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Sie arbeitet seit über 50 Jahren als Schauspielerin, gehört zu den profiliertesten deutschen Charakterdarstellerinnen und gilt als intelligente Diva: auch dafür wird Hannelor Hoger im März mit dem Grimme-Sonderpreis 2012 ausgezeichnet.
Die Mimin, deren bekannteste Rolle die der Kommissarin Bella Block im ZDF ist (neue Folge "Der Fahrgast und das Mädchen" am 11. Februar 2012), habe das deutsche Fernsehen in ganz unterschiedlichen Rollen mit einer beeindruckenden Bandbreite an Figuren und Interpretationen bereichert, begründete der Deutsche Volkshochschul-Verband als Stifter der Grimme-Preise die "Besondere Ehrung".
Aufgewachsen ist Hannelore Hoger in Hamburg, wo sie im Alter von fünf Jahren das erste Mal auf der Bühne des Ohnesorg-Theaters stand. Dort arbeitet ihr Vater als Inspizient. Nach der Mittleren Reife begann sie ein Schauspielstudium an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater, 1961 erhielt sie ihr erstes Engagement bei Regisseur Peter Zadek am Stadttheater Ulm. Es folgten diverse Stationen bei Bühnen in der ganzen Republik, 1965 hatte sie ihren ersten Fernsehauftritt. Die Hauptrolle in dem preisgekrönten Kinofilm "Die Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos" von Alexander Kluge war ihr Durchbruch als Filmschauspielerin.
Seit den 1980er Jahren ist Hannelore Hoger auch als Regisseurin tätig. 1993 sendete das ZDF die erste Folge "Bella Block" mit Hoger in der Titelrolle der selbstbewussten, schnodderigen Kommissarin. Seitdem ist die preisgekrönte Serie untrennbar mit der Schauspielerin verbunden.
Bei THADEUSZ erzählt Hannelore Hoger, wie sie sich als alleinerziehende, unverheiratete Frau an die Spitze der deutschen Schauspielriege kämpfte, sie spricht über ihr Engagement für afrikanische Großmütter und verrät kulinarische Geheimnisse.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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