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Kerzen und Blumen stehen seit dem 14. Februar in der Kniephofstraße/ Ecke Göttinger Straße. Sie erinnern an Thomas W, der hier in seinem Kiosk zu Tode kam.
Eine Kundin fand den Ladeninhaber schwer verletzt. Sofort alarmierte Rettungskräfte versuchten ihn zu reanimieren, doch Thomas W. verstarb noch am Tatort. Die Spuren im Kiosk deuten auf eine Auseinandersetzung hin. Am Ende stach der Unbekannte mehrmals auf Thomas W. ein und ließ ihn blutüberströmt im Laden liegen.
Die Polizei ermittelt in mehrere Richtungen: War es ein Raubmord? Spielt die Vergangenheit des Opfers eine Rolle? War es ein Racheakt? Es kursierten Gerüchte über pädophile Neigungen des Ladenbesitzers. Die Jahre zurück liegenden Ermittlungen wurden damals eingestellt, und es gibt keine aktuellen Anhalte dafür.
Nach Spurenlage gehen die Mordermittler von einem Raubmord aus: die Tageseinnahmen aus dem Kiosk sind verschwunden. Am 14. Februar um 18.10 Uhr wurde der Besitzer zuletzt lebend gesehen. Danach hat der Täter den Kiosk betreten. Es ist möglich, dass es zunächst nur um einen Raubüberfall ging, und die Situation dann eskalierte.
Die Beobachtungen zweier Zeuginnen sprechen dafür: die Frauen beschrieben den Mann als 18 bis 20 Jahre alt, dunkel gekleidet und mit einer in die Stirn gezogenen Wollmütze auf dem Kopf. Er wirkte gehetzt, beinahe panisch, als er die Göttinger Straße entlang lief. Ab hier verliert sich seine Spur.
Die Polizei fragt:
- Wer hat den Flüchtenden am 14. Februar gegen 18.20 Uhr gesehen?
- Wem ist der Unbekannte aufgefallen, der eine weiße Plastiktüte in der Hand hielt?
Eine Woche vor dem Mord, am 07. Februar, hat es zwischen Thomas W. und zwei Männern vor dem Kiosk eine lautstarke Auseinandersetzung gegeben.
- Wer waren diese Männer? Die Polizei bittet sie, sich als Zeugen zu melden.
Hinweise an die Polizei Berlin, Telefon 030 4664 911 555, oder an jede andere Polizeidienststelle








