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Es ist der 15. Januar, gegen 18.00 Uhr. Ein Mann im Tarnanzug bewegt sich durch Rhinow. Sein Ziel: die Raiffeisen Tankstation. Die Angestellte ist zu dieser Zeit allein im Tankstellenshop. Plötzlich steht ihr der Vermummte gegenüber.
Er bedroht sie mit einer Waffe und fordert sie auf, an die Kasse zu gehen. In Todesangst händigt die Angestellte ihm das Geld aus. Der Vermummte beobachtet jeden ihrer Handgriffe. Sein stechender Blick prägt sich ihr ein - er soll auffällige, braune Augen gehabt haben, beinahe so, als hätte er farbige Kontaktlinsen getragen. Womöglich hat er seine eigene Augenfarbe damit überdeckt.
Der Räuber spricht ortsüblichen Dialekt. Er ist etwa 1,85 m groß, schlank und hat braune Augen. Zur Tatzeit war er mit einem Overall bekleidet, wahrscheinlich in Camouflage-Optik, und trug eine hellgrüne Skimaske mit runden Löchern für die Augen.
Der Räuber flüchtet mit dem Geld über einen Acker gleich hinter der Tankstelle – nicht ohne Spuren zu hinterlassen. Kriminaltechniker können seinen Schuhabdruck sichern, der jetzt mit Spuren von anderen Überfällen und Einbrüchen verglichen werden kann. Die Angestellte steht nach dem Überfall unter Schock und bricht zusammen.
- Wohin ist der Räuber geflohen?
- Stand hinter dem Acker ein Fluchtfahrzeug?
- Offenbar kennt der Täter sich aus. Wohnt er in Rhinow oder der näheren Umgebung?
- Ist der Mann im Tarnanzug jemandem im Ort aufgefallen?
Womöglich gibt der Tarn-Overall einen Hinweis: solche Anzüge werden meist beim Paintball-Sport getragen und sind im Internet schon ab 9,90 Euro zu haben. Vielleicht stammt der Täter aus der Paintball-Szene und ist deshalb auch im Besitz einer entsprechend echt aussehenden Waffe.
Hinweise an die Polizeiinspektion Havelland, Telefon 03322 2690, oder an jede andere Polizeidienststelle








