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Zuschauerhinweise sind wichtig für die Ermittlungsarbeit der Polizei: Etwa 20 Prozent aller Fälle, die bei "Täter, Opfer, Polizei" gezeigt wurden, konnten geklärt werden.
Der Maskenmann - der Entführer von Storkow - hat ein Gesicht: Mario K., ein 46-jähriger Berliner. Am 17. September wurde er in Berlin-Köpenick als dringend Tatverdächtiger festgenommen. Er soll im Oktober 2012 einen Unternehmer aus dessen Haus in Storkow entführt haben.
Mario K. ist ein gefährlicher Einzelgänger mit langem Vorstrafenregister. Mehr als 1000 Spuren und Hinweisen ging die Sonderkommission nach, darunter wichtige Informationen im Anschluss an die Berichterstattung bei „Täter, Opfer, Polizei“. Demnächst soll Anklage gegen Mario K. erhoben werden.
Bereits eröffnet ist der Prozess gegen die Männer, nach denen „Täter-Opfer-Polizei“ im August gefahndet hat. Sie wurden in der Nacht des 22. Januar auf dem U-Bahnhof Mierendorffplatz gefilmt. Markantes Detail: einer von ihnen hatte einen Husky bei sich. Zwei der Männer waren über eine angelehnte Balkontür in die Parterre-Wohnung eines Rentnerehepaars in der Brahestraße in der Nähe des Bahnhofs eingedrungen.
Sie schlugen und bedrohten ihre Opfer und raubten ihre EC-Geldkarte. Damit hoben sie wenig später Geld ab. Aufgrund von Zuschauerhinweisen konnte der Haupttäter, der Mann mit dem Hund, am 08. Februar festgenommen werden. Urteil im Januar.
Auch 2013 ein großes Thema: Handyraub in der U-Bahn. Dieser Mann fuhr im März nachts in der U3 in Richtung Krumme Lanke. Dort schlug er einem jungen Mann brutal ins Gesicht, um an sein I-Phone zu kommen.
Unmittelbar nach Ausstrahlung bei "Täter-Opfer-Polize" haben Hinweise zum Täter geführt. Prozess im Januar.








