Rückblick

Thomas Südhof (li.) und Jörg Thedeusz (Quelle: rbb)

Zu Gast: Thomas Südhof

Seine Mission als Forscher an der kalifornischen Stanford University ähnelt den historischen Entdeckungsreisen zur Erkundung fremder Kontinente.  Das unbekannte Terrain, dem sich Thomas Südhof in seiner langjährigen Arbeit nähert, ist die Funktionsweise des menschlichen Gehirns.  Für seine Erkenntnisse über das Rätsel, wie Nervenzellen miteinander kommunizieren, erhielt der 58-jährige Neurobiologe im vergangenen Dezember den Nobelpreis für Medizin.

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Thomas Südhof (Quelle: rbb)

- THADEUSZ: Thomas Südhof

Thomas Südhof berichtet, auf welche Weise sich Neuronen zum Sprechen bringen lassen, verrät, was die schwedische Königin ihm beim Abendbrot flüsterte und erzählt, wie ein Fagott-Lehrer zum wichtigsten Ratgeber seiner Laufbahn wurde.

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Professor Thomas Südhof (Quelle: imago)

- Thomas Südhof - Nobelpreisträger

Seit diesem Jahr profitiert auch die Hauptstadt vom außergewöhnlichen Können des hochdekorierten Professors für Zellphysiologie. Am neu gegründeten Berliner Institut für Gesundheitsforschung fahndet Thomas Südhof als Gastwissenschaftler gemeinsam mit deutschen Kollegen nach den molekularen Ursachen für Erkrankungen wie Parkinson und Autismus.

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  • Klaus Wowereit (Quelle: rbb)

    Klaus Wowereit - Politiker

    Klaus Wowereit ist immer für einen Bonmot zu haben. "Es hat mir Spaß gemacht", so fasst er am Ende seine 13-jährige Amtszeit launig zusammen. Dabei waren seine Aufgaben als Regierender Bürgermeister Berlins wahrlich nicht immer heiter. Er musste die Schulden der Stadt jonglieren, konnte den Flughafen BER nicht eröffnen, seine Beliebtheit schwankte stark. Was also hat ihm da Spaß gemacht? Im Gespräch mit Jörg Thadeusz ordnet Klaus Wowereit persönlich seine Erfolge und Niederlagen im Amt ein: "Ich bin gegen viele Wände gelaufen, aber sie haben sich teilweise auch bewegt."

  • Andreas Dresen - Filmregisseur

    Alltag ist nicht langweilig.“ Wer die Filme von Andreas Dresen sieht, weiß, was der Filmregisseur damit meint. Mit seinen Arbeiten begeistert er seit Jahren Publikum und Kritiker gleichermaßen. Begonnen hat seine Leidenschaft für den Regieberuf schon in der Schulzeit in Schwerin. Andreas Dresen drehte Amateurfilme und schaffte 1986 die Aufnahme an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf" in Potsdam-Babelsberg, die in diesem Jahr 60 Jahre alt wird.

  • Dr. Andreas Knieriem bei THADEUSZ (Quelle: rbb)

    Andreas Knieriem - Zoodirektor

    Seit Dr. Andreas Knieriem im April dieses Jahres seinen umstrittenen Vorgänger ablöste, hat er als Direktor im Zoologischen Garten und im Tierpark in Berlin schon einiges bewegt. Der studierte Veterinärmediziner ließ den Zoo-Tieren Spielzeug gegen die Langeweile in ihre Gehege bringen und bemühte sich um einen besseren Service für die Zoo-Besucher.

