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Der 1. Weltkrieg war der bis dahin opferreichste Krieg der Geschichte mit 17 Millionen Toten. 70 Millionen Soldaten waren weltweit unter Waffen.
Neue Generationen von Waffen mit vernichtender Wirkung kamen auf den Schlachtfeldern zum Einsatz. Nur die Kopfbedeckung der deutschen Soldaten war die alte geblieben – die Pickelhaube. Sie erwies sich als untauglich für den modernen Krieg. Knapp die Hälfte der Verletzungen waren Kopfverletzungen durch Splitter explodierender Granaten. Das erkannte der Leibarzt des Kaisers: August Bier, leitender Chirurg der Berliner Charité. Er entwickelte mit einem Ingenieur den Stahlhelm. Der dann in großen Stückzahlen gebaut wurde. Trotz Stahlhelm wurde 1918 das opferreichste der vier Kriegsjahre.
Beitrag von Fred Pilarksi





