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Abgelegen und schwer einsehbar ist der Ort an dem in der Berliner Jungfernheide ein Loch gegraben wird - 1,80 m lang und 70 cm tief. Hier soll eine Leiche verschwinden. Für immer. Doch der Plan geht nicht auf.
Bald wühlen Tiere an der Stelle; am 17. Februar dann entdecken Spaziergänger einen menschlichen Knochen, der aus dem Erdreich ragt. Ein Toter! Sein Schädel wurde eingeschlagen. Die Identität des Mannes kennt bislang niemand. Der Vermisstenabgleich nach der Obduktion bleibt ohne Ergebnis.
Die Liegezeit im Erdreich lässt sich schwer eingrenzen - es kann sich um Monate handeln, aber auch um einen deutlich längeren Zeitraum. Bei dem Leichnam handelt es sich um einen etwa 35 bis 50 Jahre alt gewordenen Mann. Er war an die 1,80 m groß, bekleidet mit einem Poloshirt und einer Unterhose.
Markant: eine Tätowierung am linken Unterarm des Unbekannten. Ein Schriftzug, den man als BASHIA deuten könnte – im Polnischen die Zärtlichkeitsform für Barbara. Ist der Tote polnischer Herkunft? Darauf deutet ein weiteres Indiz hin - die Unterhose des Opfers mit Etikett und Waschanleitung: ebenfalls auf Polnisch.
Ein weiterer wichtiger Ermittlungsansatz ist der Schlafsack, der bei dem Toten gefunden wurde: produziert in Griechenland, mit der Modellnummer 700 SE. Die Polizei hat seine Herkunft zurück verfolgt – er wurde bei der Berliner Stadtmission an Obdachlose ausgegeben. Der körperliche Gesamteindruck des Toten könnte auch auf eine Herkunft aus dem Obdachlosenmilieu hin deuten.
Die Polizei fragt:
- Wer weiß etwas zur Identität des Toten?
- Wer kennt den Schlafsack mit der Modellnummer700SE, produziert in Griechenland?
- Wer hat ihn der Berliner Stadtmission gespendet?
- Wer hat in der Zeit vor dem 17. Februar im Park Jungfernheide Unbekannte beim Graben beobachtet?
Hinweise an die Polizei Berlin, Telefon 030 4664 911 666, oder an jede andere Polizeidienststelle








