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Sie hatte schnell begriffen, dass in der Politik nur die "Ochsentour" nach oben führt. Und, dass die wirklich wichtigen Entscheidungen im Hinterzimmer der Kneipe getroffen werden. Von da an harrte sie immer bis zum bitteren Ende aus. Aber nicht nur ihr legendäres Durchhaltevermögen machte Heide Simonis zur ersten Ministerpräsidentin Deutschlands.
Ihr Ehrgeiz, ein ausgeprägter Machtinstinkt und ihr starker Wille haben die einzigartige politische Karriere von Heide Simonis erst möglich gemacht.
1969 trat die studierte Volkswirtschaftlerin und Soziologin in die SPD ein und schaffte es schnell nach oben: Heide Simonis war die jüngste Abgeordnete des Bundestages, einziges weibliches Mitglied des Haushaltsausschusses, erste Ministerpräsidentin der Republik und gehörte von 1988 bis 1991 dem Bundesvorstand der Partei an.
Unter ihrer Regierung als Ministerpräsidentin wurde Schleswig-Holstein – trotz der schwierigen Finanzlage - zu einem modernen Land mit Zukunftsindustrien wie Biotechnologie und Medizintechnik. Heide Simonis trieb den Umbau der Verwaltungsstrukturen voran und scheute auch nicht vor unpopulären Maßnahmen zurück. Im Jahr 2000 gehörten ihrer Regierung in Kiel erstmals in Deutschland mehr Frauen als Männer an.
Trotz ihrer ungebrochenen Popularität sind es bei der Landtagswahl 2005 die eigenen Genossen, die ihr in vier Wahlgängen die Mehrheit verweigern. Verbittert legte Heide Simonis alle politischen Ämter nieder und dachte über einen Austritt aus der SPD nach. Deutschland hatte eine Vollblutpolitikerin verloren.
Bei "THADEUSZ" verrät Heide Simonis, warum in ihrer Familie ein "Straßenköter" gewesen sein muss, wie sie es geschafft hat, sogar Gerhard Schröder zum Zittern zu bringen, und wieso sie nicht gewartet hat, bis ihr Mann um ihre Hand anhielt.
1969 trat die studierte Volkswirtschaftlerin und Soziologin in die SPD ein und schaffte es schnell nach oben: Heide Simonis war die jüngste Abgeordnete des Bundestages, einziges weibliches Mitglied des Haushaltsausschusses, erste Ministerpräsidentin der Republik und gehörte von 1988 bis 1991 dem Bundesvorstand der Partei an.
Unter ihrer Regierung als Ministerpräsidentin wurde Schleswig-Holstein – trotz der schwierigen Finanzlage - zu einem modernen Land mit Zukunftsindustrien wie Biotechnologie und Medizintechnik. Heide Simonis trieb den Umbau der Verwaltungsstrukturen voran und scheute auch nicht vor unpopulären Maßnahmen zurück. Im Jahr 2000 gehörten ihrer Regierung in Kiel erstmals in Deutschland mehr Frauen als Männer an.
Trotz ihrer ungebrochenen Popularität sind es bei der Landtagswahl 2005 die eigenen Genossen, die ihr in vier Wahlgängen die Mehrheit verweigern. Verbittert legte Heide Simonis alle politischen Ämter nieder und dachte über einen Austritt aus der SPD nach. Deutschland hatte eine Vollblutpolitikerin verloren.
Bei "THADEUSZ" verrät Heide Simonis, warum in ihrer Familie ein "Straßenköter" gewesen sein muss, wie sie es geschafft hat, sogar Gerhard Schröder zum Zittern zu bringen, und wieso sie nicht gewartet hat, bis ihr Mann um ihre Hand anhielt.