  • Wolf Haas bei THADEUSZ (Quelle: rbb)

    Wolf Haas - Schriftsteller

    Auch wenn er diese Bezeichnung nicht gern hört: Er ist ein Kultautor. Denn Wolf Haas hat die Brenner-Kriminalromane geschrieben und zwar in einem einzigartigen Sprachrhythmus. Die Krimis um den schrulligen Privatdetektiv Simon Brenner erreichten eine Millionenauflage und wurden erfolgreich fürs Kino verfilmt

  • Ulrike Poppe (Quelle: rbb)

    Ulrike Poppe, Bürgerrechtlerin

    Als der Staatsapparat der DDR vor 25 Jahren zu wanken beginnt, um kurz darauf in sich zusammen zu fallen, ist das vor allem ein Sieg der Bürgerbewegung. Ulrike Poppe ist eine ihrer wichtigsten Protagonistinnen. In den frühen 80er-Jahren arbeitet sie unter anderem im „Netzwerk Frauen für den Frieden“ und der „Initiative für Frieden und Menschenrechte“ mit. Dafür steckt sie die Staatssicherheit 1983 sechs Wochen in Untersuchungshaft.

  • Cynthia Barcomi bei Thadeus (Quelle: rbb)

    Cynthia Barcomi, Bäckerin

    Barcomi half den Berlinern Bagel und Muffin zu buchstabieren und legte mit ihren Kaffeekompositionen den Grundstein dafür, dass der Pappbecher mit dem dampfenden Heißgetränk heutzutage essentieller Bestandteil des Stadtbilds geworden ist.

  • Jörg Thadeusz im Interview mit Udo Reiter (Quelle: rbb)

    Udo Reiter

    Er war der "ewige Intendant", der "König der dritten Programme" – Der ehemalige Intendant Udo Reiter (Journalist, MDR-Intendant 1991 - 2011) hat den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) aufgebaut und erfolgreich gemacht. Seit Neujahr 1992 auf Sendung, gestaltete die Dreiländeranstalt bald das beliebteste dritte Fernsehprogramm. Wohl auch, weil Reiter und seine Kollegen die Wünsche und Ängste der Ostdeutschen in der Nachwendezeit ernst nahmen. Bei Westmedien stieß die "TV-Soljanka aus Ostalgie, Volksmusik und Ratgeberei" (Der Spiegel) auf Fassungslosigkeit.

  • Kai Pflaume (Quelle: rbb)

    Kai Pflaume - Moderator

    Er war Soldat, Informatiker, Laufstegmodel, Aktienhändler und vor allem war er Flirt-Experte. Mittlerweile schreibt der Fernsehliebling Kai Pflaume seit fast 20 Jahren TV-Geschichte und ist einer der charmantesten Moderatoren im deutschen Fernsehen. Mit seiner Beziehungsshow „Nur die Liebe zählt" war der in Halle an der Saale geborene Moderator 18 Jahre lang erfolgreich und kümmerte sich bei Sat.1 erfolgreich um den Herzschmerz seiner Mitmenschen. Seit 2011 ist Kai Pflaume im Ersten zu sehen und bringt das deutsche Unterhaltungsfernsehen zurück zu seinen Wurzeln - mit dem „Dalli Dalli“-Remake „Das ist Spitze".

  • Lothar de Maizière bei THADEUSZ (Quelle: rbb)

    Lothar de Maizière - Politiker

    Seine politische Karriere dauert kaum länger als ein Jahr, und dennoch hat er in dieser kurzen Zeit Geschichte geschrieben. Am Tag des Mauerfalls übernimmt der heute 74-jährige Musiker und Jurist den Vorsitz der reformwilligen Ost-CDU und wird nach deren Triumph bei den ersten freien Volkskammerwahlen im März 1990 zum letzten Ministerpräsidenten der bereits zerbröckelnden DDR gewählt.

  • Ursula von der Leyen bei Thadeusz (Quelle: rbb)

    Ursula von der Leyen - Verteidigungsministerin

    Bereits in ihrer Zeit als Familien- und Arbeitsministerin erwarb sie sich den Ruf, ihre Ziele äußerst hartnäckig zu verfolgen. Ihr langer Atem wird von den einen geschätzt, von den anderen gefürchtet. Und ihre Bereitschaft, für die eigene Sache geradezu leidenschaftlich zu streiten, hat ihr in der Politik auch nicht nur Freunde gemacht. Ursula von der Leyen allerdings ficht das nicht an.