- Räuber im Uhrmacher-Geschäft – die Beute ist noch nicht gefunden

In Berlin muss sich ein Mann vor Gericht veranworten: mit einem Komplizen hat er ein Uhrmachergeschäft überfallen und Uhren im Wert von etwa 200.000 Euro erbeutet. Vor Gericht schweigt der Mann. Sein Komplize wird noch gesucht.

Wir hatten darüber berichtet: Am Abend des 26. April stürmen zwei maskierte bewaffnete Männer in die Werkstatt in der Pestalozzistraße 54 in Berlin-Charlottenburg. Seit 33 Jahren repariert und verkauft Fritz Bischoff hier Liebhaberstücke.

Einer der Männer hält ihm eine Pistole an den Kopf. Der Uhrmacher muss den Tresor öffnen. Die beiden Männer räumen seinen Laden aus: Taschen- und Armbanduhren, insgesamt an die 200 Stück. Wert der Beute - 200.000 Euro!

Ihr Fluchtwagen: ein schwarzer Mercedes. Das Kennzeichen haben sich Zeugen gemerkt. Der Wagen fällt Tage später auf, an der A 111, ist er ohne Benzin liegen geblieben. Der Fahrer wird verhaftet. Spuren überführen ihn als einen der Täter.

Bislang hat Fritz Bischoff keine einzige seiner Uhren wieder bekommen. Zum Beispiel eine LeCoultre "Futurematic" im seltenen 14-Karat-Goldgehäuse mit schwarzem Zifferblatt...oder ein Universal Chronograph "Compax" aus den 1960er Jahren...ebenso eine Vacheron Constantin aus 18 Karat Weiß- und Rotgold mit römischen Ziffern aus den 40er Jahren.


Ein 14-Karat-Goldgehäuse hat hat die Rolex "AirKing" Automatik aus den 70er Jahren.
Ein Einzelstück ist eine Taschenuhr mit Goldgehäuse und Spielwerk aus dem Jahre 1820 . Auf der Rückseite trägt sie die Gravur “Werknr. 12639“.

Wem wurden diese wertvollen Uhren zum Kauf angeboten?
Wer weiß etwas über den zweiten Räuber?
Wer kann Informationen über den Verbleib der Beute geben?
Für ihre Wiederbeschaffung ist eine Belohnung ausgesetzt.
Hinweise an die Polizei Berlin, Telefon: 030 4664 4664, oder an jede andere Polizeidienststelle

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