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Er saß selbst auf dem Kohlebagger und dachte in seinen Liedern kritisch nach über eine Heimat, "von dessen Haut er schon gefressen hat“. Aus der Arbeit und dem Leben im Lausitzer Braunkohlerevier nahm Gerhard Gundermann Inspirationen für eine einzigartige Poesie.
Der 1998 verstorbene Liedermacher arbeitete noch in der Kohle, als er von seiner Kunst längst leben konnte. Die spröden Heimatlieder, die aus der Reibung zwischen Natur und Arbeit, später zwischen Ost und West entstanden, haben immer noch einen großen Fankreis.
Beitrag von Anke Blumenthal





