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Es ist der 19. April 2012, als Besucher des Berliner Pergamon-Museums eine schreckliche Entdeckung machen: Beim Verlassen der Museumsinsel am Kupfergraben sehen sie die Leiche einer Frau im Spreekanal treiben. Niemand weiß, wer sie ist.
Bis heute ist ihre Identität nicht bekannt: es wurden keine Ausweispapiere bei dem Leichnam gefunden, keine Kleidungsstücke, die den Ermittlern weiter helfen könnten. Auch der nationale und internationale Vermisstenabgleich führte zu keinem Erfolg.
Nach einem speziellen Verfahren hat die Polizei in diesem Jahr neue Bilder von der Unbekannten angefertigt. Die Frau hatte rotbraunes schulterlanges Haar. Das könnte sie zu Lebzeiten auf unterschiedliche Weise getragen haben. Sie war etwa 1,60 m groß und wog annähernd 60 Kilogramm. Ihr Alter kann nur noch grob geschätzt werden – 35 bis 60 Jahre.
Der Leichnam der Frau lag mehrere Wochen im Wasser; durch die Liegezeit sind erhebliche Verletzungen am Leichnam entstanden. Nichts deutet darauf hin, dass die Tote aus der Spree Opfer eines Verbrechens ist. Doch ob sie sich das Leben nahm oder bei einem Unfall ertrank, bleibt bis heute offen – genau wie der Ort, an dem es geschah.
Die Unbekannte hatte schwarze Lederstiefeletten der Größe 38 an. Um den Hals trug sie ein Schmuckstück: eine Goldkette mit einem goldfarbenen, rechteckigen Anhänger. Er ist mit einem kleinen Stein verziert und mit eingravierten, bisher leider nicht zu identifizierenden Buchstaben.
Wer kennt die Frau, die das Schmuckstück getragen hat?
Wer vermisst sie seit dem Frühjahr 2012?
Hinweise an das Landeskriminalamt Berlin, Telefon 030 4664 912 400, oder an jede andere Polizeidienststelle








