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Am 17. Februar entdecken Spaziergänger im Jungfernheidepark in Berlin-Charlottenburg einen menschlichen Knochen, der aus dem Erdreich ragt. Ein Toter! Sein Schädel wurde eingeschlagen. Die Identität des Mannes kannte niemand.
Der Vermisstenabgleich nach der Obduktion blieb zunächst ohne Ergebnis. Die Liegezeit der Leiche ließ sich schwer eingrenzen – waren es Monate, oder eine deutlich längere Frist? Bei dem Leichnam handelte es sich um einen etwa 35 bis 50 Jahre alten Mann. Er war an die 1,80 m groß, bekleidet mit einem Poloshirt und einer Unterhose.
Markant: eine Tätowierung am linken Unterarm des Unbekannten. Ein Schriftzug, den man als BASHIA deuten könnte – im Polnischen die Zärtlichkeitsform für Barbara. Ist der Tote polnischer Herkunft? Darauf deutet ein weiteres Indiz hin - die Unterhose des Opfers mit Etikett und Waschanleitung: ebenfalls auf Polnisch.
Jetzt haben die Ermittler der 6. Mordkommission den Mann im Berliner Obdachlosenmilieu identifiziert. Bei dem Toten handelt es sich um den 38-jährigen Marek Banaszyk aus Polen.
Am 26. Mai 2013 verließ er seine Heimatstadt Gorzow, um in Berlin mit dem Sammeln von Flaschen Geld zu verdienen. Hier verliert sich seine Spur.
Die Polizei fragt:
- Wer kannte Marek Banaszyk?
- Wer kann Angaben zu seinem Bekanntenkreis machen?
- Wer weiß etwas über seine Aufenthalts- und Schlaforte in Berlin?
- Wer hat ihn nach dem 26. Mai 2013 gesehen?
- Wer hat an diesem Tag oder später im Charlottenburger Jungfernheidepark verdächtige Beobachtungen im Bereich des ehemaligen Kompostplatzes oder an den nordöstlichen Zuwegungen gemacht?
Hinweise an die Polizei Berlin, Telefon 030 4664 911 666, oder an jede andere Polizeidienststelle








