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Berlinwahl 2011
Rundfunk Berlin- Brandenburg
Wahlbenachrichtigungskarte für Berlin (Bild: DPA)

Landeswahlleiterin

Wahlbenachrichtigungen werden verschickt

Die Wahlbenachrichtigungen für die Berliner Abgeordnetenhauswahl werden gedruckt.

Ab Donnerstag würden sie zugestellt, sagte Landeswahlleiterin Petra Michaelis-Merzbach dem rbb. Alle Wahlberechtigten sollten die Unterlagen bis zum 20. August in ihrem Briefkasten vorfinden. Anderenfalls könnten die Bürger bei ihrem Bezirkswahlamt nachfragen.

Die Abgeordnetenhauswahl findet am 18. September statt. In diesem Jahr sind knapp 2,5 Millionen Menschen in Berlin wahlberechtigt. Zudem dürfen weitere gut 200.000 Jugendliche und Ausländer aus EU-Staaten ihre Kreuze auf den Stimmzetteln zu den Bezirksverordnetenversammlungen setzen.

Deutlich mehr Wahlberechtigte auch für die BVV-Wahlen

Passanten auf der Kastenienalllee in Berlin [dpa]

Passanten auf der Kastanienallee  

Für die Wahl zum Abgeordnetenhaus sind den Angaben zufolge 2.481.172 Berlinerinnen und Berliner berechtigt – das sind 44.412 mehr als vor fünf Jahren.

Der Bezirk mit den meisten Wahlberechtigten ist Pankow mit 284.734, der mit den wenigsten Spandau mit 163.577. Die höchsten Zunahmen bei der Zahl der Wahlberechtigten gibt es in den Bezirken Pankow (plus 8831) und in Neukölln (plus 7672). Lediglich im Bezirk Reinickendorf ist die Zahl der Wahlberechtigten gesunken (minus 2449).

Bei den Wahlen zu den 12 Bezirksverordnetenversammlungen (BVV) gibt es 2.667.755 Wahlberechtigte. Im Vergleich zu 2006 ist die Zahl ebenfalls deutlich höher und zwar um insgesamt 53.206 Personen.

Bis zum Wahltag werden sich die Wahlberechtigtenzahlen noch ändern und zwar fast ausschließlich durch Streichungen aufgrund von Fortzügen oder Todesfällen. Neuaufnahmen wird es dagegen kaum geben, da Personen, die jetzt noch nach Berlin ziehen, nicht mit abstimmen dürfen. Denn wahlberechtigt ist nur, wer mindestens seit dem 18. Juni 2011 in Berlin mit Hauptwohnung gemeldet ist. Lediglich Personen, die in Berlin leben, aber bundesweit in keinem Melderegister verzeichnet sind, können sich noch bis zum 2. September 2011 in die Wahlverzeichnisse eintragen lassen.

Stand vom 03.08.2011

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 03.08.2011 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

© Rundfunk Berlin-Brandenburg

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