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Mit welchen Liedern auf den Lippen sind deutsche Soldaten vor hundert Jahren in den Krieg gezogen? Die Zeitungen waren voll mit selbstgedichteter Kriegsbegeisterung.
Der Freienwalder Lehrer Gustav Schüler tat sich dabei mit besonders blutrünstigen Versen hervor. Der Volksliedforscher und Musiker Michael Zachcial hat herausgefunden, dass es keinesfalls nur Tschingerassa-Bumm-Getöse war, was im ersten Weltkrieg gesungen wurde. Nach seinen Erkenntnissen spiegelten die selbstverfassten Lieder nicht nur Jubel wieder, sondern mit dem sich hinziehenden Krieg auch Angst; Not und Entbehrung. Auch die Brandenburger Liederdichter machen diese Veränderung durch.
Beitrag von Fred Pilarski





