-
Die tagsüber stark befahrene B 158 führt direkt durch Seefeld (Landkreis Barnim) und heißt hier Berliner Straße. Hier befindet sich eine Servicestelle der Sparkasse. In der Nacht zum 15. Januar zeichnet die Überwachungskamera dort ungewöhnliche Bilder auf.
Gegen 02.30 Uhr betritt ein Mann den Raum mit dem Geldautomaten. Er versucht die Kamera am Geldautomaten mit einer Spraydose außer Betrieb zu setzen. Doch offenbar hat er sich in der Wahl der Farbe vertan: er sprüht Klarlack auf. Daraufhin verlässt er den Raum. Ganze 23 Minuten später ist er zurück - mit schwarzem Lack.
Nachdem er damit die Kamera am Geldautomaten zu gesprüht hat, versucht er das Gleiche mit der Überwachungskamera im Raum. Doch der Versuch misslingt: Der Strahl der Spraydose reicht wohl nicht bis zur Decke des Raumes.
Trotzdem holt der Täter sein Equipment: eine graue Propangasflasche und eine blaue Sauerstoffflasche; vermutlich gehört beides zu einem transportablen Schweißgerät. Das Gasgemisch leitet er in den Geldautomaten und versucht es mit einer selbst gebauten Zündvorrichtung aus sicherer Entfernung zu zünden. Das gelingt nicht.
Nach knapp 35 Minuten gibt der Täter auf und verschwindet. Der Mann war in der Nacht zum 15. Januar mit einer Sturmhaube maskiert, trug einen dunklen Jogginganzug mit Kapuze und vermutlich grau/ schwarze Arbeitshandschuhe. Außerdem schaut an den Bündchen der Ärmel roter Stoff hervor, der auf ein langärmeliges rotes Oberteil schließen lässt. Unter der Jogginghose trug er Jeans und eine auffällige blaue Unterhose mit breitem Gummibund und vermutlich weißer Aufschrift.
Fragen wirft die Zeitspanne von 23 Minuten auf, die der Täter brauchte, bis er mit der Sprayflasche mit schwarzem Lack zurück an den Tatort kam. Wo war er in dieser Zeit? Ist er vielleicht mit dem Auto irgendwo hin gefahren um die Lackflasche zu holen? So könnte er für eine Strecke knapp zehn Minuten gebraucht haben.
- Wohnt er in diesem Radius?
- Hat er hier eine Werkstatt?
- Wer hat in der Nacht vom 14. zum 15. Januar in Seefeld Beobachtungen gemacht, die mit der Tat im Zusammenhang stehen könnten?
- Bei wem wurden ähnliche Gas- bzw. Sauerstoff-Flaschen gesehen?
- Wem wurden sie entwendet?
Hinweise an die Polizei Bernau, Telefon 03338 3610, oder jede andere Polizeidienststelle








