Wir schauen auf ein Gemälde von Carl Thiem ( Quell rbb )
Carl Thiem

- Carl Thiem: Vater der Unfallmedizin

Es war die Zeit der Eisenbahnunglücke, der explodierenden Dampfmaschinen und des 1. Weltkrieges: Im April 1914 nahm der Unfallmediziner Carl Thiem in Cottbus ein Krankenhaus in Betrieb, das die Unfallheilkunde zu einer bis dahin ungeahnten Blüte brachte.

Thiem gilt als Begründer der Notfallmedizin in Deutschland und Verfasser des ersten Standardwerks zur Unfallheilkunde. Viele praktische Erfahrungen, die er in der Lausitz gesammelt hat, sind in dieses Werk eingeflossen. Vor allem das Schicksal verletzter Arbeiter beschäftigte ihn intensiv.

Autor: Wolfgang Albus

weitere Themen der Sendung

In einem Klosterraum giesst ein Mönch einen Krug Wasser in ein anderes Gefäß. (Quelle rbb )

Die Notfallmedizin der Mönche

Leichte Verletzungen konnten im Mittelalter zu einer tödlichen Bedrohung werden, weil das Wissen über Heilmethoden vielfach fehlte.

Im Museum ist eine historische Rettungs-Karre zu sehen ( Quelle rbb)

Die ersten Rettungswagen

Einen Verwundeten zu einem Arzt zu bringen, das war früher eine langsame und schmerzhafte Angelegenheit für die Betroffenen.

Mit Blut verschmierte Sachen auf einer Bank in einem Flur ( Quelle rbb )

Geheimsache Zugunglück

Nur wenige sollten von einem der schwersten Zugunglücke in der DDR erfahren. Es ereignete sich am 1. März 1962 auf der Eisenbahnstrecke Berlin-Leipzig bei Trebbin.

Blick auf zwei Fotos, in einer Ausstellung, von entstellten Soldaten ohne Nasen( Quelle rbb)

Soldaten ohne Gesicht

Der I. Weltkrieg veränderte nicht nur die Waffentechnik, sondern auch die Art der medizinischen Versorgung. Zum ersten Mal wurden im großen Stil Bluttransfusionen eingesetzt und weiterentwickelt - eine Folge der blutigen Schlachten.