Die Sendung im Detail

Das Kulturmagazin im rbb Fernsehen

Die Stilbruch-Redaktion (Quelle: rbb)

Die Stilbruch-Redaktion

Jede Woche neu wollen wir zeigen, wie vielfältig die Kultur in Berlin und Brandenburg sein kann. Dabei will sich Stilbruch nicht auf bestimme Genres festlegen lassen und berichtet über die großen Ereignisse genauso wie über die neuesten Trends.

Kulturnachrichten

RSS-Feed
  • Tänzer am Staatsballett streiken wieder 

    - Protest statt Pirouetten

    Sie fordern mehr Geld, anderes geregelte Arbeitszeiten und einen besseren Gesundheitsschutz: Weil die Tarifgespräche mit der Stiftung Oper nicht so vorankommen, wie sie sich das vorstellen, haben die Tänzerinnen und Tänzer des Berliner Staatsballetts am Wochenende erneut gestreikt.
  • Berliner Rundfunkchor wird 90 

    - Bejubelt, zerschlagen und wiederauferstanden

    Er ist der älteste Rundfunkchor Deutschland, mit einer politisch bewegten Geschichte: Der Berliner Rundfunkchor feiert in dieser Saison seinen 90. Geburtstag. Ein Rückblick auf die Gründerzeit bis zur Wiedergeburt nach dem Mauerfall. Von Cornelia de Reese
  • Video: Brandenburg aktuell | 24.04.2015 | Theresa Majerowitsch 

    - Schlachtszenen in Mühlberg

    In Mühlberg (Elbe-Elster) erinnert das neue Reformationsmuseum an eine der wichtigsten Schlachten während der Reformation. In der restaurierten Klosterpropstei wurde am Freitag die Dauerausstellung "Mühlberg 1547" eröffnet. Sie zeigt ein Schlüsselereignis der deutschen Reformationsgeschichte: Die große Schlacht.
  • Designierter Intendant Dercon stellt sein Team vor 

    - Fünf Künstler für die Berliner Volksbühne

    Kurator Chris Dercon wird die Volksbühne nicht allein leiten - er kommt mit einem fünfköpfigen internationalen Team nach Berlin. Am Freitag stellte er es vor. Auf einen traditionellen Theaterbetrieb lassen die Personalentscheidungen ganz und gar nicht schließen: Nur eine aus dem Team ist eine Theaterregisseurin.
  • Der künftige Volksbühnen-Intendatent Chris Dercon im Porträt 

    - Vom "Artifiziellen" ins pralle Berliner Leben

    Chris Dercon ist auf dem Absprung. Der jetzige Direktor der Londoner Tate Gallery of Modern Art soll 2017 nach Berlin kommen und als neuer Intendant die Volksbühne leiten. Er freut sich nicht nur auf den Job, sondern auch auf die Stadt. "London ist artifiziell", sagt er. Berlin dagegen sei "Geschichte, Gegenwart und Zukunft". Von Stephanie Pieper
  • rbb-exklusiv: Keine Vertragsverlängerung 

    - Janowski gibt Leitung des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin ab

    Dem Rundfunk-Sinfonieorchester stehen schwierige Zeiten bevor: Chefdirigent Marek Janowski wird sein Amt im Sommer 2016 aufgeben. Er hatte das Haus zur Spielzeit 2002/03 übernommen und aus der Krise geführt. Nun sollte sein Vertrag um weitere fünf Jahre verlängert werden. Doch daraus wird nichts.
  • Berlins Regierender Bürgermeister Müller bestätigt Personalie 

    - Chris Dercon übernimmt die Berliner Volksbühne

    Die Berliner Volksbühne wird aller Voraussicht nach ab 2017 tatsächlich vom bisherigen Londoner Museumsmanager Chris Dercon geleitet. "Ich freue mich auf ihn", sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Donnerstag im Abgeordnetenhaus. Zuvor hatte es allerdings Kritik gehagelt.
  • Debatte um Intendanten an der Volksbühne 

    - Streit um "peinliches Theater" in Berlin

    Der Streit um die Berliner Kulturpolitik und die Ausrichtung der Volksbühne geht in die nächste Runde. Die Grünen werfen dem Senat vor, in Hinterzimmern zu mauscheln. Ex-Kultursenator Thomas Flierl verlangt, im Senat wieder - wie früher - ein eigenständiges Kulturressort einzurichten.
  • Robert Wilson inszeniert "Faust" am Berliner Ensemble 

