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Obwohl die großen Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) zum durchaus leistungsfähigen Teil der DDR-Wirtschaft zählten, wurden sie nach der Wende innerhalb kürzester Zeit abgewickelt und umstrukturiert. 600.000 von 800.000 Frauen und Männern verloren hier ihre Arbeit auf dem Land.
im Jahr 2000: Viele Agrargenossenschaften waren zwar am Ende zu groß, zu spezialisiert und den Landschaften nicht angemessen, aber dennoch das erfolgreichste ökonomische Modell der DDR. Die Landwirtschaft im Osten mit ihrem hohen Eigenversorgungsniveau wurde von westeuropäischen Bauern in Zeiten der Überproduktion gefürchtet, weil sie als langfristig als überlegene Konkurrenten galten. „Theodor – Geschichte(n) aus der Mark“ unternimmt eine Zeitreise ins Jahr 1994.
Beitrag von Hartmut Sommerschuh





