- Unterwegs in Brandenburgs Wäldern: auch Trophäensammler sind Wilderer!

Ein prächtiger Hirsch – genau das, was der Trophäensammler sucht. Der Mann ist ein Wilderer: heimlich durchkämmt er den Wald nach so genannten Abwurfstangen. So nennt der Jäger abgeworfene Geweihe.

Ein kriminelles Hobby: Stangensucher sind von Februar bis April unterwegs, denn in dieser Zeit verlieren die Hirsche ihr Geweih. Dafür kriechen die Stangensucher bis tief ins Unterholz; sie wissen genau, wo sie fündig werden, kennen die Verstecke der Tiere. Dass ihre Suche für das Wild lebensgefährlich sein kann, kümmert sie nicht.

Gerade in diesen Wochen braucht das Wild besonders viel Ruhe. Wird es in dieser sensiblen Phase aufgeschreckt und muss plötzlich Energie aufbringen, kann das bis zum Tod des Tieres führen. Doch das ist nicht die einzige Folge dieser Form der Wilderei. Es kann auch zu Waldschäden kommen: das von den Stangensuchern aufgescheuchte Wild frisst Baumrinde.

Die Bäume können dadurch absterben oder dauerhaft geschädigt werden. Trophäensammler bringen das Wild in Gefahr und fügen der Natur Schaden zu. Und nicht nur das: sie machen sich strafbar. Denn Abwurfstangen gehören dem, der im Wald das Jagdrecht hat.

weitere Themen der Sendung

Nach einem Jahr immer noch unklar: Wo ist die Mutter des Babys?

Das kleine Mädchen wurde nur wenige Tage alt – dann wurde seine Leiche in einem Altkleidercontainer in der Wildenbruchstraße/ Ecke Hüttenroder Weg in Berlin-Neukölln gefunden - eingehüllt in ein Handtuch, dessen Bild die Polizei jetzt veröffentlicht hat.

Fahndung - Überfall nach der Disko

Die Polizei im Landkreis Oberhavel sucht nach einem Sexualtäter, der in der Nacht zum 22. September 2013 eine junge Frau in Velten (Ladkreis Oberhavel) überfallen und sexuell missbraucht hat.

Erpresst und beraubt!

Die Berliner City-West zwischen Budapester und Tauentzienstraße bei Nacht: Es ist Sonnabend, der 19. Oktober 2013, gegen 01.20 Uhr. Ein 18-jähriger Schüler verlässt das Europacenter. Er kommt von einer Geburtstagsfeier und will zum Bus.

Fahndung - Scharfe Bilder – auch Einfamilienhäuser haben jetzt Überwachungskameras

Lange Zeit konnten sich Wohnungseinbrecher sicher sein: wenn sie irgendwo einstiegen, lieferten sie kaum Material für die Öffentlichkeitsfahndung; ein Wohnhaus ist keine Bank - Kameras waren dort nicht zu befürchten. Das ändert sich allmählich, auch private Hausbesitzer rüsten auf.

Der gesuchte Einbrecher war am 20. Februar vormittags gegen 10.00 Uhr in Borgsdorf (Landkreis Oberhavel) unterwegs: er versuchte, in ein  Einfamilienhaus einzubrechen, was am Ende aber misslang.

Bereits Mitte Februar haben wir andere Bilder gezeigt. Auch hier ist ein Wohnungseinbrecher zu sehen, der in Vogelsdorf (Landkreis Märkisch-Oderland) Schmuck und Geldkarten gestohlen hat, ebenfalls in den Vormittagsstunden.

  • Wer weiß etwas über diese Männer, wer hat sie irgendwo gesehen?
  • Zu welcher größeren Bande könnten sie gehören?

Hinweise an die Polizeiinspektion Oberhavel, Telefon 03301 8510, oder an jede andere Polizeidienststelle

Der gezeichnete Fall - Rente gut, alles gut!

Altenpflege ist, wenn besonders viel gearbeitet und dabei besonders wenig verdient wird. Doch wenn Altenpflegerin Marion frühmorgens die erste Seniorenwohnung aufschließt, geht für die 92-jährige Ilse die Sonne auf.

Fahndungserfolg im Berliner Türsteher-Mord

Sieben Monate Ermittlungsarbeit - dann die Festnahme am vergangenen Dienstag: die Polizei kann zwei Tatverdächtige verhaften. Ihnen wird der Mord an dem Türsteher Sebastian K. vorgeworfen, erschossen am 01. September 2013 vor dem Soda Club in der Berliner Kulturbrauerei.