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Von Mitte Mai bis Mitte Juni raubte er Kunden im Selbstbedienungsbereich von Banken aus, lauerte ihnen zu verkehrsschwachen Zeiten oder am Wochenende auf – immer dann wenn die Schalter geschlossen waren. Sobald seine Opfer Geld in den Händen hielten, bedrohte er sie mit der Pistole und beraubte sie.
Bis zum 18. Juni: da erwarteten ihn Fahnder in der Nähe der Sparkassenfiliale am Rüdesheimer Platz. Sie nahmen ihn fest, bevor er ein weiteres Mal zuschlagen konnte. Hinweise nach der Öffentlichkeitsfahndung hatten die Polizei auf seine Spur geführt.
Der Täter: ein 28-jähriger Magdeburger, stark drogenabhängig. Er ist vom Landgericht Berlin wegen räuberischer Erpressung in neun vollendeten und zwei versuchten Fällen am 31. Oktober zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt worden. Die Unterbringung zum Drogenentzug wurde angeordnet.