    - Der Teufel kommt als gut gelaunter Entertainer

    Dröhnende Klänge bis ins Foyer - und im Parkett steht der Ausnahme-Regisseur bescheiden am Rand. Am Berliner Ensemble hat ein neues Großprojekt von Robert Wilson Premiere gefeiert: "Faust I und II" in einem Durchgang. Die Musik dazu stammt von Herbert Grönemeyer. Ein neues Meisterwerk? Von Ute Büsing
  • Chris Dercon als Castorf-Nachfolger vorgesehen 

    - Londoner Museumsdirektor soll Berliner Volksbühne leiten

    Die Intendantenfrage an der Berliner Volksbühne ist offenbar geklärt. Nach dem Willen von Kulturstaatssekretär Tim Renner soll das Theater ab 2017 vom jetzigen Direktor der Londoner "Tate Modern", Chris Dercon, geleitet werden. Aus der Volksbühne soll eine Art Festivalhaus werden - mit zusätzlichen Millionen.
  • Reiter-Probe auf der Odertalbühne in Schwedt 

    - "Der Mitić sitzt drauf, als wär' er nie abgestiegen"

    Gojko Mitić, Oberindianer des DDR-Fernsehens, probt zurzeit im Schwedter Theater. Am 12. Juni feiert das Fantasy-Spektakel "Die Verschwörung von Chorin" Premiere in der Odertalbühne. Aus alter Gewohnheit würde Mitić gerne auf einem Pferd auf die Bühne kommen. Von Katja Geulen

TV-Tipps

Logo von "Bauer sucht Kultur" (Quelle: rbb/Norbert Kohn)

Bauer sucht Kultur

Der ttt-Moderator Max Moor ist begeisterter Biobauer in Hirschfelde in Brandenburg und er reist übers Land und trifft auf Künstler, Maler und Schriftsteller, die sich wie er in Brandenburg niedergelassen haben und dort leben und arbeiten.

Max Moor und Schriftzug "Bücher und Moor" (Quelle: rbb)

Bücher und Moor

Max Moor stellt lesenswerte Neuerscheinungen vor, führt Gespräche mit Prominenten über "die Bücher ihres Lebens" und junge Berliner Schriftsteller präsentieren ihren "Roman in 200 Worten".

Köche und Moor (Quelle: rbb)

Köche und Moor

Max Moor begleitet bekannte Sterneköche, z. B. Kolja Kleeberg und Stefan Hartmann, – in die Küche und nach Brandenburg, wo sie auf die Suche nach lokalen Erzeugern gehen, die für die Spitzengastronomie aber auch für die heimische Küche produzieren.

Hörfunk

Social Media

Prominente empfehlen 50 x Kunst

Büste der Nofretete (Bild: dpa)

50xKunst - Das gefällt mir!

Über 100 Prominente hat der rbb nach ihrem Lieblingsobjekt in Berlin und Brandenburg befragt. Das Ergebnis ist eine Top 50-Liste.

Stilbruch Archiv

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 23.04.2015

    Europa und seine Flüchtlinge +++ Wilsons und Grönemeyers "Faust" im Berliner Ensemble +++ Agnieszka Holland +++ Ayaan Hirsi-Ali +++ Kulturtipps +++ Jüdische Konfektionshäuser +++ Israelis in Berlin: Mati Schemoelof

    Flüchtlingsboot auf dem Meer am 31.12.2014 (Quelle: rbb)

    Europa und seine Flüchtlinge

    Erneut hat ein Flüchtlingsunglück im Mittelmeer hunderte Menschen das Leben gekostet. Die Vereinten Nationen fürchten, dass es alleine in diesem Jahr zehntausend weitere Tote geben könnte. Der Berliner Filmemacher Jakob Preuss beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema. In seinem Filmprojekt über Europas Grenzen hat er das Schicksal eines Flüchtlings hautnah miterlebt.  

