    Nachgefragt in der Komischen Oper, Blick auf das Publikum (Bild: Jana Behrend)

    Der Koreanische Frauenchor Berlin

    Portugiesischer Fado, kubanischer Son oder vietnamesischer Wechselgesang - beim Heimatliederabend in der Komischen Oper wird kein einziges Lied auf Deutsch gesungen. Mit dabei ist auch der Koreanische Frauenchor Berlin. 

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 21.05.2015

    Wer rettet Syriens Kulturerbe? - Palmyra vor der Zerstörung +++ Freihandelsabkommen mit den USA - Ist die Kultur in Gefahr? +++ Impressionismus–Expressionismus in Berlin +++ Danielle de Picciotto: "Tacoma" +++ Kulturtipps +++ "Gehorsam" im Jüdischen Museum Berlin

    Ruinen der antiken Stadt Palmyra in der syrischen Wüste nördlich von Damaskus aufgenommen am 03.06.2009. Foto: dpa

    Wer rettet Syriens Kulturerbe? - Palmyra vor der Zerstörung

    Die Weltkulturerbe-Stätte Palmyra, eine griechisch-römisch-babylonische Tempelstadt aus dem 1. Jahrhundert im heutigen Syrien, wird von IS-Kämpfern angegriffen. Es geht um strategische Ziele, die Weltgemeinschaft sorgt sich um den Erhalt dieses einzigartigen Bauensembles. Scheinbar hilflos muss die Menschheit zuschauen, wie ihr kulturelles Gedächtnis in Syrien zerstört wird.

    Freihandelsabkommen TTIP: zwei Figuren stehen vor den Flaggen der USA und EU und geben sich die Hand © imago/Ralph Peters

    Freihandelsabkommen mit den USA - Ist die Kultur in Gefahr?

    Die Kritiker des geplanten europäisch-amerikanischen Freihandelsabkommen befürchten, dass TTIP eine Gefahr für die kulturelle Vielfalt darstellt. Auch Buchhändler und Verlage haben Angst, durch das Abkommen ihre Existenzgrundlage zu verlieren. Doch wie begründet sind die Befürchtungen?  

    (L) Max Pechstein: Sitzendes Mädchen (Moritzburg), (R) 1910 Pierre-Auguste Renoir: Badende mit blondem, offenen Haar, um 1903 (Quelle: SMB, © Belvedere, Wien / SMB, Nationalgalerie. © 2015 Pechstein Hamburg/Tökendorf, Foto: bpk/Roman März)

    Impressionismus–Expressionismus in Berlin

    Manet, Monet und Renoir, Kirchner, Heckel und Marc sind weltweit Publikumsmagneten - zusammen wurden sie aber noch nie gezeigt. Jetzt setzt eine neue Ausstellung in der Alten Nationalgalerie in Berlin wichtige Werke des Impressionismus und Expressionismus in direkten Bezug zueinander.

    Danielle de Picciotto musiziert auf einem Boot (Quelle: rbb)

    Danielle de Picciotto: "Tacoma"

    Die Amerikanerin Danielle de Picciotto zog 1987 von New York nach Berlin, um zu malen,  Musik, Filme und Mode zu machen. Sie arbeitete als Kuratorin und war Mitbegründerin der Love-Parade. Vor ein paar Jahren gab sie ihre Wohnung in Berlin auf und zieht seitdem um die Welt - zusammen mit ihrem Ehemann Alexander Hacke, der Bassist der "Einstürzenden Neubauten". Der hat jetzt auch ihr erstes Soloalbum produziert.

    Van Gogh Alive © Grande Exhibitions/Van Gogh Alive

    Kulturtipps

    Tipp 1: "Van Gogh Alive"
    Tipp 2: "Viktoria" bei den Filmtagen im Filmmuseum Potsdam
    Tipp 3: "Songs of the T-Shirt"

    Die freihängende Skulptur "The Wings" (2008) von Xooang Choi ist Teil der Ausstellung "Gehorsam" im Jüdischen Museum vom 22.05. bis 13.09.2015. (Quelle: © Graywall and the artist)

    "Gehorsam" im Jüdischen Museum Berlin

    Der britische Regisseur Peter Greenaway steht für bildgewaltige und rätselhafte Filme. Im Jüdischen Museum nimmt sich Greenaway in einer Multimedia-Show die Bibelgeschichte von Abraham vor, der bereit ist, auf Gottes Befehl seinen Sohn zu opfern. Die Ausstellung hat er mit der Opernregisseurin Saskia Boddeke inszeniert, mit der er seit 20 Jahren künstlerisch und privat liiert ist. Eine offenbar nicht ganz einfache Künstlerbeziehung.

