Überfall (Quelle: rbb)

- Überfall an der Ampel – Zufall oder geplant?

Berlin, der 16. September, ein Montag um die Mittagszeit in Berlin-Tempelhof: An der Ampel zum Tempelhofer Damm staut sich wie immer der Verkehr. Wer hier mit dem Auto unterwegs ist, kennt die Situation. Mit einem Überfall rechnet zu dieser Tageszeit aber niemand.

Es ist 12.20 Uhr, als eine Frau entlang der Ringbahnstraße in Richtung Tempelhofer Damm fährt. Im Auto hat die Geschäftsfrau ihre Einnahmen – 60.000 Euro in einem pinkfarbenen Beutel. An der Ampel bringen direkt vor ihr zwei Männer ihren Wagen zum Stehen – beide sind vermummt. Einer der beiden steigt aus und nähert sich dem PKW der Frau.

Sie verriegelt ihr Auto. Der Mann läuft daraufhin wieder vor zu seinem Wagen, holt dort einen Baseballschläger und geht an die Fahrerseite am Wagen der Frau. Die lässt schließlich die Scheibe herunter. Der Täter droht ihr nochmals mit dem Baseballschläger und greift dann nach dem Beutel mit den 60.000 Euro. Damit steigt er in das Auto zu seinem Komplizen.

Die Täter brauchen nur 90 Sekunden für den Überfall – so lange dauert die Rotphase an dieser Ampel. Die Polizei sucht Zeugen des Überfalls.

Der Mann war schätzungsweise 1,70 m bis 1,75 m groß und maskiert mit einer dunklen Maske. Er trug eine schwarze Fleece- oder Joggingjacke, dunkelblaue Jeans oder eine Jogginghose. Der Täter sprach Deutsch mit ausländischem Akzent.
Die Polizei fragt:
Wer hat am 16. September den Überfall auf der Ringbahnstraße in Höhe der Hausnummer 56 beobachtet?
Wer kann Angaben machen - zu den unbekannten Männern, ihrem dunklen Kleinwagen und ihrer Fluchtrichtung?
Hinweise an die Polizei Berlin, Telefon 030 4664 473 113,  oder an jeder andere Polizeidienststelle

weitere Themen der Sendung

Asphalt-Abzocker

In diesen Wochen sind vor allem im Norden Brandenburgs Betrüger unterwegs, die sich als Baubarbeiter ausgeben – und das nicht ganz zu Unrecht. Dennoch haben ihre Kunden wenig Freude an ihnen.

Zeugen gesucht - Kein Treppenwitz – aber Betrug

Am 28. Oktober begann vor dem Langericht Frankfurt (Oder) der Prozeß gegen einen vorbestraften Betrüger, der so manchen Brandenburger Hausbesitzer um viel Geld geprellt hat. Seine Masche: gegen Vorkasse versprach er den Bau von Treppen oder Carports - die er dann nie lieferte.

Der gezeichnete Fall - Vater Morgana

Kein schöner Augenblick, als Marcel (28) seiner Freundin in menschlich netter Form klar macht, dass Schluss ist. Yvonne reagiert kühl: „Dass ich im siebenten Monat schwanger bin, das weißt du aber!?“

Sekundenschnell zugefasst

Michendorf am 26. Juli, mittags in der Saarmunder Straße. Der Paketzusteller ist schon seit ein paar Stunden unterwegs. Hier stellt er sein Fahrzeug kurz ab und liefert ein Paket aus. Diesen Moment nutzt ein Dieb aus.

Fahndung - Wer kennt den Kiosk-Räuber?

Die Polizei in Berlin sucht nach einem bewaffneten Räuber. Er hat am 24. April einen Kiosk in Berlin-Neukölln überfallen und drohte dabei mit einer Schusswaffe.

Der Storkow-Entführer – neue Fotos, neue Fragen

Polizeifotos von Mario K. nach seiner Festnahme am 17. September: sie sollen helfen, die Beweiskette gegen den mutmaßlichen gefährlichen Gewalttäter lückenlos zu machen. Der 46-jährige Berliner schweigt zu den schweren Beschuldigungen.