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Diese Unbekannten werden von der Überwachungskamera einer Bank gefilmt. Es sind die Männer, die für den Einbruch in das Möbelgeschäft Heinemann in der Lietzenburger Straße in Berlin verantwortlich sind - kein spontaner Raubzug, sondern offenbar länger geplant.
Sie müssen das Geschäft vorher ausgekundschaftet haben. Indizien weisen darauf hin. Die Täter kommen in der Nacht vom 23. zum 24 Juli. Sie nehmen den Hintereingang in der Fasanenstraße – ein Tor, das nur schwer zu öffnen ist, wenn es einmal zufällt. Die Täter blockieren es mit einem Stuhl.
Auch über die Kameras im Geschäft und ihre toten Winkel müssen die Kriminellen eine Menge gewusst haben. Sie meiden die von den Kameras erfassten Bereiche des Tatorts. Und sie scheinen zu wissen, dass in der Küche der Safe steht - offenbar das eigentliche Ziel.
Sie hebeln den Stahltresor aus der Wand und nehmen ihn mit, samt Inhalt: unter anderem Bargeld und eine Firmen-EC-Karte. Die Schadenssumme rund 50.000
Doch die EC-Karte könnte nun auf die Spur der Täter führen: insgesamt 15mal wird sie von ihnen vor der Sperrung eingesetzt - überall in der Stadt. Dabei entstehen auch Bilder in der Bank, die sie beim Geldabheben zeigen.
Die Polizei fragt: Wer hat die Männer gesehen?
- beim Geldabheben in einer Sparkassenfiliale in der Turmstraße in Berlin-Moabit
- im Spielcasino in der Königin-Elisabeth-Straße in Charlottenburg
- im NP-Lebensmittelmarkt in der Kreuzberger Prinzenstraße
Die Überwachungsbilder stammen vom 24. Juli. Hinweise an die Polizei Berlin, Telefon 030 4664 945 101, oder an jede andere Polizeidienststelle









