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Tatort: Der EDEKA/Reichelt Supermarkt in der Falkenseer Chaussee in Berlin-Spandau.
Es ist der Morgen des 06. Juli 2013, gegen 07.30 Uhr: Eine Überwachungskamera filmt einen jungen Mann im roten Kapuzenpullover. Er geht ans Kaffeeregal und verpackt dort mehrere Kaffeeboxen in eine mitgebrachte Tüte.
Dann will er den Supermarkt verlassen – ohne zu bezahlen. Dabei wird er von Mitarbeitern der Filiale beobachtet. Der Mann zieht ein Messer. Die Mitarbeiter lassen ihn ziehen und alarmieren die Polizei.
Doch vier Tage darauf ist er wieder frühmorgens im Supermarkt! Diesmal in einem dunklen Pullover. Fast zur gleichen Zeit wie beim ersten Raub geht er zum Kaffeeregal und steckt mehrere Packungen in eine mitgebrachte NETTO-Tüte.
Wieder will er damit flüchten, wieder stellen sich ihm Mitarbeiter des Supermarkts in den Weg. Diesmal droht er nicht nur mit dem Messer – er sticht zu. Eine Mitarbeiterin verletzt er am Arm, deren Kollegen sticht er in die Rippengegend. Dann kann er unerkannt fliehen.
Sein brutales Vorgehen steht im deutlichen Missverhältnis zum niedrigen Wert der Beute - für die Ermittler ein Hinweis auf den Hintergrund des Raubes: wahrscheinlich stammt der Mann aus dem Drogenmilieu.
Er soll zwischen 21 und 25 Jahren alt sein, etwa 1,70 m groß und südländischen Typs. Er hatte dunkles Haar. Das Tatmesser soll einen blauen Kunststoffgriff gehabt haben. Ob es sich um ein Klappmesser oder ein Küchenmesser gehandelt hat, können die Zeugen nicht genau sagen. Die Klinge soll auf jeden Fall etwa 10 cm lang gewesen sein.
Die Polizei fragt:
- Wer kennt den Mann, der am 06. und 10. Juli 2013 die Raubtaten im EDEKA-Reichelt-Markt in der Falkenseer Chaussee in Spandau begangen hat?
- Wer kann Hinweise zu seinem derzeitigen Aufenthaltsort geben?
Hinweise an die Polizei Berlin, Telefon 030 4664 271 010, oder an jede andere Polizeidienststelle







