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Fast überall in Brandenburg und Berlin sind historische Ladeneinrichtungen verschwunden. Doch immer wenn Abrissbirne und Sperrmüll drohten, dann war der Cottbuser Werner Motzek zur Stelle. "Theodor – Geschichte(n) aus der Mark" porträtiert den Sammler, Bäcker, Gastwirt und den künftigen Museums-Direktor einer ungewöhnlichen Ladenpassage.
Werner Motzek sammelte schon seit frühester Jugend alles, was ihm in die Hände kommt. Aber er verscherbelt es nicht weiter, sondern baut sich damit eine eigene Existenz auf: Im Spreewalddorf Burg hat er einen historischen Bahnhof zur Museumskneipe umgebaut und baut nun noch ein "Museum der Einkaufskultur“, wo er über 100 Jahre alte Ladeneinrichtungen zeigt. Auch seiner Familie setzt er damit ein Denkmal. Denn die komplette Backstube ist dort ausgestellt, in der Werner Motzek das Backen beim Vater erlernt hat.
Beitrag von Dagmar Lembke





