Eine historische Pickelhaube wird vorsichtig in Händen gehalten(Quelle rbb)
Die Erfindung des Stahlhelm

- August Bier – der Erfinder des Stahlhelms

Der 1. Weltkrieg war der bis dahin opferreichste Krieg der Geschichte mit 17 Millionen Toten. 70 Millionen Soldaten waren weltweit unter Waffen.

Neue Generationen von Waffen mit vernichtender Wirkung kamen auf den Schlachtfeldern zum Einsatz. Nur die Kopfbedeckung der deutschen Soldaten war die alte geblieben – die Pickelhaube. Sie erwies sich als untauglich für den modernen Krieg. Knapp die Hälfte der Verletzungen waren Kopfverletzungen durch Splitter explodierender Granaten. Das erkannte der Leibarzt des Kaisers: August Bier, leitender Chirurg der Berliner Charité. Er entwickelte mit einem Ingenieur den Stahlhelm. Der dann in großen Stückzahlen gebaut wurde. Trotz Stahlhelm wurde 1918 das opferreichste der vier Kriegsjahre.

Beitrag von Fred Pilarksi

weitere Themen der Sendung

Im Wald sind Überreste eines Gebäudes zu erkennen (Quelle rbb)

Kummersdorf – das Labor der Kriege

Jegliches Kriegsgerät, dass deutsche Soldaten auf den Schlachtfeldern benutzten – von der Kanone bis zum Kochgeschirr wurde von 1874 bis 1945 in Kummersdorf auf seine Kriegstauglichkeit getestet.

Die Kamera blickt durch ein großes Fadenkreuz (Quelle rbb)

Raketen in Pinnow

Vom Rüstungsstandort zum Abrüstungsstandort. Einst wurden in Pinnow Raketen der NVA gewartet, Panzerfäuste gebaut - ein Hochsicherheitsobjekt in der Uckermark, das zu bestimmten Zeiten auch das Interesse der alliierten Militärmissionen in der DDR fand.

Großaufnahme von gestapelten Kanonenkugeln (Quelle rbb)

Kanonenkugeln aus Peitz

Alle kennen Peitz wegen seiner Karpfenteiche, aber aus der gleichen Zeit entstammt das Hüttenwerk. Der erste Hochofen Brandenburgs wurde hier gebaut und zwar aus nur einem Grund, um den brandenburgischen und später preußischen Truppen Munition zu liefern.