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Der Morgen des 26. Juli, 05.45 Uhr: Berufskraftfahrer René P. ist mit seinem LKW auf dem Weg zur Arbeit. An der Straße Am Falkenberg in Berlin Altglienicke, hat er wie immer seinen Anhänger geparkt. Es ist hell und die Straße wenig befahren. Nach dem Ankuppeln des Anhängers muss er nur noch den Bremsklotz entfernen.
In diesem Moment wird er von einem Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt. Doch anstatt zu helfen, fährt der Unbekannte mit seinem Auto weiter. Auch mehrere darauffolgende Autos fahren vorbei. Dann hält ein Ehepaar an und leistet Erste Hilfe. Die Eheleute alarmieren den Notarztwagen. Das rettet René P. das Leben.
Aber die Liste seiner Verletzungen ist lang. René P. hat viel Blut verloren. Die Ärzte diagnostizieren ein schweres Schädelhirntrauma. Hals- und Brustwirbel sind gebrochen. Sein rechtes Bein weist 18 Frakturen auf.
Der Unfallfahrer - oder die Fahrerin - flüchtet auf der Straße Am Falkenberg stadtauswärts. Am Unfallort gibt es keinerlei Bremsspuren. Offenbar verfügt der Wagen über ein Antiblockiersystem. Doch Lackspuren sind zurückgeblieben. Das Auto besaß noch den Originallack, wurde also bisher nicht überlackiert.
Es gibt nur zwei Automarken, die die spezielle dunkelblau, fast schwarz wirkende Lackierung mit Perleffekt verwenden: BMW und Audi. Sicher ist, dass der Wagen beschädigt sein muss: am vorderen rechten Kotflügel, möglicherweise an der Motorhaube, am Stoßfänger vorn rechts. Eventuell ist auch der rechte Außenspiegel zu Bruch gegangen.
René P. liegt nach wie vor im Krankenhaus. Er ist außer Lebensgefahr und kann schon wieder an Krücken laufen. Ob er eines Tages wieder in seinem Beruf als Kraftfahrer arbeiten kann, ist unklar.
Der Unfall geschah am Freitag, dem 26. Juli, morgens um 05.45 Uhr in Altglienicke, in der Straße Am Falkenberg - auf Höhe der Hausnummer 84.
Wer hat danach einen dunkelblauen oder schwarzen Audi oder BMW gesehen, der an der rechten Seite beschädigt war und stadtauswärts fuhr?
In welcher Werkstatt wurde der Wagen repariert?
Hinweise an die Polizei Berlin, Telefon 030 4664 911 444, oder an jede andere Polizeidienststelle








