- Diebesgut Schornstein

Wer einen Kaminofen aufstellen möchte, braucht dafür einen Schornstein. Wenn keiner vorhanden ist, muss nachgerüstet werden. Viele entscheiden sich dabei für eine Variante aus Edelstahl. Die ist preiswerter als ein gemauerter Schornstein und schnell aufgebaut. Doch leider gibt es seit kurzem auch einen deutlichen Nachteil.

In der Kleingartenanlage am Possluch bei Rheinsberg haben Diebe zugeschlagen. Ihre Beute: ein schwerer Kaminofen und der Edelstahlschornstein, ungefähr fünf Meter hoch - und nicht der einzige Schornstein, der in der Zeit vom 20. Dezember 2013 bis zum 09. Februar 2014 aus der Kleingartenanlage verschwindet.

Auch nebenan nehmen Diebe das Edelstahlrohr mit und hinterlassen einen Schaden von etwa 3.000,- Euro. Zur gleichen Zeit schlagen Schornsteindiebe auch in Wittstock zu - nur 35 Kilometer von Rheinsberg entfernt. An der Meyenburger Chaussee am Rande der Stadt hat die Metallbaufirma Schmidt ihren Sitz.

In der Nacht vom 29. zum 30. Januar parken Unbekannte ihr Fahrzeug an einem Feldweg und schneiden ein Loch in den Seitenzaun. Am Morgen darauf fehlt der etwa zehn Meter hohe Edelstahlschornstein, sein Wert: an die 1500 Euro.

Glücklicherweise ist der Schaden nicht höher; ohne das Rohr hätte das gesamte Gebäude abbrennen können, denn die Diebe demontierten den Schornstein während die Heizung voll in Betrieb war. Vermutlich verkaufen die Diebe die Schornsteine an andere Bauherren weiter. Der damit zu erzielende Schrottpreis ist nicht erheblich.

Die Polizei fragt:

  • Wem sind in den letzten beiden Monaten gebrauchte Edelstahlschornsteine angeboten worden?
  • Welchem Schrotthändler wurden solche Schornsteine angeboten?

Hinweise an die Polizei Neuruppin, Telefon 03391 3540, oder jede andere Polizeidienststelle

weitere Themen der Sendung

Wer ist der Tote aus der Jungfernheide?

Abgelegen und schwer einsehbar ist der Ort an dem in der Berliner Jungfernheide ein Loch gegraben wird - 1,80 m lang und 70 cm tief. Hier soll eine Leiche verschwinden. Für immer. Doch der Plan geht nicht auf.

Mit der Pistole in den Getränkemarkt

Wenn Räuber auf volle Kassen hoffen, dann kommen sie kurz vor Ladenschluss. Das war auch in Schildow so, einem kleinen Ort direkt an der Landesgrenze zu Berlin.

Fahndung - Wer kennt den bewaffneten Räuber?

Er hat am Nachmittag des 25. Januar, einem Sonnabend, einen Getränkehandel in Finsterwalde (Landkreis Elbe-Elster) überfallen: Er bedrohte die Verkäuferin mit einem Trommelrevolver. Die Frau aber wehrte sich, und so verließ der Täter den Laden am Ende ohne Beute.

Neuer perfider Betrug mit der Mitleidmasche

Es fängt an wie ein einfacher Trickbetrug: aus einem Auto heraus werden einem Rentner  günstig Messer angeboten. Daraus entwickelt sich ein Gespräch, und daraus wiederum ein systematischer Betrug, der sich über lange Zeit hinzieht…