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Alle kennen Peitz wegen seiner Karpfenteiche, aber aus der gleichen Zeit entstammt das Hüttenwerk. Der erste Hochofen Brandenburgs wurde hier gebaut und zwar aus nur einem Grund, um den brandenburgischen und später preußischen Truppen Munition zu liefern.
Markgraf Johann von Küstrin hat die strategische Bedeutung der einstigen Exklave Brandenburgs gesehen und dem Ort eine Festung gebaut und gleich ein Rüstungswerk dazu. Bis ins 19.Jahrhundert hinein wurden Eisenkugeln hergestellt. 1814 lieferte das Werk etwa 10-tausend Bomben und Vollkugeln für die Schlachten gegen Napoleon. Mitte des 19.Jahrhunderts verlor es seine Bedeutung und wurde zivil genutzt. Nur aus einem Grund steht das Werk noch da: Geldmangel. Es sollte eigentlich in den 1930er Jahren verschwinden.
Beitrag von Dagmar Lembke