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 07.05.2015

    Das Millionengrab Staatsoper +++ 70. Jahrestag der Befreiung +++ Berliner Philharmoniker wählen Nachfolge von Simon Rattle +++ Kulturtipps mit Patrick Banush +++ Biennale in Venedig +++ Blur mit neuem Album

    Baustelle Staatsoper (Quelle: rbb)

    Das Millionengrab Staatsoper

    Die Sanierung der Berliner Staatsoper Unter den Linden sollte eigentlich im Herbst 2013 beendet sein. Doch alles dauert länger und wird auch deutlich teurer. Die Kosten sind von 239 auf inzwischen 389 Millionen Euro gestiegen. Deshalb sollen jetzt die Ursachen für die Kosten- und Terminüberschreitungen von einem Untersuchungsausschuss geklärt werden.

     

    Regisseur Wolfgang Pfeiffer im Interview (Quelle: rbb)

    70. Jahrestag der Befreiung

    Am 8. Mai 1945 endete der 2. Weltkrieg. Für die Sowjetunion der Sieg im Großen Vaterländischen Krieg, für die Mehrheit der Deutschen zunächst schlicht der Untergang. Das Kino Babylon zeigt im Mai unter dem Titel "Wollt Ihr den totalen Krieg?", wie Filmschaffende die Auswirkungen dieses Kriegs erlebten. Stilbruch hat mit drei Filmemachern aus drei Generationen gesprochen.

    Musikkritiker diskutieren über Nachfolger Sir Simon Rattles an der Berliner Philharmonie

    Berliner Philharmoniker wählen Nachfolge von Simon Rattle

    Es ist einer der renommiertesten Jobs in der klassischen Musikwelt: Der Chefposten bei den Berliner Philharmonikern. Nach 16 Jahren Amtszeit wird Sir Simon Rattle seinen Vertrag nicht verlängern, der Mitte 2018 ausläuft. Am 11. Mai wählt das Orchester basisdemokratisch und streng geheim seinen Nachfolger. Doch wer sind die möglichen Kandidaten?

    Künstlerin Rosa Barba im Interview (Quelle: rbb)

    Biennale in Venedig

    Die Biennale in Venedig ist die wichtigste Kunstschau des Jahres, bei der 53 Nationen zeigen, wie ihre Künstler auf die Gegenwart reagieren und wie sie die Zukunft sehen. Mit dabei ist bereits zum dritten Mal die in Berlin lebende Künstlerin Rosa Barba, die sich in ihren Arbeiten unter anderem mit der Umweltzerstörung beschäftigt.  

    Die Band Blur im Studio (Quelle: rbb)

    Blur mit neuem Album

    Es ist das Comeback des Jahres in der Musikszene. Die britische Band Blur bringt nach 12 Jahren Pause ein neues Album heraus. Seit Mitte April ist die Platte "The Magic Whip" auf dem Markt, die nicht etwa in London, sondern auf einer Tournee in Hongkong entstanden ist.

  • Stilbruch logo 708 px

    Stilbruch vom 30.04.2015

    Jürgen Todenhöfer: "Inside IS" +++ Wolfram Koch +++ Rainer Werner Fassbinder +++ Nataly Bleuel: "Ich will raus hier" +++ Berliner Kiezkrimis +++ "Common Ground" am Maxim Gorki Theater +++ Israelis in Berlin: Orit Nahmias +++ Moderation: Sebastian Blomberg

    Jürgen Todenhöfer im Gespräch mit IS Anhängern (Quelle: rbb)

    Jürgen Todenhöfer: "Inside IS"

    Der Journalist Jürgen Todenhöfer hat viele Bücher über die arabische Welt geschrieben, die auch ins Arabische übersetzt werden. Für sein neuestes Buch über den "Islamischen Staat" ist er nach Mossul gereist, um mit Anhängern des IS persönlich zu sprechen - was vor ihm keinem anderen westlichen Journalisten gelungen ist.

    Wolfram Koch im Café (Quelle: rbb)

    Wolfram Koch

    Beim Theatertreffen ist Wolfram Koch in Becketts "Warten auf Godot" als Landstreicher Estragon zu sehen - eine der anspruchvollsten Rollen, die man als Schauspieler spielen kann. Doch auch in Spielfilmen ist er zu sehen, demnächst als neuer Hauptkommissar Paul Brix im Frankfurter "Tatort".

