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Es war das Glück der Weltgeschichte, dass der SPD-Politiker Walter Momper am 9. November den Tag des Mauerfalls erleben durfte. Noch am 31. Oktober 1989 hatte der Regierende Bürgermeister Berlins als Reaktion auf die Ankündigung einer neuen Reiseregelung eine Senatsprojektgruppe zur "Vorbereitung auf einen verstärkten Besucher- und Reiseverkehr aus Ost-Berlin und der DDR" eingesetzt.
Dann überschlugen sich die Ereignisse. Die Mauer fiel. Am Abend des 9. November, als die Menschenmassen von Osten nach Westen strömten, stand Walter Momper mit wehendem roten Schal am Grenzübergang Invalidenstraße.
In seinem aktuellen Buch "Berlin, nun freue dich! Mein Herbst 1989" erzählt Walter Momper nun detailliert von der aufregenden Zeit und den Ereignissen im Wendejahr 1989.
Bei "THADEUSZ erklärt Walter Momper warum er Angst vor einem Sturm auf die Mauer hatte, wieso Helmut Kohl ihn als "Lenin!" beschimpfte und warum er gegen die allzu schnelle Wiedervereinigung von BRD und DDR war.


