- Krimi-Tipp zum Fest: Tödliche Weihnachtsmänner

Der Mörder kennt keine Gnade. Und das Opfer hat keine Chance. Der Täter ist sogar ein Serienmörder. Zum Glück nur in Gedanken: der Krimi-Autor Stephan Hähnel hat unter dem Titel „Alte Frau zum Kochen gesucht“ neue Kurzgeschichten veröffentlicht.

Prof. Dr. Söder und seine Frau lieben Weihnachten; darin sind sich beide einig. Allerdings freut sich jeder aus einem anderen Grund auf das Fest:
Prof. Dr. Söder kann wie jedes Jahr endlich wieder seine umfangreiche historische Schokoladenweihnachtsmann-Sammlung aufstellen!
Und seiner Frau macht es Spaß am Heiligen Abend, den Karpfen zuzubereiten.

Doch genau der Fisch ist jedes Jahr Anlass zum Streit. Für Söder als Chef des rechtsmedizinischen Instituts ist es selbstverständlich, dass er zu Weihnachten den Karpfen aufschneidet. Für seine Frau ist das kein Argument, und so zieht sich das schon über viele Jahre hin.

Um sich durch Fisch und Frau nicht wieder das Fest verderben zu lassen, hat Prof. Dr. Söder in diesem Jahr freiwillig den Bereitschaftsdienst bei der Gerichtsmedizin übernommen. Und gerade rechtzeitig – vor dem Essen – klingelt das Telefon. Söder muss an einen Tatort!

Beleidigt fragt seine Frau, ob die Leiche nicht bis nach dem Essen warten kann. „Leider nein“, heuchelt der Ehemann. „Das wirst Du bereuen“, sagt sie wütend.
Vier Stunden später weiß Prof. Dr. Söder, dass dies ihre letzten Worte gewesen sind...

Wie es weiter geht, lesen Sie in „Alte Frau zum Kochen gesucht“, erschienen beim Buchvolk-Verlag.

weitere Themen der Sendung

Täter Opfer Polizei Logo 708 px

Täter - Opfer - Polizei vom 15.12.2013

+++ Raubüberfall mit fast tödlichem Ausgang +++ Mord in Potsdam nach 30 Jahren neu aufgerollt +++ Nach vierwöchiger Raubserie gefasst – der Räuber am Bankautomaten +++ Spektakuläre Fälle des Jahres 2013 +++ Moderation: Uwe Madel +++

Raubüberfall – mit fast tödlichem Ausgang

Es ist Freitag, der 29. November, morgens. Das "Grillhaus" in der Frankfurter Allee 217 ist rund um die Uhr geöffnet. Gäste kommen und gehen. Deshalb schenkt Fedli Polat, der morgens um 6.00 Uhr hier Dienst hat, den beiden Männern auch keine besondere Beachtung.

Mord in der Posthofstraße – Fall neu aufgerollt

Es ist kalt am Abend des 22. Januar 1980 in Potsdam. Hans-Peter Schmeißer ist auf dem Weg nach Hause. Es wird sein letzter Weg sein. Der 32-Jährige wohnt in der Posthofstraße 18. Hier, in seiner Wohnung, wird er in der Nacht zum 23. Januar ermordet. Auf brutale Weise, wie die Untersuchung in der Potsdamer Gerichtsmedizin damals ergibt.

Nach vierwöchiger Raubserie gefasst – der Räuber am Bankautomaten

Von Mitte Mai bis Mitte Juni raubte er Kunden im Selbstbedienungsbereich von Banken aus, lauerte ihnen zu verkehrsschwachen Zeiten oder am Wochenende auf – immer dann wenn die Schalter geschlossen waren. Sobald seine Opfer Geld in den Händen hielten, bedrohte er sie mit der Pistole und beraubte sie.

Der gezeichnete Fall - Täter, Opfer, Schwindelei

"Nochmal passiert mir das nicht", jammert Silvio bei der Polizei: "Das Mädel hatte eine Autopanne, auf dem Parkplatz vom Supermarkt. Ich beuge mich in den Motorraum, da werde ich von hinten überfallen: Handy weg und mein ganzes Geld ..."