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Kiefernwälder, Sand und blaue Seen - nur selten wurde die karge Schönheit Brandenburgs so inbrünstig besungen. Kein Wunder, dass die von Gustav Büchsenschütz komponierte Märkische Heide zur inoffiziellen Landeshymne wurde. Kein Zweifel: ein Heimatlied, das heute unbefangen gesungen wird.
Und dennoch lässt sich das 1923 entstandene Lied nicht so einfach von seiner Vergangenheit trennen. Neben dem Horst-Wessel-Lied gehörte “Märkische Heide” zu den beliebtesten Märschen in der Nazizeit. Theodor erkundet die zwiespältige Geschichte eines bekannten Liedes.
Beitrag von Margarethe Steinhausen





