- Mord in der Posthofstraße – Fall neu aufgerollt

Es ist kalt am Abend des 22. Januar 1980 in Potsdam. Hans-Peter Schmeißer ist auf dem Weg nach Hause. Es wird sein letzter Weg sein. Der 32-Jährige wohnt in der Posthofstraße 18. Hier, in seiner Wohnung, wird er in der Nacht zum 23. Januar ermordet. Auf brutale Weise, wie die Untersuchung in der Potsdamer Gerichtsmedizin damals ergibt.

Die Polizei sichert damals zahlreiche Spuren. Was weiß sie über den Mann, der vor 33 Jahren ermordet wurde? Hans-Peter Schmeißer arbeitet vor seinem Tod im "Klosterkeller", einem Potsdamer Restaurant, als Kellner. Und er macht dabei wohl viele Bekanntschaften, vorzugsweise von Männern; Schmeißer ist homosexuell. Er führt ein eher unauffälliges Leben, wie sich seine damalige Nachbarin heute erinnert.

Die Frau hört an jenem Abend laute Stimmen – und wie dann jemand die Wohnung und das Haus verlässt. Das Fenster von Schmeißers Wohnung geht auf den Hinterhof hinaus. Dort fällt einem anderen Nachbarn bald auf, dass Tag und Nacht das Licht brennt. Am zweiten Abend schaut er nach und entdeckt die Leiche des ermordeten Kellners.

Die Volkspolizei bittet die Bevölkerung damals zwar um Hinweise, allerdings nur in einer kleinen, wenig aussagekräftigen Zeitungsnotiz. Nun haben die Ermittler den Fall nach über 30 Jahren neu aufgerollt, denn sie erhoffen sich neue Hinweise. Sie bitten deshalb alle, die Hans-Peter Schmeißer kannten und Angaben machen können, sich an die Polizei in Potsdam zu wenden.

Hinweise an die Polizei Potsdam, Telefon 0700 - 3333 0331

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