    Drei Schauspieler aus dem Stück "Faust" (Quelle: rbb)

    Wilsons und Grönemeyers "Faust" im Berliner Ensemble

    Bereits 2003 arbeiteten der amerikanische Regisseur Robert Wilson und Herbert Grönemeyer zusammen an einer Theateraufführung am Berliner Ensemble. Gut 12 Jahre nach "Leonce und Lena" bringen sie beide Teile von Goethes "Faust" auf die Bühne - mit jungen Schauspielern und Live-Musikern.

    Angieszka Holland im Interview (Quelle: rbb)

    Agnieszka Holland

    Beim diesjährigen Film Polska, dem polnischen Filmfestival in Berlin, ist Agnieszka Holland als Ehrengast geladen. Sie gilt als wichtigste polnische Regisseurin, die auch Karriere in Hollywood gemacht hat. Zuletzt hat sie bei einigen Episoden der amerikanischen Erfolgsserie "House of Cards" Regie geführt. (Das Video zum Beitrag liegt aus lizenzrechtlichen Gründen nicht vor)

    Buchautorin Ayaan Hirsi-Ali vor dem Publikum (Quelle: rbb)

    Ayaan Hirsi-Ali

    Seit sie mit dem Regisseur Theo van Gogh, der 2004 von einem islamischen Fundamentalisten in Amsterdam ermordet wurde, einen Film über die Unterdrückung muslimischer Frauen gedreht hat, erhält Ayaan Hirsi Ali Morddrohungen. Doch die Islamkritikerin will sich nicht einschüchtern lassen, was sie auch in ihrem neuen Buch zeigt.

    Bücher aufgestellt (Quelle: rbb)

    Kulturtipps

    Tipp 1: "Read! Berlin - Literaturfestival"
    Tipp 2: "Liebermann und van Gogh"
    Tipp 3: Schloss Neuhardenberg

    Menschen der Mode von damals (Quelle: rbb)

    Jüdische Konfektionshäuser

    Am Hausvogteiplatz schlug einst das Herz der Berliner Mode, Marlene Dietrich und Fritzi Massary kleideten sich hier ein. Die Nationalsozialisten bereiteten den berühmten Berliner Konfektionshäusern ein Ende, da viele ihrer Besitzer oder Angestellten Juden waren. Ein neuer Roman lässt die fast vergessene Modegeschichte Berlins wieder aufleben.

    Israelischer Autor im Interview (Quelle: rbb)

    Israelis in Berlin: Mati Schemoelof

    Anlässlich der Aufnahme der diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und Israel vor 50 Jahren stellt Stilbruch in der Reihe "Sababa" junge israelische Künstler vor, die in Berlin leben und arbeiten. Diesmal den Schriftsteller Mati Schemoelof.

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 16.04.2015

    Nach der Peymann-Schelte: welches Theater braucht Berlin? +++ Fotos von Sebastião Salgado im C/O Berlin +++ Das Schicksal der Besatzungskinder +++ Erinnerungen an Günter Grass +++  Kulturtipps +++ Kunst ist für alle da - der Mäzen Erich Marx +++ Israelis in Berlin: Roey Heifetz

    Nach der Peymann-Schelte: welches Theater braucht Berlin?

    Claus Peymann vom Berliner Ensemble hat Berlins Kulturstaatssekretär Tim Renner als "Fehlbesetzung des Jahrzehnts" bezeichnet und warnt, dass die Kulturpolitik aus der Volksbühne einem weiteren "Event-Schuppen" machen könnte. Ein Schlagabtausch mit Folgen: auf einmal debattiert die Hauptstadt über ihre Bühnen. Was also ist die Vision für die Zukunft der Berliner Theater? Wir haben nachgefragt.

    Fotos von Sebastião Salgado im C/O Berlin

    Unberührte Natur, ursprünglich wie vor tausenden von Jahren. Der Fotograf Sebastiao Salgado zeigt sie uns – majestätisch und erhaben. Sebastiao Salgado ist ein Weltstar der Fotografie. 8 Jahre arbeitet er an seinem Projekt mit dem Titel "Genesis", die Schöpfung. 32 Expeditionen unternimmt er. Hier ist er auf dem Weg zu den Yali, einem Volksstamm im Hochland von Indonesien.

