+++ Unfallflucht - Opfer schwer verletzt liegen gelassen +++ Messer am Hals - Überfall in Perleberg +++ Raubüberfall am Mariendorfer Damm +++ Crystal Meth – die Droge auf dem Vormarsch
Der Morgen des 26. Juli, 05.45 Uhr: Berufskraftfahrer René P. ist mit seinem LKW auf dem Weg zur Arbeit. An der Straße Am Falkenberg in Berlin Altglienicke, hat er wie immer seinen Anhänger geparkt. Es ist hell und die Straße wenig befahren. Nach dem Ankuppeln des Anhängers muss er nur noch den Bremsklotz entfernen.
Zigaretten, Zeitschriften und Lottoscheine gibt es in dem kleinen Geschäft am Berliner Weg in Perleberg. Als am 22. Juli, einem Montag, ein junger Mann kurz nach 17.00 Uhr den Laden betritt, ist außer einer Verkäuferin niemand anwesend.
Die Polizei Neuruppin sucht nach einem Autoeinbrecher und EC-Kartendieb. Er hat Mitte Mai einen VW Caddy aufgebrochen und dabei die Seitenscheibe des Autos eingeschlagen.
Mit kleinen Schritten kommt man auch ans Ziel. Jedenfalls haben sich Daniel, Alex, Tim und Marc darauf spezialisiert, im Selbstbedienungsbereich von Banken immer nur die Automaten für das Hartgeld zu knacken, an denen Geschäftsleute mit Wechselgeldverkehr Münzen einzahlen können.
Sie sollen am 27. Mai, einem Montag, gegen 11.30 Uhr in Neuruppin in der Fehrbelliner Straße einen 13 Jahre alten Schüler überfallen haben. Die Täter wollten Geld und Schmuck. Sie schlugen und würgten den Schüler und verletzten ihn.
Das Juweliergeschäft „Schmuck-Kästchen“ am Mariendorfer Damm 71 in Berlin gibt es unter diesem Namen schon seit vierzig Jahren. Es ist Freitag, der 03. Mai, als zwei Männer das Geschäft betreten. Zunächst glaubt der Geschäftsführer, dass die beiden normale Kunden sind.
Halluzinationen, Psychosen, Wahnvorstellungen, die den Süchtigen zur Gefahr für seine Umgebung und für sich selbst machen – sie sind eine Nebenwirkung von Crystal-Meth, einem Aufputschmittel, das es so ähnlich schon im zweiten Weltkrieg gab.