    Rainer Werner Fassbiner (Quelle: rbb)

    Rainer Werner Fassbinder

    Ein Schwerpunkt dieses Theatertreffens ist Rainer Werner Fassbinder. Der Filmemacher wäre Ende Mai 70 Jahre alt geworden. Neben einer Fassbinder-Inszenierung gibt es verschiedene aktuelle Veranstaltungen zu Fassbinder - so auch eine Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau. (Das Video zum Beitrag ist bis zum 07.05.2015 verfügbar)

    Nataly Bleuel in ihrem Arbeitszimmer (Quelle: rbb)

    Nataly Bleuel: "Ich will raus hier"

    Sie hat alles: einen guten Job, eine schöne Wohnung und eine funktionierende Familie. Doch trotzdem nagt der Gedanke an ihr, dass das nicht alles gewesen sein kann. Die Autorin Nataly Bleuel ist dieser Sehnsucht erlegen, aus ihrem alltäglichen Leben auszusteigen. Ihr Buch "Ich will raus hier" ist ein Aufruf, die eigenen Träume nicht aufzugeben.  

    Bernd Mannhardt in der Markthalle (Quelle: rbb)

    Berliner Kiezkrimis

    Fast jeder Bezirk in Berlin hat mittlerweile seinen eigenen Lokalkrimi. Das sind nicht immer literarische Perlen, aber die Kriminalgeschichten aus der Nachbarschaft werden gern gelesen. Stilbruch ist der Frage nachgegangen, woher diese neue Lust am Kiezkrimi kommt.

    Schauspieler auf der Bühne (Quelle: rbb)

    "Common Ground" am Maxim Gorki Theater

    Die Flüchtlingsproblematik beherrscht derzeit nicht nur die Nachrichten, sondern beschäftigt auch viele Künstler. Beim Theatertreffen ist es das zentrale Thema in diesem Jahr - zum Beispiel in dem Stück "Common Ground" der Hausregisseurin des Berliner Gorki-Theaters, Yael Ronen.

    Orit Nahmias (Quelle: rbb)

    Israelis in Berlin: Orit Nahmias

    Anlässlich der Aufnahme der diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und Israel vor 50 Jahren stellt Stilbruch in der Reihe "Sababa" junge israelische Künstler vor, die in Berlin leben und arbeiten. Diesmal die Schauspielerin Orit Nahmias.

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 23.04.2015

    Europa und seine Flüchtlinge +++ Wilsons und Grönemeyers "Faust" im Berliner Ensemble +++ Agnieszka Holland +++ Ayaan Hirsi-Ali +++ Kulturtipps +++ Jüdische Konfektionshäuser +++ Israelis in Berlin: Mati Schemoelof

    Flüchtlingsboot auf dem Meer am 31.12.2014 (Quelle: rbb)

    Europa und seine Flüchtlinge

    Erneut hat ein Flüchtlingsunglück im Mittelmeer hunderte Menschen das Leben gekostet. Die Vereinten Nationen fürchten, dass es alleine in diesem Jahr zehntausend weitere Tote geben könnte. Der Berliner Filmemacher Jakob Preuss beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema. In seinem Filmprojekt über Europas Grenzen hat er das Schicksal eines Flüchtlings hautnah miterlebt.  

    Drei Schauspieler aus dem Stück "Faust" (Quelle: rbb)

    Wilsons und Grönemeyers "Faust" im Berliner Ensemble

    Bereits 2003 arbeiteten der amerikanische Regisseur Robert Wilson und Herbert Grönemeyer zusammen an einer Theateraufführung am Berliner Ensemble. Gut 12 Jahre nach "Leonce und Lena" bringen sie beide Teile von Goethes "Faust" auf die Bühne - mit jungen Schauspielern und Live-Musikern.

    Angieszka Holland im Interview (Quelle: rbb)

    Agnieszka Holland

    Beim diesjährigen Film Polska, dem polnischen Filmfestival in Berlin, ist Agnieszka Holland als Ehrengast geladen. Sie gilt als wichtigste polnische Regisseurin, die auch Karriere in Hollywood gemacht hat. Zuletzt hat sie bei einigen Episoden der amerikanischen Erfolgsserie "House of Cards" Regie geführt. (Das Video zum Beitrag liegt aus lizenzrechtlichen Gründen nicht vor)

    Buchautorin Ayaan Hirsi-Ali vor dem Publikum (Quelle: rbb)

    Ayaan Hirsi-Ali

    Seit sie mit dem Regisseur Theo van Gogh, der 2004 von einem islamischen Fundamentalisten in Amsterdam ermordet wurde, einen Film über die Unterdrückung muslimischer Frauen gedreht hat, erhält Ayaan Hirsi Ali Morddrohungen. Doch die Islamkritikerin will sich nicht einschüchtern lassen, was sie auch in ihrem neuen Buch zeigt.

