- Raub bei Berliner Juwelier: Kunden mussten sich auf den Boden legen

Beim Juwelier Bucherer in der Friedrichstraße ist die Tür ständig verschlossen: Sie wird von einem Doorman für jeden Kunden geöffnet und dann wieder geschlossen. Wie für die beiden Männer, die am 21. Dezember vor dem Geschäft stehen.

Drinnen beginnen sie in stockendem Englisch ein Verkaufsgespräch. Einer der beiden trägt einen Borsalino-Hut, der andere eine dunkle Wollmütze. Das moderate Gespräch ist schnell beendet. Die Männer bedrohen die Angestellten und greifen schnell zu - in den Auslagen von Rolex und Patek Philippe.

Der Überfall verläuft fast geräuschlos, doch im Geschäft spielen sich dramatische Szenen ab: die Räuber zwingen Kunden und Angestellte, sich auf den Boden zu legen. Die anschließende Flucht der Täter wird von Passanten bemerkt. Um die Ecke, in der Taubenstraße haben sie ein schwarzes Motorrad abgestellt.

Zeugen beobachten, wie das Motorrad zum 600 m entfernten U-Bahnhof Mohrenstraße fährt. Dort verschwindet einer der beiden Räuber im U-Bahnhof. In seiner Umhängetasche: Dutzende von Luxusuhren. Der Motorradfahrer setzt seine Flucht fort und taucht im dichten Verkehr unter.

Die Räuber - zwei Männer im Alter zwischen 30 und 35 Jahren, von sportlicher, kräftiger Statur und 1,80 m bis 1,90 m groß. Vermutlich handelte es sich um Osteuropäer.

Ihr Motorrad wird zwei Tage nach dem Überfall gefunden - abgestellt im Hauseingang der Wilhelmstraße 47, nur drei Straßen vom Tatort Friedrichstraße entfernt. Eine Honda NX 650 Dominator, Baujahr 1996, schwarz überlackiert, die  ursprüngliche Farbe war rot.

Die Polizei fragt:

  • Hat jemand im besagten Zeitraum in der Gegend ein Motorradnummernschild gefunden?
  • Wer kann sonst Angaben zu dem Überfall am 21. Dezember machen?

Hinweise an die Polizei Berlin, Telefon 030 - 4664 944 114 oder an jede andere Polizeidienststelle.

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