- 2013 ungeklärt – Fälle, die uns weiter beschäftigen…

… darunter einige besonders spektakuläre, bei denen offenbar organisierte Banden am Werk sind, Täter, nach denen weiter gefahndet wird.

Zu den ungeklärten Taten gehört die Serie von Blitzeinbrüchen in Berliner Läden der Leihhauskette Exchange: Die Täter durchbrechen die Eingangstüren mit gestohlenen Autos. Vitrinen werden zertrümmert, gestohlen werden Schmuck und wertvolle Uhren.
Vier Mal zwischen Februar und Oktober lässt die Bande im Stadtgebiet gestohlene Autos in Exchange-Filialen krachen. Der durch die Diebstähle und die Verwüstung angerichtete Schaden liegt im sechsstelligen Eurobereich.

   •    Hinweise an die Polizei Berlin, Telefon 030 4664 945 103

Viel Glas geht auch zu Bruch, als ein Gullydeckel durch die Eingangstür eines Tabakwarenladens in Berlin-Charlottenburg geworfen wird, am 1. April kurz nach Mitternacht. Drei Männer räumen die Zigarettenregale aus. Vermutlich sprechen die Einbrecher Arabisch.
Der Einbruchsdiebstahl am Kaiserdamm - nur einer von vielen in Berlin, denn Zigaretten lassen sich gut weiter verkaufen. 

 •    Hinweise an die Polizei Berlin, Telefon 030 4664 271 010

Immer wieder Thema im scheidenden Jahr - die Sprengung von Geldautomaten: insgesamt 16 zerstörte Automaten gehen auf das Konto einer Bande in Berlin. Sechsmal gelingt es den Tätern dabei, die Geldkassetten aus den gesprengten Automaten zu erbeuten. Die Beute: insgesamt weit über einhunderttausend Euro – und eine gewaltige Spur der Verwüstung durch die Sprengungen. Dabei werden auch Menschenleben gefährdet.
Die Mitglieder der Bande – drei bis fünf Männer - sind vermummt, oder sie benutzen Latex-Masken. Bei der Sprengung in der Filiale der Deutschen Bank am Mehringdamm am 21. August gibt es Zeugen: das Überwachungsbild zeigt einen Mann mit einem auffälligen blau-weißen Radfahrerkäppi.
Die Polizei bittet ihn dringend, sich zu melden. Die Bande muss gefasst werden, bevor es zu weiteren lebensgefährlichen Sprengungen kommt.

   •    Hinweise an die Polizei Berlin  030 4664 943 260

 

 

weitere Themen der Sendung

Raubüberfall – mit fast tödlichem Ausgang

Es ist Freitag, der 29. November, morgens. Das "Grillhaus" in der Frankfurter Allee 217 ist rund um die Uhr geöffnet. Gäste kommen und gehen. Deshalb schenkt Fedli Polat, der morgens um 6.00 Uhr hier Dienst hat, den beiden Männern auch keine besondere Beachtung.

Mord in der Posthofstraße – Fall neu aufgerollt

Es ist kalt am Abend des 22. Januar 1980 in Potsdam. Hans-Peter Schmeißer ist auf dem Weg nach Hause. Es wird sein letzter Weg sein. Der 32-Jährige wohnt in der Posthofstraße 18. Hier, in seiner Wohnung, wird er in der Nacht zum 23. Januar ermordet. Auf brutale Weise, wie die Untersuchung in der Potsdamer Gerichtsmedizin damals ergibt.

Nach vierwöchiger Raubserie gefasst – der Räuber am Bankautomaten

Von Mitte Mai bis Mitte Juni raubte er Kunden im Selbstbedienungsbereich von Banken aus, lauerte ihnen zu verkehrsschwachen Zeiten oder am Wochenende auf – immer dann wenn die Schalter geschlossen waren. Sobald seine Opfer Geld in den Händen hielten, bedrohte er sie mit der Pistole und beraubte sie.

Der gezeichnete Fall - Täter, Opfer, Schwindelei

"Nochmal passiert mir das nicht", jammert Silvio bei der Polizei: "Das Mädel hatte eine Autopanne, auf dem Parkplatz vom Supermarkt. Ich beuge mich in den Motorraum, da werde ich von hinten überfallen: Handy weg und mein ganzes Geld ..."

Krimi-Tipp zum Fest: Tödliche Weihnachtsmänner

Der Mörder kennt keine Gnade. Und das Opfer hat keine Chance. Der Täter ist sogar ein Serienmörder. Zum Glück nur in Gedanken: der Krimi-Autor Stephan Hähnel hat unter dem Titel „Alte Frau zum Kochen gesucht“ neue Kurzgeschichten veröffentlicht.