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Dichter Feierabendverkehr in der Berliner Güntzelstraße – an diesem 28. Februar. Kurz nach halb vier kommt es hier zu einem Unfall: Eine Frau bleibt schwer verletzt auf der Straße liegen. Glücklicherweise kommt ihr schnell ein Zeuge zu Hilfe.
Er war direkt hinter dem Auto gefahren, das die Radfahrerin dicht überholt und dabei am Fahrradlenker erfasst hatte: sie wurde über mehrere Meter mitgeschleift, ohne dass der Fahrer des Autos reagierte. Dann stürzte sie auf die Straße. Zum Glück wurde sie nicht von nachfolgenden Autos überrollt.
Die Frau erleidet Blutergüsse, Prellungen und eine Schulterfraktur, mit der sie seit acht Wochen in ärztlicher Behandlung ist. Die Ermittler sind überzeugt, dass der Autofahrer den Unfall bemerkt hat. Doch er fuhr weiter, auf der Güntzelstraße in Richtung Bundesallee. In welche Richtung er dann weiter fuhr, ist bisher nicht bekannt.
Allerdings können sich der Zeuge und die Radfahrerin an den Autotyp erinnern: ein VW Sharan wie auf dem Vergleichsbild - silbermetallicfarben oder mit braunem Metalliclack. Und es gibt noch einen weiteren Zeugen. Sekunden nach dem Unfall hielt auf der anderen Straßenseite ein Auto. Der Fahrer meinte er hätte die Nummer des flüchtenden Fahrzeugs erkannt.
Als die Polizei dieses Kennzeichen überprüft, stellt sie fest, dass es falsch ist. Hat der Zeuge sich vielleicht geirrt? Sein Name ist den Ermittlern leider nicht bekannt. Die Polizei bittet den Mann dringend, sich zu melden und fragt:
- Wer hat am 28. Februar gegen 15.30 Uhr den Unfall in der Güntzelstraße beobachtet und hat daraufhin dort angehalten?
- Wer kann Angaben zu dem flüchtigem Fahrzeug machen oder zu den Insassen?
Hinweise an die Polizei Berlin, Telefon 030 4664 281 800, oder an jede andere Polizeidienststelle








