- Raubüberfall – mit fast tödlichem Ausgang

Es ist Freitag, der 29. November, morgens. Das "Grillhaus" in der Frankfurter Allee 217 ist rund um die Uhr geöffnet. Gäste kommen und gehen. Deshalb schenkt Fedli Polat, der morgens um 6.00 Uhr hier Dienst hat, den beiden Männern auch keine besondere Beachtung.

Sie gehen gleich zu den Spielautomaten. Doch dann gibt es Probleme: angeblich funktioniert die Geldrückgabe nicht. Fedli Polat soll den Automaten aufschließen, aber er kann ihnen nicht helfen. Die Situation schlägt um in unverhüllte Brutalität: immer wieder schlagen die beiden auf den 19-Jährigen ein. Doch er hat Glück: eine Frau aus dem Nachbarlokal betritt den Imbiss.

Einer der Räuber bemerkt sie; er läuft zu ihr, sprüht ihr Reizgas ins Gesicht und stößt sie zu Boden. Der Zwischenfall rettet Fedli Polat womöglich das Leben. Die Frau läuft aus dem Lokal und alarmiert die Polizei. Das bemerken auch die Täter und flüchten - ohne Beute. Der Angestellte bleibt blutend am Boden liegen. Ein Messerstich hat seine Lunge knapp verfehlt. Nur eine Notoperation rettet sein Leben.

Mit Spürhunden laufen die Ermittler den Fluchtweg der Täter ab. Vermutlich stand ihr Fluchtwagen etwa 15 Gehminuten entfernt in der Straße am Containerbahnhof. Als der überfallene Angestellte später das Überwachungsvideo sieht, fällt ihm etwas auf: Die beiden Männer waren zwei Stunden vor der Tat, also um 4.00 Uhr, schon einmal im „Grillhaus“ und haben sich länger mit einem Gast unterhalten: ein Mann im Alter zwischen 30 und 50 Jahren – er könnte ein wichtiger Zeuge für die Polizei sein.

Die Polizei fragt:
    •    Wer kennt die beiden Männer?
    •    Wer kann sonst Angaben zu dem Überfall am Morgen des 29. November machen?

Hinweise an die Polizei Berlin, Telefon 030 - 4664 671 116, oder an jede andere Polizeidienststelle

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