- Flugzeugentführung nach Tempelhof

Von Gdansk in Polen nach Berlin – die LOT-Maschine landet nicht in Schönefeld sondern in Tempelhof. Eine Frau will mit ihrer Tochter zu ihrem Freund. Ihr Bekannter zwingt die Besatzung zur Kursänderung.

Eigentlich war die Flucht ganz anders geplant, die Entführung eine Verzweiflungsidee. Doch sie gelingt. In Schönefeld wartete schon die Stasi auf die Frau, ihre Tochter und den Bekannten. Mit einer Entführung hatte man nicht gerechnet. Lange wurde Genehmigung zur Kursänderung nach Tempelhof hinausgezögert, Militärmaschinen stiegen auf. Doch letztlich gelang die Flucht. Die meisten anderen Passagiere bekamen erst ganz am Schluss mit, was passierte. Die meisten gingen zurück in die DDR. Die Entführerin und eine gegen ihren Willen entführte Frau erzählen die Geschichte aus ihrer Sicht.

Autorin: Theresa Majerowitsch


weitere Themen der Sendung

Geiselnahme in Frankfurt (Oder)

Vier Untersuchungshäftlingen, denen wegen versuchter „Republikflucht“ lange Haftstrafen drohten, gelingt die Flucht. Sie überwältigen die Wärter, nehmen Geiseln – ein Polizist wird erschossen. In einem Hochhaus an der Oder verschanzen sie sich. Eine dramatische Situation mit Sondereinheiten von Polizei und Stasi, die letztlich mit der Festnahme der Täter und langen Haftstrafen endet.

Mit der Dampflok durch die Mauer

Eine der spektakulärsten Fluchten aus der DDR nach Westberlin fand bei Falkensee statt. Ein Lokführer durchbrach mit einem Personenzug die Absperrungen. Im Zug zahlreiche Mitglieder seiner Familie, aber auch ahnungslose Passagiere.

Kriegsflüchtlinge in Storkow

Wie willkommen waren in deutschen Dörfern am Ende des zweiten Weltkriegs die Deutschen, die aus ihrer Heimat vertrieben und auf der Flucht waren?

Friedrichs Fluchtversuch

Der junge Friedrich hat die Nase voll von seinem Vater, Friedrich Wilhelm I., bekannt als Soldatenkönig und harter Mann. Der 18-Jährige plant seine Flucht. Sein Jugendfreund Hans Herrmann von Katte unterstützt ihn.