    Das Schicksal der Besatzungskinder

    Die Alliierten ziehen als Sieger in Deutschland ein, in ein zerstörtes Land. Mit vielen Soldaten kehrt eine lang entbehrte Leichtigkeit zurück. Bei den jungen deutschen Frauen sind die fremden Männer beliebt. Mehr als 200.000 Besatzungskinder kommen zwischen 1945 und -55 auf die Welt. "Vater unbekannt" steht in ihrer Geburtsurkunde, wie bei der Berlinerin Margot Jung. Die Mütter schweigen.

    Erinnerungen an Günter Grass

    Günter Grass war ein Schriftsteller von Weltruhm. Mit Berlin verbanden ihn nicht nur seine Jahre im Friedenauer Literatenviertel, sondern auch die Mitgliedschaft in der Akademie der Künste und zahlreiche Freunde. Wir haben einige von ihnen gefragt, welche Bedeutung Günter Grass für sie hatte und was in Erinnerung bleiben wird vom großen Literaten und Moralisten und vom unbequemen Mahner.

    Kulturtipps

    Tipp 1: "Wir Gedenken. Die 4. Generation fragt nach"
    Tipp 2: "achtung berlin"
    Tipp 3: "Kinder des Wohlstands"

    Kunst ist für alle da – der Mäzen Erich Marx

    Vor ein paar Wochen wurde bekannt, dass die raumgreifende Installation "Das Kapital", eines der berühmtesten Werke von Josef Beuys von dem Berliner Kunstmäzen Erich Marx für mehrere Millionen Euro gekauft und der Stadt Berlin geschenkt wurde. Die Großzügigkeit des Unternehmers ist Konzept. Am 17. April wird seine neu arrangierte Sammlung im Hamburger Bahnhof eröffnet. Seit seiner Jugend begeistert er sich für moderne Kunst und will auch alle anderen mit seiner Begeisterung anstecken. Ein Portrait eines ungewöhnlichen Kunstfans.

    Israelis in Berlin: Roey Heifetz

    Vor 50 Jahren haben Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen aufgenommen. Mittlerweile leben rund 20.000 junge Israelis in Berlin, darunter viele Künstler. Einige von ihnen stellt die neue Stilbruch-Reihe "Sababa" vor - was so viel heißt wie "ein großer Spaß".

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 09.04.2015

    "Elser - Er hätte die Welt verändert" +++ Fahri Yardim +++ Dietrich Bonhoeffer +++ "Analog ist das neue Bio" +++ Neil MacGregor +++ Kulturtipps +++ Israelis in Berlin: Tal Alon und Olaf Kühnemann

    "Elser - Er hätte die Welt verändert"

    Wenige Minuten haben gefehlt, die den Lauf der Weltgeschichte entscheidend hätten verändern können. Der schwäbische Schreiner Georg Elser hatte sein Bombenattentat auf den Münchner Bürgerbräukeller im November 1939 sorgfältig vorbereitet, im Alleingang wollte er Adolf Hitler töten. Dann aber verließ Hitler den Keller, bevor die Bombe detonierte. Georg Elser wurde verhaftet und hingerichtet. Ein Kinofilm zeichnet nun sein Leben nach.

    Fahri Yardim

    Als dauerquasselnder Kommissar spielt Fahri Yardim Til Schweiger im neuen Hamburger "Tatort" lässig an die Wand. Dass er mehr kann als den ewigen Deutschtürken zu spielen, das zeigt er jetzt im neuen Kinofilm "Halbe Brüder" - als schnöseliger, bebrillter Nerd. Vor einiger Zeit ist der gebürtige Hamburger Fahri Yardim nach Berlin gezogen - Stilbruch hat ihn in seinem Heimatkiez besucht.

    Dietrich Bonhoeffer

    Vor 70 Jahre wurde Dietrich Bonhoeffer von den Nationalsozialisten im KZ Flossenbürg ermordet. In Erinnerung geblieben ist er als großer Theologe und Widerstandskämpfer. Doch Dietrich Bonhoeffer war auch ein ganz normaler Mann, der sich verliebte - auch wenn sich seine Beziehung zu Maria von Wedemeyer vor allem in Briefen abspielte. (Das Video zum Beitrag liegt aus lizenzrechtlichen Gründen nicht vor)

    "Analog ist das neue Bio"

    E-Mails checken auf dem Weg zur Arbeit, per Facebook Freunden zum Geburtstag gratulieren, Flugtickets online buchen - durch digitale Veränderungen ist unsere Welt schneller und praktischer geworden. Doch für den Berliner Autor Andre Wilkens birgt sie auch Gefahren. Ob die Digitale Revolution mehr schadet oder mehr nutzt, erkundet er in einem neuen Buch.

