- Der Storkow-Entführer – neue Fotos, neue Fragen

Polizeifotos von Mario K. nach seiner Festnahme am 17. September: sie sollen helfen, die Beweiskette gegen den mutmaßlichen gefährlichen Gewalttäter lückenlos zu machen. Der 46-jährige Berliner schweigt zu den schweren Beschuldigungen.

Oktober 2011, Bad Saarow am Scharmützelsee: Eine Unternehmerfamilie ist Ziel eines Anschlags. Die Ehefrau des Unternehmers wird zusammengeschlagen. Tage später kommt der Täter zurück, bedroht die Tochter mit einer Pistole und scheut sich auch nicht, zu schießen. Dabei wird ihr Bodyguard schwer verletzt.
Ein Jahr darauf, Oktober 2012: 15 km von Bad Saarow entfernt wird ein Manager aus seinem Haus am Storkower See verschleppt. Hier schießt der Kidnapper mit einer Pistole in die Decke. Dann zieht er sein gefesseltes Opfer hinter einem Kajak längere Zeit durch das 12 Grad kalte Wasser des Sees. Sein Ziel: ein Versteck im Schilf des Naturschutzgebiets Kanalwiesen Wendisch Rietz.
Doch nach zwei Tagen kann der Entführte sich befreien und flüchten. Bald weiß die Polizei: bei beiden Verbrechen wurde mit derselben Pistole Marke Ceska geschossen. Mehr als 60 Ermittler folgen hunderten Spuren. Einwohner der Region werden befragt.
Mario K. steht schnell ganz oben auf der Liste der Verdächtigen - wegen seiner früheren Verbrechen und der Art und Weise, wie er sie begangen hat. Die Ermittler beginnen ihn zu observieren - von März 2013 bis zu seiner Verhaftung Mitte September.
Diese Fotos sollen nun weitere Erkenntnisse zu K.s Verhalten im strafrechtlich relevanten Zeitraum bringen.
Die Polizei fragt:  
Wem ist Mario K. 2011 oder 2012 begegnet - mit dunklem Vollbart oder glatt rasiert? Mit Brille und Anglerhut, oder mit großem Gepäck auf einem silberfarbenen Rennrad Marke „Canyon“?
Mit wem hatte er Kontakt? Hat er Frauenbekanntschaften gesucht?
Hinweise an die Polizei Potsdam, Telefon 0331 283 3115, oder an jede andere Polizeidienststelle

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