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Eine Einkaufsstraße in Birkenwerder – in er Nähe des S-Bahnhofs. Hier befindet sich auch ein Schmuckgeschäft. Am Nachmittag des 25. September, einem Mittwoch, gegen 15.00 Uhr betreten zwei Männer den Laden.
Zunächst verlangen sie silberne Ketten. Die Geschäftsinhaberin zeigt sie ihnen. Als der jüngere der beiden Männer goldene Ketten sehen will, sagt sie, dass keine vorrätig seien. Daraufhin wird der Mann sofort aggressiv. Mit der linken Hand, um die er einen Gips trägt, schlägt er der Frau ins Gesicht, mit der rechten greift er im selben Moment den vor ihm ausgebreiteten Schmuck.
Mit einer Handvoll Silberketten flüchten die Räuber aus dem Geschäft. Die Geschäftsinhaberin steht unter Schock; sie kann erst Minuten später die Polizei rufen. Nach Erkenntnissen der Ermittler haben sich die Täter nach der Tat getrennt.
Der ältere der Männer wurde gesehen, als er in Richtung Bahnhof lief und eventuell mit der S-Bahn davon fuhr. Wie der Jüngere den Tatort verließ, kann nicht gesagt werden. Der junge Mann mit der Mütze war schon vor der Tat in der Nähe des Bahnhofs aufgefallen: er sprach junge Frauen an, fragte nach Zigaretten, die er mit Kleingeld bezahlen wollte.
Die beiden Räuber sind augenscheinlich südländischen Typs. Sie sprachen gebrochen Deutsch.
Der junge Mann mit der vergipsten linken Hand soll um die 30 Jahre alt sein, etwa 1,75 m groß und schlank. Auf 40 Jahre wird sein Komplize geschätzt, etwa 1,85 m groß, mit deutlichem Bauchansatz.
Vielleicht kamen die Männer an diesem 25. September mit der S-Bahn. Birkenwerder wird über Berlin von der S1 und der S8 angefahren.
Wer kennt die Männer, die sich am 25. September in Birkenwerder aufgehalten haben?
Der jüngere Mann mit der Mütze hatte zu dieser Zeit die linke Hand in Gips.
Hinweise an die Polizei Oranienburg, Telefon 03301 8510, oder an jede andere Polizeidienststelle