    Neil MacGregor

    Es ist eine der wichtigsten Personalentscheidungen in diesem Jahr für das größte kulturpolitische Vorhaben des Bundes: Der britische Museumsexperte Neil MacGregor wird Gründungsintendant des Humboldtforums in Berlin.

    Kulturtipps

    Tipp 1: "Russland vs. Russland"
    Tipp 2: "Schnee"
    Tipp 3: "Art Girls"

    Israelis in Berlin: Tal Alon und Olaf Kühnemann

    Vor 50 Jahren haben Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen aufgenommen. Mittlerweile leben rund 20.000 junge Israelis in Berlin, darunter viele Künstler. Einige von ihnen stellt die neue Stilbruch-Reihe "Sababa" vor - was so viel heißt wie "ein großer Spaß".

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 26.03.2015

    "Nackt unter Wölfen" +++ "Heritage for Peace" +++ Der Cartoonist OL - Olaf Schwarzbach +++ Marina Keegan: "Das Gegenteil von Einsamkeit" +++ Kulturtipps +++ "Ein Gott - Abrahams Erben am Nil" im Bode-Museum

    "Nackt unter Wölfen"

    Ein dreijähriger Junge wird in das Konzentrationslager Buchenwald deportiert. Durch die Hilfe von Häftlingen wird das Kind vor dem Transport nach Auschwitz gerettet und überlebt. Diese wahre Geschichte machte Bruno Apitz mit seinem Roman "Nackt unter Wölfen" vor allem in der DDR berühmt. Nun wurde der Stoff neu verfilmt.  

    "Heritage for Peace"

    Im Irak und in Syrien zerstören IS-Truppen systematisch das Kulturerbe der Menschheit. Der Rest der Welt scheint der Zerstörung jahrtausende alter Kunstwerke hilflos zuzuschauen. Doch eine kleine Gruppe von Archäologen und Kunstwissenschaftlern riskiert ihr Leben, um die Zerstörungen zumindest zu dokumentieren und manches zu retten, was noch zu retten ist.  

    Der Cartoonist OL - Olaf Schwarzbach

    Olaf Schwarzbach, besser bekannt unter seinem Kürzel OL, ist Berlins Chefhumorist und einer der bekanntesten Cartoonisten Deutschlands. Vor allem mit seinen Strips "Jürgen der Trinker" und "Die Mütter vom Kollwitzplatz" hat er sich einen Namen gemacht. Mit "Forelle Grau" hat OL nun ein Buch über seine eigene Kindheit und Jugend in der DDR geschrieben.

    Marina Keegan: "Das Gegenteil von Einsamkeit"

    Sie war erst 22 Jahre alt, als sie bei einem Autounfall ums Leben kam. Die junge Autorin und Aktivistin Marina Keegan veröffentlichte vor ihrem Tod einen Essay, der zum Internet-Hit wurde und Millionen Menschen weltweit berührte. "Das Gegenteil von Einsamkeit" ist jetzt auf Deutsch erschienen.

    Auffürhung der "The Teaserettes" (Quelle: rbb)

    Kulturtipps

    Tipp 1: Lesung mit Ben Wagin
    Tipp 2: The Teaserettes  
    Tipp 3: "Jahrhundertzeichen. Tel Aviv Museum of Art visits Berlin"

    "Ein Gott - Abrahams Erben am Nil" im Bode-Museum

    Seine Geschichte ist aktueller denn je: Abraham, der vor rund 4.000 Jahren in Ägypten gelebt haben soll und auf den sich nicht nur die Juden als biblischen Stammvater berufen, sondern auch die Christen und Muslime. Die neue Ausstellung "Ein Gott" im Berliner Bode-Museum widmet sich ab April Abraham, den drei großen Weltreligionen und den religiös motivierten Konflikten von heute.

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 19.03.2015

    "Tod den Hippies - es lebe der Punk!" +++ Nikolaus Breuel: "Schlossplatz, Berlin" +++ Diskussion um das Berliner Humboldt-Forum +++ Andreas Ottensamer +++ Kulturtipps mit Viktoria Schulz +++ Die "Zero"-Kunst

    "Tod den Hippies - es lebe der Punk!"

