Thadeusz im Geprsäch mit Arved Fuchs ; Quelle: rbb

- Arved Fuchs

Seit er 1989 als erster Mensch der Welt innerhalb eines Jahres gleich beide Pole mit dem Schlitten erreichte, ist der Extrem-Abenteurer weit über Deutschland hinaus bekannt. Immer wieder zog und zieht es ihn in arktische Gefilde mit deren Eiseskälte und damit in die Grenzbereiche menschlicher Leistungsfähigkeit.

Mehr als 30 Expeditionen hat Arved Fuchs erfolgreich absolviert und dabei mit großem Engagement auf die Bedrohung der polaren Regionen durch Klimawandel und Überfischung aufmerksam gemacht.

Geboren wurde Arved Fuchs als Sohn eines Arztes vor 60 Jahren im holsteinischen Bad Bramstedt. Dort lebt er auch heute noch. Schon in frühester Kindheit erlag er der Faszination der Polarforschung. Nach der Schule absolvierte Fuchs zunächst eine Ausbildung bei der deutschen Handelsmarine und studierte Schiffbetriebstechnik, um sich schließlich als Expeditionsleiter selbstständig zu machen.

1977 startete er seine erste Expedition mit einem Kanu nach Labrador. Es folgten ausgedehnte Reisen nach Borneo, Patagonien und in andere entlegene Regionen der Welt . Stets mit einfachsten Fortbewegungsmitteln vom Schlauchboot bis zum Schlittenhund.

Nach dem Kauf des Haifischkutters "Dagmar Aaen" wurden die Polarregionen zu seinem bevorzugten Reiseziel. Nach unzähligen Expeditionen in die Kältekammern der Erde sieht sich Arved Fuchs inzwischen als Botschafter dieser vom Klimawandel besonders betroffenen Region.

Bei "THADEUSZ" erzählt Arved Fuchs vom Kältezauber des ewigen Eises, erläutert, warum er in seinem ersten Leben ein Asiate war und verrät, wie man sich auch nach drei Monaten ohne Dusche noch frisch hält.