Theodor Archiv

    Gerald Meyer vor dem Logo der Sendung "Theodor" (Quelle: rbb)

    - Theodor 22.09.2013 18:32

    Diesmal zum Thema: Fischer und Fische
     
    Der Fischerkiez von Lebus +++ Wie der Hering nach Frankfurt kam +++ Schöner Fasten im Mittelalter +++ Schmuck aus Fisch +++ Der Fischer von Kaniswall +++ „Fritze Bollmann wollte angeln

    Lebus

    Der Fischerkiez von Lebus

    Die Bewohner des Kietzes von Lebus haben ein jahrhundertealtes Privileg. Sie besitzen die Fischereirechte auf der Oder zwischen Küstrin und Frankfurt. 1510 wurden sie ihnen per Unkunde zugesprochen.

    Perlenkette an einer Frau

    Schmuck aus Fisch

    Fischsilber war vom 19-. bis zum 20. Jahrhundert eine ganz besondere Farbe. Gewonnen wurde das Fischsilber aus den Schuppen diverser Fische, zum Beispiel aus dem Ueckley.

    Mönche auf Kahn stacken

    Schöner Fasten im Mittelalter

    An vielen Orten Brandenburgs finden wir heute Fischteiche. Die meisten wurden von Mönchen angelegt. Die Klöster mussten sich selbst versorgen. Deshalb und vor allem wegen der langen Fastenzeit war Fisch ein fester Posten auf der Speisekarte.

    Hering vor unscharfer Hausfassade

    Wie der Hering wirklich nach Frankfurt kam

    Manchen Besucher wundert es schon, dass vom Giebel des Rathauses ein goldener Hering grüßt. Was hat die Stadt an der Oder mit Heringen zu tun? Sie war tatsächlich bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts ein wichtiger Handelsplatz für Heringe an der Oder zwischen Stettin und Breslau.

    Fischer und seine Frau schauen auf See

    Theodor-Tour – nach Kaniswall

    Theodor Fontane wird wegen seiner faktenreichen und genau recherchierten Niederschrift seiner Wanderungen durch die Mark Brandenburg gelobt. Allerdings nahm er sich auch mal dichterische Freiheiten.

    Mann fällt ins Wasser

    „Fritze Bollmann wollte angeln …“

    Das Lied kennt fast jeder – aber wer war dieser Fritze Bollmann? Durch das Lied ist er zum bekanntesten Angler der Mark geworden.