    Oskar Roehlers neuer Film nimmt den Zuschauer mit in das wilde Westberlin der 80er Jahre. In dem Schwarz-Weiß-Streifen spielt Tom Schilling einen jungen Mann, der aus der westdeutschen Spießer-Provinz nach Berlin flüchtet - und dabei genauso auf der Suche nach sich selbst ist, wie damals auch Oskar Roehler.

    Bildcollage (Quelle: rbb)

    Diskussion um das Berliner Humboldt-Forum

    In vier Jahren soll im Berliner Stadtschloss das Humboldt-Forum eröffnet werden. Das Land Berlin hatte eigentlich geplant, dort die Ausstellung "Welt der Sprachen" zu zeigen, doch Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat die Diskussion um das Humboldt-Forum ganz schön durcheinandergewirbelt. Er hätte viel lieber eine Ausstellung über Berlin und seine Rolle in der Welt.  

    Nikolaus Breuel (Quelle: rbb)

    Nikolaus Breuel: "Schlossplatz, Berlin"

    In Nikolaus Breuels Politsatire "Schloßplatz, Berlin" geht es um gescheiterte Berliner Großprojekte und um aktuelle Hauptstadtpolitik. Damit kennt sich Breuel ziemlich gut aus: Der ehemalige Vorstand für den Fernverkehr bei der Deutschen Bahn hat die Seiten gewechselt und einen Roman geschrieben, in dem er den Lesern einen humorvollen Blick in die Sitzungszimmer der Macht gewährt.  

    Andreas Ottensamer

    Er ist erst 25 Jahre alt und Soloklarinettist bei den Berliner Philharmonikern. Auch als Solo-Künstler hat er eine ordentliche Karriere hingelegt. Gerade ist sein neues Brahms-Album erschienen, auf dem er sich den ungarischen Tänzen und Liedern des Komponisten widmet.  

    Die "Zero"-Kunst

    Ihr Ziel war ein völliger Neubeginn der Kunst nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Zero-Bewegung fand Anfang der 1950er Jahre zahlreiche Anhänger - in Deutschland und der ganzen Welt. Der Berliner Martin Gropius Bau widmet der deutschen Künstlergruppe eine Ausstellung - mit rund 200 Exponaten von mehr als 40 Künstlern der Zero-Bewegung.

  • Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    Stilbruch vom 12.03.2015

    Entsorgte Erinnerung - Knochenfunde in Berlin +++ Rammstein-Keyboarder Flake und seine Autobiografie +++ Der Völkermord an den Armeniern +++ Jan Wagner +++ Kulturtipps +++ Der Islam im Trend

    Entsorgte Erinnerung - Knochenfunde in Berlin

    Auf dem Gelände des heutigen Otto-Suhr-Instituts der Freien Universität wurden 2014 Knochenreste gefunden. Vor 70 Jahren befand sich an dieser Stelle das Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, das damals Grundlagenforschung für die Rassenlehre der Nazis betrieb. Waren die gefunden Knochenreste Überreste jüdischer KZ-Häftlinge? Vor wenigen Wochen wurden sie verbrannt, eine eingehende Untersuchung fand nicht statt.

    Rammstein-Keyboarder Flake und seine Autobiografie

    Rammstein ist der international erfolgreichste Rockexport aus Deutschland. Die Band setzt auf Härte und spektakuläre Pyrotechnik. Fester Bestandteil der Band ist seit 20 Jahren ihr Keyboarder Flake. Da sich Rammstein eine längere Tourpause gönnen, hat Flake die Zeit genutzt, um sein Leben aufzuschreiben - oder zumindest das, an was er sich erinnern kann.

    Der Völkermord an den Armeniern

    Vor 100 Jahren wurde mit der systematischen Masseninhaftierung, Deportation und Vernichtung der Armenier im osmanischen Reich begonnen. Das deutsche Kaiserreich war darüber bereits 1915 informiert und hat nichts unternommen. Mit einem vierzigtägigen Themenschwerpunkt widmet sich das Maxim Gorki Theater diesem immer noch sensiblen Kapitel der türkischen Geschichte.

