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Eine Explosion zerreißt die nächtliche Stille auf dem Bahnhof Borkheide - am 14. November 2013. Danach ist der Fahrkartenautomat vollständig zerstört. Wenige Wochen später - am 24. Januar – geschieht das Gleiche auf dem Bahnhof Nauen.
Inzwischen sind neun solcher Fälle beim Dezernat Schwere Kriminalität der Polizeidirektion West aufgelaufen: Der erste am 14. November 2013, der neueste am 05. Februar in Großbeeren - hier aber nicht zum ersten Mal: bereits am 22. Dezember 2013 wird ein Fahrkartenautomat gesprengt, die Geldkassette gestohlen.
Nur gut sechs Wochen darauf wiederholen Unbekannte den Anschlag. Die Häufung der Fälle ist möglicherweise daraufhin zurückzuführen, dass es sich um kleinere Bahnhöfe mit wenig Publikumsverkehr handelt. Die Bahnhöfe liegen in Bereichen mit günstiger Autobahnanbindung, sei es zur A2 oder zur A10, also dem kompletten Berliner Ring.
Bisher hat die Polizei kaum verwertbare Spuren, es gibt keine Zeugen für die Anschläge. Noch können die Ermittler auch nicht sagen, ob es sich um einen oder mehrere Täter handelt, und auf welche Art die Automaten gesprengt wurden - mit einem Gas-Sauerstoffgemisch, oder durch mit Schwarzpulver gefüllte Sprengkörper.
Die Polizei fragt:
- Wer hat im aktuell letzten Fall in Großbeeren in der Nacht vom 04. zum 05. Februar verdächtige Personen am Bahnhof von Großbeeren beobachtet?
- Wem sind Fahrzeuge aufgefallen, die sich dort bewegt haben, oder die dort geparkt waren?
- Wer kann sonst etwas sagen zu der Serie von Anschlägen, die am 04. November 2013 mit der Sprengung des Automaten auf dem Bahnhof Borkheide begann?
Es folgten Rahnsdorf, Nauen, im Dezember zum ersten Mal Großbeeren, Ludwigsfelde, noch einmal Nauen, Beelitz, Falkensee-Finkenkrug, und in der Nacht auf den 05. Februar dann ein zweites Mal Großbeeren.
Hinweise an die Polizei Potsdam, Telefon 0331 5508 1224, oder an jede andere Polizeidienststelle