    Bücher aufgestellt (Quelle: rbb)

    Kulturtipps

    Tipp 1: "Read! Berlin - Literaturfestival"
    Tipp 2: "Liebermann und van Gogh"
    Tipp 3: Schloss Neuhardenberg

    Menschen der Mode von damals (Quelle: rbb)

    Jüdische Konfektionshäuser

    Am Hausvogteiplatz schlug einst das Herz der Berliner Mode, Marlene Dietrich und Fritzi Massary kleideten sich hier ein. Die Nationalsozialisten bereiteten den berühmten Berliner Konfektionshäusern ein Ende, da viele ihrer Besitzer oder Angestellten Juden waren. Ein neuer Roman lässt die fast vergessene Modegeschichte Berlins wieder aufleben.

    Israelischer Autor im Interview (Quelle: rbb)

    Israelis in Berlin: Mati Schemoelof

    Anlässlich der Aufnahme der diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und Israel vor 50 Jahren stellt Stilbruch in der Reihe "Sababa" junge israelische Künstler vor, die in Berlin leben und arbeiten. Diesmal den Schriftsteller Mati Schemoelof.

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 16.04.2015

    Nach der Peymann-Schelte: welches Theater braucht Berlin? +++ Fotos von Sebastião Salgado im C/O Berlin +++ Das Schicksal der Besatzungskinder +++ Erinnerungen an Günter Grass +++  Kulturtipps +++ Kunst ist für alle da - der Mäzen Erich Marx +++ Israelis in Berlin: Roey Heifetz

    Nach der Peymann-Schelte: welches Theater braucht Berlin?

    Claus Peymann vom Berliner Ensemble hat Berlins Kulturstaatssekretär Tim Renner als "Fehlbesetzung des Jahrzehnts" bezeichnet und warnt, dass die Kulturpolitik aus der Volksbühne einem weiteren "Event-Schuppen" machen könnte. Ein Schlagabtausch mit Folgen: auf einmal debattiert die Hauptstadt über ihre Bühnen. Was also ist die Vision für die Zukunft der Berliner Theater? Wir haben nachgefragt.

    Fotos von Sebastião Salgado im C/O Berlin

    Unberührte Natur, ursprünglich wie vor tausenden von Jahren. Der Fotograf Sebastiao Salgado zeigt sie uns – majestätisch und erhaben. Sebastiao Salgado ist ein Weltstar der Fotografie. 8 Jahre arbeitet er an seinem Projekt mit dem Titel "Genesis", die Schöpfung. 32 Expeditionen unternimmt er. Hier ist er auf dem Weg zu den Yali, einem Volksstamm im Hochland von Indonesien.

    Das Schicksal der Besatzungskinder

    Die Alliierten ziehen als Sieger in Deutschland ein, in ein zerstörtes Land. Mit vielen Soldaten kehrt eine lang entbehrte Leichtigkeit zurück. Bei den jungen deutschen Frauen sind die fremden Männer beliebt. Mehr als 200.000 Besatzungskinder kommen zwischen 1945 und -55 auf die Welt. "Vater unbekannt" steht in ihrer Geburtsurkunde, wie bei der Berlinerin Margot Jung. Die Mütter schweigen.

    Erinnerungen an Günter Grass

    Günter Grass war ein Schriftsteller von Weltruhm. Mit Berlin verbanden ihn nicht nur seine Jahre im Friedenauer Literatenviertel, sondern auch die Mitgliedschaft in der Akademie der Künste und zahlreiche Freunde. Wir haben einige von ihnen gefragt, welche Bedeutung Günter Grass für sie hatte und was in Erinnerung bleiben wird vom großen Literaten und Moralisten und vom unbequemen Mahner.

    Kulturtipps

    Tipp 1: "Wir Gedenken. Die 4. Generation fragt nach"
    Tipp 2: "achtung berlin"
    Tipp 3: "Kinder des Wohlstands"

    Kunst ist für alle da – der Mäzen Erich Marx

    Vor ein paar Wochen wurde bekannt, dass die raumgreifende Installation "Das Kapital", eines der berühmtesten Werke von Josef Beuys von dem Berliner Kunstmäzen Erich Marx für mehrere Millionen Euro gekauft und der Stadt Berlin geschenkt wurde. Die Großzügigkeit des Unternehmers ist Konzept. Am 17. April wird seine neu arrangierte Sammlung im Hamburger Bahnhof eröffnet. Seit seiner Jugend begeistert er sich für moderne Kunst und will auch alle anderen mit seiner Begeisterung anstecken. Ein Portrait eines ungewöhnlichen Kunstfans.

    Israelis in Berlin: Roey Heifetz

    Vor 50 Jahren haben Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen aufgenommen. Mittlerweile leben rund 20.000 junge Israelis in Berlin, darunter viele Künstler. Einige von ihnen stellt die neue Stilbruch-Reihe "Sababa" vor - was so viel heißt wie "ein großer Spaß".