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An der Kreuzung Reinickendorfer Straße/ Ecke Schulstraße herrscht Tag und Nacht reger Betrieb. Trotzdem gibt es kaum Zeugen des Verkehrsunfalls. Ein kleiner Junge wurde dabei schwer verletzt.
Es ist der 06. Januar 2014, ein Montag, gegen 17.00 Uhr. Es herrscht Dunkelheit und leichter Regen. Vom Nauener Platz kommend, will eine Mutter mit ihren vier Kindern die stark befahrene Straße an einer Ampel überqueren. Die beiden Älteren dürfen allein gehen.
Der Vierjährige und der Siebenjährige laufen vor – bis zur Mittelinsel. Die Mutter befindet sich mit den Kleinkindern noch auf dem Nauener Platz. Vom Mittelstreifen läuft der Vierjährige schnell auf die andere Straßenseite. Sein älterer Bruder folgt ihm - obwohl die Ampel mittlerweile auf Rot geschaltet hat.
Der Siebenjährige zögert, will wieder auf den Mittelstreifen und wird dabei von einem PKW, der im linken Fahrstreifen fuhr, erfasst. Das Kind wird umgefahren und bleibt verletzt liegen. Der Fahrer hält nicht an - er fährt einfach weiter. Die Mutter des Jungen sieht noch, dass es sich um einen silberfarbenen oder weißen Wagen handelt.
Der Unfallfahrer fährt auf der Reinickendorfer Straße, Richtung Berlin-Mitte. Das Kennzeichen und der Typ des Wagens sind bisher nicht bekannt. Auch die Untersuchungen der Polizei am Unfallort ergeben keine Spuren. Bislang können sich die Ermittler nur auf die Aussagen der Mutter und eines weiteren Zeugen stützen, der den Unfall beobachtet hat.
Dabei waren gerade zu diesem Zeitpunkt - einem Montag um 17.00 Uhr – auch viele Fußgänger rund um den U-Bahnhof Nauener Platz unterwegs. Aber auch Autofahrer könnten wichtige Beobachtungen gemacht haben - insonderheit ein Taxifahrer, der hinter dem Tatfahrzeug gefahren sein soll; er wäre für die Polizei unter Umständen ein entscheidender Zeuge.
Hinweise an die Polizei Berlin, Telefon 030 4664 381 800, oder an jede andere Polizeidienststelle