    Jan Wagner

    Der diesjährige Preis der Leipziger Buchmesse geht an den in Berlin lebenden Schriftsteller Jan Wagner. Mit ihm wurde zum ersten Mal ein Lyriker überhaupt nominiert und schließlich auch ausgezeichnet. Die Themen für seine Gedichtbände, wie für den jetzt prämierten Band "Regentonnenvariationen", findet er oft bei sich vor der Haustür in Neukölln.

    Kulturtipps

    Tipp 1: Apples in Space
    Tipp 2: Salon Karl-Marx Buchhandlung
    Tipp 3: "Kunst für alle"

    Der Islam im Trend

    Immer mehr Jugendliche aus nichtreligiösen Familien wenden sich dem Glauben zu, auch wenn ihre Eltern oft gar nicht so gläubig sind und obwohl der Islam von vielen Menschen zunehmend kritisch gesehen wird. Diesen Trend hat auch die Sehitlik Moschee am Columbiadamm in Berlin-Neukölln erkannt. Doch warum zieht es junge, bislang unreligiöse Muslime in die Moschee?

  • Petra Gute in der Deutschen Oper (Quelle: rbb)

    Stilbruch vom 05.03.2015

    Der "Große Terror” 1937–1938 in der Sowjetunion +++ Rolando Villazón inszeniert an der Deutschen Oper +++ Rainer Merkel: "Go Ebola Go. Eine Reise nach Liberia" +++ The Sailing Conductors +++ Kulturtipps mit Tainá Guedes +++ Ursina Lardi

    schwarz-weiße, frontale Portraitfotografien von Männern und Frauen verschiedenen Alters (Quelle: rbb)

    Der "Große Terror” 1937–1938 in der Sowjetunion

    Anderthalb Millionen Tote in nur anderthalb Jahren: Der Fotograf Tomasz Kizny holt einige der Opfer des "Großen Terrors" in der Sowjetunion unter Josef Stalin aus der Anonymität und fragt nach den Auswirkungen des stalinistischen Terrors auf das Russland von heute. Seine Bilder sind in einer neuen Ausstellung in Potsdam zu sehen.

    Rolando Villazón singend vor Mozart-Noten (Quelle: rbb)

    Rolando Villazón inszeniert an der Deutschen Oper

    Er zählt zu den berühmtesten Tenören der Welt und sang auf allen großen Bühnen. Rolando Villazon hat aber auch selbst begonnen, Opern zu inszenieren. Sein Debut an der Deutschen Oper Berlin gibt er mit der Inszenierung der selten gespielten Operette "La Rondine".

    Schriftsteller Rainer Merkel (Quelle: rbb)

    Rainer Merkel: "Go Ebola Go. Eine Reise nach Liberia"

    Um Ebola ist es still geworden, doch ist die Gefahr gebannt? Der Berliner Schriftsteller Rainer Merkel berichtet in seinem Buch "Go Ebola Go" von einer Reise nach Liberia, von dem Mut der Menschen und dem Leben mit der Angst. Rainer Merkel hat einen besondern Bezug zu dem Land - denn vor fünf Jahren hat er dort das einzige psychiatrische Krankenhaus geleitet.

    zwei junge Männer mit Vollbart, Kaffe trinkend auf einem Segelboot (Quelle: rbb)

    The Sailing Conductors

    Zwei junge Männer aus Berlin wollen einmal um die Welt segeln. Vor mehr als drei Jahren machen sie sich ohne jegliche Segelerfahrung auf, um an jedem Hafen soviel gute Musik wie nur möglich an Bord zu nehmen. Ihr Ziel: die Weltmusik neu zu erfinden. Nach einem Zwischenstopp in Berlin brechen die beiden jetzt zur letzten Etappe ihrer Reise auf.

    Ursina Lardi (Quelle: rbb)

    Ursina Lardi

    Ihre ersten Sprachen waren Italienisch und Rätoromanisch. Deutsch hat die Schweizerin Ursina Lardi erst mit zehn Jahren gelernt. Heute ist sie im Theater und im Film eine hochgeschätzte Schauspielerin, die auch kleineren Rollen größeres Gewicht verleiht, wie in "Das weiße Band" und in "Lore". An der Berliner Schaubühne ist sie in "Ödipus, der Tyrann" zu sehen.