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Bis zum 18. Januar stand an der Köpenicker/ Ecke Zeughofstraße in Berlin-Kreuzberg ein Supermarkt. Geblieben ist nur eine Ruine. Die Ermittler der Berliner Polizei glauben an Brandstiftung.
Entdeckt wird der Brand eher zufällig - durch Passanten, die auf dem Weg zu einer Party sind und sofort die Feuerwehr alarmieren. Bei deren Eintreffen steht fast der gesamte Supermarkt in Flammen und brennt vollkommen aus – ein Millionenschaden!
Den Brandherd lokalisieren die Ermittler im hinteren Bereich des Supermarktes, an der Laderampe, wo für jedermann zugänglich EURO-Paletten, Pappe und andere leicht entzündliche Materialien lagern. Hier hat der Brandstifter offenbar angesetzt.
Die Ermittlungen zeigen inzwischen, dass ein technischer Defekt nahezu auszuschließen ist. Auch dass der Brand durch menschliche Fahrlässigkeit, wie weggeworfene Zigaretten entstanden sein könnte, ist eigentlich unmöglich.
Der Täter hat sich in der Zeit von 03.00 Uhr bis 04.00 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt aufgehalten und hat einen Brandbeschleuniger benutzt. Vielleicht gibt es Zeugen, die den Mann beobachtet haben: Der Platz hinter dem Supermarkt ist bei Jugendlichen seit langem beliebt.
Anwohner haben auch am 18. Januar gegen Mitternacht eine Gruppe beobachtet, die sich hier getroffen und "Party gemacht" haben soll. Die Polizei bittet die Mitglieder dieser Gruppe, sich zu melden. Möglicherweise hat einer von ihnen den Täter gesehen.
- Die Polizei fragt: Wer hat außerdem Beobachtungen gemacht am frühen Morgen des 19. Januar zwischen 00.00 Uhr und 03:50 Uhr in der Köpenicker Straße in Kreuzberg?
Hinweise an die Polizei Berlin, Telefon 030-4664 912 100 oder an jede andere Polizeidienststelle.







