- Villeneinbruch am Wannsee

Die Einbrecher kommen am 14. Januar, abends, als niemand zuhause ist. Sie sind professionell ausgerüstet. Im ganzen Haus suchen sie nach Wertsachen.

Die Täter suchen zielgerichtet nach einem Wandsafe, den sie auch finden und gewaltsam öffnen: die Täter finden zahlreiche hochwertige Schmuckstücke. Offenbar haben die Einbrecher das Haus zuvor beobachtet und abgewartet, bis die Bewohner weg waren.

Die Tatzeit lässt sich gut eingrenzen: Die Bestohlenen verließen ihr Anwesen gegen 17.45 Uhr, kehrten erst gegen 22.15 Uhr zurück und bemerkten dann den Diebstahl. Neben den Schmuckstücken im Safe erbeuten die Täter antikes Silbergeschirr und –besteck, insgesamt fast 100 Gegenstände im Gesamtwert von mehr als 100.000 Euro.

Vermutlich werden die Einbrecher ihre Beute bald Händlern oder Privatpersonen zum Kauf anbieten. Die Polizei sucht die wertvollen Stücke anhand von Fotos. Es geht ganz konkret um die Frage: wem wurden Einzelstücke oder die gesamte Beute  aus diesem Einbruch angeboten? Es handelt sich um viele antike Einzelstücke, Silberbesteck und Silbergeschirr, Uhren, Ringe, Ketten und Armbänder.

Besonders auffällig zum Beispiel - ein Ring aus Gelbgold mit zwei diagonal angeordneten Malachiten und einzeln gefassten Brillanten oder ein Anhänger aus 18 Karat Weißgold und Platin, besetzt mit Diamanten von insgesamt 2,5 Karat. Er war ein Geschenk der Zarenfamilie an das dänisch-schwedische Prinzenpaar zu dessen Hochzeit Ende des 19. Jahrhunderts.

Auffällig auch ein Kollier aus 18karätigem Gelbgold mit kleinen Brillanten und tropfenförmigen Saphiren. Die komplette Aufstellung findet man – mit Fotos - auf der Intenetseite der Berliner Polizei.

  • Wem wurden die Gegenstände zum Kauf angeboten?
  • Gibt es Zeugen, die am 14. Januar zwischen 17.45 Uhr und 22.15 Uhr in der Straße Am kleinen Wannsee in Berlin etwas Verdächtiges bemerkt haben?

Hinweise an die Polizei Berlin, Telefon 030 4664 945 400, oder an jede andere Polizeidienststelle

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Dreht Karl-Heinz den Zündschlüssel seines flotten Flitzers um, wird die langweiligste Dorfstraße zum Formel-Eins-Pflaster: der 75-Jährige hat Benzin im Blut!

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