- Erst wird Hilfe angeboten – dann ist das Portemonnaie weg

Hausarbeit kann lästig sein. Wie gut, dass es auch dafür Profis gibt, die einem das Putzen, Fegen und Staubwischen abnehmen. Doch Vorsicht - nicht jeder, der Hilfe anbietet, will auch wirklich saubermachen.

Das muss auch Herr M. erfahren, ein Rentner aus Buckow. Um seinen Haushalt kümmert er sich bislang selbst. Um seine Wohnung zu lüften, öffnet Herr M. gern sämtliche Fenster und Türen - auch die Haustür. Eines Mittags hört er Geräusche im Flur. Herr M. sieht nach und steht plötzlich einem fremden Mann und einer Frau gegenüber.

Die beiden fragen, ob er nicht Putzdienste benötige. Herr M., der schon sehr lange allein lebt, fühlt sich zunächst überrumpelt: er hat keine Putzhilfe bestellt! Doch die beiden zerstreuen seine Bedenken. Und schon ist er mit der Frau im Gespräch.

Diese Ablenkung nutzt ihr Begleiter aus. Unauffällig schaut er sich der Wohnung um – doch nicht um zu putzen: er sucht nach Wertsachen! Er findet das Portemonnaie von Herrn M. und steckt es ein. So plötzlich, wie die Zwei gekommen sind, verschwinden sie auch wieder. Mit dem Portemonnaie – das zum Glück nur fünf Euro enthält!

Doch oft haben Trickdiebe mehr Erfolg. Hife beim Putzen anzubieten, ist derzeit eine beliebte Masche für Trickdiebe, um in die Wohnung zu kommen. Daher: Vorsicht! Wenn an Ihrer Wohnungstür jemand vorgibt, Ihnen beim Putzen helfen zu wollen - lehnen Sie ab! Suchen Sie sich seriöse Reinigungsfirmen und vereinbaren Sie einen Termin!

Und sollten Sie schon unseriöse Angebote erhalten haben, verständigen Sie die Polizei – auch wenn Sie nicht darauf hereingefallen sind! Informationen nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

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