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Er hat viele Identitäten: als Italiener Mario Fentuchi hat er sich schon ausgegeben, als Finne Mark Geroe, oder als Tscheche Jan Kudrikovy. Tatsächlich aber ist er Bulgare und heißt wahrscheinlich Bozhidar Evgeniev Boyanov.
Er wird als notorischer Falschgeldbetrüger von der Polizei gesucht. Polizeibekannt ist er seit 2005. Da war er erstmalig in Spanien unterwegs, danach in Frankreich, im Jahre 2010 in Australien. Dort wurde er festgenommen und erhielt eine Freiheitsstrafe.
Seit gut einem Jahr bringt Boyanov in Berlin seine falschen Banknoten unter die Leute. Die Methode - immer dieselbe: Er geht in kleinere Geschäfte, bezahlt einen geringen Betrag mit einem großen – gefälschten – Schein, 100-, 200- oder 500 Euro, und lässt sich echtes Geld herausgeben.
Die falschen Scheine fallen meist erst auf, wenn sie in der Bank geprüft werden. Insgesamt rund 10.000 Euro soll Boyanov in einem Jahr in Berlin verbreitet haben. Lag dabei im letzten Winter sein Schwerpunkt noch im Bereich zwischen Alexanderplatz und Nordbahnhof, verlagerte er seine Aktivitäten im Herbst in Richtung Charlottenburg.
Ob Boyanov seine Blüten jetzt noch in der Hauptstadt verteilt oder wieder den Aufenthaltsort gewechselt hat, ist nicht klar. Die letzte falsche Banknote, die ihm zugeordnet werden kann, tauchte am 14.Oktober in Berlin auf. Boyanov ist 45 Jahre alt und etwa 1,70 m groß. Er ist von kräftiger Statur, hat grau meliertes Haar und spricht gebrochen Englisch mit osteuropäischem Akzent.
Wer weiß wo Bozhidar Evgeniev Boyanov sich jetzt aufhält?
Mit welchen Fahrzeugen war er unterwegs?
Hat er ein Mietfahrzeug benutzt, oder öffentliche Verkehrsmittel?
Hinweise an die Polizei Berlin, Telefon 030 4664 941 313, oder an jede andere Polizeidienststelle
Echter Geldschein oder plumpe Fälschung? Weitere Informationen unter
www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/falschgeld.html








