Autokennzeichen (Quelle: rbb)

- Raubüberfall am Mariendorfer Damm

Das Juweliergeschäft „Schmuck-Kästchen“ am Mariendorfer Damm 71 in Berlin gibt es unter diesem Namen schon seit vierzig Jahren. Es ist Freitag, der 03. Mai, als zwei Männer das Geschäft betreten. Zunächst glaubt der Geschäftsführer, dass die beiden normale Kunden sind.

Doch dieser Eindruck täuscht, wie sich schnell zeigt. Da nämlich, als einer der Männer plötzlich ein Messer zieht und „Überfall“ ruft. Der andere  geht sofort auf die Frau des Geschäftsführers zu, die zufällig mit im Laden ist. 

Der Geschäftsführer nutzt einen unbeobachteten Augenblick, um Alarm auszulösen. Der Täter, der seine Frau bedroht hat, nähert sich der Kasse. Der Geschäftsführer gibt ihm zu verstehen, dass jeden Moment die Polizei eintrifft. 

Wie in Panik verlassen die Räuber ohne Beute das Juweliergeschäft. Ein Zeuge aus einem benachbarten Geschäft wird auf die Situation aufmerksam und bewegt sich auf den Juwelierladen zu. Er kann die beiden nur noch flüchten sehen und folgt ihnen ein Stück. 

Die Täter laufen quer über die Straße, in eine Seitenstraße, den Cantorsteig. Dort wartet ein weißer VW Polo mit dem Kennzeichen B–HE 442 (gestohlene Nummernschilder), in dem zwei weitere Komplizen warten. 

Die Polizei sucht nun nach den beiden Räubern. Auffällig ist bei dem ersten Täter seine Arbeitsmontur: Er trug eine Fliesenleger-Hose, hellbeige, die an Knien und Hosentaschen dunkel abgesetzt war. Er hatte eine typische Handwerker-Ledertasche, ähnlich wie sie bei Zimmerleuten vorkommt.

Der zweite Räuber war in eine auffällige Sweatshirt-Jacke mit Applikationen auf der Vorderseite, einem auffälligem Steifen-Muster auf der Rückseite, sowie zwei Flaggenmotiven auf den Schultern gekleidet. Beide Männer sind 20 bis 25 Jahre alt, etwa 1,80 m groß und wahrscheinlich Deutsche.

Wer kennt die Männer, die am 03. Mai den Überfall am Mariendorfer Damm Nr. 71 verübt haben?

Hinweise an die Polizei Berlin, Telefon 030 4664 473 117, oder an jede andere Polizeidienststelle 


weitere Themen der Sendung

Fahrerflucht (Quelle: rbb)

Schwer verletzt liegen gelassen - Fahrerflucht in Altglienicke

Der Morgen des 26. Juli, 05.45 Uhr: Berufskraftfahrer René P. ist mit seinem LKW auf dem Weg zur Arbeit. An der Straße Am Falkenberg in Berlin Altglienicke, hat er wie immer seinen Anhänger geparkt. Es ist hell und die Straße wenig befahren. Nach dem Ankuppeln des Anhängers muss er nur noch den Bremsklotz entfernen.

 

Messer am Hals (Quelle: rbb)

Messer am Hals - Raubüberfall in Perleberg

Zigaretten, Zeitschriften und Lottoscheine gibt es in dem kleinen Geschäft am Berliner Weg in Perleberg. Als am 22. Juli, einem Montag, ein junger Mann kurz nach 17.00 Uhr den Laden betritt, ist außer einer Verkäuferin niemand anwesend. 

 

Der gezeichnete Fall - Hartgeld

Mit kleinen Schritten kommt man auch ans Ziel. Jedenfalls haben sich Daniel, Alex, Tim und Marc darauf spezialisiert, im Selbstbedienungsbereich von Banken immer nur die Automaten für das Hartgeld zu knacken, an denen Geschäftsleute mit Wechselgeldverkehr Münzen einzahlen können.

Jugendliche Räuber (Quelle: rbb)

Fahndung - Gesucht: zwei Jugendliche Räuber

Sie sollen am 27. Mai, einem Montag, gegen 11.30 Uhr in Neuruppin in der Fehrbelliner Straße einen 13 Jahre alten Schüler überfallen haben. Die Täter wollten Geld und Schmuck. Sie schlugen und würgten den Schüler und verletzten ihn.

Crystal Meth – die Droge auf dem Vormarsch

Halluzinationen, Psychosen, Wahnvorstellungen, die den Süchtigen zur Gefahr für seine Umgebung und für sich selbst machen – sie sind eine Nebenwirkung von Crystal-Meth, einem Aufputschmittel, das es so ähnlich schon im zweiten Weltkrieg gab.